Gefangen im Magerwahn

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Zwang Selbstverletzung Sport Ernährung

Ich (w/20) habe vor etwa einem dreiviertel Jahr begonnen, abzunehmen. Bei einer Größe von 1,63 m wog ich damals 70 Kilo. Ich habe meine Ernährung radikal umgestellt, verzichte hauptsächlich auf Kohlenhydrate, aber auch auf unnötige und ungesunde Fette und treibe regelmäßig Sport. An vier von sieben Tagen gehe ich abwechselnd schwimmen, in Yogastunden, zum Krav Maga und Bogenschießen. Dazu mache ich fast täglich Übungen, um das Gewebe zu straffen und Muskeln aufzubauen. Ich habe mich auch in die Ernährung eingelesen und kombiniere Nahrungsergänzungsmittel bestmöglich miteinander, wie beispielsweise Eiweißshakes nach dem Sport. Der Erfolg ließ nicht allzu lange auf sich warten, andauernd muss ich neue Kleidung kaufen, weil meine Sachen einfach zu groß geworden sind. Mittlerweile bin ich auf 60,8 Kilo, und abgesehen vom Gewichtsverlust habe ich auch ein viel schöneres Hautbild als vorher. Nun zu meiner Beichte: Obwohl mir von allen Seiten bestätigt wird, dass ich viel besser aussehe als früher und mein Freund letztens auch meinte, dass ich jetzt genau richtig wäre, möchte ich noch weiter abnehmen. Mein nächstes Ziel sind 55 Kilo. Ich bin immer noch so unzufrieden. Auf meinem Handy sind Bilder von dünnen Mädchen gespeichert, gemeinsam mit Sprüchen wie "Nothing tastes as good as skinny feels." Anstatt mich gesund zu ernähren, esse ich kaum noch.


Meistens ist es nur eine Mahlzeit am Tag, die oft nur aus einem Joghurt besteht. Wenn ich mir dann doch mal etwas Anständiges gönne, ist mir hinterher übel und ich möchte es am liebsten gleich wieder auskotzen. Ich ekele mich dann vor mir selbst und könnte heulen. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich meinem Körper extrem schade, auf der anderen Seite kann ich nicht mehr damit aufhören. Jeder Tag, an dem ich kaum esse, ist ein guter Tag. Aber ich merke, wie mein Körper sich quält, ich kann nachts vor Schmerzen kaum einschlafen. Meine Nieren schmerzen, meine Hüftknochen ebenfalls, ich zittere vor Hunger. Aber es fühlt sich gut an, morgens auf der Waage zu stehen und zu wissen, dass man sicher nicht mehr Gewicht als am Vortag hat. Es fühlt sich noch viel besser an, die alten Schulkollegen, die mir "Fettarsch" nachriefen, zu sehen und zu wissen, dass ich es ihnen gezeigt habe und noch weiter zeigen werde. Am Besten fühlt es sich aber an, wenn ich mir über meinen Körper streiche und die Rippen und Hüftknochen spüren kann.

Beichthaus.com Beichte #00034324 vom 15.11.2014 um 16:49:09 Uhr (17 Kommentare).

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Schnelle Hilfe bei Blasenentzündungen

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Gesundheit

Ich (w/20) habe, als ich eine sehr starke Blasenentzündung hatte, ins Bett gemacht. Jede Frau kennt es: Man rennt alle fünf Minuten aufs Klo und nichts kommt - nur Schmerzen. Ich konnte mich einfach nicht entspannen und alles rauslaufen lassen. Aber als ich dann abends im Bett lag und dank der Schmerzen einfach nicht einschlafen konnte, habe ich gemerkt, dass sich meine Blase ohne Schmerzen entleert, wenn ich mich im Liegen richtig entspannt habe. Natürlich habe ich das wieder angehalten, aber dann dachte ich, dass es jetzt einfach sein muss. Ich habe dann in meinem eigenen Urin geschlafen. Die Urin-Flecken sieht man heute noch auf der Matratze. Ich schäme mich, aber es war einfach so ein erleichterndes Gefühl.

Beichthaus.com Beichte #00034320 vom 14.11.2014 um 15:18:07 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ominöse Leggings

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Feigheit Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Urlaub Oberstdorf

Ich (m/26) war vor knapp 14 Jahren auf einer Kur im Allgäu und lernte dort unter anderem auch das Skifahren. Eines Tages besuchte die Kurgruppe auch eine Skianlage, wo wir das erste Mal eine richtige Skipiste runterfahren sollten. Nach einigen Abfahrten hatte ich plötzlich schreckliche Bauchschmerzen und merkte, dass ich sofort eine Toilette aufsuchen musste. Leider musste ich vorher noch den Berg herunterfahren, die Skier lösen, in das Toilettenhäuschen hasten, meine Handschuhe ausziehen, den Schneeanzug öffnen, meine Jeanshose runterziehen und zu guter Letzt auch eine Art Leggings, die ich anstelle einer Unterhose trug. Leider beanspruchte das alles so viel Zeit, dass ich den Durchfall nicht mehr aufhalten konnte und ein Großteil sich in der Leggings entlud, ein anderer Teil auf den Toilettensitz und nur ein bisschen ins Klo. Kurz gesagt: Ich habe alles zugeschissen. Natürlich war ich unglaublich geschockt und versuchte, mit einlagigem Toilettenpapier alles zu beseitigen. Man konnte es aber höchstens Schadensbegrenzung nennen. Auf jeden Fall schien mir in diesem Fall nichts anderes übrig zu bleiben, als mich danach wieder komplett anzuziehen und so zu tun, als wäre nichts passiert. Ich wollte mich schließlich nicht vor den anderen blamieren. Letztlich habe ich den Ausflug hinter mich gebracht und bin dann mit den anderen Kindern in den Kleinbus gestiegen und habe die einstündige Heimfahrt angetreten. Natürlich bemerkte irgendwer nach ein paar Minuten den penetranten Kacke-Geruch.


Statt spätestens jetzt in die Offensive zu gehen, mimte ich den Unwissenden. Dies mündete dann darin, dass eine etwas Zurückgebliebene für den Gestank verantwortlich gemacht wurde, da sie sowieso die Ausgestoßene in der Gruppe war. Als wenn dies nicht schlimm genug wäre, entledigte ich mich auf meinem Zimmer der vollgeschissenen Leggings und versteckte diese kurzerhand hinter einer Kommode, weil ich damit nicht durch das Haus laufen wollte und sie nicht einfach in den Müll schmeißen konnte, ohne bemerkt zu werden. Natürlich wurde die Leggings dank des Geruchs relativ schnell gefunden und war das Thema. Auch ich tat sehr erbost und fand es ein Ding der Unmöglichkeit, dass dieses Mädchen einfach ihre vollgeschissene Leggings in dem Zimmer von mir und meinem Zimmernachbarn versteckte. Schlussendlich landete die aber nicht im Müll, sondern in der Waschmaschine des Hauses. Blöderweise wurde die Wäsche immer zusammengewaschen, weshalb man einmal in der Woche zusammensaß und die Wäsche des jeweiligen Kindes unter den Augen aller ausgehängt wurde. Meine Mutter war natürlich so schlau und schrieb in alle Kleidungsstücke meinen Namen rein. Irgendwann tauchte auch die ominöse Leggings auf und wurde sofort von allen erkannt. Keiner meldete sich und so fing der Betreuer an, zu forschen, und versuchte anhand des Schildes den Besitzer zu identifizieren. Wie durch ein Wunder stand ausgerechnet in diesem Kleidungsstück nicht mein Name, weshalb der wahre Übeltäter (ich) niemals entlarvt wurde. Ich möchte also beichten, dass eine Unschuldige fiesem Hohn und Spott ausgesetzt wurde, weil ich zu feige war.

Beichthaus.com Beichte #00034204 vom 28.10.2014 um 17:32:02 Uhr in 87561 Oberstdorf (Nebelhornstraße 67) (6 Kommentare).

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Sex in der Schule

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Begehrlichkeit Wollust Schamlosigkeit Ex Schule

Ich (m/25) beichte, dass eine Ex-Freundin von mir mal riesigen Ärger wegen mir bekommen hat. Wir waren beide gerade 16 und gingen in die gleiche Klasse. Sie war erst kürzlich in meine Stadt gezogen und noch sehr neu. Für ihr Alter war sie schon verdammt gut gebaut […]
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Beichthaus.com Beichte #00034178 vom 24.10.2014 um 14:02:13 Uhr (9 Kommentare).

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Die Traumfrau vom Baggersee

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Falschheit Lügen Partnerschaft

Vor zwei Jahren im Sommer lernte ich (m/31) am Baggersee eine echte Traumfrau kennen: unglaublich hübsches Gesicht, naturblond, Wespentaille, C-Körbchen, perfekt geformter Hintern - ein richtiges Klischee eben. Sie war mit ihren beiden etwa zehnjährigen Cousinen baden, und wir kamen bald ins Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie studierte, ein Pferd besaß und 22 Jahre alt sei. Natürlich tauschten wir Telefonnummern aus und begannen uns zu schreiben. Sie war Single und angeblich weder beim großen blauen F angemeldet, noch irgendwo anders. Wir gingen einen Kaffee trinken, und verstanden uns super. Was mir damals hätte auffallen müssen, war, dass sie unbedingt in ein Café außerhalb unserer gemeinsamen Heimatstadt wollte. Wir trafen uns immer öfter, und schließlich fragte ich sie, ob wir einen DVD-Abend machen wollten. Sie stimmte zu. Ich kochte etwas Leckeres, wir kuschelten auf dem Sofa, küssten uns, und dann schliefen wir ziemlich hemmungslos miteinander. Gegen halb zwölf wurde sie jedoch nervös, meinte, sie müsse am nächsten Tag schon früh zu ihrem Pferd und lehnte das Angebot ab, bei mir zu übernachten. Sie schwang sich auf ihr Fahrrad und fuhr nach Hause.


Ab da führten wir eine etwas seltsame, aber glückliche Beziehung miteinander. Sie übernachtete sehr selten bei mir, obwohl wir uns recht oft trafen, und auch viel Zeit miteinander verbrachten. In der Woche wollte sie jedoch immer schon um halb zehn nach Hause, am Wochenende um halb zwölf. Sie begründete das mit dem Pferd. Ich lernte niemals ihre Eltern kennen, bei denen sie noch wohnte, oder ihre beiden Schwestern, obwohl sie sehr viel von ihnen erzählte und mir eine Menge Bilder zeigte. Weder lernte ich ihre beste Freundin kennen, noch irgendwelche Kommilitonen, obwohl sie mir die auch zeigte, und mir von jedem interessante Dinge erzählte. Wenn wir gemeinsam etwas unternahmen, musste es immer außerhalb unserer Stadt sein. Wir hatten allerdings ständig Sex, manchmal kamen wir den ganzen Abend lang zu nichts anderem. Wenn wir uns mal drei Tage nicht gesehen hatten, fielen wir regelrecht übereinander her. Sie war für jede erdenkliche Schweinerei zu haben, und freute sich jedes Mal diebisch, wenn wir neue Stellungen und Praktiken ausprobierten.


Das ging etwa ein Jahr lang so. Zwischen uns lief es super. Wir hatten tolle Gespräche, großartigen Sex, und verstanden uns prächtig. Sie blockte allerdings ab, als ich sie fragte, ob wir zusammenziehen wollten. Dann kam der Tag, an dem auf einmal alles komisch wurde. Sie wusste, dass ich in einem Forschungszentrum arbeitete und begann mich eines Abends darüber auszufragen. Ich erzählte ihr also Einiges. Sie wirkte jedoch plötzlich niedergeschlagen, meinte, sie habe Bauchschmerzen und wollte nach Hause. Meinen Vorschlag, sie zu begleiten, lehnte sie ab. Danach trafen wir uns eine Woche lang nicht, weil sie vorgab, krank zu sein, und sie schrieb mir auch nicht so viel wie sonst. Irgendwann morgens kam mein Chef an, und meinte, ich solle eine Schulklasse, die bei uns am Reaktor zu Besuch war, mal ein bisschen bespaßen und ihnen etwas erklären. Ich übernahm also die Schulklasse, die elfte Klasse des örtlichen Gymnasiums, und mir fiel auf, dass mich ein brünettes Mädchen die ganze Zeit kaum verholen musterte. Sie kam mir ziemlich bekannt vor, aber es machte nicht gleich Klick.


Erst als sie begann, mit einem anderen Mädchen zu tuscheln und die beiden mir immer wieder Blicke zuwarfen, fiel mir ein, dass ich beide schon einmal gesehen hatte. Außerdem erkannte ich einen Jungen und noch ein anderes Mädchen, die aber eher desinteressiert wirkten. Mir wurde schlagartig speiübel. Unter einem Vorwand nahm ich mir die beiden Mädchen beiseite, und fragte sie, wie sie heißen. Sie drucksten erst herum, aber dann gaben sie zu, die besten Freundinnen meiner Freundin zu sein. Eigentlich sollten sie sich unauffällig verhalten, aber das war ihnen nicht gelungen. Meine Freundin war angeblich krank und konnte deshalb nicht mit. Sie war tatsächlich zu diesem Zeitpunkt erst 17, also hatte ich mit einer 16-Jährigen geschlafen. Ihre komplette Vorgeschichte war erstunken und erlogen, es stimmte nur das mit dem Pferd, und dass sie bei ihrem Eltern wohnt. Sie durfte am Wochenende bis um zwölf raus, in der Woche nur bis um zehn. Ihre Eltern vermuteten schon lange, dass sie heimlich einen Freund hatte. Wir trafen uns nach diesem Tag, um über alles zu sprechen. Wir beschlossen, den Kontakt abzubrechen, und uns nie wiederzusehen. Tja, was soll ich sagen. Der Entschluss hielt eine Woche vor. Sie ist letzten Monat 18 geworden, und am Wochenende stellt sie mich endlich ihren Eltern vor.

Beichthaus.com Beichte #00034127 vom 17.10.2014 um 11:39:47 Uhr (21 Kommentare).

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