Die Überraschung mit der Wurst

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Betrug Ekel Erlangen

Für meine neue Wohnung kaufte ich letztens einen - vermeintlichen - DVB-T Receiver. Leider musste ich gefühlte zwei Stunden mit dem Sendersuchlauf verbringen, ehe mir auffiel, dass ich einen DVB-C Receiver gekauft hatte. Ich rief umgehend bei dem Elektronikmarkt an und fragte, ob ich den Kauf rückgängig machen könnte, obwohl die Verpackung schon geöffnet wurde. Den Kaufpreis wollte man mir jedoch nicht erstatten, sondern mit dem Kauf eines passenden Gerätes verrechnen, und eine mögliche Differenz zu meinen Gunsten als Gutschein herausgeben. Leider musste ich die Rückgabe jedoch auf den nächsten Tag verschieben. Am Abend bin ich mit meinem Mitbewohner und einigen Bierchen auf einen bizarren Einfall gekommen - den ich auch gleich umsetzte. Das Gehäuse des Receivers ließ sich, wieder Erwarten, ganz einfach öffnen und so legte ich eine Scheibe Wurst hinein, ehe ich das Gerät wieder zuschraubte. Am nächsten Tag wurde es dann, wie versprochen, eingetauscht. Ich möchte beichten, dass ich, trotz der Kulanz des Elektronikmarktes, einen fiesen Streich zu dessen Ungunsten gespielt habe. Allerdings erheitert mich die Vorstellung, dass das Gerät mal einem Servicetechniker in die Hände fallen könnte. So etwas hätte der bestimmt noch nie gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00031844 vom 04.09.2013 um 14:13:23 Uhr in 91058 Erlangen (14 Kommentare).

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Beim Sex beobachtet

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Morallosigkeit Sex Waghalsigkeit Falschheit Urlaub

Vor drei Jahren war ich (m/23) mit meiner Freundin bei einem ihrer Verwandten im Urlaub. Er ist Franzose und wohnt mit seiner Familie, also seiner Frau und zwei Söhnen, direkt am Mittelmeer - weshalb man dort perfekt Urlaub machen konnte, da wir beide nicht das Geld hatten, um etwas anderes zu machen. Soviel zum Hintergrund, aber meine Beichte ist, dass ich den Cousin meiner Freundin zum Abendessen rufen sollte - er war damals 15 Jahre alt - und ihn, nachdem er auf mehrmaliges Rufen nicht reagierte, holen ging. Ich klopfte also kurz an seine Tür und habe diese dann aufgemacht, da ich davon ausging, dass er wieder ein Spiel spielen würde. Was ich dann erblickte, war wohl peinlich für uns beide. Auf seinem Bildschirm lief ein Porno und er war gerade dabei, sich in das Tempotaschentuch, welches er vor sich auf seinem Schreibtisch ausgebreitet hatte, "zu erleichtern". Ich tat so, als ob ich nichts gesehen hätte, und meinte nur, er solle doch dann bitte zum Essen kommen. Das war mir schon peinlich, allerdings hatte ich nach diesem Erlebnis eine Idee: Am vorletzten Abend, bevor wir abreisten, ging ich zu ihm und holte ihn in das Gästezimmer, in dem ich mit meiner Freundin schlief, während meine Freundin noch im Bad war und vermutlich ihre Zähne putzte.


Als wir in dem Zimmer waren, sagte ich ihm, dass er in unseren großen Schrank gehen solle, da wir diesen nicht benutzten und unsere Kleidung aus dem Koffer nahmen. Außerdem gab ich ihm noch schnell zwei Tempos und schloss den Schrank von außen. Als meine Freundin dann kurz darauf ins Zimmer kam, hatten wir, wie von mir beabsichtigt, Sex. Dabei habe ich bewusst darauf geachtet, dass wir von dem Schrank aus gut zu sehen waren. Es machte mich irgendwie an, beobachtet zu werden, weshalb wir es ausgiebig und in mehreren Stellungen taten. Danach verschwand meine Freundin, wie gewohnt, wieder im Bad, was ich dazu nutzte, den Jungen aus dem Schrank zu holen. Er nickte und verließ schnell und unbemerkt das Zimmer. Warum ich das gemacht habe? Ich wollte ihm einen Gefallen tun, denn er hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Freundin und sollte nicht denken, dass Pornos den realen Sex widerspiegeln - schließlich ist das Gestöhne einfach nur maßlos übertrieben. Ich bereue es nicht, den Jungen in das Zimmer geholt zu haben, aber dass ich es gegenüber meiner Freundin nicht gebeichtet habe, ist nicht okay. Ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen, denn ihr Cousin hat sie jetzt einfach nackt beim Sex beobachtet. Aber ich habe mir vorgenommen, das noch nachzuholen, auch wenn ich mir sicherlich einiges anhören kann.

Beichthaus.com Beichte #00031843 vom 04.09.2013 um 11:37:32 Uhr (21 Kommentare).

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Mein anonymer Hinweis

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Boshaftigkeit Rache Hass Auto & Co.

Gestern hat mir eine Frau vor unserem Haus den Parkplatz weggeschnappt, als ich gerade von der Arbeit kam. Ich sprach sie darauf an, übrigens sehr freundlich, aber sie fing direkt an, mich als Kanaken zu beschimpfen. Ich ging einfach weg, da ich auf solch ein Gespräch keine Lust hatte. Später konnte ich sie dann beobachten, wie sie wieder in ihr Auto stieg und davonfuhr. Also lief ich zur nächsten Telefonzelle und rief anonym bei der Polizei an, um zu melden, dass ein Fahrzeug mit sichtlich betrunkenem Fahrer unterwegs sei - natürlich unter Angabe des Kennzeichens der Frau.

Beichthaus.com Beichte #00031842 vom 03.09.2013 um 16:16:57 Uhr (21 Kommentare).

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Der trottelige Student

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Dummheit Peinlichkeit Verschwendung Studentenleben

Ich (m/21) muss beichten, dass ich extrem trottelig bin. Gerade habe ich, zum vierten Mal in diesem Monat, meinen Studienbeitrag überwiesen, ohne auch nur im geringsten darüber nachzudenken, dass ich das schon erledigt habe. Und ich habe auch zum vierten Mal vergessen, meine Matrikelnummer und das Semester anzugeben, obwohl doppelt und dreifach dabei steht, wie wichtig das ist. Tja, jetzt habe ich der Uni schon viel zu viel Geld überwiesen, wobei ich nicht einmal sicher sein kann, dass sie das Geld überhaupt zuordnen können. Vielleicht bekäme ich ja auch wieder etwas zurück? Aber ich traue mich nicht, dort anzurufen, da mir das einfach zu peinlich ist. Ich meine - zwei Mal überweisen mag ja noch verständlich sein, aber vier Mal?! Dann stelle ich mich ja als den Idioten dar, der ich anscheinend bin. Angezeigt wird mir übrigens, dass ich noch nicht eingezahlt habe, daher die Panik und die Idee, sofort zu zahlen, ohne zu prüfen, ob ich das nicht schon gemacht habe.


Ich hoffe nur, dass ich das im nächsten Semester besser drauf habe. Ich bin wohl einfach nicht fähig, verantwortungsvoll zu handeln. Aber für Dummheit zahlt man eben drauf. Im Übrigen ist das nicht das erste Mal, dass ich etwas nicht alleine hinkriege. Ich muss eigentlich jedes Mal darum bitten, irgendwelche Scheine oder Anträge nachträglich einreichen zu dürfen oder, dass man etwas für mich erledigt, das ich nicht selbst hinbekommen habe. Ich hoffe nur, dass man mir einfach mal die Tür vor der Nase zuschlägt, damit ich auch wirklich etwas daraus lerne. Denn so werde ich nur besser darin, freundlich zu tun und um Hilfe zu betteln.

Beichthaus.com Beichte #00031839 vom 03.09.2013 um 12:35:08 Uhr (19 Kommentare).

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Die Anschwärzer

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Hass Aggression Feigheit Polizei Rainergasse

Ich bin nunmehr seit fünfzehn Jahren Polizist. An sich liebe ich meinen Beruf. Man sieht viel und komm mit vielen Leuten ins Gespräch. Aber da gibt es etwas, das ich abgrundtief hasse und was mich immer mehr daran zweifeln lässt, den richtigen Beruf ergriffen zu haben. Nämlich diese "Berufs-Denunzianten", für die wir als Polizeibeamte aufgrund des sogenannten "Offizialprinzips" auch noch tätig werden MÜSSEN. Bitte nicht falsch verstehen - mit Berufs-Denunzianten meine ich natürlich nicht jene Menschen, die als Opfer einer Straftat oder der Rücksichtslosigkeit anderer unsere Hilfe suchen. Ich meine damit jene Typen, die es - offensichtlich mangels anderer Tagesbeschäftigung - als ihr persönliches Hobby ansehen, andere Menschen grundlos anzuschwärzen. Jeder kennt diese Typen: den arbeitslosen Tagedieb, der bei einem Morgenspaziergang um drei Uhr früh einen Pkw im Halteverbot entdeckt und dies als "gesetzestreuer Bürger" und "Steuerzahler (!)" natürlich unbedingt der Polizei erzählen muss. Oder die links-grüne Tussi, die, aufgrund ihres gefährlich klingenden Anrufs, mehrere Funkstreifenwagen einsatzmäßig zu einem Café beordert und dann Anzeige erstatten will, weil der Herr am Nachbartisch laut "Lili Marleen" gepfiffen hat. Denn darin sah sie eine Naziverschwörung. Und Nein, das ist kein Scherz! Und last, but not least: Der pensionierte Herr, der eine alleinerziehende Mutter wegen Lärmerregung anzeigen will, da deren Kleinkind - welches schwerstbehindert ist - aufgrund der Schmerzen ständig schreit. Natürlich habe ich über die letztgenannte bedauernswerte Mutter keine Anzeige aufgenommen, selbst wenn diese gesetzlich vorgesehen wäre. Die Arroganz dieser Leute allein lässt mich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Aber nun zu meiner Beichte: Ich beichte, dass ich zu feige bin, diesen miesen Anschwärzer zumindest meine Meinung zu geigen, weil man gerade von solchen Leuten immer Beschwerden befürchten muss.

Beichthaus.com Beichte #00031832 vom 01.09.2013 um 23:23:11 Uhr in Rainergasse (Wien) (21 Kommentare).

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