Rauchen in der leeren Wohnung

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Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Morallosigkeit Sucht

Ich (m/25) wohne in einem Mietshaus und seit geraumer Zeit steht die gegenüberliegende Wohnung leer. Da ich sehr neugierig bin, wollte ich dort mal hineinsehen. Der Schlüssel für besagte Wohnung hängt, seitdem diese leer steht, im Stromkasten des Treppenhauses, also bin ich einfach mal rein gegangen. Sie war und ist in einem ziemlich guten Zustand und vor allem roch es angenehm. Da ich Raucher bin, aber nicht in meiner Wohnung rauche und im dritten Stock wohne, nahm ich die Gelegenheit war und rauche seitdem in der leer stehenden Bude. Nun kam es, wie es kommen musste, der Vermieter tauchte eines Tages mit den Nachmietern in spe auf. Ich hatte Glück, da ich gerade vom Rauchen kam und ihn rechtzeitig bemerkte. Dazu muss man sagen, dass die Wohnungen hier aufgrund der guten Lage und des günstigen Mietpreises sehr gefragt sind. Weil die Wohnungen sehr hellhörig sind, konnte ich den Gesprächen gut folgen. Ende vom Lied war, das besagter Nachmieter die Wohnung aufgrund des starken Tabakgeruchs nicht nahm. Das Ganze ist jetzt schon bestimmt fünf Mal passiert, aber ich denke nicht daran, aufzuhören. Mittlerweile hängt auch kein Schlüssel mehr im Stromkasten, aber ich habe mir ja, schlau, wie ich war, einen nachmachen lassen. Ich beichte also, dass ich zu faul bin, ein paar Treppen zu laufen, um meiner Sucht nachzugehen, und dass deshalb schon viele Leute ihre Traumwohnung nicht bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00031830 vom 01.09.2013 um 20:47:51 Uhr (22 Kommentare).

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Die Alkoholsucht meiner Mutter

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Unfall Mutter Familie

Ich (18) lebe mit meiner Mutter zusammen, mein Vater ist vor zehn Jahren, nach der Scheidung, abgehauen. Meine Mutter säuft sich seitdem jeden Abend die Hucke voll. Wein, Bier, Sekt - alles, was gerade verfügbar ist. An einem Samstagabend wollte ich ihr Auto haben, um mich später mit Freunden in der Disco zu treffen. Sie war mittags noch bei ihrer Freundin, und als meine Mutter dann nach Hause kam, merkte ich sofort, dass sie wieder einen gebechert hatte. Als ich mich später von ihr verabschiedet habe, saß sie mit einer Flasche Wein auf der Couch und hat kaum noch ein klares Wort rausbekommen. Nun zu meiner Beichte: Wir blieben bis früh morgens in der Disco und hatten Spaß. Ich habe nichts getrunken, war aber völlig aufgedreht und abgelenkt, weil ich am Radio rumgespielt habe.

Da ist es passiert - beim Ausparken bin ich rückwärts gegen einen Stahlpfosten gefahren. Es war leider einiges kaputt, ein Rücklicht und die Stoßstange hingen komplett nach unten. Ich bin nach Hause gefahren und direkt ins Bett. Am nächsten Morgen hat mich meine Mutter angeschnauzt, weil ich einen Unfall gebaut hätte, und dass ich die Reparatur gefälligst selbst bezahlen soll. Weil ich aber wusste, dass sie vom Abend vorher wahrscheinlich nicht mehr viel weiß, habe ich frech behauptet, sie hätte den Unfall gehabt und das Heck wäre schon kaputt gewesen, als sie nach Hause kam. Ich habe ihr dann noch vorgeschlagen, nicht mehr sternhagelvoll Auto zu fahren. Daraufhin hat sie mich alleine in der Küche sitzen lassen und den ganzen Tag nicht mehr mit mir geredet. Die Reparatur war übrigens ziemlich teuer, weil die komplette Heckklappe lackiert werden musste. Ich gebe zu, dass ich die Krankheit meiner Mutter ausnutze, auch indem ich sie öfters abends mal um Geld bitte und es ihr nicht zurückgebe, weil sie es am nächsten Tag vergessen hat.

Beichthaus.com Beichte #00031826 vom 31.08.2013 um 16:16:52 Uhr (17 Kommentare).

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Der Mundgeruch meines Freundes

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Ekel Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft Langenneufnach

Der Mundgeruch meines Freundes
Ich bin seit vier Jahren mit meinem Freund zusammen und alles läuft super. Wir haben fast jeden Tag tollen Sex miteinander und es wird nie langweilig. Jedoch gibt es einen Haken: Mein Freund hat Mundgeruch und ich bin leider sehr geruchsempfindlich. Daher küsse ich ihn so gut wie nie und beim Sex törnt es mich extrem ab, wenn ich seinen schlechten Atem rieche. Ich habe dann schlagartig keine Lust mehr auf Sex und werde manchmal sogar sauer und aggressiv, weil mich das so nervt. Ich kann nichts dagegen tun. Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, es ihm zu sagen, weil ich Angst hatte, ihn zu verletzen. Als ich es ihm dann doch gesagt habe, war er beleidigt. Mittlerweile reagiert er nicht mehr so empfindlich, aber man kann gegen diesen Mundgeruch echt nichts machen. Er hat oft sogar Mundgeruch, wenn er sich gerade eben erst die Zähne geputzt hat. Dieser Geruch ekelt mich extrem an und ich drehe mich dann immer weg und verziehe das Gesicht oder ich stoße ihn weg, wenn er mich küssen will. Das tut mir wirklich sehr leid. Er sagt dann immer, dass sich bisher noch keine Frau darüber beschwert hat. Ich habe auch das Gefühl, dass der Mundgeruch ganz am Anfang unserer Beziehung noch nicht da war. Ich beichte, dass ich meinem Freund wehtue, indem ich ihm das Gefühl gebe, dass er mich anekelt und nicht begehrenswert ist. Dabei liebe ich ihn sehr und es belastet auch unsere Beziehung, dass wir uns nie küssen.

Beichthaus.com Beichte #00031814 vom 29.08.2013 um 11:42:40 Uhr in Langenneufnach (30 Kommentare).

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Mein Zögern

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Feigheit Gewalt Boshaftigkeit Nachbarn Radeburg

Ich habe mit meinem Zögern einem Kind geschadet. Und zwar habe ich eine Weile als Zwischenlösung bei meiner Mutter gewohnt, bevor mein neuer Job in einer anderen Stadt anfing. Die Wohnung lag in einem Haus mit sechs Familien und das in einem leicht, naja, asozialen Viertel. Die Nachbarn waren ziemlich laut und kümmerten sich generell einen Dreck um Regeln. Über uns wohnte eigentlich nur ein Mann im mittleren Alter, der wohl Monteur ist und deshalb eigentlich die meiste Zeit nicht da war. Irgendwann blieb er aber immer öfter zu Hause. Zusätzlich liefen bei ihm mindestens zwanzig verschiedene Frauen und Kinder ein und aus, die Verwandtschaftsverhältnisse waren mir ziemlich unklar, geht mich ja auch nichts an. Irgendwann war dann aber auch öfter eine neue Frau - wohl seine Neue - mit ihrem kleinen Kind da.


Ein ganz süßes Mädchen, ungefähr vier Jahre alt, aber leider ziemlich hyperaktiv. Den ganzen Tag rannte und spielte dieses Kind in der Wohnung rum, was durch den mangelnden Trittschall schon etwas nervig war, aber Kindern muss man ja noch etwas mehr Rücksicht zugestehen, wobei die Eltern ruhig mal mit der Kleinen nach draußen hätten gehen können. Nun ja, jetzt, wo der Typ mit seiner Neuen oft da war, gab es eigentlich immer Streit. Die Beiden keiften sich nur gegenseitig an, von leicht genervten Kommentaren bis hin zu hysterischem Gekreische. Das Schlimmere war, dass das kleine Mädchen wohl meistens dabei war. Es kreischte und schrie aus höchsten Tönen, rief immer wieder "Mama, Mama" oder "Aua, Aua", minutenlang. Ich war schon kurz davor, die Polizei zu rufen, aber da traf ich die ganze Familie einmal auf der Straße und einmal in der Stadt, und beide Male schienen die Verhältnisse harmonisch und das Kind unverletzt und zufrieden. Ich dachte, ich hätte da etwas überinterpretiert - Streit kommt halt vor, oder das Kind verletzt sich mal beim Herumtoben. Außerdem kreischte das Kind auch während des Spielens tagsüber immer mal wieder vergnügt rum, also wohl einfach ein lautes Kind.


Eines Tages allerdings war ich gerade nach Hause gekommen und stellte mein Fahrrad weg, da kamen von oben wieder "Aua, Aua"-Rufe und zusätzlich hörte ich mehrere männliche Teenager lachen und die Geräusche des Kindes imitieren. Ich rief die Polizei an und erklärte alles. Erst klang man recht uninteressiert, aber ein paar Tage später war das Jugendamt dann mal zur Kontrolle da. Es stellte sich heraus, dass das Kind zwar nicht geschlagen wurde und wohl "nur" aus Angst schrie, wenn sich seine Eltern stritten. Aber es war auch manchmal mit den Söhnen des Mannes aus anderen Beziehungen alleine, die es dann in der Gruppe aus Spaß quälten und missbrauchten. Sie sollen das Mädchen absichtlich hungern und dursten lassen haben, haben sie immer wieder leicht gekniffen oder geschubst, sie ausgelacht und ihr Sachen erzählt, wie zum Beispiel, dass seine Eltern gestorben wären oder dass sie es kochen und essen würden (kein Scherz). Das Kind war wohl schon ziemlich gestört und sprach kaum noch. Es tut mir leid, dass ich nicht eher etwas unternommen habe. Ich hatte die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Aber ich habe mir immer wieder eingeredet, dass sich das bestimmt anders anhört, als es ist. Ich kann nur jedem raten, eher etwas zu tun, als ich.

Beichthaus.com Beichte #00031810 vom 28.08.2013 um 14:15:21 Uhr in Radeburg (17 Kommentare).

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Hilfe für den Rollstuhlfahrer

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Dummheit Faulheit Ignoranz Engherzigkeit

Vor ein paar Wochen war ich in der Stadt und wollte ein paar Besorgungen machen. Am Eingang des örtlichen Drogeriemarktes ist eine kleine Rampe, auf der ein Rollstuhlfahrer, gerade als ich den Laden betreten wollte, mit Mühe versuchte, sich hochzuschieben. Ich wollte warten, bis er es in den Laden geschafft hatte, obwohl ich sehen konnte, dass er es ohne Hilfe nicht schafft. Aber trotzdem habe ich ihm nicht geholfen. Eine andere Frau hat ihn dann hochgezogen, und als ich das gesehen habe, habe ich mich furchtbar geschämt. Die Schuldgefühle geistern mir jetzt seit einigen Wochen durch den Kopf. Ich weiß, dass Rollstuhlfahrer meistens kein Mitleid wollen, aber manchmal auf die Hilfe von Fremden angewiesen sind. Es tut mir schrecklich leid, dem Mann nicht geholfen zu haben und werde ab jetzt jedes Mal, wenn ich sehe, dass ein Rollstuhlfahrer Hilfe braucht, meine Hilfe anbieten!

Beichthaus.com Beichte #00031807 vom 27.08.2013 um 16:48:40 Uhr (10 Kommentare).

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