Freunderlwirtschaft

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Betrug Falschheit Arbeit München

Ich beichte, dass ich betrogen habe. Der Betriebsrat gab mir die Aufgabe eine(n) neue(n) Projektleiterin/Leiter auszusuchen. Ich habe nicht den besten gewählt, sondern den Mitarbeiter, den ich am meisten mochte. Ich gab mein Wort, mit besten Gewissen diese Wahl zu treffen und habe es nicht getan. Der Mitarbeiter fragte anschließend, ob er diesen Posten zurecht erworben hätte oder ob es daran läge, dass wir miteinander befreundet sind. Ich log ihn an und sagte, er sei schlicht und einfach der Beste gewesen.

Ich kann meine Entscheidung nicht revidieren und ich kann dem Mitarbeiter auch nichts über meine Lüge und über meinen Betrug erzählen, denn er sagte, er wolle diesen Posten ehrlich erwerben. Die anderen Mitarbeiter munkeln, dass diese Wahl nicht auf ehrlicher Ebene getroffen wurde, sondern durch die "Freundewirtschaft". Ich fühle mich schlecht, weil ich unehrlich zu dem Mitarbeiter war und weil ich die anderen Mitarbeiter um ihren Posten betrogen habe. Mich plagt das schlechte Gewissen zutiefst - und eine innere Unruhe, die mich minütlich aufrisst. Ich wünsche mir wieder Frieden für mich und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039286 vom 29.01.2017 um 19:59:57 Uhr in 80333 München (Schillerstraße) (10 Kommentare).

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Auf der Jagd nach Werwölfen

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Feinde München

Schon immer hat mich das Paranormale fasziniert, und als ich am Samstag einen Bericht über paranormale Dinge gelesen habe, wusste ich, dass ich nun selbst Nachforschungen betreiben würde. Am nächsten Tag habe ich mich praktisch den ganzen Tag mit Vampiren, Geistern, Beschwörungen und dergleichen mehr, befasst. Ich war und bin von ihrer Existenz überzeugt. Nun zu meiner Beichte: Am Dienstag war ich am Nachmittag in einem Wald unterwegs, um weiter zu forschen. Nach einigen Stunden habe ich zwei Kerle und zwei Frauen gesehen. Die Vier unterhielten sich und bemerkten mich anscheinend nicht. Ich habe mich hinter einem Gebüsch versteckt, um die Kerle zu beobachten, die wie Werwölfe aussahen. Beide waren muskulös und ziemlich haarig, ich versuchte also, näher an die beiden heranzukommen.

Zu meinem Pech hat mich eine der Frauen bemerkt, einer der Typen rannte sofort auf mich zu und bevor ich flüchten konnte, wurde ich am Kragen gepackt. Der Kerl dachte wohl, ich wäre ein Irrer oder ein Spanner, denn er fragte, was ich in dem Gebüsch zu suchen hätte. Ich stammelte irgendetwas vor mich hin, was ihn nicht beruhigte. Er ließ mich los, brüllte mir aber noch ein: "Wenn ich dich noch einmal hier erwische, fliegt etwas und das wird kein Vogel sein!", ins Gesicht. Ich nickte nur und rannte davon. Ich beichte, dass ich mir vor Angst in die Hosen gepinkelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00039211 vom 13.01.2017 um 17:56:20 Uhr in München (11 Kommentare).

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Der Jurastudent mit dem Mörderteil in der Hose

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Dummheit Lügen Verzweiflung Feigheit Internet

Damals, als ICQ noch aktuell war, habe ich (m/24) bei einem dieser Spiele, bei dem man Kugeln verschießen muss, ein Mädchen - damals ca. 14 Jahre alt - aus NRW kennengelernt. Ich war ja selbst erst etwa 16. Man hat sich halt ein bisschen geschrieben, fand sich nett und hat dann die ICQ-Nummern ausgetauscht. In meinem damaligen Unverstand und um für das Mädel besonders attraktiv zu wirken, habe ich ihr erzählt, ich wäre schon 23, Jurastudent, Sohn reicher Eltern, der geilste Stecher von München mit einem Mördergerät in der Hose und hätte eine G-Klasse in der Garage stehen.

Was ich nicht bedacht habe, ist, dass wir uns so super verstanden, sodass wir uns heute, 7-8 Jahre später immer noch schreiben. Dabei muss ich diese ganze blöde Lügengeschichte immer weiterspinnen, weil ich es nicht auf die Reihe bekomme, ihr die Wahrheit zu sagen. Leider will sie mich bald besuchen kommen. Bis dahin wäre es nicht verkehrt, ihr die Wahrheit zu sagen, denn wenn dann doch nur der normale 24-jährige Forststudent mit seinem Golf dort steht, wäre die Enttäuschung auf ihrer Seite vermutlich ziemlich hoch. Ich beichte also, dass ich ein wirklich nettes Mädchen über all die Jahre angelogen habe und immer noch anlüge. Mich ärgert das selbst richtig und ich beichte außerdem, dass ich nicht die Eier habe, um ihr die Wahrheit zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00039142 vom 31.12.2016 um 04:24:25 Uhr (17 Kommentare).

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Die Blumen meiner Kollegin

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Hass Ekel Kollegen München

ich (w/29) beichte, dass ich fast jeden Tag in den Blumentopf meiner Kollegin uriniere. Dies tue ich, weil meine Kollegin die AfD wählen will.

Beichthaus.com Beichte #00039089 vom 19.12.2016 um 12:58:12 Uhr in München (Klenzestraße) (39 Kommentare).

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Große Leute sind nervig!

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Ignoranz Verzweiflung Zorn Bahn & Co. München

Gewisse Menschen gehen mir (w/21) sehr auf die Nerven. Ich bin 1,56m klein und schlank, weshalb ich das Gefühl habe, dass mich manche Leute nicht wirklich wahrnehmen. Wenn ich mit Bus oder Bahn unterwegs bin, stellen sich oftmals gerade große Menschen direkt vor mich und versperren mir die Sicht. Im Berufsverkehr lässt sich das ja oftmals nicht vermeiden, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es Absicht ist - beispielsweise wenn die Bahnen nicht voll sind. Ich beichte somit, dass mich manche Leute wirklich nerven, vor allem wenn ich dauernd den Rucksack oder die Tasche ins Gesicht bekomme. Ich würde nie jemanden darauf ansprechen, ihn verletzen oder irgendwelche ekligen Sachen machen, aber das musste ich einfach mal loswerden...

Beichthaus.com Beichte #00039009 vom 02.12.2016 um 17:23:43 Uhr in 80538 München (Reitmorstraße) (17 Kommentare).

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