Die Bremsspur vernichtet

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Ekel Unreinlichkeit Rache Engherzigkeit Kollegen

Die Bremsspur vernichtet
Bei mir (w/26) auf der Arbeit gibt es eine Kollegin, die kaum einer leiden kann. Sie ist ständig krank, unzufrieden, erledigt Aufgaben nur, wenn man dabei sitzt, und verunglimpft mit Vorliebe andere Kollegen. Leider gibt es in unseren Arbeitsfeldern einige Schnittstellen, sodass ich häufig ihre Fehler und Versäumnisse ausbaden darf. Zusätzlich zu ihrer Arbeitseinstellung scheint sie auch menschlich eher defizitär aufgestellt zu sein. Aussagen wie "Frauen, die Miniröcke tragen, sind selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden" gehören bei ihr zur Tagesordnung. Der Betrieb, in dem wir arbeiten, hat dann einen Betriebsausflug ins Ausland unternommen, und wie das bei dieser Art von Veranstaltungen so ist, gab es Doppelzimmer. Und mich hat das Los getroffen, mit eben dieser Arbeitskollegin ein Zimmer zu teilen. Direkt, nachdem wir den Zimmerschlüssel bekamen, ging das Gezeter los: Sie bräuchte wegen ihres Asthmas das Bett am Fenster. Ich müsse meinen Zeitplan mit ihrem abgleichen, damit sie ausreichend Zeit im Bad und ausreichend Schlaf bekäme, dementsprechend müsste sie von sieben bis acht Uhr morgens das Bad benutzen. Und da unser Programm immer um halb neun startete, blieb mir nichts anderes übrig, als vorher zu duschen - natürlich leise! Mein persönlicher Höhepunkt war dann, dass sie mich bat, mich umzudrehen, damit sie die Kombination in das Zahlenschloss ihres Schminkkoffers eingeben konnte.

Zwei Tage lang habe ich mir ihre diversen Dramen (Wasser zu heiß, Wasserdruck zu niedrig, schlechtes Personal, dreckige Stadt, unbequeme Betten, schlechtes Essen, Wetter zu warm, Wetter zu kalt, mein Atmen stört beim Schlafen, meine Zahnpasta hat eine eklige Farbe etc.) gegeben, aber irgendwann rastet jeder normale, friedliche Mensch aus. Ich habe mich dann irgendwann für fünf Minuten alleine auf das Zimmer zurückgezogen, weil sich ein größeres Geschäft ankündigte. Nach Vollendung des Geschäftes fiel mir auf, dass es keine Toilettenbürste gab. Ich bin ziemlich hektisch geworden, weil die Vorstellung, dass die Olle vor dem gesamten Betrieb erzählt, dass ich Bremsstreifen im Klo zurückgelassen hätte, doch eher übel war. Ich beichte also, dass ich mit der Zahnbürste meiner Kollegin das WC von sämtlichen Bremsspuren befreit habe, die zwei Tage des ungewohnten Essen so verursachen können. Ich beichte auch, dass ich am Abend mit Genugtuung dabei zugesehen habe, wie sie sich die Zähne damit geputzte. Und als ich keine zehn Minuten später das nächste Genörgel zu hören bekam, war auch das schlechte Gewissen wie weggeblasen.

Beichthaus.com Beichte #00031937 vom 23.09.2013 um 13:51:57 Uhr (20 Kommentare).

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Mit Angie in ein besseres Leben

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Verzweiflung Peinlichkeit Intim Politik Essen

Mit Angie in ein besseres Leben
Seit Neustem habe ich wieder eine Freundin. Zwar ist es noch nicht ganz offiziell, aber alles läuft super und dieses Ergebnis ist abzusehen. Wir verbringen nahezu jeden Tag mindestens einmal kurz miteinander und das Wochenende besteht aus purer Zweisamkeit. Selbstverständlich schlafen wir auch miteinander, wovor ich mich allerdings etwas gefürchtet hatte. Denn ich bin einer der Männer, die einfach viel zu schnell kommen. Das war seit meinem ersten Mal vor sieben Jahren so und änderte sich auch mit der Zeit nicht. Da mir drei Minuten Sex aber zu wenig sind, habe ich angefangen zu recherchieren.

Zuerst natürlich das "Vorher-Kommen" Prinzip. Das fand ich schon von der Überlegung her dämlich, da ich mir in Hektik einen runterholen sollte und dann am Besten direkt, wenn meine Freundin eintrifft, mit ihr ins Bett springe. Selbst als das Mal der Fall war, hat es dann irgendwie doch nicht seinen Zweck erfüllt. Dann ist da natürlich die Start-Stopp-Technik, bei der ich eben kurz vor dem Ende eine Pause einlege. Also direkt ausprobiert und festgestellt, dass das auch nicht das Wahre ist, da ich so viel zu viele kurze Pausen einlegen musste. Der nächste Tipp war, dass ich mir den Muskel am Damm trainiere. Darüber soll man die Prostata "steuern" können und mit entsprechenden Übungen über Tage und Wochen verteilt, soll das Ganze wirken. Das habe ich knapp einen Monat lang ausprobiert, doch das Ergebnis war genauso ernüchternd wie die vorherigen Versuche. In Rücksprache mit meinem Urologen, dem ich von dem Problem erzählt habe, habe ich dann zunächst betäubende Kondome getestet. Nachdem auch das enttäuschend endete, bin ich einen Schritt weitergegangen und habe mir Lidocain-Ähnliche Salben besorgt, die auch für den Penis geeignet sind. Auch hier war mein persönlicher Erfolg der, dass ich entweder keine Veränderung bemerkt habe, oder so betäubt war, dass ich nichts mehr gespürt habe und meine Erektion nicht halten konnte.

Dann, eines Tages und vollkommen aus Zufall, als ich mit meiner neuen Freundin Sex hatte, habe ich es geschafft, für meine Verhältnisse unfassbar lange durchzuhalten. Ich habe versucht, mir selbst den Druck zu nehmen, sie befriedigen zu müssen. Denn die Befriedigung der Frau steht bei mir an erster Stelle und die Erklärungen, warum ich nicht länger kann, wurden immer blöder und vor allem peinlicher. Wenn dann von der Frau gut gemeinte Worte wie "Das ist nicht so schlimm" oder "Es gibt wichtigere Sachen!" kamen, machte es das noch schlimmer. Es erschütterte einfach mein Selbstbewusstsein. Bis ich versucht habe, an etwas anderes zu denken - und da an jeder zweiten Laterne derzeit die Wahlplakate hängen, verfingen sich meine Gedanken bei der Wahl. Der Sex mit meiner Freundin lief genauso ab, wie immer - nur führte ich in meinem Kopf eine Debatte, in der ich als Vertreter von allen möglichen Parteien eine hitzige Diskussion mit Frau Merkel führte und sie politisch fertigmachte. Dabei ist mir aufgefallen, wie unattraktiv und unerotisch ich diese Frau finde. Länger als eine halben Stunde führte ich also eine Diskussion mit unserer Bundeskanzlerin und sprach mit ihr dabei über Philipp Rösler und das Konzept der FDP. Über die AfD, über Wirtschaftswachstum, über Einwanderer, über das deutsche Sozialsystem, über Subventionen und so weiter. Da ich gedanklich voll in Fahrt war, habe ich dies auch körperlich an meiner Freundin ausgelassen, was dazu führte, dass wir beide, als ich dann endlich kam, total nass geschwitzt waren. Laut meiner Freundin hatte sie den besten Sex ihres Lebens und mehrere Orgasmen. Seitdem haben wir an jedem Tag in Zweisamkeit mehrmals Sex, der mindestens eine halbe Stunde lang dauert, beim zweiten oder beim dritten Mal ist es dann sogar noch deutlich länger.

Früher fand ich Politik dermaßen uninteressant und langweilig, dass sich meine Fingernägel aufgedreht haben. Hätte ich damals nur schon gewusst, dass mir das Thema und die involvierten Personen eines Tages helfen, mein Sexualleben zu verbessern, hätte ich mich schon eher dafür interessiert. Also, auch wenn ich das Konzept der CDU nicht unbedingt befürworte und andere Parteien gewählt habe - auf die nächsten vier sexuell großartigen Jahre und vielen dank Angie, dass du in meinen Augen so unerotisch bist und mein Leben damit deutlich verbesserst. Alleine dafür werde ich dich bei der nächsten Wahl ankreuzen und hoffen, dass du ein gesundes, politisches Leben führst.

Beichthaus.com Beichte #00031936 vom 23.09.2013 um 10:17:37 Uhr in 45219 Essen (Gustavstraße) (30 Kommentare).

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Marathon ohne Schwitzen

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Betrug Faulheit Falschheit Schule Sport Potsdam

Marathon ohne Schwitzen
Während der Oberstufe hat unser Jahrgang an einem Spendenlauf für bedürftige Menschen teilgenommen. Das Ganze lief folgendermaßen ab: Wir gingen mit unserem Sportlehrer zu einem Stadion und mussten dort Runden laufen. Für jede Runde, die man lief, bekam man von einem Streckenposten ein Gummiband - also diese Bänder, die man aus dem Haushalt kennt. Für jedes Gummiband hat der Sponsor dann einen Euro gespendet. Allerdings hatten wir, also neben mir noch zwei Freunde, nach drei gelaufenen Runden keine Lust mehr. Deshalb haben wir uns aus dem Stadion geschlichen, sind zum nächsten Supermarkt gelaufen und haben dort einige der besagten Bänder gekauft. Danach sind wir noch etwas essen gegangen und hatten ein bisschen Spaß in der Stadt. Als wir dann zum Stadion zurückkehrten, war dort immer noch so viel los, dass offensichtlich niemand bemerkt hatte, dass wir verschwunden waren. Wir liefen dann noch die letzte Runde mit, ehe wir alle zur Bändchenabgabe gerufen wurden. Dann haben wir uns noch mit Wasser bespritzt, damit es so aussieht, als würden wir stark schwitzen und gaben die Bändchen ab. Unser Lehrer war sichtlich begeistert, und meinte, dass wir wohl die Besten unseres Jahrgangs wären, und versprach uns, jedem eine Eins in Sport einzutragen. Sozusagen eine Win-win-Situation.

Beichthaus.com Beichte #00031922 vom 19.09.2013 um 16:50:20 Uhr in 14471 Potsdam (Am Luftschiffhafen 2) (22 Kommentare).

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Hilfe, meine Freundin kann nicht kochen!

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Lügen Falschheit Peinlichkeit Partnerschaft Ernährung

Hilfe, meine Freundin kann nicht kochen!
Ich (m) habe die beste Freundin, die man sich nur wünschen kann. Sie ist intelligent, nett, hilfsbereit und einfach nur wunderhübsch. Ich liebe sie über alles. Es gibt jedoch ein kleines Problem, denn sie kann absolut nicht kochen. Ich kenne niemanden, der in dieser Kunst so wenig begabt wäre. Sie liebt es, mit den Gerichten zu experimentieren, eigene Rezepte zu entwickeln und so weiter. Und es schmeckt immer grauenhaft. Sie bekommt es sogar hin, einfache Gerichte zu verderben. Aber ich schaffe es einfach nicht, es ihr zu sagen, denn ich möchte sie nicht verletzen. Mittlerweile wissen es alle unsere Freunde und die ganze Familie. Jedes Treffen bei uns verläuft sehr angespannt - aufgrund des Essens. Vor Kurzem habe ich meiner Freundin angeboten, dass sie sich ausruhen soll und ich kochen werde. Ich bin zwar kein Meisterkoch, aber mit einem guten Kochbuch und viel Übung kann man nicht viel falsch machen. Seitdem bekomme ich heimliche Anrufe von Freunden und Verwandten, mit der Bitte, dass ich bei der nächsten Feier wieder kochen soll.

Beichthaus.com Beichte #00031917 vom 19.09.2013 um 13:24:55 Uhr (33 Kommentare).

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Meine Ex, die Drama-Queen

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Selbstsucht Dummheit Lügen Falschheit Ex Unterpleichfeld

Vor etwa 14 Jahren habe ich (m/34) in meiner mittelgroßen Heimatstadt meine damalige, sechs Monate ältere Freundin kennengelernt. Sie war sehr selbstständig und bestritt ihren Lebensunterhalt mühsam selbst, aber drei Monate, nachdem wir uns kennenlernten, wurde ich wehrpflichtig, was unsere Beziehung auf das Wochenende beschränkte. Während meiner Wehrpflicht eröffnete sie mir, dass sie gerne in eine Großstadt ziehen würde, um eine Ausbildung zu beginnen. Ich stimmte zu, und wir suchten uns eine passende Wohnung, die wir zum Ende meiner Wehrpflicht und zum Anfang Ihrer Ausbildung, nach einem Jahr Beziehung, zusammen bezogen. Ich hatte inzwischen auch schon einen Job dort gefunden. Aufgrund ihres geringen Ausbildungsgehalts, und der Tatsache, dass ich normal bezahlt wurde, habe ich dann den Löwenanteil unseres Lebensunterhaltes gestemmt. Das Geld war sehr knapp, was sie aber nicht davon abhielt, mit ihren neuen Arbeitskolleginnen am Wochenende in einem der vielen Hip-Hop-Schuppen feiern zu gehen. Ich blieb meistens zu Hause, da ich die Musik zum einen nicht mag und zum anderen war mir mein Geld einfach zu schade. Der einzige Luxus, den ich mir gönnte, war ein PC mit Flatrate. Wir teilten uns den Computer, den sie gelegentlich zum Abrufen von E-Mails nutzte. Zumeist war mein Benutzeraccount dauerhaft eingeloggt. Wir wohnten schon seit zwei Jahren zusammen, als ich an einem Wochenende, als sie feiern war, meine E-Mails abrief. Ich wunderte mich noch, warum eine ihrer Freundinnen mir eine Mail schickte, aber als ich sie las traute ich meinen Augen kaum.


Meine Freundin und Ihre Kollegin unterhielten sich darüber, dass meine Freundin bald ausziehen würde und auch schon einen neuen Freund in Aussicht hatte. Jetzt bemerkte ich auch, dass meine Freundin vergessen hatte, sich aus ihrem Account auszuloggen. Ich fühlte mich schrecklich hintergangen. Ich druckte die E-Mail aus und fuhr zu dem Club, in dem sie sich befand, und konfrontierte sie damit. Natürlich kamen erst Vorwürfe, warum ich ihr den hinterher spionieren würde, aber dann bat sie mich darum, das zu Hause zu diskutieren. Dumm, wie ich war, habe ich zugestimmt und wir redeten knapp fünf Stunden später über die Vorkommnisse. Sie sagte, dass sie sich noch zu jung für eine ernsthafte Beziehung fühlt und noch etwas erleben will. Wir einigten uns darauf, dass sie noch bis zum Ende ihrer Ausbildung, also noch vier Monate, in unserer gemeinsamen Wohnung bleiben kann. Später habe ich ihr sogar beim Umzug geholfen und wir hatten dann auch noch ein kleines Scharmützel, was aber nichts Ernstes wurde.


Vor drei Jahren bin ich des Berufs wegen ins Ausland gezogen, wo ich meine jetzige Frau kennengelernt habe. Vor Kurzem hat mir meine damalige Freundin eine E-Mail geschrieben, in der sie sich erkundigte, wie es mir geht. Wir schrieben ein paar Zeilen und ich habe ihr auch gleich ein paar meiner Hochzeitsfotos geschickt, um ihr meinen "Erfolg" zu verkünden. Ich fand das auch nicht verwerflich, da sie inzwischen in einer mehrjährigen Beziehung mit einem netten Kerl ist, den ich flüchtig kennengelernt habe. Daraufhin schrieb sie mir, ob ich denn nicht erkennen würde, warum sie sich bei mir meldet. Ich dachte mir erst nichts dabei, aber sie stellte doch tatsächlich die Frage, ob es noch eine Chance für "uns" gäbe - schließlich seien wir so etwas wie Seelenverwandte. Ich sagte ihr, sie solle darüber nachdenken, was in Ihrem Leben nicht passt, wenn sie sich zehn Jahre, nachdem wir unsere Beziehung beendet haben, deswegen bei mir meldet. Und ich machte klar, dass ich meine Frau aus Liebe geheiratet hatte und das sicher nicht für etwas, was schon einmal nicht geklappt hatte, wegwerfen würde. Ich habe ihr dann noch gut zugeredet, sie jedoch nach dieser Konversation auf die Spam/Blacklist gesetzt, da ich nicht möchte, dass irgendetwas meine junge Ehe beeinflusst. Nun zu meiner Beichte: Ich habe meiner Frau nichts von diesem Vorfall erzählt und habe auch nicht vor, das zu tun, da ich nicht möchte, dass meine Ex-Drama-Queen auch nur den geringsten Einfluss auf mein jetziges Leben ausübt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00031903 vom 15.09.2013 um 13:09:56 Uhr in Unterpleichfeld (16 Kommentare).

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