Fesseln als Gag

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Fetisch Morallosigkeit Last Night

Ich war am Wochenende feiern. Dort habe ich eine Studentin kennengelernt. Diese wurde von ihrer Freundin, bei der sie eigentlich übernachten wollte, im Stich gelassen. Ich habe ihr daher Asyl angeboten und sie mit nach Hause genommen. Interesse war von beiden Seiten vorhanden. Allerdings waren wir so müde, dass wir nach einer kurzen Kuschelrunde schlafen gegangen sind. Da sie sehr tief schlief und ich schon immer mal meine Handschellensammlung ausprobieren wollte, habe ich die Chance genutzt und ihr jeweils an Händen (hinten) und Füßen Handschellen angelegt. Später habe ich dann eine Packung Kabelbinder genutzt, um mehrere zu einem Seil zusammenzumachen und ihr hinter dem Rücken die Hände mit den Füßen zu verbinden. Um zu vermeiden, dass sie aufwacht, habe ich die Kabelbinderreihe aber sehr locker gelassen. Als sie dann aufwachte, fand sie das aber wohl nicht ganz so witzig wie ich. Eigentlich hatte ich geplant, sie dann auch zeitnah wieder loszumachen aber sie wurde ziemlich sauer und aggressiv. Da ich mich beleidigt fühlte und mir ihr Ton nicht gefiel, habe ich die Kabelbinder dann fester zusammengezogen, damit sie sich erst einmal beruhigt. Das hat dann allerdings dazu geführt, dass sie die ganze Zeit nicht mehr mit mir gesprochen hat. Als ich dann lange vergeblich versucht hatte, ein Gespräch zu suchen, um ihr klarzumachen, dass es mir leidtut, habe ich sie losgemacht und irgendwann dann - als Versuch der Wiedergutmachung - noch 50 Kilometer nach Hause gefahren. Sie hat die ganze Fahrt nicht mit mir gesprochen, abgesehen von der Beschreibung des Weges. Es sollte nur ein Gag sein, für den ich mich ja auch direkt entschuldigt hatte, was aber absolut keine Wirkung gezeigt hat. Also weder der Gag, noch der Versuch der Entschuldigung. Nun habe ich total das schlechte Gewissen. Klar, die Idee war doof und ich bereue es! Aber auf meine Entschuldigungsversuche ist sie null eingegangen.

Beichthaus.com Beichte #00030895 vom 17.03.2013 um 12:35:29 Uhr (51 Kommentare).

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Meine Leben als Beamter

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Faulheit Vorurteile Arbeit

Meine Leben als Beamter
Ich arbeite im öffentlichen Dienst in einer kleinen Kommune im südlichen Teil Deutschlands und muss sagen, dass alle Vorurteile gegenüber den Beamten wahr sind. Ich habe zuvor in einem sehr großen Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern gearbeitet, allerdings in einer für meinen Bildungsstand sehr niedrigen Position, aber zu dem Zeitpunkt war es eben nicht einfach einen Job zu finden. Jedenfalls sehe ich hier jeden Tag Leute, die nur große Augen machen, wenn ich ihnen sage, dass ich freitags länger als bis 13 Uhr gearbeitet habe und auch manchmal wochenlang jeden Tag bis 18 Uhr. Ich kann mir dann immer anhören, dass das menschenverachtend wäre. Das Arbeitsklima ist zwar super, aber wirklich auf die Reihe bekommt man kaum was. Wir verbringen mehr Zeit mit tratschen und Kaffee trinken und manchmal auch saufen (während der Arbeitszeit), als mit sonst irgendwas. Wenn von einem Bürger eine Beschwerde kommt, dass irgendein Vorgang länger als zwei Wochen dauert, dann wird direkt zurückgefeuert, was die Leute sich denken und wir hätten hier so viel zu tun. Dienstgänge sind hier zu 80% nur ein Pseudonym für "früher Feierabend machen".

Manchmal, wenn ich mal wieder zu lange wach war, habe ich mir einen Termin von 8-12 in den Kalender geschrieben, das Büro abgeschlossen und habe gepennt. Dann bin ich pünktlich zur Mittagspause aufgestanden, habe gut gegessen und die restlichen vier Stunden mit Surfen, tratschen und Kaffee trinken verbracht. Ich würde mein Verhalten ja ändern, da alles auf Kosten des Steuerzahlers geht, aber dafür verdiene ich viel zu gut, und die Arbeit gefällt mir auch wirklich. Letztes Jahr habe ich sogar eine Leistungsprämie im mittleren vierstelligen Bereich erhalten, weil ich mal so circa einen Monat normal gearbeitet und auch mal was auf die Reihe bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030889 vom 15.03.2013 um 12:23:03 Uhr (37 Kommentare).

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“35.000

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Meine Urlaubsfotos

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Peinlichkeit Kollegen Urlaub Spanien

Meine Urlaubsfotos
Mir (m/Anfang dreißig) ist vor Jahren etwas Dummes passiert. Da da ich die Kälte nicht mag, fliege ich im Winter immer in die Sonne. In einem Jahr hatte meine Freundin keine Zeit, also bin ich mit ein paar Freunden nach Playa del Ingles geflogen. Wir hatten einen echt schönen und chilligen Urlaub mit viel Sonne, faulenzen und ein bisschen Alkohol trinken. Da ich wusste, dass eine junge, nette Kollegin (für die ich keinerlei Gefühle hegte - hier muss man ja so etwas immer dazu sagen) quasi im Anschluss an meine Reise auch dort Urlaub machen wollte, dachte ich, es wäre nett, ihr ein Bild von dem schönen Wetter vor Ort zu schicken, um ihre Vorfreude weiter zu steigern. Also Foto gemacht, den kurzen Text "Hallo L., hier mal ein Bild, um dich in Stimmung zu bringen. Jetzt weißt du, was dich bald Schönes erwartet! Dein Lieblingskollege *Zwinkersmiley*" hinzugefügt, Bild angehängt und an ihre Dienstmail gesendet. Zwar kannte sie meine Privatmailadresse nicht, aber es gab ja nur einen ihrer bekannten Kollegen auf den Kanaren, dachte ich mir. Nach kurzer Zeit bekam ich eine Antwort von ihr. Diese war recht kurz: "Ich zeige dich an, du Schwein! Und deinen Job bist du auch los, wenn ich herausfinde, wer du bist!" Ich war verständlicherweise sehr verwirrt. Also öffnete ich noch mal die Mail, die ich ihr geschickt hatte, und stellte dann das Malheur fest: Ich hatte mit meiner Freundin während meines Aufenthaltes zur Beziehungspflege erotische Bilder ausgetauscht, und irgendwie muss ich mich beim Versenden der Mail wohl verklickt haben, sodass meine Kollegin kein Bild vom Strand und prallem Sonnenschein, sondern ein Bild von meinem erregierten - allerdings ebenfalls prallen - Penis bekommen hatte. Glücklicherweise ohne Gesicht. Und glücklicherweise bin ich, was elektronische Kommunikation betrifft, leicht paranoid: Meine Mailadressen sind meist Wegwerfadressen, und/oder nicht ohne weiteres auf mich zurückverfolgbar. Und nochmal hatte ich Glück, denn als ich einem der mitreisenden Freunde davon erzählte - er ist Personalabteilungsleiter - empfahl er mir, einfach alle Spuren zu löschen, was ich dann auch tat. Meinen Vorschlag, es richtig zu stellen und mich zu entschuldigen, empfand er als heikel bezüglich meines Rufs in der Firma und auch meines weiteren Verbleibs dort.

Als ich wieder aus dem Urlaub kam, erfuhr ich, dass meine Kollegin die Firma verklagte, weil sie sie nicht vor sexueller Belästigung geschützt habe. Sie verlor die Klage und kurze Zeit war sie auch aus der Firma verschwunden. Die Suche nach dem Sittenstrolch verlief trotz betriebsinterner Hexenjagd erwartungsgemäß erfolglos, unter anderem, weil ein Land im Atlantik nicht so recht bei den Ermittlungen helfen wollte. Was meinem Missgeschick allerdings noch eine kleine Note der Ironie verlieh, war, dass meine besagte Ex-Kollegin so scharf auf mich war, dass sie mich angeblich sogar meiner Freundin ausspannen wollte. Ich beichte hiermit, dass ich aus Versehen einer Kollegin ein Foto von etwas geschickt habe, was sie eigentlich begehrte, aber was ihr dann wohl doch nicht so gut gefiel und schlussendlich die Firma deswegen verlassen hat. Und ich beichte, dass mein bestes Stück für manche Frauen offenbar furchterregend ist. Aber wenigstens gefällt er meiner Freundin. Und das ist ja das, was wirklich zählt! Meine Freundin lacht übrigens auch nach mehreren Jahren noch über die Story, und mir tut es noch immer ein wenig leid... Aber darüber lächeln muss ich trotzdem hin und wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030885 vom 14.03.2013 um 18:59:06 Uhr in Spanien (Playa del Ingles, Gran Canaria) (28 Kommentare).

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Heimlich stricken

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Manie Feigheit Partnerschaft

Heimlich stricken
Jetzt muss ich mal was ziemlich Kindisches beichten. Mir (m) hat damals schon im Kindergarten und in der Grundschule der Kunst- und Bastelunterricht sehr gefallen. Vor einigen Wochen hat meine Freundin angefangen, zu stricken. Einfach so, zum Stressabbau und aus Spaß an der Freude. Dies weckte Erinnerungen an meine Kindheit und wie wir das in der Schule auch gemacht haben. Als ich dann mal alleine zu Hause war, habe ich mir das Strickzeug meiner Freundin geschnappt und habe geschaut, ob ich es noch auf die Reihe bekomme. Sah allerdings nicht so toll aus und ich habe es wieder aufgetrennt. Aber da man ja bei YouTube allerlei HowTo-Videos findet, hatte ich bald wieder den Dreh raus. Seitdem stricke ich heimlich bei meiner Freundin mit. Bei einem einfarbigen Schal war das gar kein Thema, wenn dieser am nächsten Tag zehn Zentimeter länger war. Im Moment macht sie jedoch so einen mehrfarbigen Ringelschal und wechselt alle paar Zentimeter die Farbe. Das macht es natürlich bedeutend schwieriger, ihr Werk unertappt zu vervollständigen. Irgendwann saß sie letztens auf der Couch und meinte nur "was habe ich denn da wieder verzapft?!" Ich hatte wohl eine andere Farbreihenfolge gewählt, als sie es vorher hatte. Irgendwie finde ich es total spannend, ihre Sachen heimlich zu vervollständigen und es macht mir auch einfach Spaß, zu stricken. Ich würde allerdings nie auf die Idee kommen, ihr zu sagen, dass ich auch gerne stricke. Stattdessen belächele ich sie währenddessen, um ihr das Gefühl zu geben, dass mich das überhaupt nicht anspricht. Das heißt, ich werde wohl weiter im Untergrund stricken müssen.

Beichthaus.com Beichte #00030873 vom 12.03.2013 um 15:55:56 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Terror des Mitbewohners

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Ekel Zorn WG

Ich möchte etwas beichten, was bereits mehr als anderthalb Jahre zurückliegt. Ich muss ein wenig ausholen, damit Ihr meine Verzweiflung verstehen könnt. Damals wohnte ich in einer WG mit einem Ex-Arbeitskollegen. Eigentlich habe ich mir immer geschworen, nie eine Wohngemeinschaft einzugehen. Wegen eines finanziellen Engpasses musste ich meine geliebte Wohnung auf dem Land kündigen und zurück in die Stadt ziehen. Mit meinen Katzen, welche ihren Freilauf brauchten, war es nicht wirklich einfach, eine passende Wohnung zu finden. Alles, was geeignet gewesen wäre, war für mich alleine schlicht nicht bezahlbar. Da kam mir die Frage des Arbeitskollegen, ob wir eine WG gründen wollen, gerade richtig. Dumm wie ich war, habe ich natürlich nicht auf die Warnungen der anderen Arbeitskollegen, welche mit ihm im gleichen Team arbeiteten, gehört. So kam es, dass wir eine tolle fünf Zimmerwohnung im Grünen gefunden haben und dort mit unseren Katzen, er hatte auch deren zwei, einzogen. Die ersten zwei Monate waren noch in Ordnung, dies änderte sich aber ganz schnell. Es fing damit an, dass er von der Arbeit nach Hause kam und als erstes mal seine Stereoanlage auf volle Pulle aufdrehte. Durch die ganze Wohnung dröhnte nun sein umz umz umz Sound, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn er Besuch hatte, blieb ich in meinem Zimmer oder ging zu Freunden, um ihn und seinen Besuch nicht zu stören. Da er oft Besuch von Frauen hatte, mit welchen er dann immer in die Kiste stieg, war ich mehrheitlich in meinem Zimmer oder nicht zu Hause. Hatte ich Besuch, blieb er allerdings einfach auf dem Sofa sitzen und hörte weiterhin seine Musik. Ohne Kopfhörer wohlgemerkt.


Zuerst dachte ich mir, okay, das ist halt so in einer WG. Man muss Kompromisse machen. Nach drei Monaten wurde er von der Arbeit freigestellt, wurde aber noch für zwei Monate bezahlt. Daher machte ich mir fürs Erste keine Sorgen wegen der Miete. Er musste mir die Hälfte überweisen, da der volle Betrag von meinem Konto abgebucht wurde. Er meinte noch, dass er nun zwei Wochen Pause machen und sich danach auf Arbeitssuche begeben würde. Weit gefehlt. Nach den zwei Monaten hatte er immer noch keine Stelle und als arbeitslos hatte er sich auch nicht gemeldet. Stattdessen verbrachte er Tag und Nacht vor seiner Xbox und spielte diverse Ego Shooter. War das herrlich die ganze Nacht das Geballere zu hören, am Morgen aufzustehen, zur Arbeit zu fahren und wenn ich nach Hause kam, ihn immer noch vor seiner Konsole vorzufinden. Er ließ sich auch so sehr gehen, duschte noch ein- oder zweimal in der Woche und ernährte sich von meinen Sachen, ohne diese zu ersetzen. Das Katzenklo putze er nur, wenn ich ihn dazu aufforderte. Er hatte auch nur ein Katzenklo für zwei Katzen. Und mein Glück war es, dass sein Bad, wo das Katzenklo stand, sich direkt neben meinem Schlafzimmer befand. Der Gestank war kaum noch auszuhalten. Am liebsten hätte ich ihm den ganzen Inhalt über dem Kopf entleert. Nachdem noch ganz viele andere Sachen vorgefallen sind, auf welche ich nicht näher eingehe, weil ich sonst morgen noch am Schreiben wäre und alles Reden nichts half, hatte ich beschlossen, meine Taktik zu ändern.


Als eine seiner Katzen wieder einmal auf den Boden im Eingangsbereich gekotzt hatte, habe ich es einfach dort liegen lassen, um zu schauen, wie lange es dauern würde, bis er es weg macht. Nach fünf Tagen war die Kotze immer noch nicht weg und da hat es mir gereicht. Zielstrebig ging ich in sein Badezimmer, griff nach seinen drei Zahnbürsten und putzte die Kotze damit weg. Da ich schon in Putzlaune war, fand ich, es wäre Zeit, sein Katzenklo zu reinigen. Dies habe ich dann auch getan. Jede Bürste habe ich zuerst über die Katzenkacke gezogen und dann das Klo damit richtig sauber gemacht. Echt praktisch, diese Zahnbürsten. Angetrieben von meiner Wut, habe ich dann noch seine Toilette auf Hochglanz gebracht und anschließend die Zahnbürsten wieder in das Glas gestellt. Als ich ihn am nächsten Morgen hörte, wie er seine Zähne putzte, musste ich grinsen. Das war eine Genugtuung sondergleichen. Nach knapp anderthalb Jahren Terror und weiteren Putzaktionen, war es Zeit für mich, zu gehen und mit meinem Freund zusammenzuziehen. Als Abschiedsgeschenk schmierte ich ihm die Kacke seiner Katzen, welche ich auf dem Balkon gefunden hatte, in seine Umzugskisten. Nach der Wohnungsabgabe habe ich ihn nie wieder gesehen oder gehört. Ich weiß, dass mein Verhalten extrem kindisch war. Heute würde ich wahrscheinlich anders handeln. Ich hatte einfach nach so langer Zeit keine Kraft mehr, mich anders zu wehren.

Beichthaus.com Beichte #00030872 vom 12.03.2013 um 14:39:26 Uhr (15 Kommentare).

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