Powerpoint Präsentation über Nietzsche

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Boshaftigkeit Ekel Schule

Powerpoint Präsentation über Nietzsche
Ich war immer sehr gut in der Schule, mein Kumpel hingegen war so dermaßen faul, dass er immer um seine Versetzung kämpfen musste. Wir machten echt viel zusammen in der Zeit, auch viel Scheiße, aber eine Aktion bereue ich wirklich. In der 9. Klasse sollte ich in Religion einen Vortrag über Nietzsche halten, er über einen anderen Philosophen. Zur Visualisierung sollten wir Powerpoint benutzen. Am Vortragstag dann bemerkten wir, dass die Schulrechner nur die alte Version unseres Programms aufgespielt hatten, sodass unsere Präsentationen nicht gezeigt werden konnten. Unser Lehrer, eigentlich der ruhigste Mensch den es gibt, wurde daraufhin sauer und meinte, man hätte uns doch bestimmt schon gesagt, dass darauf zu achten sei. Das war allerdings unsere erste PPP für die Schule gewesen, sodass wir uns ungerecht behandelt fühlten. Wir sollten den Wagen mit Laptop und Beamer, den wir für die Präsentation geholt hatten in den dafür vorgesehenen Raum zurückbringen, wofür uns unser Lehrer seinen Schlüssel gab. Mein Freund hatte allgemein öfter Stress mit dem Lehrer gehabt und war deshalb noch ärgerlicher als ich wegen der ungerechten Beschuldigung. Im Medienwagen-Raum fiel uns dann auf, dass der Lehrer, der auch Sportlehrer war, seine Trillerpfeife am Schlüsselbund hatte.

Mein Kumpel pisste dann einfach in die Pfeife rein und ich habe nichts dagegen gesagt und fand es auch lustig.
Ich denke als der Lehrer das nächste mal in die Pfeife gepustet hat, hat das meinem Kumpel schon Genugtuung verschafft. Er hat dann letztendlich die Versetzung in die 10. Klasse nicht geschafft. Mir tut es heute für den Lehrer Leid, weil er eigentlich echt nett war.

Beichthaus.com Beichte #00031177 vom 11.05.2013 um 22:26:17 Uhr (12 Kommentare).

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Wie der Alkohol mein Leben beeinflusst

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Trunksucht Verzweiflung Schamlosigkeit Morallosigkeit Worms

Ich (w, 31) versaue mir nach und nach mein Leben. Ich habe ein Alkoholproblem, und immer wenn ich betrunken bin, mache ich mit Männern rum und baue ähnliche Scheiße, obwohl ich seit fast acht Jahren verlobt bin.
Ich habe, oder hatte, einen guten Kumpel, mit dem ich über alles reden konnte. Ich kenne ihn seit über zehn Jahren und war auch damals schwer in ihn verliebt. Daraus sollte allerdings nichts werden. Vor ein paar Jahren zog sein bester Freund in das Haus, in dem auch ich damals wohnte, ein. Von da an sahen wir uns mehr oder weniger regelmäßig und wurden richtig gute Freunde. Wir fühlten uns beide voneinander angezogen, jedoch wurde außer gelegentlichem Sex nie etwas Ernsthaftes daraus. Ich lernte meinen jetzigen Verlobten kennen, und die beiden wurden Freunde. Ich traf besagten Mann einige Male zufällig, und jedes Mal waren wir beide entweder betrunken, oder wir betranken uns zusammen. Wie auch immer, wir hatten jedes Mal Sex. Und dumm, wie ich bin, erzählte ich es jedes Mal meinem Freund, jetzt Verlobten, davon. Klar, dass er davon nicht sehr angetan war.
Vor ein paar Jahren traf ich ihn zufällig auf einer Ausstellung wieder, wir betranken uns mit Absinth und landeten im Bett. Dann hatten wir einige Jahre nur losen Kontakt, bis ich mich letztes Jahr von meinem Verlobten trennte. Ich fühlte mich einsam und ertränkte meinen Kummer in Bier und Schnaps, und im Vollsuff kam ich auf die Idee, meinem Kumpel von damals zu schreiben. Wir skypten, ich (natürlich betrunken) zog mich vor der Cam aus und bot ihm eine Show, für die andere Leute eine Menge Geld bezahlen würden. Um es abzukürzen: Wir waren für etwa zwei Monate ein Paar, ohne dass unser gemeinsamer Freundeskreis etwas davon mitbekam. Ich war für einige Zeit richtig glücklich, er trug mich auf Händen und las mir jeden Wunsch von den Augen ab. Doch immer wenn ich am nächsten Tag nüchtern war, wurde mir bewusst, dass unsere langjährige Freundschaft darunter litt. Deshalb machte ich kurzerhand Schluss und kam wieder mit meinem Verlobten zusammen. Aber immer wenn ich den Anderen sah, kribbelte es in meinem Bauch und ich konnte nur unter höchster Anstrengung widerstehen, ihn anzuspringen.

Anfang des Jahres spielte allerdings seine Band ein Konzert in meiner Stadt, und ich konnte nicht anders, als zu saufen, bis ich fast nicht mehr stehen konnte. In der Pause hatten wir Sex in der Küche der Kneipe, in der die Band spielte, davor warf ich noch eine Ectasytablette ein. Nach dem Konzert ging ich mit ein paar Freunden und dem Bruder meines Kumpels noch feiern. In der folgenden Nacht habe ich unter anderem mit seinem Bruder geknutscht, mit einem Typ, der mich fragte, ob ich ihm Tanzunterricht gebe, auf dem Klo Sex gehabt, und einem anderen im Zug nach Hause einen geblasen. Nachdem jemand das meinem Kumpel, der in allen Lebenslagen für mich da war, gesteckt hatte, kam eine SMS von ihm, dass ich mich nie wieder bei ihm melden solle. Es dauerte auch nicht lange, bis mein Verlobter davon Wind bekam. Ich beichte also, dass ich, in nur einer Nacht, nicht nur meine Beziehung zerstört habe, sondern auch die langjährige Freundschaft mit meinem Kumpel sowie seine Beziehung zu seinem Bruder und wahrscheinlich dessen Beziehung zu seiner Freundin. Am Morgen nach dieser Nacht erhielt ich von meinem Kumpel eine SMS, dass ich mir nicht die Mühe machen sollte, mich jemals wieder bei ihm zu melden. Das habe ich, als ich mal wieder getrunken hatte, natürlich trotzdem gemacht. Während diesem Telefongespräch hat er mir mehr als deutlich klar gemacht, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben will. Seitdem trinke ich noch mehr als vorher und kann nicht aufhören an ihn zu denken, obwohl ich wieder mit meinem Verlobten zusammen bin. Ich schätze meinen Kumpel wirklich sehr und vermisse ihn und seine Stimme am Telefon, außerdem seine Zärtlichkeiten.
Ich habe mein komplettes Leben gegen die Wand gefahren und suche nach Rat und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031170 vom 10.05.2013 um 20:56:25 Uhr in Worms (27 Kommentare).

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“Beichte

Die Frau aus dem Onlinerollenspiel

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Boshaftigkeit Eifersucht Falschheit Rache Ex Wien

Vor einiger Zeit, es ist jetzt schon ein paar Jahre her, lernte ich eine junge Frau über ein Onlinerollenspiel kennen. Ich muss gestehen, ich verliebte mich in ihre Stimme, die Art wie sie dachte, ihre Offenheit und Direktheit. Sie hatte jedoch auch noch andere, dunklere Seiten, die ich hier aber nicht ansprechen möchte. Das Wichtigste ist zu wissen, dass sie damit eigentlich nie hinter dem Berg gehalten hat und auch mit Ihrer Erkrankung, einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, sehr offen umging. Daraus resultierte natürlich der regelmäßige Hang zur Selbstverletzung, der mir das eine oder andere graue Haar bescherte. Dazu kam ein anderes Problem: Sie konnte nicht treu sein. Es war ihr emotional nicht möglich. Genauso gut könnte man mir sagen ich solle mit dem Atmen aufhören.

Wir haben uns daher auf einen Verhaltenskodex geeinigt. Ich habe, um ehrlich zu sein, den Boden vergöttert, den sie berührte, denn abgesehen von diesen Schwächen war Sie alles, was ich je von einer Frau wollte: Schön, klug, witzig, kreativ, eine gute Zuhörerin und natürlich gerade durch ihre Persönlichkeit auch ziemlich abgefahren, worauf ich auch stand. Der Verhaltenskodex sah vor: Nie in meiner Wohnung, nie mit Leuten, die ich kenne. Es gab auch noch andere Dinge, die wir uns als Regeln gesetzt haben, um uns voreinander zu schützen. Ich will es kurz machen: Sie hat mich irgendwann fallen lassen wie eine heiße Kartoffel und das für jemanden, den sie überhaupt erst durch mich kennengelernt hatte. Ich war irrsinnig wütend. Allerdings brauchte sie mich auch weiterhin. Generell braucht Sie jeden, der ihr gegen den Sturm in ihrem Inneren helfen kann. Also beschloss ich, nach einer ziemlich heftigen Trennungsphase, auf ihre sanfte Kontaktaufnahme einzugehen und wieder mit ihr befreundet zu sein. Mein einziger Antrieb war abzuwarten, bis es ihr richtig schlecht ging, um sie dann mit einem Schubs in den finalen Abgrund zu stürzen. Ich möchte hinzufügen, dass das nicht aus Liebe geschah, denn da war keine Liebe mehr, sondern nur noch blanke Enttäuschung und Schmerz. Letzten Endes wurde Sie von Ihrem Freund dann, als sie eine ernste Beziehung wollte, mit dem Argument, dass er nur Sex von ihr wollte, sitzen gelassen. Um ehrlich zu sein, hasse ich ihn dafür so sehr, wie man einen Menschen nur hassen kann. Er wird seine Portion noch erhalten, und wenn ich mit ihm fertig bin, wird er den Tag verfluchen, an dem er mich kennengelernt hat. Alleine hierfür wäre schon eine Beichte nötig, das setzt aber Reue oder Bedauern voraus und das habe ich nicht.

Was ich jedoch bedaure, ist dieser Schubs, den ich dem Mädchen verpasst habe: Als sie mir gestand, was zwischen Ihr und diesem Kerl passiert ist und wie er sie weggeworfen hat, habe ich sie verhöhnt und verspottet. Ich habe das in dem puren Bewusstsein um ihre Schwächen und ihre Psyche getan. Und ja, ich habe gehofft, dass sie sich das Leben nimmt, was sie Gott sei Dank nicht getan hat. Ich schäme mich nun dafür, was ich Ihr angetan habe. Ich habe einige Rachefeldzüge hinter mir und ich habe mich noch nie deshalb geschämt. Dies ist das erste Mal, weil mir mittlerweile klar ist, dass Sie nicht in vollem Maße für ihre Handlungen einstehen kann. Sie ist eine Getriebene und will ja eigentlich gar nicht so sein, wie Sie ist. Generell bringt es mich in eine schwierige Situation: Ich kann nicht auf sie zugehen. Dazu fehlt mir die Kraft. Aber ich muss den Schaden, den ich an ihr angerichtet habe, wieder gut machen. Der Gedanke, dass sie vielleicht nie wieder jemandem ihr Vertrauen schenken kann, und dass sie vielleicht einsam bleibt, wie sie es so lange war, kostet mich jede Menge Energie. Ehrlich gesagt: Ich will keine Beziehung mehr mit ihr. Ich will auch ihre Freundschaft nicht. Was ich möchte, ist, dass sie jemanden findet, der sie akzeptieren kann, wie Sie ist. Der ihr gut tut und immer für Sie da ist und mit dem auch Sie glücklich sein kann. Ich hoffe, dass ihr das gelingt, auch nachdem ich ihr so weh getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00031169 vom 10.05.2013 um 13:10:04 Uhr in Wien (28 Kommentare).

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Der alte Mann und der Hundekot

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Unreinlichkeit Falschheit Feigheit Tiere Eisenberg

Bei uns in der Gegend wohnt ein Mann, schätzungsweise Mitte 60, der sehr penibel ist, wenn es um Hundekot geht. Weil ich auf dem Dorf wohne, kennt er mich persönlich. Sein Garten liegt an einem Feldweg, der gerne als Hunderunde benutzt wird, sprich: Hier kacken eine ganze Menge Hunde hin. Das Ganze ging ihm die ganzen Jahre so gegen den Strich, dass er es irgendwie geschafft hat, dass so ein "Hundetoilette"-Behälter an dem Weg aufgestellt wurde. Das Ding steht eigentlich nur herum und verstaubt, weil benutzt wird es so gut wie nie. Der Mann sitzt sehr gerne in seinem Garten und beobachtet fast jeden, der da vorbeigeht: "Macht der Hund A-Ah? Wenn ja: macht der Besitzer es weg?" Er ist sich dabei auch nicht zu Schade, einen Mal ordentlich anzuscheißen, wenn man das nicht wegmacht. Ich habe oft das Glück, dass er mich und meinen Hund bei unserer Runde nicht erwischt. Aber einmal hat er das:
Die Dämmerung war schon weit vorangeschritten und direkt vor seinem Garten setzt unser Hund einen richtig dicken Haufen hin. Er ist schon aufgestanden und kam an den Weg. Ich bin einfach weiter gelaufen, weil ich keine Lust auf die Diskussion hatte. Er hätte mich allerdings locker erkannt.
An dieser Stelle möchte ich beichten, dass ich so getan habe, als würde ich fürchterlich humpeln. Zudem habe ich versucht, so auszusehen, als hätte ich zwei verschieden hohe Schultern, einen schiefen Kopf und einen Arm, der irgendwie ganz komisch an der Seite herunterhängt. Ich glaube, er hat mich nicht erkannt. Es tut mir ja irgendwie leid, dass ich nicht einmal dazu stehe, wenn mein Hund vor deinen Garten kackt.

Beichthaus.com Beichte #00031163 vom 09.05.2013 um 19:05:46 Uhr in 07607 Eisenberg (Weidenweg) (23 Kommentare).

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“Folge

Der Dieb im Kanal

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Diebstahl Aggression Boshaftigkeit Trunksucht Last Night

Der Dieb im Kanal
Ich wurde nachts auf einer Kanalbrücke von drei Jugendlichen, etwa in meinem Alter, fast ausgeraubt. Einer aus der Gruppe kam auf mich zu und wollte mein Handy und meine Geldbörse haben. Da ich ziemlich angetrunken und vielleicht ein bisschen übermütig war, habe ich ihn gegen das Geländer gedrückt. Als ich ihn so an den Schultern gedrückt habe, ist er rückwärts über das Geländer gefallen, hinter dem es knapp sechs bis sieben Meter tief runter ging. Ich hatte ihn noch am Bein, allerdings haben mich dann seine hirnverbrannten Kollegen weggeschubst, dabei ist auch mein Handy in den Kanal gefallen. Seine Kollegen sind direkt zurückgerannt und haben einen Weg nach unten gesucht. Leider gab es an dieser Stelle keine Möglichkeit schnell ans Wasser zu kommen.
Ich möchte nun beichten, dass ich sofort danach in den Bus eingestiegen bin und keine Hilfe geholt habe. Eigentlich habe ich sogar gehofft, dass er ertrinken wird für den Versuch, mein Handy zu klauen. Da in den Zeitungen nichts von einem ertrunkenen Jugendlichen stand, gehe ich davon aus, dass er es überlebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00031140 vom 07.05.2013 um 00:53:09 Uhr (28 Kommentare).

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