Wie sie mir die Selbstachtung nahm

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Rache Fremdgehen Verrat Schamlosigkeit Ex Klara-pölt-Weg Innsbruck

Ich (w/30) war fünf Jahre lang mit meiner Ex-Freundin glücklich, wir hatten von Anfang an eine Regel: Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Sie nahm das allerdings nicht so ernst. Nachdem sich bei mir das Gefühl eingeschlichen hat, dass sie mich nicht mehr liebt und nur noch der Bequemlichkeit halber bei mir ist, habe ich sie mehrfach darauf angesprochen. Jedes Mal hat sie behauptet, es wäre alles in Ordnung und ich würde mir das nur einbilden. Wir waren regelmäßig zusammen unterwegs und weil ich recht zeitig aufstehen muss, bin ich öfters früher nach Hause gegangen. Einer dieser Abende hat mir letzten Endes die Augen geöffnet, ich hatte meine Jacke im Lokal vergessen, mein Wohnungsschlüssel war auch darin, und ich habe es leider erst vor der Tür bemerkt. Leicht genervt von meiner Schusseligkeit lief ich eine halbe Stunde lang zurück zu dem Lokal und traute meinen Augen nicht. Da stand meine Freundin in einer Nische vor dem Schuppen und macht mit meinem kleinen Bruder rum! Da bin ich vielleicht ein ganz kleines bisschen ausgeflippt und habe ein wenig herumgebrüllt.


Sie hat sich dann ganz nett entschuldigt und es auf den Alkohol geschoben. Wir haben trotzdem Schluss gemacht und nach ein paar Wochen haben wir uns wieder getroffen, als wir beide getrunken hatten, und sind in der Kiste gelandet. Danach ist ihr rausgerutscht, dass sie seit über zwei Jahren mit meinem Bruder schläft. Die Krönung war allerdings, dass sie etwas später noch im Haus einer gemeinsamen Freundin mit deren Mann gevögelt hat - auf der Geburtstagsfeier seiner Frau. Es ist unnötig zu erwähnen, dass sowohl die Ehe als auch die Freundschaft den Bach runtergegangen sind.
Es tut mir furchtbar leid, dass ich so eine Idiotin war und dieser Frau, die zuvor übrigens meine beste Freundin war, vertraut habe. Und es tut mir auch leid, dass ich ihr in den zwei Jahren seit diesen Vorkommnissen hin und wieder kleine Racheaktionen zuteilwerden lasse, wie zum Beispiel das Verteilen von Buttermilch in allen Lüftungsschlitzen. Es tut mir leid, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen, aber diese Frau hat mir meine Liebe, meinen Bruder und meine Selbstachtung genommen.

Beichthaus.com Beichte #00031686 vom 02.08.2013 um 21:59:30 Uhr in Klara-pölt-Weg 6020 Innsbruck (15 Kommentare).

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Die furchtbarste Frau der Welt

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Falschheit Dummheit Schamlosigkeit Selbstsucht Familie

Ich möchte hiermit beichten, dass ich versuchen werde, meinen Bruder und seine Frau, die ich im Folgenden "ES" nennen werde, auseinander zu bringen. Zu meiner Verteidigung, er hat die wohl furchtbarste Frau auf der Welt. Er lernte ES vor etwa vier Jahren im Internet bei einem Onlinerollenspiel kennen. Man muss dazu sagen, dass mein Bruder nie viele Beziehungen hatte, ich glaube, das liegt aber daran, dass die Frauen irgendwann anfangen, ihn zu nerven.
ES kommt aus Rumänien und hat damals in London gewohnt, ab und an haben sie sich dann mal besucht. Ich fand ES auch anfangs gar nicht so furchtbar. Eines Tages berichtete er allerdings, dass er zu ihr ziehen wolle. So geschah es dann auch. Natürlich ging es schief und sie kamen wieder nach Deutschland zurück und haben einige Schulden gemacht, unter anderem stehen sie auch bei mir mit 1000 Euro in der Kreide. Mein Bruder arbeitet wieder normal, aber ES hat keinen Anspruch auf Harz IV und scheint auch die sonstigen Jobangebote als nicht "würdig" zu erachten. Mit anderen Worten: ES arbeitet nichts, wird immer fetter und das Onlinerollenspiel scheint ihr einziges Hobby zu sein. Vor ungefähr 18 Monaten hat der Idiot sie auch noch geheiratet, weil sie sonst finanziell nicht über die Runden gekommen wären. Als ES Anfang des Jahres aushilfsweise doch mal zwei Monate gearbeitet hat, hatte sie doch wirklich nichts Besseres zu tun, als sich von ihrem ersten Gehalt einen neuen Laptop zu kaufen. - Nur zur Erinnerung, sie haben noch Schulden, und nicht nur bei mir!


Vor zwei Wochen waren wir dann bei einer Familienfeier, und da wir eine weite Anreise hatten, haben wir dort in einer Pension übernachtet. Abends saßen wir zusammen und haben getrunken und da erzählt er mir doch wirklich, dass sie seit Dezember keine Pille mehr nehme. Ich habe ihm durch die Blume gesagt, was ich davon halte. Nun weiß ich, dass ES es hasst, wenn mein Bruder Zeit alleine mit mir verbringt, da sie wohl ahnt, was ich von ihr halte. Jetzt haben wir an dem Abend immer weiter getrunken und irgendwann sind alle, außer meinem Bruder und mir ins Bett gegangen, und wir schlenderten durch das Dorf. Wir sind auf einer Geburtstagsfeier gelandet und wurden zum Feiern eingeladen. Eine halbe Stunde später klingelte mein Handy. Meine Freundin war dran und fragte mich verschlafen, wo wir sind, als ich antworten wollte, brüllte ES wie eine Furie ins Handy "Get your fucking asses right here now... Bla Bla Bla." Ich habe aufgelegt und das Handy ausgeschaltet. Als wir dann irgendwann so voll waren, dass wir uns kaum noch auf den Bänken halten konnten, sind wir zurück zur Pension gewankt. Da springt ES plötzlich aus der Dunkelheit, knallt meinem Bruder eine und tobt weiter. An mehr erinnere ich mich nicht mehr.


Am nächsten Morgen beim Frühstück erfuhr ich dann, dass ES Terror in der Pension geschoben hat, mitten in der Nacht bei meinen Eltern und bei meiner Freundin war, um zu fragen, wo wir sind und ob ich mein Handy dabei habe. Dann kamen sie runter, ES hat kein Wort gesagt und auch nichts gegessen. Mein Bruder sagte mir, dass ES ihm mit Scheidung gedroht habe und ich freute mich innerlich, dass diese Aktion so einen Erfolg hatte. Leider haben sie sich wieder versöhnt, aber das war eigentlich klar, denn ohne ihn hat ES nichts mehr und kann wieder dahin zurück, wo der Pfeffer wächst. Und mein Bruder? Der ist ihr hörig, lässt sich alles gefallen, und wie man gesehen hat, sogar schlagen. Sie haben nichts gemeinsam, und seit er mit ihr zusammen ist, unternehmen sie auch nichts mehr. Mein Bruder wird immer dünner und ES immer fetter. Deshalb werde ich alles daran setzen, sie auseinander zu bringen, und meinem Bruder die Augen zu öffnen, bevor ES ihm auch noch ein Kind anhängt. Weil er nicht sieht, wie schamlos er ausgenutzt und zerstört wird. Ich bitte dafür um Vergebung, aber manchmal muss man etwas zerstören, um etwas Besseres erbauen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00031685 vom 02.08.2013 um 12:07:59 Uhr (19 Kommentare).

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“Folge

Die Kotschmierer

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Ekel Unreinlichkeit Rache Nachbarn Tiere

Die Kotschmierer
Ich (m) wohne mit meiner Familie an einem kleinen Weg, der direkt zum Wald führt - hier kommen viele Hundebesitzer vorbei, wenn sie mit ihrem Liebling spazieren wollen. Eine Dame aus unserem Dorf lässt ihren Liebling immer bei uns auf dem Grundstück sein Geschäft verrichten. Mehrmals haben wir sie schon dabei erwischt und auch darauf angesprochen und sie gebeten ihren Dreck weg zu machen. Aber emotionslos hat sie den Kot immer liegen lassen. Wir mussten also immer selbst sehen, wie der Scheiß wieder weggeräumt wurde. Irgendwann war ich dann mal betrunken und kam auf die Idee, es dieser Dame doch mal gleich zu tun. Mit ein paar Kumpels haben wir dann jedes Häufchen gesammelt, das wir finden konnten. Dann haben wir uns zu dem Haus der Dame geschlichen und wollten die Häufchen eigentlich in ihrem Vorgarten verteilen, aber irgendwie fanden wir es dann lustiger, ihren Wagen damit einzuschmieren.

Wochenlang war es das Gesprächsthema Nummer eins im Dorf, darüber zu munkeln, wer der geheime "Kotschmierer" wohl ist. Diese Attacke hat beim Verhalten der Dame allerdings nichts bewirkt. Oft genug erwischen wir sie immer noch dabei, wie ihr Hund in unsere Einfahrt oder den Vorgarten macht. Solange die Dame nichts daraus lernt, wird sie sich alle paar Monate über eine Hundehaufenüberraschung freuen. Ich werde erst damit aufhören, wenn sie den Kot ihres Hundes einsammelt. Irgendwie ist es doch auch Ironie. Sie respektiert das Eigentum von anderen nicht, aber wenn ihr eigenes betroffen ist, schreit sie so laut, dass es jeder im Dorf mitbekommt.

Beichthaus.com Beichte #00031684 vom 02.08.2013 um 09:46:30 Uhr (23 Kommentare).

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Time of your life

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Fremdgehen Ehebruch Fetisch Selbstsucht Partnerschaft

Vor einem Jahr sprach meine Frau mich darauf an, dass sie gerne harten BDSM Sex und Natursekt-Spielchen mit mir machen würde. Ich verneinte dies allerdings, da ich meine Frau nicht schlagen und erst recht nicht anpinkeln wollte.
Ungefähr ein Jahr später berichtete […]
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Beichthaus.com Beichte #00031682 vom 02.08.2013 um 00:23:20 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Meine Zahlenblindheit

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Feigheit Peinlichkeit Lügen Geld

Ich (19) möchte beichten, dass ich unter Dyskalkulie leide und nie fähig war, entsprechend auf meine Umwelt zuzugehen. Für alle, die es nicht wissen: Dyskalkulie wird auch Zahlenblindheit oder Rechenschwäche genannt. Es ist zwar meistens so, dass Betroffene einer solchen Beeinträchtigung Meister des Versteckens sind und unangenehme Situationen bewusst vermeiden, aber dennoch hätte ich etwas tun sollen. Zuvor war mir dies allerdings nie so bewusst, ich habe mich einfach instinktiv von "gefährlichen" Situationen ferngehalten. Dies gelang mir auch, bis ich sechzehn wurde. Denn ab diesem Zeitpunkt bestand meine Oma darauf, dass ich mir ein Konto für das monatliche Taschengeld zulege, das ich von ihr erhielt. Ich sagte zu, hatte aber niemals die Absicht, mir ernsthaft ein Konto einzurichten.


Ein paar Monate vergingen und ich konnte den Fragen meiner Oma, bezüglich meines Kontos, immer ausweichen. Irgendwann beschloss sie dann spontan, mit mir zur Bank zu gehen und eines anzulegen. Ich hatte keine Chance, dem zu entkommen. Unruhig ließ ich mir dann Tausende Zettel geben, die ich ungesehen unterschrieb. Es war eine Sache von zehn Minuten und man sagte mir, ich würde demnächst Post bekommen und dass ich mich bei Fragen gerne melden könne. Jedenfalls bekam ich dann meine PIN und meine Karte. Damit war die Sache für mich erledigt. Immer, wenn meine Oma mich dann fragte, ob das Taschengeld überwiesen wurde bzw. ob ich nachgeschaut hätte, sagte ich Ja und irgendwann verlief das Ganze im Sand. Aber nach einiger Zeit bekam ich Post von meiner Bank, in der meine Kontoauszüge waren. Die Ersten paar öffnete ich noch, war aber völlig überfordert und bunkerte sie in meinem Zimmer. Ich glaube, für Außenstehende klingt das ziemlich dumm, aber was Solls. Es wurde zur Gewohnheit, diese Kontoauszüge in einen Karton zu werfen und mich nicht um mein Konto zu kümmern. Mir wurde zwar bewusst, dass ich jetzt weniger Bargeld hatte, für mich damals das einzige Geld, aber mit zehn Euro in der Woche, die ich mit Nachhilfe in Deutsch verdiente, kam ich ganz gut über die Runden.


Jedenfalls, vor gut drei Monaten, ließ ich dann endlich die Bombe platzen. Dass ich schon immer Probleme im Fach Mathematik hatte, war meiner Familie bewusst, doch als ich ihnen gestand, wie viele Probleme mir Zahlen allgemein machten, waren wir fest entschlossen, einen Test zu machen. Dieser fiel dann tatsächlich positiv aus und ich bin jetzt in Therapie bei einem speziellen Dyskalkulietherapeuten. Dort habe ich auch besagtes Konto erwähnt und er brachte mich dazu, es meiner Mutter zu erzählen. Also setzten wir uns zusammen und sie erklärte mir die Grundzüge der Kontoführung. Danach gingen wir meine Kontoauszüge durch und stellten fest, dass ich knapp 1.300 Euro angespart hatte. Zugegebenermaßen war mir das relativ egal, denn die Strapazen, die ich damit hatte, waren ziemlich schwerwiegend. Das ist meine Beichte. Ich war zu feige, um mich meinem schwerwiegenden Zahlenproblem zu stellen und log unverfroren alle in meinem Umfeld an. Nicht nur diese Tatsache setzt mir zu, sondern alles, was mit ihr zusammenhängt. Jetzt habe ich zwar eine Anzahlung zum Führerschein, aber ich habe immer noch starke Bedenken. Ich hoffe, in der Therapie baut sich mein Selbstbewusstsein wieder etwas auf. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00031675 vom 31.07.2013 um 12:45:12 Uhr (16 Kommentare).

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