Die Kotschmierer

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Ekel Unreinlichkeit Rache Nachbarn Tiere

Die Kotschmierer
Ich (m) wohne mit meiner Familie an einem kleinen Weg, der direkt zum Wald führt - hier kommen viele Hundebesitzer vorbei, wenn sie mit ihrem Liebling spazieren wollen. Eine Dame aus unserem Dorf lässt ihren Liebling immer bei uns auf dem Grundstück sein Geschäft verrichten. Mehrmals haben wir sie schon dabei erwischt und auch darauf angesprochen und sie gebeten ihren Dreck weg zu machen. Aber emotionslos hat sie den Kot immer liegen lassen. Wir mussten also immer selbst sehen, wie der Scheiß wieder weggeräumt wurde. Irgendwann war ich dann mal betrunken und kam auf die Idee, es dieser Dame doch mal gleich zu tun. Mit ein paar Kumpels haben wir dann jedes Häufchen gesammelt, das wir finden konnten. Dann haben wir uns zu dem Haus der Dame geschlichen und wollten die Häufchen eigentlich in ihrem Vorgarten verteilen, aber irgendwie fanden wir es dann lustiger, ihren Wagen damit einzuschmieren.

Wochenlang war es das Gesprächsthema Nummer eins im Dorf, darüber zu munkeln, wer der geheime "Kotschmierer" wohl ist. Diese Attacke hat beim Verhalten der Dame allerdings nichts bewirkt. Oft genug erwischen wir sie immer noch dabei, wie ihr Hund in unsere Einfahrt oder den Vorgarten macht. Solange die Dame nichts daraus lernt, wird sie sich alle paar Monate über eine Hundehaufenüberraschung freuen. Ich werde erst damit aufhören, wenn sie den Kot ihres Hundes einsammelt. Irgendwie ist es doch auch Ironie. Sie respektiert das Eigentum von anderen nicht, aber wenn ihr eigenes betroffen ist, schreit sie so laut, dass es jeder im Dorf mitbekommt.

Beichthaus.com Beichte #00031684 vom 02.08.2013 um 09:46:30 Uhr (23 Kommentare).

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Time of your life

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Fremdgehen Ehebruch Fetisch Selbstsucht Partnerschaft

Vor einem Jahr sprach meine Frau mich darauf an, dass sie gerne harten BDSM Sex und Natursekt-Spielchen mit mir machen würde. Ich verneinte dies allerdings, da ich meine Frau nicht schlagen und erst recht nicht anpinkeln wollte.
Ungefähr ein Jahr später berichtete […]
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Beichthaus.com Beichte #00031682 vom 02.08.2013 um 00:23:20 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Meine Zahlenblindheit

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Feigheit Peinlichkeit Lügen Geld

Ich (19) möchte beichten, dass ich unter Dyskalkulie leide und nie fähig war, entsprechend auf meine Umwelt zuzugehen. Für alle, die es nicht wissen: Dyskalkulie wird auch Zahlenblindheit oder Rechenschwäche genannt. Es ist zwar meistens so, dass Betroffene einer solchen Beeinträchtigung Meister des Versteckens sind und unangenehme Situationen bewusst vermeiden, aber dennoch hätte ich etwas tun sollen. Zuvor war mir dies allerdings nie so bewusst, ich habe mich einfach instinktiv von "gefährlichen" Situationen ferngehalten. Dies gelang mir auch, bis ich sechzehn wurde. Denn ab diesem Zeitpunkt bestand meine Oma darauf, dass ich mir ein Konto für das monatliche Taschengeld zulege, das ich von ihr erhielt. Ich sagte zu, hatte aber niemals die Absicht, mir ernsthaft ein Konto einzurichten.


Ein paar Monate vergingen und ich konnte den Fragen meiner Oma, bezüglich meines Kontos, immer ausweichen. Irgendwann beschloss sie dann spontan, mit mir zur Bank zu gehen und eines anzulegen. Ich hatte keine Chance, dem zu entkommen. Unruhig ließ ich mir dann Tausende Zettel geben, die ich ungesehen unterschrieb. Es war eine Sache von zehn Minuten und man sagte mir, ich würde demnächst Post bekommen und dass ich mich bei Fragen gerne melden könne. Jedenfalls bekam ich dann meine PIN und meine Karte. Damit war die Sache für mich erledigt. Immer, wenn meine Oma mich dann fragte, ob das Taschengeld überwiesen wurde bzw. ob ich nachgeschaut hätte, sagte ich Ja und irgendwann verlief das Ganze im Sand. Aber nach einiger Zeit bekam ich Post von meiner Bank, in der meine Kontoauszüge waren. Die Ersten paar öffnete ich noch, war aber völlig überfordert und bunkerte sie in meinem Zimmer. Ich glaube, für Außenstehende klingt das ziemlich dumm, aber was Solls. Es wurde zur Gewohnheit, diese Kontoauszüge in einen Karton zu werfen und mich nicht um mein Konto zu kümmern. Mir wurde zwar bewusst, dass ich jetzt weniger Bargeld hatte, für mich damals das einzige Geld, aber mit zehn Euro in der Woche, die ich mit Nachhilfe in Deutsch verdiente, kam ich ganz gut über die Runden.


Jedenfalls, vor gut drei Monaten, ließ ich dann endlich die Bombe platzen. Dass ich schon immer Probleme im Fach Mathematik hatte, war meiner Familie bewusst, doch als ich ihnen gestand, wie viele Probleme mir Zahlen allgemein machten, waren wir fest entschlossen, einen Test zu machen. Dieser fiel dann tatsächlich positiv aus und ich bin jetzt in Therapie bei einem speziellen Dyskalkulietherapeuten. Dort habe ich auch besagtes Konto erwähnt und er brachte mich dazu, es meiner Mutter zu erzählen. Also setzten wir uns zusammen und sie erklärte mir die Grundzüge der Kontoführung. Danach gingen wir meine Kontoauszüge durch und stellten fest, dass ich knapp 1.300 Euro angespart hatte. Zugegebenermaßen war mir das relativ egal, denn die Strapazen, die ich damit hatte, waren ziemlich schwerwiegend. Das ist meine Beichte. Ich war zu feige, um mich meinem schwerwiegenden Zahlenproblem zu stellen und log unverfroren alle in meinem Umfeld an. Nicht nur diese Tatsache setzt mir zu, sondern alles, was mit ihr zusammenhängt. Jetzt habe ich zwar eine Anzahlung zum Führerschein, aber ich habe immer noch starke Bedenken. Ich hoffe, in der Therapie baut sich mein Selbstbewusstsein wieder etwas auf. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00031675 vom 31.07.2013 um 12:45:12 Uhr (16 Kommentare).

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Racheakt im Kostüm

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Rache Engherzigkeit Stolz Boshaftigkeit Schule

Während meiner Schulzeit besuchte ich eine kleine Realschule in Niederösterreich. An unserem letzten Schultag bot sich mir eine Gelegenheit, auf die ich schon lange gewartet hatte. Bei uns war es so, dass jede Klasse einen Klassenchef hatte, der sich mit anderen beriet und neue Ideen entwickelte. Diese beschlossen, der Schulleitung einen Kostümtag vorzuschlagen, der an besagtem, letzten Schultag stattfinden sollte. Irgendwie schafften sie es, die Schulleitung von diesem Plan zu überzeugen und so wurden Wahlzettel für die Themen ausgeteilt. Jede Klasse sollte ihr eigenes Motto wählen. Damit auch jeder mitmachte, wurde uns angekündigt, dass jeder, der sich nicht dem Thema entsprechend kleiden würde, dafür "bestraft" wird.


Hier fängt meine Beichte an, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Denn wie so viele war ich in ein Mädchen verliebt. Sie war sozusagen meine erste Schwärmerei, allerdings aus einer Parallelklasse. Zum Glück war es die Klasse mit den wenigsten Schülern und aus irgendeinem Grund war sie tatsächlich das einzige Mädchen dort. Ich glaube, ich habe es so verbockt, weil ich keine Ahnung von Frauen hatte. Aber ich hatte sie damals einfach während einer Pause zur Seite genommen und ihr meine Liebe gestanden. Natürlich konnte das nichts werden, und die Folge war, dass sie mich von da an ignorierte. So weit, so gut, kein Grund, eine Racheaktion zu planen, aber sie hat die Sache nicht für sich behalten, sondern es jedem erzählt, der es hören wollte. Und wie das so ist, verbreitete sich das virusartig und ich wurde noch einige Wochen dafür verspottet. Natürlich wuchs Gras über die Sache, aber meine Schmach saß zu tief, um einfach vergessen zu werden. Um das Folgende erklären zu können, müsst ihr wissen, dass ich aus einer recht wohlhabenden Familie stamme. Um meine Rache auszuführen, erzählte ich den Jungs in ihrer Klasse jede Einzelheit unserer Vorgeschichte und wir einigten uns auf eine Summe, die man fast mit einem Bestechungsgeld gleichsetzen kann. Und das nur, damit ich mir das Kleiderthema ihrer Klasse auswählen konnte. Nachdem alles geplant war, hatte ich Glück und es war an dem großen Kostümtag warm, denn das Thema, dass ich mir ausgesucht hatte, war "Bademode". Die Jungs hatten damit kein großes Problem, sie kamen einfach in Badehosen in die Schule, doch meine Zielperson hat sich, da sie die einzige Frau der Klasse war, geweigert, einen Bikini anzuziehen und kam normal gekleidet zur Schule.


Genau das wollte ich natürlich, denn bei der Strafe, das wurde zuvor schon gesagt, durfte jeder mitmachen, der ein Kostüm trug. Und ich war im Geschäftsanzug dort, da unser Thema Business war. Die "Opfer" wurden mit Klebeband gefesselt auf den Pausenhof gebracht und waren soweit noch guter Laune, da niemand wusste, wie die Strafe genau aussehen würde. Erst, als einige Jungs mit Eimern und Schläuchen ankamen, wurde klar, was passieren würde und mein Ex-Schwarm verstummte regelrecht bei deren Anblick. Das war die geilste Pause aller Zeiten. Ich leerte so viele Eimer über dem Mädel aus, wie ich nur konnte. Sie beschimpfte mich aufs Übelste, doch dabei blieb es auch. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr, aber ich glaube, sie fand nie heraus, dass ich hinter der Bikini-Wohl steckte. Sobald ich an das Erlebnis zurückdenke, fügt sich alles wie ein Kopfkino zusammen. Es hat mir hinterher schon leidgetan und heute bereue ich es erst recht. Ich habe mich auf ein unglaublich tiefes Niveau heruntergelassen, weil mir dieses typisch mädchenhafte Verhalten fremd war. Ich bitte die Leser mit dem ehrlichen Grund, dass ich keine Erfahrung mit Liebe und Frauen hatte, um Verzeihung. Mittlerweile bin ich übrigens verheiratet und habe zwei wundervolle Töchter. Und das genügt mir bereits an Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00031673 vom 30.07.2013 um 22:50:47 Uhr (17 Kommentare).

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Der heimliche Nebenverdienst

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Drogen Maßlosigkeit Habgier Selbstsucht Studentenleben

Meine Eltern sind nicht reich, deshalb komme ich immer etwas in Erklärungsnot, wenn ich gefragt werde, wie ich mir meine Wohnung, mein Auto und generell das Studium leisten kann, wenn ich doch nicht arbeite. Meine Beichte ist, dass ich durchaus arbeite - nur ist es […]
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Beichthaus.com Beichte #00031671 vom 30.07.2013 um 22:32:13 Uhr (60 Kommentare).

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