Wenn die Verzweiflung siegt

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Verzweiflung Aggression Selbstverletzung Gewalt Familie Waghäusel

Als ich (w) 13 Jahre alt war, ist eine meiner großen Schwestern psychisch erkrankt. Und das sehr schwer, was vermutlich auch der Grund war, warum bei uns zu Hause niemand offen darüber sprach. Meine Schwester hat sich stark selbst verletzt und hatte schwere Depressionen. Die ganze Familie zerbrach daran. Mein Vater hat seine Aggressionen plötzlich an mir ausgelassen, da ich natürlich wissen wollte, was mit meiner Schwester los ist. Wenn ich allerdings genauer nachgefragt habe, wurde ich beschimpft und auch öfter geschlagen. Das hat sich dann über drei Jahre hingezogen und zwischenzeitlich war ich derart verzweifelt, dass ich mir nicht anders zu helfen wusste, als meine ganze Wut, Trauer und Verzweiflung herauszuschreien und zu schlagen. Zusätzlich zu dem schon vorhandenen Leid habe ich die ganze Familie auch noch tyrannisiert. Der Höhepunkt meiner dunklen Vergangenheit fand statt, als ich mit meiner Schwester alleine zu Hause war und sie gerade Ravioli kochte. Ich weiß auch nicht, warum genau ich so reagiert habe, aber es setzte bei mir einfach aus. Ich habe auf sie eingeschlagen und sie angeschrien, dass ich sie hasse. Es war ziemlich heftig und danach hat sie sich in das Badezimmer eingeschlossen und sich die Arme aufgeschnitten.


Heute, ungefähr zehn Jahre später, habe ich deswegen solche Schuldgefühle, dass ich selbst in psychologischer Behandlung bin. Ich habe mich schon oft bei ihr entschuldigt, und sie sagt auch, dass ich mir keine Sorgen machen müsste, da sie das nicht so sehen würde. Aber ich kann mir einfach nicht verzeihen, dass ich auf meine wehrlose und kranke Schwester eingeprügelt habe, bis sie sich selbst geschnitten hat. Ich hoffe, dass sich das irgendwann ändert.

Beichthaus.com Beichte #00031653 vom 26.07.2013 um 16:57:39 Uhr in Waghäusel (15 Kommentare).

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Fremdgehen mit dem besten Freund

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Fremdgehen Falschheit Lügen Selbstsucht Morallosigkeit

Ich (w/26) bin seit knapp zwei Jahren mit meinem Partner liiert, wir haben einen kleinen Sohn und alles lief bestens. Da er vor mir noch nie eine Freundin hatte und noch Jungfrau war, hat er dementsprechend im Bett nicht gerade das Zeug, um zu begeistern. Da mir Sex nie sonderlich wichtig war, konnte ich immer gut darüber hinwegsehen. Ich kann gar nicht genau sagen, wann es dann doch anfing, mich anzukotzen, das ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist die Tatsache, dass es mich irgendwann störte. Ich habe auch nie einen Gedanken an Fremdgehen verschwendet, da ich nicht der Typ dafür bin. An dieser Stelle kommt allerdings einer meiner besten Freunde ins Spiel. Ich kenne ihn seit etwa vier Jahren und er war für mich immer einer meiner "A-sexuellen" Freunde. Ich habe ihn also nie auch nur ansatzweise als Sexualpartner in Betracht gezogen. Wir hatten ein Jahr lang nahezu keinen Kontakt, weil er selbst in einer Beziehung war und dass mit einer, sagen wir mal, sehr besitzergreifenden und eifersüchtigen Frau. Irgendwann haben wir dann wieder Kontakt aufgenommen und uns, gegen Ende des letzten Jahres, auch wieder getroffen. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wiederzusehen und es hat nicht lange gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass ich kaum den Blick von ihm lassen kann, obwohl mein Freund auch dabei war. Ich konnte und kann mir das nicht erklären, da er eigentlich gar nicht mein Typ ist. Und ab hier kommt meine Bösartigkeit und mein Egoismus ins Spiel, was ich ein wenig bereue, denn, da ich wusste, dass er immer leises Interesse an mir hatte und er sich über seine Beziehung beklagt hatte, nutzte ich dies aus und schlussendlich schliefen wir miteinander.

Es war der Wahnsinn und aus dem, was von mir als One-Night-Stand geplant war, ist eine Affäre geworden. Irgendwann ist mir auch bewusst geworden, dass ich mich hoffnungslos in diesen Mann verliebt habe, was auf Gegenseitigkeit beruht. Nun haben wir ein großes Problem. Ich wohne zwar bald wieder in seiner Stadt, aber wir sind immer noch beide in unseren miserablen Beziehungen. Allerdings gibt es da diverse Probleme. Zum einen wäre da unser kleiner Sohn, dann ist mein Freund auch noch total besessen von mir und ich habe Angst, dass er meinem neuen Freund, also meiner jetzigen Affäre, etwas antun wird, wenn ich ihn verlasse. Mir tut meine Gewissenlosigkeit leid.

Beichthaus.com Beichte #00031651 vom 26.07.2013 um 15:48:25 Uhr (48 Kommentare).

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“Beichte

Der Power-Masturbator

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Masturbation Schamlosigkeit Morallosigkeit WG

Der Power-Masturbator
Ich (w/24) habe ein WG-Problem. Mein Mitbewohner ist ein echter Power-Masturbator. Er hat zwar eine Freundin, aber die scheint ihm nicht wirklich zu genügen, also macht er es sich ständig selbst. Das wäre ja an sich kein Problem, wenn er es halbwegs diskret machen würde. Macht er aber nicht. Er holt sich jeden Morgen unter der Dusche einen runter, das geht insgesamt ziemlich geräuschvoll vonstatten. Ich habe jedoch keine Lust nachher beim Duschen in den Resten seiner Soße zu stehen, oder gar am Wasserhahn hineinzufassen. Außerdem verstopft deswegen ständig der Abfluss. Abends lässt er dann meistens Pornos in recht hoher Lautstärke auf seinem Rechner laufen, wenn er mal nicht Dota 2 zockt. Alle meine Bitten, das mit der Masturbation so zu machen, dass ich es nicht mehr hören oder spüren muss, hat er ignoriert. Immer, wenn seine Freundin länger mal nicht da ist, wird er zudringlich. Einmal hat er mich im Suff regelrecht angebettelt, mit ihm zu schlafen, und hat sogar versucht, mich zu begrapschen. Als seine Freundin vergangenes Jahr zwei Wochen ohne ihn im Urlaub war, hat er sich meine getragene Unterwäsche aus dem Wäschekorb geangelt und als Masturbationshilfe missbraucht. Wahrscheinlich dachte er, ich checke das nicht. Darauf angesprochen hat er es mit hochrotem Kopf zunächst abgestritten, nur um es dann eine Stunde später schließlich zuzugeben, und mich zu fragen, ob er mich wenigstens oral befriedigen dürfe.

Eigentlich ist er sonst ein ganz netter Kerl, höflich, zuvorkommend und witzig. Er ist auch sehr umgänglich und hilfsbereit. Das sind alles Gründe, warum ich mir bis jetzt noch keine neue WG gesucht habe. Letztens hat er aber wirklich den Bogen überspannt. Ich habe herausgefunden, dass er meinen Laptop, und damit auch die Webcam anzapft. Wahrscheinlich um Aktbilder zu bekommen. Schlimmstenfalls hat er mich auch bei der Masturbation oder gar beim Sex gefilmt. Das will ich mir allerdings gar nicht vorstellen. Egal. Ich habe den Mietvertrag bereits vor Monaten gekündigt und werde Morgen komplett ausziehen. Dabei werde ich auch seinen Rechner formatieren, alle seine Datenträger konfiszieren und systematisch nach Bildern und Videos von mir durchsuchen, bevor ich sie ihm wieder zurücksende. Natürlich mit einer netten Notiz, dass ich mir weitere rechtliche Schritte vorbehalte. Er weiß bis jetzt nichts davon, dass er sich deshalb auch eine neue Bleibe suchen muss. Er hat noch genau drei Wochen.
Außerdem habe ich ihm, als weiteren kleinen Denkzettel, seine Unterhosen mit etwas Juckpulver präpariert. Dazu hat mich eine kürzlich hier abgelegte Beichte inspiriert.

Beichthaus.com Beichte #00031650 vom 25.07.2013 um 12:19:34 Uhr (40 Kommentare).

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Die Plantage im Wald

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Drogen Falschheit Diebstahl Maßlosigkeit Morallosigkeit Gilserberg

Vor ungefähr 20 Jahren habe ich noch gekifft. Immer mit Genuss, und Bongrunden mochte ich auch nie besonders. Ich habe immer gefragt, ob dann jemand einen Joint mit mir rauchen mag, und bin dann mit den Leuten lieber rausgegangen. Eines Abends war ein Mädchen da, welches ich flüchtig kannte, und das meinte, dass sie auch keine Lust auf Bong habe. Wie es so kam, verabredeten wir uns für den nächsten Tag bei mir, und nach etwa einer Woche wurden wir ein Paar. Allerdings fiel mir anfangs ihre Kiff-Gier nicht auf. Sie hatte eine Bong am Bett und ließ abends immer genug Mischung für mindestens zwei Töpfe übrig, die sie morgens gierig wegzog, um dann erst mal Kaffee zu trinken. Der Sex war großartig, weil ich auf Gras ähnlich reagiert habe, wie andere auf Viagra, und soweit passte es auch. Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass meine Vorräte (Ich war Craver, das heißt ich mußte immer größere Mengen da haben um nicht in Panik zu geraten) rapide schwanden, und zwar immer gleich vier bis fünf Gramm und mehr. Als ich sie drauf ansprach, sagte sie mir, sie hätte Geldprobleme gehabt und es verkauft, aber würde damit aufhören, weil die Sache auch erledigt sei.


Eines Tages kam ich wieder zu meiner Runde, und mich sprach ein Bekannter an. Ob ich wirklich mit XX zusammen sei und ob ich auch merke, dass sie mein Zeug klauen würde. Er fragte, ob ich einen Geheimvorrat hätte, als ich dies bejahte, meinte er, sie hätte diesen gewiss schon geplündert und ich sollte mich, wenn ich sie anspreche, auf etwas gefasst machen. Das Ganze sei eine Masche, hinter der ihr Bruder und ihr Cousin, zwei Kampfkiffer und Dealer ständen, die selber anbauen würden und so die Zeit zwischen zwei Ernten überbrücken, um kein Geld ausgeben zu müssen. Tatsächlich hatte ich in der Kühltruhe im Keller über 150 Gramm aus einem erfolgreichen Anbau, den ich eigentlich aus Jux begonnen hatte, aufbewahrt. Ich ging, okay ich rannte eher, heim und sah nach: Alles weg. Ich hatte ihr nie davon erzählt, aber diese Methode ist jetzt auch nicht gerade unbekannt und der Kellerschlüssel war im Schlüsselschränkchen zugänglich. Als ich sie zur Rede stellte, machte sie sofort Schluss, lachte mich aus und drohte mir, die beiden Jungs würden mein Gesicht zu Brei machen, wenn ich nur ein Wort davon irgendwo verlauten ließe. Nun, ich habe erstens keine Angst vor zwei Losern, die es nötig haben, andere zu beklauen, und zweitens wusste ich ungefähr, wo ihre Pflanzen stehen, da meine "Freundin" sich einmal verplappert hatte. Ich packte mir zwei Plastiktüten, ein halbes Kilo Salz und eine Rosenschere in meinen Wanderrucksack und zog los. Nach etwa einer Stunde hatte ich die Plantage in voller Blüte gefunden, sie war allerdings ziemlich gut versteckt und ich entdeckte sie nur zufällig. Ich schnitt die Blüten ab, packte sie ein, legte die Pflanzen um und streute das Salz darüber, damit dort nie mehr etwas wachsen sollte. Dann ging ich nach Hause, legte einen Baseballschläger bereit und harrte der Dinge, die da kommen mussten.


Etwa sechs Stunden später schlug es heftig gegen meine Tür, es war wohl ein Versuch, sie einzutreten, aber ich hörte nur ein "Au, fuck" und ging zu Tür. Dann öffnete ich sie und brüllte die beiden Halbaffen an, dass sie sofort verschwinden sollten, wenn ihnen ihre Gesundheit lieb wäre. Und dass sie ihre Hintern nie mehr auch nur in die Nähe meines Hauses schleppen sollten. Da ich ziemlich sauer aussehen kann, laut bin und einen Baseballschläger in der Hand hatte, flohen sie panisch und stolperten dabei noch übereinander. Absolut filmreif! Zufrieden schloss ich die Tür und sichtete meine Beute. Eine Menge, die mehrere Jahre reichen sollte, was dann auch so war. Nach fast zwei Jahren schenkte ich den Rest einem guten Freund. Mittlerweile habe ich fast völlig aufgehört, kriege aber ab und zu mal einen Joint zugesteckt. Die drei Klaugetiere wurden kategorisch aus der Runde ausgeschlossen und vorsorglich damit bedroht, dass wir alle gegen sie aussagen würden, falls sie auf die Idee kämen, zu den Cops zu laufen, denn damit würden sie selbst als Großdealer hingehängt werden. Es war schon eine wilde Zeit und in einem schlechteren Freundeskreis hätte ich richtig Ärger mit dem Gesetz bekommen können, aber ich bereue es absolut nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031649 vom 25.07.2013 um 16:17:51 Uhr in Gilserberg (42 Kommentare).

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Gefährliche Computer-Reparatur

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Dummheit Peinlichkeit Verzweiflung Bobenheim-Roxheim

Ich habe vor zwei Jahren etwas ziemlich dämliches gemacht. Mein damaliger Computer fing plötzlich an, ständig abzustürzen oder mitten im Spiel einzufrieren. Da ich meine Computerprobleme gerne selbst löse und das meistens auch schaffe, ging ich dann auch selbst auf Fehlersuche. Schließlich lief es darauf hinaus, dass wohl die Festplatte im Eimer war, und sich hin und wieder einfach abschaltete. Da ich aber unbedingt nochmal daran kommen wollte, um ein paar Daten zu sichern, startete ich einen recht verzweifelten Versuch: Ich ließ den Computer mit aufgeschraubtem Gehäuse starten und als sich die Festplatte dann kurz nach dem Hochfahren wieder aufhing, wollte ich das Datenkabel einmal rausziehen und wieder anschließen. Einfach nur, um zu gucken, ob das was bringt - ausgewechselt werden musste die Platte ja sowieso. Das tat ich dann auch, allerdings saß das Kabel recht fest und als es endlich raus war, rutschte meine Hand ab und donnerte voll in den Lüfter. Dieser verklemmte sich in seinem Gehäuse, blieb stehen und es wurde sehr laut. Total erschrocken zog ich dann den Strom raus und realisierte, dass mein linker Zeigefinger blutete und dass ein Blatt des Lüfters abgebrochen war. Also nicht nur, dass das Ganze blutete wie Sau, ich durfte auch noch zwei Teile statt einem auswechseln. Alles in Allem war es einfach eine wahnsinnig dumme Aktion und mein dummes Gesicht war in dem Moment bestimmt auch sehenswert. Eine hässliche Narbe am Finger habe ich behalten.

Beichthaus.com Beichte #00031647 vom 25.07.2013 um 12:50:51 Uhr in Bobenheim-Roxheim (15 Kommentare).

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