Angetäuscht und bestanden

15

anhören

Betrug Lügen Falschheit Faulheit Schule Saarlouis

Ich muss beichten, dass ich mein Abitur auf ziemlich unrühmliche Weise bekommen habe. Ich war schon immer ziemlich faul, habe eigentlich nie meine Hausaufgaben erledigt und war ziemlich oft abwesend. In der Oberstufe habe ich es dann komplett übertrieben. Ich war mindestens einmal die Woche wegen irgendeiner gespielten Krankheit komplett daheim. In das so genannte Seminarfach bin ich in meinem Letzten Jahr gar nicht mehr hingegangen. Den Sinn von diesem Fach verstehe ich bis heute nicht. Da wir in meinem letzten Jahr in diesem Fach eine neue Lehrerin bekommen haben, kannte diese mich nicht mal, weil ich wirklich kein einziges Mal anwesend war. Irgendwann im Februar wurde ich dann zu ihr ins Lehrerzimmer bestellt. Sie wollte wissen, wieso ich nie anwesend war. Außerdem erklärte sie mir, dass man mir den Kurs mit den ganzen Fehlstunden wahrscheinlich nicht anerkennen würde, wodurch mein Abitur unmöglich wäre. Ich habe ihr dann erklärt, ich würde meine Zulassung für das Abitur wahrscheinlich sowieso nicht bekommen und wollte deshalb das Jahr wiederholen. Sie meinte dann, wir würden noch eine Hausarbeit schreiben und ich würde die Note aus der Hausarbeit einfach aufs Zeugnis bekommen, wenn ich die letzten paar Male noch kommen würde. Sie wollte mir sogar die Fehlstunden als entschuldigt eintragen, obwohl sie wusste, dass ich nicht krank war. Sie hat sogar mit meinem Tutor geredet, ob ich nicht schon im laufenden Jahr zurückgestuft werden könnte. Eigentlich hätte ich dafür nur noch die Unterschrift meiner Eltern gebraucht, weil ich zu dem Zeitpunkt erst 17 war. Ich habe das ganze dann bis kurz vor die Zeugnisse hinausgezögert und als ich die Zulassung dann hatte, bin ich doch ins Abitur gegangen. Das ganze habe ich auch vorher so geplant und der netten Lehrerin einfach ins Gesicht gelogen. Mein Abitur habe ich natürlich trotzdem bestanden.

Beichthaus.com Beichte #00029248 vom 09.08.2011 um 22:26:54 Uhr in Saarlouis (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Zur Schwarzarbeit gezwungen

24

anhören

Betrug Faulheit Missbrauch Geld Politik München

Ich beichte, dass ich unseren Staat betrügen und schwarz arbeiten werde!
Meine Frau ist schwanger. Ich arbeite Vollzeit, meine Frau im Moment gar nicht, da sie unser anderes Kind betreut. Jetzt habe ich mir gedacht, toll was der Staat so anbietet, da machst du auch ein Jahr Auszeit, reduzierst die Arbeit ein wenig und kümmerst dich mit um die Kinder. Das Ganze nennt sich Elternzeit und Elterngeld.
Tolle Sache - eigentlich! So hat auch der Mann mal was von den Kleinen. Ich bekomme 65% des durchschnittlichen monatlichen Lohnes aus dem letzten Jahr. Mit den 65% kämen wir finanziell jedoch nicht über die Runden, weswegen ich natürlich gerne in Teilzeit weitergearbeitet hätte, um aufzustocken. So weit so gut. Nur leider hält unser tolle Gesetzgeber uns Bürger allesamt für Sozialschmarotzer und hat vorgesorgt. Nein, dazuverdienen ist nicht. Zumindest nicht ohne Weiteres.
Es gilt: "Bei der Berechnung des Elterngeldes wird das Einkommen aus Teilzeitarbeit mit berücksichtigt. Der Elterngeld-Berechtigte erhält dann 65% der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Einkommen vor der Geburt und dem voraussichtlichen Einkommen nach der Geburt."
Nach mehrmaligem Durchlesen kann man es kapieren. Nur ist das in meinem Fall jetzt so, dass das Geld dann immer noch nicht reicht, ich aber trotzdem schuften muss wie blöd. Im Moment deckt mein Verdienst gerade mal unsere Lebenshaltungskosten. Da haben sie den Schlamassel. Sie wollen, dass wir Männer auch mal daheim bleiben, machen es aber unnötig kompliziert. Ich jedenfalls habe auf die ganze Rechnerei keine Lust und gehe komplett in Elternzeit. Das, was uns dann noch zum Leben fehlt, erarbeite ich eben schwarz. Ist einfacher so.

Beichthaus.com Beichte #00029198 vom 27.07.2011 um 05:05:23 Uhr in München (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Wer kotzt hat verloren

18

anhören

Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Last Night Rodgau

Ich (m) habe gestern bei mir daheim ein Wetttrinken veranstaltet mit einem Schiedsrichter und allem drum und dran. Wer kotzt hat verloren. Zum Glück war ich der Gewinner, aber meine beiden Freunde hingen über dem Eimer. Ich war zufrieden mit mir selbst, hatte jedoch nicht bedacht, dass mein beleibter Kumpel den Weg nach Hause nicht mehr schaffte. Er hatte an diesem Abend zum ersten Mal sein Limit überschritten. Der Versuch, mit dem Fahrrad zu fahren, ging in die Hose. Etwa auf der Hälfte des Weges fiel er in sich zusammen und blieb betrunken auf dem Feldweg liegen. Unter größten Anstrengungen hievten wir ihn wieder auf und konnten mit ihm einige Meter laufen, aber nicht weiter. Er übergab sich und fiel wieder hin. Ich rief zwei Freunde an, dass sie nach kommen sollten. Zu viert ließ er sich nicht tragen, also beschlossen wir, ihn mit der Schubkarre aus dem Gartenschuppen nach Hause zu schieben. Der Reifen war leider platt, aber wir schafften es gerade so, ohne vorher zusammen zu brechen. Glücklicherweise hat uns bei der Aktion niemand gesehen. Mein fülliger Kumpel weiß übrigens heute immer noch nichts davon.

Beichthaus.com Beichte #00029179 vom 21.07.2011 um 11:54:47 Uhr in Rodgau (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Renovierungsflow

58

Drogen Dummheit Vandalismus Weiden

Als ich gestern einen Joint geraucht habe, bin ich auf die Idee gekommen mein Zimmer neu zu gestalten. Also bin ich zum Baumarkt und habe mir Farbe gekauft. Daheim angekommen, riss ich alle Tapeten runter - circa fünf Lagen. Am Putz angekommen, hat es schon gebrökelt. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00029164 vom 17.07.2011 um 22:00:42 Uhr in Weiden (58 Kommentare).

Gebeichtet von Pkerlol12
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Katzensprung

19

anhören

Dummheit Waghalsigkeit Tiere Kempten

Mein Kater und ich zogen 2009 in eine andere Stadt, da ich eine zweite Ausbildung begann. Alles war neu und aufregend, ich lebte erst zwei Monate dort, die Ausbildung machte Spaß, die Wohnung war neu und toll, ich fand schnell Anschluss, kurzum: das Leben meinte es gut mit mir. Einen Monat später, nachdem die Ausbildung begann, im Oktober, wurde ich ziemlich krank. Die Erkältung erwischte mich und ich war ziemlich fertig. Krank geschrieben, daheim im Bett, Fieber, Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, kennt ja jeder. Ich schlief eigentlich nur, ist ja bei der Sache das Sinnvollste. Nun zu meiner Beichte:
Meine Wohnung befindet sich im Dachgeschoss, es ist also schwierig, die Fenster zu öffnen, damit der Kater nicht entwischt. Nur, genau das passierte. Keine Ahnung, warum ich damals das Fenster unüberlegt aufriss, sei es die Erkältung, die permanente Verpeiltheit meiner Person, ich weiß es nicht. Jedenfalls sprang er raus auf die Dachrinne, fiel herunter, verletzte sich zum Glück nicht und lief weg. Als dies passierte, war ich gerade in der Küche und kochte Tee, meines Wissens. Als ich dann ins Schlafzimmer zurückkehrte, bemerkte ich, dass das Dachfenster sehr weit offen stand. Nach circa einer halben Stunde fiel mir auf, dass sich mein Kater nach mehrmaligem Rufen immer noch nicht meldete, durch ein Miauen oder herbei laufen, was er sonst immer tat. Bis ich darauf kam, was passierte, war er schon längst in der neuen Stadt und ihren Straßen entschwunden. Eine Nachbarin erzählte mir, dass sie sah, wie mein Kater vom Dach herabstürzte und davon lief. Ich habe neun Tage nach ihm gesucht, Tierärzte angerufen, Flyer aufgehängt und verteilt, im Tierheim angerufen, auf diversen Internetseiten Suchanzeigen aufgegeben. Ich war sehr sauer auf mich selbst, dass das passierte, zumal ich in der Zeit nicht wusste, ob er überhaupt noch lebte. Letztendlich fand ihn dann jemand und rief die Nummer an, die er auf dem Flyer fand. Meinen Kater erkannte ich nur anhand der Tätowierung in den Ohren, denn er war unglaublich dünn und verdreckt geworden. Heute noch ärgere ich mich über meine eigene Dummheit, denn er hätte an meiner Unzulänglichkeit sterben können. Es geht ihm heute gut, er macht so Sachen, wie sie eben Kater machen. Er ist gesund, und ich hoffe, er weiß das heute nicht mehr. Der Kater bedeutete meinem verstorbenen Vater sehr viel, deshalb nahm ich ihn zu mir.

Beichthaus.com Beichte #00029157 vom 14.07.2011 um 01:43:57 Uhr in Kempten (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!