Das Unglück meiner Ex

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Engherzigkeit Ex

Als sich meine erste Freundin von mir getrennt hat, war ich zu Anfang am Boden zerstört. Doch schon bald konnte ich den Schmerz überwinden, bin mittlerweile wieder glücklich vergeben und weine der ganzen Geschichte keine Träne mehr nach. Was ich zu beichten habe? Bei meiner Ex ging es seit der Trennung stetig bergab, sie hatte seitdem keinen festen Freund mehr und auch ihr normaler Freundeskreis wandte sich immer mehr von ihr ab. Und mich freut das einfach. Ich weiß, dass ich eher dankbar sein sollte, dass es mir so gut ergeht, aber stattdessen lache ich mir über das Unglück eines anderen Menschen ins Fäustchen. Ich bitte um Absolution für meine Schadenfreude!

Beichthaus.com Beichte #00033035 vom 11.04.2014 um 07:12:07 Uhr (7 Kommentare).

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Netzwerk aus Gefälligkeiten

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Selbstsucht Morallosigkeit Falschheit Hochmut

Ich (m/19) bin in der Schule sehr beliebt, obwohl ich Menschen hasse. Es gibt nur wenige, an denen mir etwas liegt. Die meisten sind mir jedoch vollkommen egal. Mein Talent ist einfach, dass ich anhand von Mimik, Körpersprache und Sprechweise mein Gegenüber sehr gut einschätzen kann. Das war einfach schon immer so, wurde mir aber erst später bewusst. Dadurch finden mich Leute oft sehr sympathisch, da ich mit ihnen auf einer Wellenlänge zu sein scheine. Und ein kurzer Blick in die Tageszeitung gibt mir häufig genug Grundinformationen, um überall mitreden zu können. Dieses Talent nutze ich immer wieder aus - ich zerstöre gezielt Beziehungen, indem ich andere Menschen beeinflusse, wiederum andere zu beeinflussen. So fällt der Verdacht nie auf mich, auch wenn ich schließlich immer davon profitiere und zum Beispiel mit der nun beziehungslosen Frau zusammenkomme


Außerdem nutze ich mein Umfeld immer wieder aus. Viele Menschen denken, ich würde sie als Freunde sehen, dabei lasse ich sie einfach nur andauernd für mich bezahlen. Den wenigsten ist das bisher aufgefallen, und falls es doch mal einer irgendwann gemerkt hat, habe ich mich schnell in einer Weise revanchiert, die einfach billig ist. So hatte ich einen Bekannten, der ein kleines Restaurant besaß. Alle paar Wochen erschien ich dort und bekam Essen und Trinken zum reinen Einkaufspreis, wenn nicht sogar komplett kostenlos. Einen anderen Kollegen, der mir bereits zahlreiche andere Tätigkeiten ausgegeben hat, habe ich einfach mal mitgenommen und konnte so auch ihn billig durchfüttern. Da ich hinten am Tresen den üblichen Minimalpreis zahlte, ist es ihm am Tisch auch nicht aufgefallen. Den Restaurantbesitzer habe ich dann woanders zu einer Party mitgenommen, von der ich wusste, dass dort einige echt scharfe Bräute wieder total besoffen sein würden. Er hatte jedenfalls seinen Spaß und ich wieder ordentlich Punkte bei ihm gesammelt. Mit der Zeit habe ich mir so ein Netzwerk aus Gefälligkeiten zugelegt, ich habe so allein in den letzten drei Monaten über 1800 Euro sparen können. Das ist für einen Schüler, der kurz vorm Abitur steht, echt nicht wenig. Ich vermute, ich werde noch mein gesamtes Leben so verbringen. Oder ich werde Politiker und lasse auch dort andere alles tun. Wer weiß, vielleicht bin ich ja bald euer aller Präsident.

Beichthaus.com Beichte #00033031 vom 10.04.2014 um 16:36:54 Uhr (16 Kommentare).

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Der Flirt meiner Verlobten

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Eifersucht Misstrauen Fremdgehen Partnerschaft München

Ich bin seit über zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Kurzem sind wir verlobt. Ich liebe sie über alles und eigentlich läuft unsere Beziehung bestens. Allerdings gibt es da eine Sache, die mich stört: Als wir, zu Beginn unserer Beziehung, auf einer Party waren, kam sie mit einem Mann ins Gespräch - eigentlich ging es darum, ihre beste Freundin mit seinem Begleiter zu verkuppeln. Meine Freundin ist sehr attraktiv und natürlich hat er sie erst einmal total angebaggert. Sie hat ihm aber auch direkt gesagt, dass sie einen Freund hat und er hat das scheinbar akzeptiert. Allerdings schreiben die beiden seitdem hin und wieder. Er klagt ihr oft sein Leid wegen seines unglücklichen Single-Daseins und heult sich bei ihr aus. Wir hatten wegen ihrer Gespräche mit dem Typen sogar mal einen heftigen Streit und ich habe ihr erklärt, dass es mich schon sehr verletzt, dass sie mit ihm noch immer Kontakt hat. Für mich ist nämlich ganz klar, dass er noch immer was von ihr will und seine Chance, sollte er denn je eine bekommen, nicht ungenutzt lassen würde. Meine Freundin hat mir glaubhaft versichert, dass sie nichts von ihm will und sich einfach nur gut mit ihm verstehen würde. Man muss vielleicht noch erwähnen, dass meine Freundin auch viele männliche Freunde hat - die meisten davon kenne ich selbst sehr gut und verspüre auch keinerlei Eifersucht, wenn sie sich mal mit einem von ihnen auf einen Kaffee trifft. Ich habe ja selbst auch weibliche Freunde und meine Freundin würde mir deswegen nie eine Szene machen.


Allerdings hat sie vor ein paar Monaten vergessen, sich aus ihrem Profil bei einem sozialen Netzwerk auszuloggen. Ich war alleine und das Chat-Fenster mit besagtem Typen war noch geöffnet. Ich konnte nicht anders, als die Konversation zu lesen, auch wenn ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Das meiste des Gespräches war harmlos, auch wenn er sich darin immer wieder mal erkundigt hat, wie es denn mit mir läuft. Hin und wieder kamen auch Komplimente von ihm, was für eine tolle Frau sie doch sei, dass er sich auch eine wie sie wünsche, im nächsten Leben wäre er dann ihr Traummann, etc. Meine Freundin ist darauf allerdings nie eingegangen. Allerdings hat sie mir in unserem Streit auch erzählt, er hätte sie nach dem ersten Treffen auf der Party nie wieder angebaggert und dass sie ansonsten, aus Respekt vor mir, den Kontakt abbrechen würde, was ja dem Gesprächsverlauf nach nicht die ganze Wahrheit ist. Ich wurde bisher in jeder Beziehung, die ich hatte, von meiner jeweiligen Freundin belogen und betrogen, vielleicht rührt daher mein Misstrauen, vielleicht ist es auch einfach nur die Angst, diese tolle Frau zu verlieren.


Am liebsten würde ich sie darauf ansprechen, dass er sie trotzdem immer wieder mal anflirtet und sie bitten, den Kontakt mit ihm abzubrechen, denn es treibt mich in den Wahnsinn. Dann müsste ich aber auch zugeben, dass ich in ihrem Profil herumgeschnüffelt habe und ich weiß, dass sie das sehr verletzen würde. Ich selbst habe mich auch sehr dafür geschämt und es seitdem nie wieder getan. Neulich lag ihr Handy allerdings wieder mal herum und ich konnte sehen, dass sie wieder mit ihm schreibt. Ich beichte, dass ich seitdem mit dem Gedanken spiele, mir diese Konversation noch mal anzusehen, um zu wissen, in welche Richtung sich ihre Gespräche wohl entwickelt haben. Ich kann nicht aufhören, daran zu denken, auch wenn ich wirklich versuche, es zu vergessen und ihr in dieser Angelegenheit einfach zu vertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00033029 vom 10.04.2014 um 11:22:52 Uhr in 80636 München (Birkerstraße) (20 Kommentare).

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Um das Erbe betrogen

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Rache Ungerechtigkeit Habgier Selbstsucht Familie Herford

Die Geschichte ist jetzt einige Zeit her und begann damit, dass meine (m/26) Urgroßmutter verstarb. Diese war in den letzten Jahren dement und hatte ihrem Sohn eine Konto-Vollmacht gegeben. Nun ergab sich Folgendes: Auf der Trauerfeier zur Einäscherung kam es so, dass der Pfarrer ausschließlich den Sohn meiner Urgroßmutter und dessen Frau und Tochter als Familie ansprach, alle anderen Anwesenden lediglich als "Freunde und Bekannte". Auch war niemand von ihren Freunden zu der Trauerfeier eingeladen worden und der Pfarrer wurde kreidebleich, als er erfuhr, dass es noch eine Tochter, nämlich meine Großmutter, gab - das hatte mein Großonkel anscheinend verschwiegen. Auch war die Trauerfeier mehr als trostlos: keine Blumen, bis auf die Kränze der Gäste, Orgelmusik vom Band und so weiter.
Dann wurde das Testament eröffnet: Meine Großmutter sollte Alleinerbin sein, mit dem Vermächtnis, meinem Großonkel den Pflichtteil auszuzahlen. Auf Nachfrage hieß es dann jedoch von dessen Seite aus, es sei nichts mehr da, meine Großmutter könne sich aber aus der Wohnung holen, was sie wolle. Ich bin dann mit meiner Großmutter zur Bank gefahren und habe namens meiner Großmutter erklärt, wir hätten gerne eine Umsatzübersicht für die letzten drei Jahre, in denen die Vollmacht bestand, da wir vermuteten, dass da etwas getürkt wäre. Die Beraterin verweigerte dieses zunächst, wollte auch das notariell beglaubigte Testament im Original nicht als ausreichend anerkennen und verlangte außerdem die Zustimmung meines Großonkels. Als ich mich dann als gelernter Bankkaufmann zu erkennen gab und überlegte, was ihr Vorgesetzter wohl dazu sagen würde, meinte sie nur noch, das würde so und so viel kosten und hat dann die Konten auf unseren Wunsch hin aufgelöst. Einige Tage später kamen dann die Umsätze - und ab dem Datum der Vollmacht ging es dann los: häufige Barabhebungen, zum Teil auch über 1.500 Euro pro Monat und selbst nach dem Tod noch hohe Abhebungen. Kurz und knapp: Es stank zum Himmel!


Auch stellte sich mittlerweile heraus, dass aus der Wohnung meiner Urgroßmutter teure Deko-Stücke, Silberbesteck und wertvolle Ringe abhandengekommen waren. Nun hatten wir einen Vorteil, den die Gegenseite nicht kannte: Ich arbeitete zu dieser Zeit bei einem Anwalt, der mir die Fallleitung unter seiner Aufsicht übertrug und mir weitgehend freie Hand ließ und die Briefe, die ich dafür verfasste, abzeichnete. Ich listete also alle fraglichen Beträge und die genannten Gegenstände auf und fragte nach, wo das alles denn geblieben sei. Nach einer Fristverlängerung in letzter Minute kam dann auch drei Wochen später die Antwort: Die größeren Abhebungen seien vor allem für die Miete gewesen, da das Haus meinem Großonkel gehört. Außerdem hätte es eine mündliche Vereinbarung gegeben, dass meine Urgroßmutter Telefon, Heizung und Strom für das gesamte Haus zahlen würde. Auch wären Gelder an die Frau des Großonkels als "Gesellschafterin" geflossen, zum Teil bis zu 800 Euro im Monat. Große Abhebungen erklärte er mit der Anschaffung eines neuen Bettes - die Belege wären leider verloren gegangen - sowie einer Bad-Renovierung, ungefähr zwei Jahre zurückliegend. Jetzt kommt aber der Kracher: Die Abhebungen nach dem Tod erklärte er mit "anteiliger Entlohnung an der Entrümpelung der Wohnung" sowie einer dreifachen Monatsmiete für das Nichteinhalten der Kündigungsfrist. Seine Antwort endete damit, dass er erklärte, meine Großmutter könne froh sein, dass er die Wohnung durch Freunde entrümpeln ließ und er keinerlei Forderungen gegen sie geltend machen würde. Achja, die wertvollen Besitztümer meiner Urgroßmutter hatte sie zu Lebzeiten natürlich noch an meinen Großonkel, seine Frau und Tochter verschenkt. Fassungslos und wütend haben wir alle die Antwort geschluckt. Einige Monate später wollte meine Großmutter dann das Grab ihrer Mutter besuchen - und fand es mit einem völlig anderen Grabstein vor. Auf Nachfrage erklärte ihr mein Großonkel dann, dass er das Grab mit einer anderen Grabstelle zusammenlegen ließ, um Geld zu sparen - ohne meine Großmutter zu fragen, geschweige denn zu informieren.


Nun zu meiner Beichte: Ich war mir sehr sicher, dass mein Großonkel die Einnahmen durch Miete und das Einkommen seiner Frau als "Gesellschafterin" niemals angegeben hatte. Nach der Nummer mit dem Grab nahm ich dann die Akte, kopierte die Konto-Übersicht und die Antwort meines Onkels, schrieb eine nette kleine Erläuterung dazu, und rief beim Finanzamt an. Die Dame dort war sehr freundlich und freute sich, wie sozial ich doch bin, meinem Onkel bei seiner Steuererklärung zu helfen und sagte, sie würde sich über die Unterlagen freuen. Am nächsten Tag schleppte ich dann zwei dicke C4-Umschläge zum Finanzamt. Was daraus wurde, kann ich leider nicht sagen, der Kontakt zu meinem Großonkel brach vollends ab. Auch bereue ich es nicht, meinen Großonkel und seine Frau beim Finanzamt angeschwärzt zu haben, es tut mir lediglich um meine Großmutter leid, dass die feststellen musste, dass mein Großonkel - ihr Bruder - sie so hintergangen und die eigene Mutter so ausgenommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00033025 vom 09.04.2014 um 19:13:12 Uhr in Herford (14 Kommentare).

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Zu alt für ein Kind?

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Hass Ignoranz Geld 50+ Kinder

Mein Vater ist 55 Jahre alt und hat vor Kurzem eine neue Frau geheiratet, welche nun schwanger ist. Er hat mich und meine drei Geschwister jedoch jetzt erst darüber informiert - inzwischen ist sie im vierten Monat. Ich möchte beichten, dass ich die Entscheidung für ein weiteres Kind nicht respektieren kann, denn die finanzielle Belastung war schon mit vier Kindern extrem groß. Mein Vater war immer schon damit überfordert, er war dauerhaft schlecht gelaunt und für uns Kinder war das nicht gerade schön. Zwar sollten wir in ein oder zwei Jahren fast alle ausgezogen sein, aber dennoch brauchen wir dann Unterstützung für unser Studium oder unsere Ausbildung. Zudem ist da noch der Kleinste, der gerade mal zehn Jahre alt ist und dessen Mutter Unterhalt bekommt. Dann noch ein neues Kind und eine neue Frau? Rosig werden die Finanzen also bestimmt nicht sein, bei meinem Vater merkt man das Alter auch schon und er kann nicht mehr so viel arbeiten wie früher. Ich finde es hochgradig egoistisch, in dieser Situation ein weiteres Kind zu bekommen, wenn man weiß, dass man diesem Kind kein gutes Leben bieten kann, worunter dieses garantiert leiden wird.

Beichthaus.com Beichte #00033014 vom 07.04.2014 um 16:52:18 Uhr (11 Kommentare).

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