Mitfahrgelegenheit an Weihnachten

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Fremdgehen Auto & Co. Weihnachten

Mitfahrgelegenheit an Weihnachten
Ich (w/31) habe mich heute quasi freiwillig prostituiert. Obwohl ich einen Freund habe. Soviel zu meiner Beichte. Eine kurze Erklärung folgt: Mein Freund (29) ist leider über Weihnachten und Neujahr auf Geschäftsreise in den USA und es wäre zu teuer für uns, wenn er extra wegen der Feiertage für eine Woche nach Hause fliegen würde. Also haben wir beschlossen, die Sache zu akzeptieren und ich wollte die Feiertage dann mal wieder bei meinen Eltern in Berlin verbringen. Von Freiburg nach Berlin ist es ein ganzes Stück, um ein Zugticket habe ich mich nicht mehr rechtzeitig gekümmert und meinen Führerschein bin ich gerade für ein paar Monate los. Ich hatte ihn extra über Weihnachten abgegeben, weil ich dachte, ich brauche ihn da eh nicht und würde sowieso mit dem Zug fahren. Ich suchte mir daher im Internet eine Mitfahrgelegenheit auf den letzten Drücker - war auch gar nicht so einfach. Jedenfalls fand sich ein netter 19-jähriger Erstsemester-Student aus der Nähe, der über Weihnachten auch seine Familie in Brandenburg besuchen will. Er war echt nett und irgendwie süß, er war kein Aufschneider Typ, eher etwas mollig mit Waschbärbauch, aber halt einfach lieb. So der Typ von Mann, der immer nur der beste aber nie der feste Freund ist und von vielen Frauen ausgenutzt wird, vor allem in diesem Alter. Wir haben uns gut verstanden und klasse unterhalten. Aber mir entging auch nicht, dass er ein Auge auf mich geworfen hatte.

Auch wenn es eingebildet klingt, bin ich für mein Alter sehr attraktiv und werde sehr oft - vor allem auch von jüngeren Männern - angesprochen. Ich trug einen kurzen Rock, eine durchsichtige Strumpfhose und ein paar gestrickte Kniestrümpfe, was dem netten Herrn wohl gefiel, denn sein Blick fiel ständig darauf. Irgendwie tat er mir leid. Eine Stunde vor Berlin fragte ich ihn dann einfach ganz frech, ob ich ihm lieber einen blasen sollte, anstelle der 35 Euro Benzingeld, die wir ausgemacht hatten. Er war total perplex und wusste erst einmal gar nicht, was er sagen soll und dachte ich nehme ihn auf dem Arm. Zögerlich stimmte er dann aber zu und in einer dunklen Ecke eines Parkplatzes blies ich ihm dann einen. Es dauerte maximal zwei Minuten bis seine Ladung in meinem Mund landete. Am Ende habe ich die 35 Euro Spritgeld trotzdem in die Autotür gesteckt - ich habe mich also nicht wirklich prostituiert, oder? Es war für mich ein reiner Mitleidsblowjob für einen netten Kerl der so etwas sicher nicht oft erlebt. Mein Freund wird davon nie erfahren und es hat ja keinem geschadet.

Beichthaus.com Beichte #00034680 vom 23.12.2014 um 19:50:56 Uhr (35 Kommentare).

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Geldprobleme trotz Top-Gehalt

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Verzweiflung Dummheit Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Ich (m/26) kann nicht mit Geld umgehen, bin ständig pleite und das, obwohl ich mit knapp 5.000 Euro netto eigentlich ganz gut verdiene. Ich kaschiere meine selbst verschuldeten Geldprobleme mit verschiedenen Kreditkarten und mehreren Konten auf diversen Banken. Ende des Jahres erhalte ich zusätzlich den dreizehnten Monatslohn, also wurden mir knapp 10.000 Euro auf mein Gehaltskonto überwiesen. Das musste ich natürlich gleich auf die verschiedenen Konten und Kreditkarten überweisen, damit ich diese nicht mehr bis zum Limit überzogen habe. Schlussendlich habe ich ausgerechnet, dass mir nach allen Fixkosten für den nächsten Monat noch 800 Euro übrig bleiben. Also würde ich es schaffen, endlich aus den Schulden zu kommen. Doch eigentlich stehen schon seit Langem diverse Investitionen (Autoreparatur, neuer Laptop etc.) an.

Also kam ich auf die unglaublich bescheidene Idee, mit einer App an der Börse etwas Geld zu machen. Das Resultat ist ernüchternd. Ich habe natürlich alles verloren und weiß jetzt nicht, wie ich die Miete für den nächsten Monat bezahlen soll. Ich schäme mich dafür, dass ich absolut keinen Bezug zu Geld habe, vor allem da ich weiß, dass viele mit wesentlich weniger Geld eine Familie durchbringen. Meine Mutter würde sich ob meiner Dummheit wohl im Grabe umdrehen, zumal sie als Alleinerziehende mit vier Kindern nie annähernd so viel Geld zur Verfügung hatte, wie ich alleine. Übrigens habe ich die App wieder gelöscht und die Kreditkarten zerstückelt und weggeworfen. Und nebenbei: Ich weiß nicht, wie ich das Jahr über mein Geld verschwende! Ich wohne in einer günstigen 2,5-Zimmer-Wohnung, mein Auto ist seit einem halben Jahr außer Betrieb, kostet also nichts und ich kann problemlos mit dem ÖV zur Arbeit. Ich sollte eigentlich in finanziellen Dingen bevormundet werden und nur noch Taschengeld erhalten!

Beichthaus.com Beichte #00034677 vom 23.12.2014 um 18:31:15 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Shoppen mit Windpocken

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Ungerechtigkeit Hass Zorn Shopping Arbeit

Ich (m/20) arbeite bei einer Drogeriekette in Deutschland, um mir die Studiengebühren zu finanzieren. Gerade zu Weihnachten ist da die Hölle los. Ich fange gar nicht erst von den Kunden an, die mich beschimpfen, weil sie zu dumm sind, rechtzeitig einkaufen zu gehen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034667 vom 22.12.2014 um 12:37:22 Uhr (8 Kommentare).

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Traumatischer Schock für unseren Kater

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Trunksucht Ekel Tiere Last Night

Traumatischer Schock für unseren Kater
Ich (m/29) bin seit zehn Jahren in einer festen Beziehung, seit circa acht Jahren leben wir zusammen. Alles verläuft recht harmonisch, da ich ein gefühlsarmer Soziopath bin und sie eine recht egomane, launische Person ist, ergo: wir uns nur gegenseitig dauerhaft ertragen können, verläuft das Ganze recht harmonisch und wir lieben den abartigen Humor des jeweils anderen. In diese perfekte Idylle drängte sich eines Tages der Ruf der Natur in Form eines latenten Kinderwunsches meiner Freundin. Da ich Kinder hasse wie die Pest und mir klar war, dass ihr Impuls durch Anschaffung eines beliebigen, zu behütenden Lebewesens befriedigt wäre, schafften wir uns zwei Katzen, Geschwister, Kater und Katze an.

Auch hier ein perfekt match. Charakterlich sind beide sehr umgänglich, liebevoll und unkompliziert. Eines Nachts kam ich von einer Party heim, meine Freundin war mit Freunden auf einer anderen Feier. Ich war so sternhagelvoll, dass ich mich nach circa 5 Stürzen im Treppenhaus entschied, die Stufen (bis zur 3. Etage) kriechend zu erklimmen. Unser Kater kam, wie immer, freundlich auf mich zu, um mich zu begrüßen und rekelte sich um meine Beine. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich noch nie wirklich wegen Alkoholgenusses übergeben müssen. Plötzlich brach mein Innerstes mit der Kraft von tausend Sonnen aus mir heraus, so, dass ich es nicht mehr auf das WC schaffte. Ich kotzte alles voll. Die Möbel, die Wände und natürlich den Kater. Als ich mir des Ergebnisses meiner Entleerung bewusst wurde, wurde mir klar, dass meine Freundin mich im Schlaf erstechen würde, wenn sie dies sähe. Also entledigte ich mich, immer noch rotzvoll, all meiner Kleidung, um diese nicht zu beschmutzen und begann akribisch mit der Beseitigung der Beweislage. Leider war der Kater ebenfalls von Kopf bis Fuß mit Erbrochenem eingedeckt. Ich hob ihn in die Badewanne und versuchte, ihn so sanft wie möglich mit lauwarmem Wasser aus dem Duschkopf und ein wenig Shampoo zu reinigen.

Die Reinigungsaktion gelang mir vorzüglich, alles war nach zwei Stunden blitzsauber. Leider war der Kater danach knapp zwei Jahre lang von einer Angstneurose traumatisiert. Bei plötzlichen oder schnellen Bewegungen und lauten Geräuschen zuckt er massiv zusammen, beginnt zu zittern oder rennt weg und versteckt sich. Nach knapp zwei Jahren therapeutischen Wirkens meinerseits ist er wieder halbwegs auf dem Damm, auch wenn man immer noch ein wenig behutsam mit ihm sein muss. Meine Freundin weiß bis heute nicht, wieso der Kater in Panik verfällt, sobald sie auf ihn zugeht, um ihn zu streicheln.

Beichthaus.com Beichte #00034666 vom 22.12.2014 um 11:41:38 Uhr (12 Kommentare).

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Wie ich mir den perfekten Mann angeln werde

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Völlerei Verzweiflung Selbstsucht Begehrlichkeit

Ich (w/20) bin nicht sehr glücklich. Mit 15 habe ich angefangen zu futtern, was das Zeug hält. Meine Eltern haben mich immer gewarnt, doch auf sie zu hören war außerhalb jeder Diskussion. Mit 18 war ich eine Tonne und damit die Außenseiterin in allen Bereichen. Ich habe mich zurückgezogen und als Hobby nur noch Bücher gelesen. Alle Vereine habe ich wegen anhaltendem Mobbing - vielleicht habe ich es auch nur so empfunden - verlassen. Es gibt nicht mal mehr eine einzige Freundin, die ich wirklich habe. An einen Freund ist gar nicht zu denken. In meinen Fantasien lebe ich mit den männlichen Figuren aus meinen Büchern zusammen. Sie verehren mich und tragen mich auf Händen. Ich habe mit meinem Traummann viele Kinder und bin glücklich. Aber zurück zum wirklichen Leben. Meine Lehrstelle zur Krankenschwester kann ich nur ertragen, weil es einige andere gibt, die auch zumindest als korpulent zu bezeichnen sind. Alle rauchen in den Pausen, ich habe es auch angefangen, damit ich ein bisschen dabei bin.


Die Einsamkeit zwingt mich immer wieder zu Fressattacken, deshalb schaffe ich es nicht, auch nur ein Gramm abzunehmen. Jetzt gibt es einen sehr attraktiven Assistenzarzt auf unserer Station, der aussieht wie mein Fantasie-Partner. Er ist zwar fast zehn Jahre älter als ich, aber das würde mich nicht stören. Er ist unheimlich nett. Er spricht auch mit mir, ohne mich lächerlich zu machen - ich habe fast den Eindruck, er nimmt mich ernst. Ich habe das Gefühl, dass viele Schwestern-Schülerinnen ihn anhimmeln. An diesem Mann werde ich mich festbeißen, für diesen Mann bin ich geschaffen worden, ich will ihn und dann werde ich glücklich. Jetzt stelle ich mir nur schon länger die Frage, wie kann ich an ihn herankommen, denn er wurde unlängst von einer weiblichen Person abgeholt.


In den letzten Wochen habe ich einen Plan ausgearbeitet, wie ich mir diesen Mann angeln kann. Zuerst werde ich seine Beziehung zerstören, dann werden ihm immer mehr Unglücke passieren, die von mir eingefädelt werden. Er wird verzweifelt sein und mit mir darüber in den Pausen reden. Dann werde ich ihn immer mehr umgarnen und sein Leben wieder in Bahnen lenken, ich werde ihm Liebe schenken und er wird mich dafür für immer und ewig lieben. Ich habe einige furchtbare Sachen für meinen Plan ausgeheckt, dafür möchte ich unbedingt bereits im Voraus um Verzeihung bitten, aber es muss einfach sein.

Beichthaus.com Beichte #00034665 vom 22.12.2014 um 11:01:06 Uhr (50 Kommentare).

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