Stromschlag beim Melken

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Boshaftigkeit München

Ich bin auf einem Bauernhof in der Schweiz aufgewachsen. Wir hatten jedes Jahr Sommergäste, auch im betreffenden Sommer, es muss so um das Jahr 1996 gewesen sein. Darunter war auch eine Familie aus Deutschland, ich glaube aus Dortmund. Die hatten eine gut aussehende Tochter, die aber nichts von mir wissen wollte. Ich war damals 14 oder 15 Jahre alt und sie schon 17. Das hat mich total frustriert und so habe ich an unserer elektrischen Melkmaschine herummanipuliert. Das Mädchen wollte nämlich schon immer mal selbst Kühe melken lernen und ich habe ihr erzählt, dass es am besten geht, wenn sie erst mal den Rhythmus der Melkmaschine spürt. Ich habe also an unseren acht Kühen die Melkmaschine an die Euter angeschlossen und das Mädel vor die erste Kuh gesetzt. Sie hat dann die Kuh unten angefasst und ich habe etwa zeitgleich die Melkmaschine angemacht. Da gab es einen Schlag und es hat alle Kühe fast gleichzeitig mit einem Stromschlag von den Hufen geholt. Das Mädel hat auch eine gewischt bekommen und wurde vom Melkschemel gepfeffert. Mann, habe ich mich erschreckt. Das war vielleicht ein Aufruhr. Vom Haupthaus liefen mein Vater und meine Mutter herüber. Der Vater des Mädchens war extrem ungehalten darüber, was seiner Jacqueline passiert ist. Ich habe behauptet, dass ich nicht wisse, was passiert ist. Ich habe meinen Eltern später alles gebeichtet und mein Vater hat, als sich die Aufregung gelegt hatte, sogar noch Witze darüber gemacht. Ich fand es aber doch nicht so lustig. Deshalb heute eine Entschuldigung an das Mädel von damals. Bei den Kühen habe ich mich bereits am damaligen Abend entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00031206 vom 14.05.2013 um 22:15:41 Uhr in 80333 München (Alpweg 17) (17 Kommentare).

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Das Schlafshirt

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Unreinlichkeit Ekel Falschheit Dating Arnsdorf

Das Schlafshirt
Ich bin in der Mitte meiner Zwanziger und wohne in München. Ich gehe gerne aus und lerne so auch einige Frauen kennen. Wenn ich Single bin, nehme ich die eine oder andere auch gern mit nach Hause. Wenn es dann ans Zubettgehen geht, fragen mich die Frauen oft nach einem Schlaf T-Shirt. Wozu eigentlich, wenn doch klar ist, dass sie es drei Minuten später eh wieder ausziehen wird? Ich habe dafür ein spezielles T-Shirt, das ich mal von einer Ex-Freundin geschenkt bekommen habe. Meine Beichte ist, dass ich dieses Shirt noch nie gewaschen habe, obwohl es bestimmt schon zehn Mädels anhatten! Am Anfang war es, weil ich es einfach in den Schrank zurückgelegt und vergessen hatte. Auf der einen Seite finde ich die Vorstellung irgendwie lustig und verbinde mit diesem T-Shirt viele schöne Erinnerungen. Auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass es ekelhaft ist und ich habe das Gefühl, das Vertrauen der Mädchen zu betrügen, dass ich ihnen nichts ekelhaftes antun werde.

Beichthaus.com Beichte #00031201 vom 14.05.2013 um 20:24:16 Uhr in Arnsdorf (18 Kommentare).

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“Beichte

Achte auf dein Karma

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Betrug Feigheit Lügen Sucht Internet Fleetmark

Vor einigen Jahren, als ich meinen ersten Job verloren habe, bin ich in eine tiefe Onlinespielsucht gefallen.
Es soll keine Ausrede sein, aber ich habe für diesen Betrieb drei Jahre meines Lebens geopfert, war auf Dauermontage, also sechs Tage die Woche und am Wochenende habe ich teilweise auch noch mit gearbeitet. Ich wollte mich auf diese Art hocharbeiten und hatte viel Vertrauen seitens der Firmenleitung, bis ich hinterrücks verraten und fristlos entlassen wurde. Um Neujahr herum hatte ich auch meine damalige Freundin verloren, die zurück zu ihrem Ex ist. Jedenfalls habe ich mich dann in ein Onlinespiel vergraben. Damals spielte ich Ragnarok Online und hatte, nur wegen dem Style, zwei weibliche Charaktere. Eine Assassine und eine Priesterin. Das Problem war zu damaliger Zeit, dass man in dem Spiel ohne Equipment nur sehr schlecht vorankam, oder teilweise auch gar nicht. Über die Gilde lernte ich dann einen Jungen kennen, der Waffen für eine Assassine hatte und genau das war anfangs mein Ziel. Die Waffen hatten einen enormen Wert und sind auch nicht, wie zum Beispiel in WoW, seelengebunden und somit frei handelbar. Um sein Vertrauen zu bekommen, habe ich mich weiterhin als Frau ausgegeben. Ich habe diesem Jungen etwas vorgespielt und ihn richtig verarscht. Ich habe mich als weibliche Person ausgegeben, habe ihm Bilder einer wildfremden Frau geschickt und es damit auch noch richtig übertrieben. Er hatte sich in mich verliebt, wir hatten mehrmals Cybersex und wir haben sogar in dem Spiel geheiratet. Denn damals wurde das Wedding-System frisch eingeführt. Der Junge war richtig in mich verschossen, also in die Frau, die ich ihm vorspielte. Er hat nie irgendwelche Zweifel geäußert und auch nie nach einer Telefonnummer oder so gefragt. Ich habe das so lange ausgenutzt, bis ich keinen Bock mehr auf das Spiel hatte, und habe es dann noch nicht mal fertiggebracht, ihm die Wahrheit zu sagen und bin einfach Offline geblieben.

Eine Freundin von mir sagte einmal, dass ich aufs Karma achten soll. Wenn ich jemanden etwas Böses antue, werde ich dies doppelt oder dreifach zurück bekommen. Jetzt weiß ich, dass es Karma gibt. Meine letzten drei Beziehungen waren die pure Verarsche und Retourkutsche. Ich wurde selbst von Frauen ausgenutzt, die einfach nur Aufmerksamkeit wollten, und zum Schluss sind alle drei zu ihren Ex-Freunden zurück gegangen. Die Letzte hat mich mit ihrem Ex betrogen, ist jetzt schwanger von ihm und wird ihn noch dieses Jahr heiraten. Es spielt keine Rolle, wie es mir damit geht, denn heute weiß ich, dass ich es verdient habe. Derzeit bereue ich es zutiefst, diesen Jungen so verarscht zu haben, denn an sich war er ein lieber Bursche und er hatte das nicht verdient. Wenn ich heute Kontakt zu ihm herstellen könnte, würde ich mich persönlich bei ihm entschuldigen. Nan-Barad, so hieß er im Spiel, seinen richtigen Namen habe ich vergessen. Falls du dies lesen solltest und dir eine "Sarabis aka Jennifer" bekannt vorkommen sollte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031199 vom 14.05.2013 um 17:58:54 Uhr in Fleetmark (14 Kommentare).

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Die Erkenntnis nach dem Seitensprung

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Fremdgehen Partnerschaft

Vielleicht ist Folgendes in eurem Sinne nicht Beichte genug, ich aber möchte das Ganze einfach loswerden und glaube, dass hier der richtige Ort dafür ist. Vor einigen Jahren habe ich, ich war damals 20, meinen jetzigen Ex nach mehr als zwei Jahren Beziehung betrogen. Ich habe einen anderen Mann geküsst. Es waren keine Gefühle im Spiel, nur reine sexuelle Gier. Ich wäre damals auch weiter gegangen, allerdings wurden wir unterbrochen. Ich war weder betrunken, noch hatten mein Ex und ich damals direkt Streit gehabt, geschweige denn, dass der Andere damals besonders reizvoll gewesen wäre. Er war einfach da. Es hatte sich einfach Alltag und irgendwie auch Entfremdung eingeschlichen. Mein Ex hat nie etwas davon erfahren, ich habe damals entschieden, dass ich nicht das Recht habe, mein schlechtes Gewissen auf ihm abzuladen. Ehrlichkeit hin oder her, es hätte ihm das Herz gebrochen. Die meisten werden dies Feigheit nennen, sei es drum. Ich konnte nicht mit mir vereinbaren, meinem damaligen Freund das Vertrauen in Frauen zu nehmen.
Meine Schwester wurde einmal von ihrem Freund verarscht und hatte noch Jahre später ein Vertrauensproblem. Das konnte ich einfach nicht tun. Ich hatte Angst ihm so weh zu tun. Ja, ich hätte vorher darüber nachdenken sollen, das habe ich aber nicht und dafür gibt es keine Entschuldigung, aber lösen musste ich das Problem trotzdem. Es wird mir immer leidtun und ich habe verdammt lange daran geknabbert - aber es war die richtige Entscheidung nichts zu sagen. Durch den Seitensprung damals und meine Reue ist mir wieder bewusst geworden, was in meiner Beziehung falsch lief, vor allem aber, wie sehr ich meinen Freund liebte. Danach waren wir noch über ein Jahr sehr glücklich in einer ausgeglichenen und auch treuen Beziehung, bis es irgendwann wegen zu unterschiedlich gewordenen Vorstellungen auseinanderging. Noch heute sind wir enge Freunde.


Heute bin ich der Meinung, dass ein Seitensprung zwar ein furchtbarer Fehler und Vertrauensbruch ist und dass es, wenn es erst einmal so weit kommt, wohl heftige Probleme in der Beziehung gibt, dass es aber auch ein neuer Anfang sein kann, selbst wenn man es mit sich allein ausmacht. Mein eigener Seitensprung tut mir noch immer leid und wird mir wohl immer leidtun, solange mein Ex ihn mir nicht verziehen hat, aber ich werde es ihm auch niemals sagen. Ich habe viel daraus gelernt. Nämlich, dass ein Ausrutscher nicht heißen muss, dass man ein Schwein oder ein Miststück ist, sondern dass aufrichtige, ehrliche Reue einem bewusst machen kann, wie kostbar die Dinge im Leben sind, die man liebt und wie leicht man sie durch eine Dummheit verlieren kann. Auch wenn es mir sehr leidtut um all die Opfer solcher Lernprozesse.

Ich glaube trotzdem, oder hoffe, dass so etwas in einer Beziehung, in der man wirklich zueinanderpasst, nicht vorkommt. Aber wenn doch, so muss es nicht das Ende der Liebe bedeuten, sondern kann auch der Anfang von einer viel tieferen Ebene sein, mit weniger Selbstverständlichkeit und mehr Wertschätzung. Es tut mir leid, dass ich erst einen so großen Fehler machen musste, bevor ich das alles begriffen habe und ich bin trotzdem dankbar, dass ich es überhaupt verstanden habe. Seit damals erlebe ich eine Beziehung anders, gehe auch mit Konflikten und eventuell aufkeimender Unzufriedenheit komplett anders um und hatte nie wieder auch nur ansatzweise das Bedürfnis oder den Impuls nach einer Dummheit.
Es tut mir leid, dass ich das Vertrauen meines heute besten Freundes missbraucht habe und ich glaube, ich werde ihm mein Leben lang dankbar dafür sein, dass er es mir gewissermaßen ermöglicht hat, zu verstehen, wie leicht man durch einen dummen Fehler das verlieren kann, das wirklich zählt.

Beichthaus.com Beichte #00031191 vom 13.05.2013 um 23:38:04 Uhr (21 Kommentare).

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Der brennende Kleidercontainer

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Dummheit Vandalismus

Ich habe in früher Jugend mit einem guten Kumpel Duftöl aus dem Badezimmer geklaut und damit und mit etwas Papier ein kleines, gut loderndes Feuerchen in der Klappe eines Kleidercontainers gemacht. Dann haben wir die Klappe zugemacht und sind weggelaufen, als dann kurze Zeit später die Feuerwehrsirenen gingen, und wir Rauch aufsteigen sahen, haben wir uns vor Angst fast in die Hose gemacht. Aus irgendeiner Dummheit heraus hatten wir nicht damit gerechnet. Wir hatten extreme Angst und ich bereue es bis heute.

Beichthaus.com Beichte #00031187 vom 13.05.2013 um 19:04:02 Uhr (8 Kommentare).

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