Hackfleisch und untreue Männer

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Fremdgehen Rache Eifersucht Ernährung Ekel Partnerschaft Flensburg

Hackfleisch und untreue Männer
Es gibt zwei Dinge, die ich über alles hasse: Hackfleisch und untreue Männer. Als eben so einer hat sich mein jetziger Freund herausgestellt. Ich hatte dank meiner weiblichen Intuition in letzter Zeit das Gefühl, dass er mir etwas verheimlicht, vielleicht sogar eine Andere hat. Ich weiß, es ist wirklich nicht in Ordnung, aber ich ging meinem Verdacht nach, indem ich sein Handy durchsuchte, und stellte fest, dass dieser wirklich begründet war.

Ich las Nachrichten von ihm und einer Frau, genauer gesagt ist sie eigentlich eine der schlimmsten Schlampen, die ich kenne. Sie hatte sich bereits auf Partys sehr aufdringlich und übertrieben an verschiedene Männer und meinen Freund rangemacht, sogar nackt vor ihm ausgezogen und ihm eindeutige Angebote unterbreitet. Der Nachrichtenverlauf zwischen ihr und meinem Freund zog mir dann den Boden unter den Füßen weg. Da wurde sich über mich lustig gemacht, über mich gelästert, geflirtet und sich eingeschleimt, dass mir echt übel wurde. Ich fand heraus, dass die beiden sich mindestens einmal in der Woche heimlich trafen. Ob sie auch Sex hatten, konnte ich leider nicht feststellen. Jedenfalls sprach ich meinen Freund auf die Sache an und er weinte sogar wegen meines schlimmen Verdachts, beteuerte aber seine Treue und dass zwischen den beiden nur eine Freundschaft sei.
Natürlich glaubte ich ihm das kein Stück. Auch seine Kumpels sagten mir, dass er auf die Schlampe steht und da durchaus etwas laufen könnte. Genau das denke ich auch. Wenn nicht schon etwas lief, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Im Freundeskreis wird auch schon spekuliert und ich stehe natürlich als die dumme, naive Freundin da, die sich betrügen lässt. Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich warte nur auf den Beweis, dass mein Freund mich betrügt, um dann zurück zu schlagen. Die Wartezeit habe ich mir mit einem kleinen Spaß versüßt: Wenn die beiden sich treffen, kocht mein Freund jedes Mal ein Gericht mit Hackfleisch für die Schlampe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur essen, um mich zu verspotten, weil ich Hack verabscheue.
Für heute Abend hatten die beiden sich wieder mal verabredet. Das Hackfleisch, das mein Freund sogar schon im voraus zubereitet hatte, stand heute früh in einem Topf auf seinem Herd. Während er im Bad seine Morgentoilette verrichtete, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe das Gericht ein bisschen verfeinert. Ein paar extra Zutaten, wie meine langen Haare, Speichel, abgeschnittene Fußnägel und Schamhaare von mir, haben das romantische Dinner bestimmt bereichert. Ich hoffe, es hat geschmeckt! Ich weiß, dass diese Aktion kindisch und eklig war, aber sie half mir ein wenig mit meiner Wut und der Ungewissheit, über die Treue meines Freundes, fertig zu werden. Ich bitte daher um Verständnis für meine Rachsucht.

Beichthaus.com Beichte #00030849 vom 04.03.2013 um 23:04:30 Uhr in Flensburg (47 Kommentare).

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Kein Vertrauen zu meinen Eltern

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Engherzigkeit Habgier Familie Geld

Kein Vertrauen zu meinen Eltern
Meine Eltern lassen sich scheiden. Es war schon seit Jahren unerträglich bei uns Zuhause. Jedes Mal, wenn ich gesehen habe, dass das Auto meines Vaters in der Einfahrt steht und er demzufolge daheim ist, wusste ich bereits, dass das Mittagessen eine Mischung aus Provokationen und Stille sein wird. Ich fand den Auszug meines Vaters, der zwei Monate in Anspruch nahm und währenddessen wir kein Wort wechselten, also nicht überraschend. Dennoch liebte ich meinen Vater. Jetzt jedoch, nach seinem Auszug und weiteren zwei Monaten des Schweigens, rief mein Vater mich an. Ich habe im Rahmen der Scheidung ein Formular unterschrieben, welches meine Mutter dazu berechtigt, die Unterhaltszahlungen meines Vaters an mich zu verwalten. Ich bin volljährig und kurz vor meinem Abitur. Deshalb wollte ich mich auch aus der Schlammschlacht der Scheidung möglichst heraushalten und die Verantwortung abgeben. Mein Vater wollte mir bei unserem ersten Gespräch seit Monaten jedoch einreden, meine Mutter wolle mich über den Tisch ziehen und dass ich ihm doch auch verbunden sei. Ich wusste zu Anfangs nicht, worauf er hinauswollte. Schließlich begann er, mir Angebote zu machen. Ich bräuchte ja, wenn ich studiere, eine Wohnung und er bot mir an, bei ihm zu wohnen. Meine Mutter sei nur auf das Geld aus und wenn ich Geld bräuchte, sollte ich zu ihm kommen.

Ohnehin hätte er meiner Mutter bereits einen größeren Betrag übergeben. Ich stellte meine Mutter zur Rede und sie behauptete, der Geldbetrag sei deutlich kleiner gewesen. Gleichzeitig lässt sie mich völlig im Unklaren. Ich kann meinen eigenen Eltern nicht mehr trauen und habe beschlossen, gleich nach meinem Abitur auszuziehen und mir eine eigene Wohnung zu suchen. Gleichzeitig werde ich versuchen, soviel Geld aus meinen Eltern zu holen, wie ich kann. Ich weiß, das wirkt gierig und egoistisch. Allerdings bin ich der Einzige, dem ich noch vertraue.

Beichthaus.com Beichte #00030844 vom 02.03.2013 um 00:00:14 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Vater soll endlich sterben

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Morallosigkeit Verzweiflung Gesundheit Familie Cornberg

Mein Vater soll endlich sterben
Ich (w/20), Medizinstudentin, habe vor rund einem Monat meinen leiblichen Vater kennengelernt. Er ist im Ausland wohnhaft und ein Freund von ihm hat mich gesucht und gefunden. Die Freude wehrte allerdings nur kurz, denn ich wurde dessen unterrichtet, dass mein Vater sterbenskrank ist und sein letzter Wunsch es wäre, mich wiederzusehen. Nach langem Zögern beschloss ich, diese Reise anzutreten und ihn zu besuchen. Es war echt grauenhaft, den Vater so schwer krank, gebunden an das Spitalbett, zu sehen. Die hygienischen Verhältnisse waren widerlich und auch er sah erschreckend aus. Ich schämte mich, mit ihm verwandt zu sein. Doch überspielte ich dieses Gefühl und gönnte ihm seinen letzten Wunsch, mich zu sehen. Mir war das sichtlich unangenehm, diese Seite der Familie kennenzulernen. Um die dreißig Menschen versammelten sich, um mich zu treffen.

Der Arzt erklärte mir, dass er Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadion hat und zeigte mir auch die Aufnahmen. Ich muss sagen, ich habe erst gerade mit dem Studium angefangen, aber war doch sehr überrascht, wie groß der Tumor ist. Die Verwandten machten sich viele Hoffnungen, dass er das doch überleben könnte. Ich hoffe, er stirbt. Ich habe ihnen gesagt, dass er inoperabel ist, was auch stimmt, und dass es keine Chance gibt und dass sie ihn sterben lassen sollten. Ich habe jede Möglichkeit genutzt, um ihnen klar zu machen, dass sie ihn nicht noch länger leiden lassen sollten und es Zeit für ihn ist, zu sterben. Doch ich stieß nur auf taube Ohren. So hoffe ich jeden Tag, dass mein Vater stirbt. Ich fühle mich so schlecht deswegen. Darf man sich den Tod eines Anderen wünschen? Ich möchte mich nicht rechtfertigen, aber er sah so schlimm aus.

Beichthaus.com Beichte #00030842 vom 01.03.2013 um 11:37:36 Uhr in Cornberg (30 Kommentare).

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Die Auftragskiller

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Rache Gewalt Kinder

Die Auftragskiller
Es gibt eine Geschichte aus meiner Kindheit, die mir bis heute irgendwie zu schaffen macht. Ich war zwischen neun und elf Jahre alt und es war Winter. Wie jeden Tag war ich am Schlittenfahren. Irgendwie kam es, dass zwei ältere Mädchen anfingen, mich zu ärgern. Jedenfalls konnte ich mich nicht besonders gut verbal wehren, weil sie älter waren und ich auch noch alleine. Ich stampfte wütend die lange Schlittenstrecke hoch, als mich zwei Halbstarke ansprachen, deutlich älter als ich und die Mädels. Sie fragten, ob sie sich meinen Schlitten ausleihen könnten, ein relativ teures und hochwertiges Geburtstagsgeschenk mit Metallkufen, kein blöder Plastikbob, auf den ich sehr stolz war. Unter normalen Umständen hätte ich Nein gesagt, aber mir kam plötzlich eine Idee, wie ich es den Mädchen heimzahlen könnte: Ich erklärte ihnen meine Situation und heuerte die Jungs als Auftragskiller an. Ich drückte mich tatsächlich auch so aus. Ich sagte ihnen, wenn sie die Mädels ein bisschen einseiften, bekämen sie meinen Schlitten.

Mir erschien das genial und ich merkte, wie die beiden Halbstarken mein verschlagenes Angebot selber nicht ganz fassen konnten. Sie sagten zu und rauschten mit meinem Schlitten um die Kurve den Hang runter. Etwas später kamen meine Killer wieder hoch und behaupteten, die Mädchen lägen heulend im Schnee. Dann gaben sie mir den Schlitten wieder und zwischen meine Genugtuung mischte sich auch ein mulmiges Gefühl. Rückblickend bin ich zwar relativ sicher, dass die beiden Jungs den Mädels nichts getan haben, dafür muss man schon ziemlich skrupellos sein. Trotzdem geht mir die Tatsache, dass ich tatsächlich im zarten Alter von etwa zehn Jahren verschlagen genug war, zwei körperlich völlig überlegene Jungs auf zwei Mädchen zu hetzen, nicht mehr aus dem Kopf. Ich bitte um Vergebung für meine niederen Gefühle.

Beichthaus.com Beichte #00030838 vom 28.02.2013 um 10:50:06 Uhr (14 Kommentare).

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Das Familienverhältnis ist eine Lüge

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Lügen Verrat Familie Eilsleben

Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Mutter und meine komplette Familie mütterlicherseits seit Jahren regelmäßig belüge. Kurz dazu die Vorgeschichte: Meine Eltern haben sich früh scheiden lassen, meine Mutter hatte bald einen neuen Lebensgefährten und mit ihm eine Tochter, die vier Jahre jünger ist als ich. Nach ein paar Jahren wurde bei meinem Stiefvater Schizophrenie diagnostiziert, die er allerdings nie behandeln ließ. Stattdessen fing er an zu trinken, verlor seinen Job und wurde gewalttätig. Immer öfter rutschte ihm die Hand auch mir gegenüber aus und irgendwann blieb es nicht mehr bei Schlägen, sondern ging bis zu sexuellem Missbrauch. Ich habe die Erlebnisse bis heute nicht wirklich überwunden, bin in Therapie und deshalb aus psychischen Gründen seit Jahren arbeitsunfähig. Als ich mit 13 Jahren endlich den Mut hatte, mich meiner Mutter anzuvertrauen, hat sie es als Lüge abgetan und meinte, ich wolle ihn nur loswerden, um sie für mich allein zu haben. Ich habe damals verlangt, sie müsse sich zwischen ihm und mir entscheiden, weil ich dachte, Blut ist dicker als Wasser und in so einem Fall würde sie sich ja wohl für ihre Tochter entscheiden. Stattdessen hat sie mich ins Internat geschickt.


Gott sei Dank haben mich mein Vater und seine Frau damals einigermaßen aufgefangen und zu meiner Familie väterlicherseits habe ich seitdem sehr guten Kontakt. Auf jeden Fall hat sich meine Mutter vor einigen Jahren von ihm getrennt, und so langsam schien sie dann zu verstehen, was sie mir mit ihrem Verhalten angetan hat. Seitdem, ich bin heute fast 23, entschuldigt sie sich regelmäßig für ihre Fehler, macht mir teure Geschenke und versucht, so gut es geht in jeder Beziehung für mich da zu sein. Ich kann ihr aber bis heute nicht verzeihen, dass sie mein Leben zerstört und mich als emotionales Wrack hat sitzen lassen, als ich sie gebraucht hätte. Wenn ich ihr das allerdings sage, fängt sie sofort an zu heulen, und wenn ich mich nicht sofort entschuldige, ruft sie ihre Mutter an, die beschwert sich dann lautstark bei mir. Wenn ich auf die nicht höre, kommt nach und nach die ganze Familie mütterlicherseits an und verteidigt meine Mutter solange, bis ich mich entschuldige. Eigentlich habe ich einen fürchterlichen Hass auf meine Mutter und bin menschlich einfach enttäuscht von ihr. Ich war auch hinter ihrem Rücken mit meinem Vater bei einem Notar und habe, nur für den Fall der Fälle, ein Testament, eine Patientenverfügung und alles mögliche hinterlegt, so dass, falls mir etwas zustoßen sollte, nur noch mein Vater und meine Stiefmutter zuständig sind. Meiner Mutter und ihrer kompletten Familie spiele ich allerdings vor, dass ich ihr all das verziehen hätte und spiele glückliche Familie, auch wenn ich dafür oft lügen muss. Es tut mir auch leid, vor allem, wenn ich unschuldige andere Familienmitglieder anlügen muss, aber trotzdem kann ich nicht anders. Ich habe ein schlechtes Gewissen dabei, etwas vorzuspielen, was meinen eigentlichen Ansichten komplett widerspricht, aber ich habe nicht die Kraft, meine Meinung der ganzen Familie gegenüber durchzusetzen.

Beichthaus.com Beichte #00030837 vom 28.02.2013 um 05:23:30 Uhr in Eilsleben (16 Kommentare).

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