Wie ein pinker Stein für Mobbing sorgt

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Verzweiflung Engherzigkeit Kollegen Arbeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich vorletzten Freitag eine eigentlich gute Absicht hatte, die eine riesige Misere verursachte. Ich arbeite in einem Büro und insgesamt sind wir dort acht Leute. Bei der letzten Besprechung wurde ein Platzwechsel bzw. Zimmertausch von zwei Kolleginnen beschlossen. Beide schienen auch kein Problem damit zu haben. Wann dieser Wechsel allerdings stattfinden sollte, stand noch in den Sternen. Vorletzte Woche nahm sich eine der Kolleginnen drei Tage Urlaub. In dieser Zeit stellte die Büroleitung bereits die Telefone der Plätze um und richtete die PCs neu ein. Ein anderer Kollege stellte eine Falt-Maschine auf den ursprünglichen Platz der Kollegin, von dem sie bald weg sollte, da sie vor Kurzem meinte, diese laute Maschine wolle sie nicht im neuen Zimmer haben. Eine andere Kollegin plädierte dafür, das Arbeitszeug noch nicht zu verschieben, damit es besagte Kollegin selbst macht, wenn sie aus dem Urlaub zurück ist.


Ich habe jedoch den pinken Stein, mit dem sie ihre Merkzettel fixiert, von ihrem alten Platz auf den besagten neuen Platz gestellt, da ich ihr eine wichtige Kundeninfo damit hinterlegte. Zudem legte ich Brief auf den neuen Platz, damit sie ihn gleich sieht. Andere meinten zu mir, dass seie eigentlich auch sinnvoll. Als die Kollegin dienstags dann wiederkam, war sie stinkwütend, dass man ihr nichts gesagt hatte, rastete vor den Chefs aus und ließ sich vorerst wegen Mobbing krankschreiben. Es war das Chaos, das sie wütend machte. Hätte da nichts auf ihrem neuen Platz gelegen, wäre sie nicht so wütend geworden. Da bin ich mir auch absolut sicher! Ich habe es ihr erklärt, aber sie meinte, mit mir hätte das nichts zu tun. Aber wenn da nichts gelegen hätte, wäre sie ruhiger gewesen, als sie in das andere Büro ging. Das Chaos hat eine Kettenreaktion ausgelöst und jetzt ist meine Unachtsamkeit daran schuld, dass eine liebenswerte, zu mir immer freundliche Person nach acht Jahren vermutlich kündigt oder gekündigt wird. Ich fühle mich so schrecklich und wünschte, ich könnte die Zeit auf vorletzten Freitag zurückdrehen.

Beichthaus.com Beichte #00036911 vom 24.10.2015 um 20:05:50 Uhr (21 Kommentare).

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Ritual zwischen Arbeitskollegen

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Fremdgehen Selbstsucht Kollegen Arbeit

Ich habe meinen Freund betrogen und es tut mir nicht einmal leid. Wir waren auf einem Team Building mit der Firma, kurz vor einem verlängerten Wochenende. Wir wurden in Zweier-Teams eingeteilt, mit Abteilungen, mit denen wir in Zukunft enger zusammenarbeiten werden. Ich wurde mit einem Kollegen eingeteilt, den ich wirklich gut finde und einfach nur sexy. Und wie es so gekommen ist, waren da hin und wieder ein paar Berührungen, die etwas zu lange gedauert haben und ein paar Blicke. Es war Mittwochabend, der letzte Abend des Team Buildings und nach der großen Feier sind wir uns auf dem Flur begegnet. Er hat mich gefragt, ob ich ihm nicht Gesellschaft leisten und mit ihn noch ein Glas Wein trinken möchte. Wir sind dann zu ihm ins Zimmer gegangen und haben ein Glas Wein getrunken - unser erstes Glas, keiner war betrunken. Dann haben wir uns geküsst und es ist zu mehr gekommen.


Am nächsten Morgen haben wir ausgecheckt wie alle anderen auch, sind aber dann noch in ein anderes Hotel gefahren - für das ganze Wochenende. Und dasselbe haben wir dann ein Jahr später wiederholt, zwischendurch haben wir nie darüber gesprochen, aber das Team Building ist so eine Art Ritual zwischen uns geworden. Es fühlt sich so richtig gut an und daher habe ich auch keine Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00036910 vom 24.10.2015 um 19:53:52 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wechselgeld für Schreckschrauben

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (w/28) bin im Verkauf tätig und selbstständig. Bin gepflegt, immer nett und zuvorkommend. Mich mögen so gut wie alle. Selbst bei Arschlochkunden werde ich immer freundlicher und netter. Was ich auf den Tod nicht ausstehen kann, sind aber Kunden, die meinen, sie müssten mich schikanieren! Bei besonderen Exemplaren kostet der Käse oder der Schinken dann halt nicht den regulären Preis, sondern gut und gerne auch mal bis zu 50 Prozent mehr. Und die alten, furchtbaren Schreckschrauben, die meinen alles besser zu wissen, obwohl sie nicht mal in der Lage sind, selbst noch irgendwas hinzubekommen, bekommen das Wechselgeld nicht in die Hand gedrückt oder auf den entsprechenden Teller gelegt, sondern auf unsere Glastheke, die eine ganz tolle Kante hat. Durch diese ist es für sie fast unmöglich, das Geld mit ihren verschrumpelten, verbogenen Gichtfingern aufzunehmen. Ich komme vermutlich in die Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00036906 vom 23.10.2015 um 21:57:36 Uhr (7 Kommentare).

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Brennende Türme im Krankenhaus

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Dummheit Vandalismus Kinder

Als ich (m) ungefähr 12 Jahre alt war, kam mein Vater ins Krankenhaus - wegen eines Arbeitsunfalls. Ein paar Tage später kam zufällig der Vater meines Kumpels aus der Klasse ebenfalls in dasselbe Krankenhaus. Das Krankenhaus war ungefähr 40 Kilometer von unserem Wohnort entfernt und wir fuhren dann fast jeden Tag, nachdem wir von der Schule kamen, gemeinsam dorthin, da beide noch viele Monate dort sein würden. Anfangs war es sehr langweilig dort, aber mit der Zeit liefen wir gemeinsam durch das Krankenhaus und erkundeten erst einmal alles, was es dort so gab. Es gab dann halt auch ein Stockwerk, das meistens leer war, da dieses für Konferenzen usw. genutzt wurde. Wir sind dann ab und zu dort hochgegangen und haben ein bisschen Scheiße gebaut, wie man es von kleinen Jungs halt kennt, aber nichts beschädigt oder so etwas.


Wir fanden dann auch heraus, dass das Desinfektionsmittel in den ganzen WCs sehr schön brannte, dazu komme ich später. Das Krankenhaus hatte einen Hinterhof mit Garten, da gab es auch einen Holzturm mit einer Rutsche und unten in dem Turm konnte man sich halt hinsetzen und an der Seite hochklettern. Eines Tages gingen unsere beiden Mütter vor dem Krankenhaus erst einmal einkaufen und wir haben dann beide je einen großen, leeren Milchkarton (in den zehn Milch-Packungen passen) genommen und mit den Werbeblättern des Ladens gefüllt. Im Krankenhaus angekommen ging es ins leere WC und dort haben wir ein paar Flaschen Desinfektionssmittel eingepackt. Wir sind dann in den Holzturm, haben unsere Kartons mit dem Mittel eingesprüht und ein kleines Lagerfeuer gemacht. Jetzt kommt es zur Beichte: Wir sind dann aus Angst, dass uns jemand gesehen hat, schnell abgehauen. Als wir am nächsten Tag ankamen, war der Spielplatz abgesperrt und wir konnten nicht glauben, was wir da sahen.


Der halbe Turm war weg. Einfach verbrannt. Wir hatten ziemlich Angst, dass man uns erwischt, und haben uns lange Zeit nur in den Zimmern unserer Väter aufgehalten. Nach ein paar Monaten wurden sie entlassen und wir waren nie wieder dort. Mir tut es leid, dass wir als Jungenstreich das Eigentum des Krankenhauses zerstört haben und wenn ich könnte, würde ich es aufhalten, da mich mein Gewissen lange Zeit sehr geplagt hat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036905 vom 23.10.2015 um 21:20:39 Uhr (2 Kommentare).

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Sex mit einer launischen Zicke

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Fremdgehen Dummheit Verzweiflung

Ich (m/23) schreibe das aus dem Bett einer Bekannten, 700 Kilometer von daheim entfernt, die gerade einkaufen ist. Beichten möchte ich, dass ich trotz meiner wunderbaren Freundin, die ich sehr liebe, quer durch Deutschland gefahren bin - nur um festzustellen, dass der Sex bescheiden und die Bekannte eine launische Zicke ist. Für diese Dummheit hasse ich mich gerade selbst.

Beichthaus.com Beichte #00036901 vom 23.10.2015 um 12:46:24 Uhr (16 Kommentare).

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