Das Katzenklo als letzter Ausweg

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Als ich 15 war, war unsere Toilette einmal ein paar Tage lang verstopft. Das hatte an sich nichts mit unserer Toilette zu tun, sondern mit dem Altbau, in dem wir wohnten. Wir konnten uns keine bessere Wohnung leisten, meine alleinerziehende Mutter war damals Hartz-IV-Empfängerin. Auf jeden Fall waren in dieser Woche alle Toiletten im Haus verstopft, da die Hausverwaltung zunächst wohl keinen Grund sah, die teuren Rohre freizumachen. Richtige Arschlöcher eben. Wenn wir aufs Klo mussten, sind wir zu den Nachbarn im Mietshaus gegenüber gegangen. Am Freitag dieser Woche sollten die Rohre nachmittags, so gegen 14 Uhr, repariert werden. In der Schule hatte ich einen unglaublichen Druck auf der Analdrüse, da ich seit zwei Tagen nicht mehr geschissen hatte und die Toiletten in unserer Schule ekelhaft gestunken hatten. Ich rannte also um 13:10 Uhr nach Hause und kam um Viertel nach eins an. Ich hatte über die, am Hintertürchen anklopfende Darmwurst, total vergessen, dass unsere Toilette ja gar nicht funktionierte. Im Badezimmer bemerkte ich das dann und wusste nicht, was ich tun sollte. Reflexartig rannte ich also ins Wohnzimmer und versenkte eine riesige Kackwurst im Katzenklo. Der anale Druck war endlich weg, jetzt baute sich allerdings psychischer Druck in Form von Panik auf.


Wann kommt meine Mutter nach Hause? Was wird sie sagen? Und wo soll ich die Wurst entsorgen? Ich entschied mich, einen Plastikbeutel zu nehmen, die Kackwurst damit aufzuheben und das faulig riechende Paket zwecks Beweisentsorgung über den Gartenzaun in den Garten des angrenzenden Mietshauses zu werfen. Zehn Minuten später kam meine Mutter nach Hause. Glück gehabt, dachte ich mir und versuchte, die Sache zu vergessen. Am Abend funktionierten die Toiletten wieder und meine Mutter unterhielt sich mit einer Nachbarin aus unserem Haus über die Hausverwaltung, als eine gute Freundin aus dem oben genannten angrenzenden Mietshaus dazu stieß und sich über die Hundebesitzer beschwerte, die doch ständig die Plastikbeutel mit den Exkrementen ihrer Hunde in ihren Garten werfen. Ich musste lauthals loslachen und meine Mutter sagte: "Stell dir mal vor, jemand wirft einen Beutel voll Scheiße in dein Zimmer, würdest Du dann immer noch lachen?!" - Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lachen. Heute bereue ich diese Tat natürlich, bitte vergebt mir! Der Darmdruck war einfach zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00031486 vom 23.06.2013 um 05:24:46 Uhr (14 Kommentare).

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Mein unsympathischer Nachbar

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Lügen Hass Boshaftigkeit Nachbarn Studentenleben

Ich hatte während meines Studiums einen ziemlich unsympathischen Wohnheimnachbarn. Ich kannte ihn schon von früher, er ist ein wahnsinnig fauler und dreister Mensch, der andere Leute seinen Dreck wegräumen lässt, nie irgendetwas tut und dann von anderen die Lösungen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031485 vom 23.06.2013 um 01:30:35 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Das gefährliche Eis

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Dummheit Peinlichkeit Ernährung

Das gefährliche Eis
Mir (w) ist letztens etwas sehr Dummes passiert. Eigentlich ist das nicht so schlimm, aber meine Reaktion darauf war noch dümmer und somit war das Geschehene so unglaublich blöd. Es war sehr warm und ich beschloss, ein Eis zu essen. Kein Kugeleis, sondern ein Eckiges aus dem Supermarkt. Das Eis hatte ich knapp zwei Sekunden im Mund, als ich es rausziehen wollte, merkte ich schockiert, dass es an meinen Lippen festgefroren war. Ich bekam totale Panik und dachte, wenn ich jetzt zum Bad renne und es unter Wasser halte, ist das Eis noch fester an meinen Lippen gefroren und ich bekäme es gar nicht mehr ab. Das war schon relativ dumm, aber jetzt kommt das Dümmste: Instinktiv und panisch zog ich kräftig mit zwei Händen am Stil. Nach einem kurzen Schmerz war es dann von meinen Lippen ab. Ich dachte mir dann, dass es ja doch nicht so schmerzhaft war, und aß mein Eis weiter. Einen Moment später war mein Eis voller Blut, also rannte ich ins Bad und sah in den Spiegel. Ich sah aus, als hätte ich einen vollen Tampon gelutscht. Meine komplette Lippe war innen wie Außen aufgerissen und das Blut floss ohne Ende. Beim Abwischen spürte ich keinen Schmerz, vermutlich war meine Lippe taub. Nach ein paar Tagen hatten sich Krusten gebildet und ich sah aus, als hätte ich mutierten Herpes. Es tut mir leid, Herr, ich dachte auch jahrelang, dass Du mich mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet hättest.

Beichthaus.com Beichte #00031474 vom 20.06.2013 um 12:08:20 Uhr (32 Kommentare).

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Lesbische Beziehung mit einem verheirateten Mann

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Ehebruch Fremdgehen Partnerschaft Paderborn

Ich bin Anfang 40, weiblich und habe schon lange eine Partnerin. Vor einiger Zeit sind wir auf die Idee gekommen, unser Sexualleben etwas aufzumöbeln. Hierzu ist zu sagen, dass wir beide früher hetero waren. Männer sind also keine unbekannten Wesen für uns und wir haben auch kein Problem mit ihnen, wie so manche Hardcore-Lesbe. Aber eine Beziehung zu einem Mann käme für uns nie wieder infrage. Über ein passendes Onlineportal fanden wir innerhalb der letzten Jahre zweimal einen Mann für einen Dreier. Leider waren beide Dates nur Eintagsfliegen, der eine Mann hatte wohl noch eine Beziehung im Hintergrund, was er nicht unter einen Hut bekam. Der Andere liebte das russische Roulette-Spiel, und uns war das zu riskant. Vor vier Wochen fanden wir dann einen ganz tollen Mann, der allerdings verheiratet ist. Aber seit vielen Jahren ist in seiner Beziehung in Sachen Sex der Ofen aus. Auch für ihn ist dieser Seitensprung eine neue Erfahrung. Er war zwar nicht immer treu, aber in den letzten Jahren war da nichts mehr. Gemeinsam hatten wir mit ihm vor drei Wochen einen ganz tollen Abend, eine Wiederholung wird am kommenden Samstag in einem Motel folgen.

Bedingt dadurch, dass wir noch auf anderer Ebene Kontakt mit ihm haben, also keine sexuelle Sache, haben wir auch seine Frau kennengelernt. Wir waren vergangenen Samstag bei ihnen zum Grillen eingeladen und zuvor waren die Beiden bei uns zum Kaffee trinken. Seine Frau ist eine sehr liebenswerte Person und meiner Partnerin und mir sehr sympathisch. Mir stellt sich jetzt die Frage, wie wir das weiter auf die Reihe kriegen: Den Sex mit ihm, die Treffen mit den Beiden und eine eventuell entstehende Freundschaft.
Am Liebsten wäre mir, er und seine Frau hätten sich im Bett wieder was zu sagen und alles wäre für ihn in Ordnung. Aber das könnte bedeuten, ihn als Sexpartner zu verlieren, was weder meine Freundin noch ich wollen. Was unser/mein Gewissen angeht: So gesehen nehmen wir der Frau nichts weg, er schläft ja wegen uns nicht weniger mit ihr. Sie möchte keinen Sex mehr, angeblich liegt es nicht an ihm. Ursachenforschung betreibt sie aber nicht wirklich. Es geht ihr gut damit, wie es ist. Ihm jedoch geht es schlecht damit, wie es ist, denn ihm fehlt der Sex. Ach, ich weiß auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031466 vom 19.06.2013 um 10:56:44 Uhr in Paderborn (24 Kommentare).

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“Folge

Eine Schande für die Jägerschaft

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Feigheit Peinlichkeit Falschheit Tiere Fulda

Ich bin Jäger. Allerdings ein ganz Schlechter. Von klein auf gehe ich mit zur Jagd und nehme die Tiere anschließend aus, mir macht es also nichts, Eingeweide oder Blut zu sehen, aber ich schäme mich für das, was mir letzte Woche passiert ist. Meinen Jagdschein habe ich gemacht und alles Wissenswerte über fachgerechtes Erlegen ist mir natürlich bekannt. Aber ich kann kein Leben nehmen. Seitdem ich selber aktiv jagen darf, drücke ich mich vor allen mir gebotenen Gelegenheiten. Die Jagd ist etwas Tolles und Wildbret ist das beste Fleisch, das man sich vorstellen kann, da die Tiere in einer natürlichen Umgebung aufwachsen, ohne Massenhaltung, Antibiotika und ohne einen grauenvollen, panischen Tod. Aber es ist nur so lange toll, bis ich das Tier erlegen muss. Soviel nur am Rande und nun zur eigentlichen Beichte.

Wir hatten in unserem Garten ein helles, wild lebendes Kaninchen, welches letzte Woche vor ein Auto gerannt ist und nicht mehr zu retten war. Es lebte zwar noch aber war nicht mehr fähig sich zu bewegen. Ich hob das Kaninchen mit einem Spaten auf und an dieser Stelle hätte ich es an den Hinterbeinen nehmen müssen und es mit einem Handkantenschlag ins Genick erlösen müssen, aber ich konnte es nicht. Ich brachte es auch nicht fertig, es mit dem Spaten zu erschlagen. Meinen Vater hätte ich nicht dazu holen können, der wäre aus allen Wolken gefallen, enttäuscht gewesen und ich wäre die absolute Lachnummer gewesen. Zum Glück war unser Nachbar, ebenfalls Jäger, im Garten und ich bin schnell ins Haus und habe mir gute Kleidung angezogen um besagten Nachbarn dann um Erlegung des Kaninchens bitten zu können, unter dem Vorwand mir die gute Kleidung nicht verschmutzen zu wollen. Der Nachbar hat das arme Ding dann endlich erlöst. Es tut mir leid, dass es wegen mir leiden musste, ich so feige bin und nicht dazu stehen kann und eine Enttäuschung für die Jägerschaft bin. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031444 vom 16.06.2013 um 23:27:06 Uhr in Fulda (20 Kommentare).

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