Eiterbombe in der U-Bahn

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit 50+ Bahn & Co.

Eiterbombe in der U-Bahn
Ich (w) saß letztens in der U-Bahn auf dem Weg zu Arbeit. Derzeit habe ich echte Probleme mit meiner Haut, weil ich einfach zu viel feiern gehe, saufe und hinterher fettiges Zeug verschlinge. An dem besagten Tag hatte es mich mit den Pickeln echt schlimm erwischt - und das grässlichste Exemplar saß natürlich dekorativ an meinem Kinn: Groß, entzündet und eine Eiterkuppe war deutlich zu sehen. Einfach abartig. Ich hatte mir hoch und heilig geschworen, ihn nicht auszudrücken, um eine Narbe zu vermeiden. Irgendwann konnte ich allerdings nicht mehr an mich halten, und linste nach allen Seiten, ob mich jemand direkt sehen konnte. Allerdings waren da nur ein paar späte Studenten und ein Senior in der Nähe, welcher mit dem Rücken zu mir saß. Ich fühlte mich gut getarnt und drückte am Riesenpickel. Es tat scheußlich weh, aber dann passierte es: Der Pickel platzte und verschoss seinen Inhalt in die Gegend. Leider traf ein Eiterspritzer die Jacke des Seniors vor mir. Bei dem Anblick hätte ich mich fast übergeben müssen. Dieser eklige, gelbe, fettige Fleck auf der Ballonseide. Er hat es glücklicherweise nicht bemerkt, während ich mich den Rest der Fahrt echt geschämt habe. Ich bitte hiermit um Absolution für mein ekliges Treiben.

Beichthaus.com Beichte #00032183 vom 06.11.2013 um 20:44:57 Uhr (21 Kommentare).

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Tomatensuppe, Curry und Fäkalien

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Rache Dummheit Ekel Zorn Kollegen Rotenburg

Ich muss endlich etwas loswerden. Ich (m/20) hatte einen totalen Assi als Kollegen. Er verleitete mich immer dazu, mit ihm zu wetten. Er setzte dann immer Geld, dafür, dass ich etwas mache. Letztens musste ich einen Windbeutel in Tomatensuppe und Currysoße tunken, um ihn dann zu essen. Er bot mir dafür 100 Euro, die ich nie zu Gesicht bekam. Seine Antwort war, dass ich gegen das Auto unseres Vorgesetzten treten müsse, um das Geld zu bekommen. Ich sah allerdings nicht, dass mein Vorgesetzter gerade vorbeikam. Die Folge des Ganzen war natürlich, dass ich meinen Job verlor, weil mein Vorgesetzter dachte, dass ich ihn mit Absicht bloßstellen wollte. Aber jetzt kommt der eigentliche Grund für meine Beichte. Da ich wusste, wo der besagte Kollege wohnt, habe ich meine Fäkalien in eine Zeitung gestopft und bei ihm geklingelt. Als ich dann hörte, wie er zur Tür ging, habe ich die Zeitung angezündet und ihm ins Gesicht geworfen. Um meine Racheaktion zu vervollständigen, bin ich in der Nacht noch einmal hin und habe Windbeutel, eine Tomatensuppe und Hühnchencurry vor seine Tür gelegt. Als kleine Überraschung habe ich ihm dann noch einen Haufen danebengesetzt und einen Zettel mit "Ich gebe dir 100 Euro, wenn du es isst." daraufgelegt. Nun fühle ich mich schlecht. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032181 vom 06.11.2013 um 15:17:33 Uhr in 36199 Rotenburg (Bracherstraße) (20 Kommentare).

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Die harte Finanzbranche

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Aggression Hass Stolz Zorn Arbeit Euerdorf

Ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und meinen Chef hasse. Derzeit absolviere ich ein Praktikum in einer Beratungsfirma und bis vor einigen Monaten hatte ich noch Freude an Zahlen und dem Finanzwesen. Bis ich hierhin kam. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, sitze täglich locker 12 Stunden im Büro, wobei ich nur etwa vier Stunden wirklich arbeite. Der Rest ist sogenannte "Facetime". Man will sich ja vor dem Chef beweisen. Dann können aber auch gut und gerne 14 oder 15 Stunden aus einem Arbeitstag werden. Ohne, dass es Anlass dazugäbe. Außerdem entsprechen die Arbeiten, die ich erledigen muss, nicht meiner eigentlichen Anstellung. Als Praktikant werde ich dazu verdonnert administrative Arbeiten zu erledigen - man kann sich so gemütlich die Assistentin sparen und den Praktikanten für einen Hungerlohn arbeiten lassen und das Prinzip der Gewinnoptimierung verfolgen.


Das wäre mir eigentlich noch egal, doch sind die Arbeitsanweisungen meines ewig gestressten Chefs so schwammig, dass im Endeffekt sowieso wieder alles falsch ist. Er zieht dann mit genervter Miene davon und erledigt die Dinge selbst. Nicht selten sagt er, ich solle dies so tun, am nächsten Tag soll ich es aber dann doch wieder etwas anders machen. Ich hasse ihn. In einem Monat ist das Zeug zu Ende. Man bin ich froh. Ich hasse ihn. Ich habe schlimme Aggressionen ihm gegenüber entwickelt. Wie gesagt, ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und Chef hasse und die Finanzindustrie mittlerweile langweilig und dämlich finde. Trotzdem habe ich vollen Respekt vor den mehrheitlich sehr intelligenten Personen, die in dieser Branche arbeiten. Allerdings ist es nichts mehr für mich. Weiter möchte ich beichten, dass ich früher nie Respekt vor den Leuten hatte, die wirklich arbeiten. Die Krankenschwester, die Altenpflegerin oder der Maurer um die Ecke, welche vielleicht aus geldtechnischen Gründen nie eine Universität besuchen konnten, hätten die 400.000 Euro jährlich viel mehr verdient, als der Sesselfurzer in seinem Armani-Anzug. Den Kapitalismus verehre ich trotzdem. Nach meinem Praktikum will ich aber ins Marketing. Ich möchte keiner dieser Typen werden, die ihrem Boss für Geld in den Arsch kriechen. Zudem will ich mich nach dem Ende dieses Praktikums bei meinen Freunden entschuldigen. Ich hatte kaum noch Zeit für sie. Lieber etwas weniger Geld und dafür Freunde, als viel Geld und keine Freunde.

Beichthaus.com Beichte #00032170 vom 04.11.2013 um 20:07:27 Uhr in Euerdorf (19 Kommentare).

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Nackt im Schwimmunterricht

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Boshaftigkeit Peinlichkeit Engherzigkeit Ignoranz Schule

In der Schule hatten wir oft Schwimmunterricht. Dort waren zwei große Umkleidekabinen für die Jungen und für die Mädchen direkt nebeneinander. Diese waren allerdings nicht komplett getrennt. Natürlich war eine Mauer dazwischen, allerdings ging diese nicht ganz bis zur Decke. Ich fand es damals unglaublich witzig, zu warten, bis eine Mitschülerin ausgezogen war und gerade in ihren Badeanzug schlüpfen wollte. In diesem Moment riss ich ihr den Badeanzug aus der Hand, nahm auch ihre Tasche mit den ganzen Sachen und warf sie über die Wand zu den Jungs. Sie wusste erst gar nicht, wie ihr geschah, als sie plötzlich nackt und schutzlos in der Umkleide stand. Da sie nicht sehr beliebt war, lachten die anderen eher noch, als ihr zu helfen. So blieb ihr nichts anderes übrig, als splitternackt in die Umkleide der Jungen zu gehen und ihre Sachen zurückzuholen. Heute tut es mir sehr leid, dass ich sie so blamiert habe und alle Jungs unserer Stufe das Mädchen nackt gesehen haben.

Beichthaus.com Beichte #00032166 vom 03.11.2013 um 15:38:45 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor der Kommunikation

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Falschheit Sex Vorurteile Engherzigkeit

Ich (w/26) hatte schon viele Sexpartner. Allerdings nicht alle aus einer Umgebung, sondern recht "diskret" verteilt. Das wissen auch nur meine Freundinnen, ich bin also nicht verschrien. Dafür wissen sie etwas anderes nicht. Sie denken nämlich, ich hätte einen Narren an Süd- oder Osteuropäern gefressen, weil meine Bekanntschaften meist von dort kommen. Ich hatte zwar auch schon Deutsche, aber die gehen in der Statistik quasi unter. Dass ich aber immer wieder etwas mit Ausländern habe, liegt vielmehr daran, dass ich vor deutschen Männern Angst habe. Allerdings nicht, weil ich befürchte, dass sie mir etwas antun. Nein - mir graut vor der Kommunikation, die in diesem Fall ja glatt laufen müsste. Mit radebrechenden Ausländern kann ich einfach besser - übrigens meine ich Männer, die vielleicht seit zwei Jahren in Deutschland sind, und nicht irgendwelche Enkel eines italienischen Gastarbeiters. Was auch immer da mit mir schief gelaufen ist. Meine Freundinnen denken seit eh und je, ich sei einfach verzückt von bulgarischen Verputzern und lettischen Spargelstechern und hätte bislang nur leider noch nicht die große Liebe gefunden. Dabei nehme ich die ausländischen Männer nur nicht für so voll, wie die Deutschen. Bevor ihr mich nun wüst beschimpft, bedenkt, dass ich mit den Männern, von denen ich nicht so viel halte, schlafe. Vielleicht entschärft das die Diskussion.

Beichthaus.com Beichte #00032162 vom 03.11.2013 um 22:21:15 Uhr (22 Kommentare).

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