Diebstahl in der Kirche

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Falschheit Morallosigkeit Peinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich mit sieben Jahren mit meiner Freundin oft in die Kirche gegangen bin, um dort eine Kerze für alle Verstorbenen anzuzünden. Einfach um an sie zu denken, wenn sie schon vergessen wurden. Leider haben wir damals nicht verstanden, dass man dafür zahlen muss. Wir dachten, das sei eine freiwillige Spende. Bis uns eine ältere, ziemlich empörte Dame aus dem Beichtstuhl heraus fotografiert hat, und uns drohte, die Fotos ans Schwarze Brett zu hängen, sollten wir das je wieder tun. Ich hatte damals ziemlich große Angst, dass sie ihre Drohung wahr macht, allerdings ist zum Glück nie etwas passiert. Trotzdem schäme ich mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00032198 vom 09.11.2013 um 18:11:20 Uhr (17 Kommentare).

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Mein verlobter Freund

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Betrug Dummheit Lügen Partnerschaft Gersheim

Ich war 16 Jahre alt und schwer verliebt in einen 28 Jährigen. Er war ein angehender Erzieher und führte ein anständiges Leben. Über Wochen und Monate haben wir geschrieben, telefoniert, uns getroffen und irgendwann kam der erste Kuss und wir kamen zusammen. Bis ich dann herausgefunden habe, dass er verlobt ist und mit seiner Freundin in eine andere Stadt ziehen wollte. Die beiden planten sogar ein Kind. Damals habe ich versucht, ihm die ganze Sache auszureden, da ich mich nirgendwo dazwischen drängen wollte, geschweige denn eine Beziehung zerstören. Irgendwann erklärte er mir dann, dass er längst mit ihr per Anruf Schluss gemacht hat. Ich habe es erst einige Wochen später akzeptiert, da mein schlechtes Gewissen mich noch immer plagte. Letztendlich kamen wir dann aber doch zusammen und waren zwei Jahre lang glücklich miteinander - bis er dann dem Alkohol verfiel. Jetzt macht er eine Therapie und ist einsam und alleine. Nun hat auch er, genau wie seine Freundin damals, alles verloren. Mir tut es nach wie vor unglaublich leid. Ein kleiner Trost ist es, dass ich sie vielleicht vor ihrem Unglück gewahrt habe. Allerdings weiß man nie, wie es mit den beiden ausgegangen wäre. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032194 vom 08.11.2013 um 13:19:54 Uhr in Gersheim (12 Kommentare).

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Das überteuerte Angebot

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Betrug Falschheit Neugier

Ich habe in einer Internet-Börse mein altes Mobiltelefon angeboten. Eigentlich wollte ich das alte Ding nur loswerden. Ich inserierte also das Telefon, allerdings zu einem extrem unrealistischen Wucherpreis, da ich dachte, es würde noch gehandelt. Zu meiner großen Überraschung meldete sich tatsächlich jemand und es kam auch zum Verkauf. Ich weiß bis heute nicht, wie ich es geschafft habe, der Frau bei der Übergabe auch noch in die Augen zu blicken und ihren überschwänglichen Dank über das "grandiose" Angebot anzunehmen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032192 vom 08.11.2013 um 13:24:11 Uhr (8 Kommentare).

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Das schweinische Fahrgeschäft

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Dummheit Peinlichkeit Schamlosigkeit

Vor einigen Jahren war ich in einem eher langweiligen Fahrgeschäft eines renommierten Vergnügungsparks. Weil es eine Indoorattraktion war und ich die Lacher zweier Freunde im Rücken hatte, fing ich in meiner pubertären Art an, lauter schweinische Dinge zu rufen. Während es also, abgesehen von einigen Soundeffekten, ziemlich ruhig war, hörte man nur meine lautstarken Aufforderungen an diverse Figuren, sie würden mich doch bitte oral befriedigen. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass ich gerade eine Erektion hätte, was nur von dem gellenden Gelächter meiner Freunde übertönt wurde. Was ich allerdings erst beim Aussteigen feststellte, war, dass die Trennwand, hinter der eine weitere Bahn fuhr, nur sehr dünn war. Und die andere Bahn war bei Familien leider sehr beliebt. Die Blicke werde ich so schnell nicht mehr vergessen und das Ganze ist mir bis heute noch unglaublich peinlich. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032191 vom 07.11.2013 um 05:26:19 Uhr (5 Kommentare).

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Notlösung für das Konzert

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Dummheit Last Night

Zwei Freundinnen und ich hatten Karten für ein Konzert. Wir hatten uns schon ewig darauf gefreut und wollten uns auf keinen Fall in der Menge verlieren, da das Konzert in einer Halle stattfand, die wohl total überfüllt sein würde. Eine meiner Freundinnen schlug dann vor, Erwachsenenwindeln zu kaufen, damit auch niemand weg musste, um auf die Toilette zu gehen - aber natürlich nur im Notfall. Ich dachte erst, dass das eine blöde Idee sei, dann habe ich mich allerdings von den anderen überreden lassen, weil sie das auf Konzerten immer so machen würden und noch niemand etwas bemerkt hätte. Dann war es so weit und wir trafen uns bei meiner Freundin, damit wir uns gemeinsam stylen und unsere "Höschen" anziehen konnten. Es war ein unheimlich komisches Gefühl, aber wir hatten während der Fahrt so viel Spaß, dass wir sie im Endeffekt kaum bemerkten.


Natürlich machten wir während der Fahrt noch bei einem bekannten Fast-Food-Restaurant halt und stärkten uns mit viel Cola und ungesundem Essen für das Konzert. Als es dann so weit war, dass das Konzert begann, meldete sich meine Blase nach den Unmengen Cola, Kaffee und Wasser, die wir getrunken hatten. Ich fragte eine Freundin, ob sie mit mir zur Toilette käme, erntete aber nur einen schiefen Blick, da wir dafür doch die Windel hätten. Sie hätte heute schon in die Hose gepisst. Ich war zwar sehr beunruhigt, nicht dass doch etwas daneben gelaufen wäre oder Ähnliches, aber irgendwann ging doch ein warmer Strahl in die Windel, da ich es nicht mehr halten konnte. Mir ging es sofort besser, und ich genoss das Konzert, bis ich irgendwann Magenkrämpfe bekam. Das Fast Food meldete sich, ebenso wie das andere Essen - und der Kaffee tat noch sein Übriges dazu, der funktioniert bei mir nämlich wie eine Art Beschleuniger. Also stand ich vor der Entscheidung, mir den Rest des Konzerts von hinten anzuschauen oder - tja.


Ich wollte gerade gehen, als ich merkte, dass es zu spät war. Deshalb entschloss ich mich, wenigstens ein bisschen herauszulassen, damit die Krämpfe verschwinden und ich das Konzert wieder genießen könnte. Es kam und ich konnte nichts mehr tun. Es fühlte sich an wie ein Tennisball, der an meinen Hintern geklebt wurde. Ab dem Moment hoffte ich nur noch, dass das Konzert bald rum sein würde. Später am Auto waren meine Freundinnen total aufgekratzt und prahlten, wie oft sie doch in ihre Windel gepisst hätten. Ich hielt mich komplett raus und war nur damit beschäftigt, mir zu überlegen, wie ich die drei Stunden Fahrt mit meiner vollen Windel überstehen sollte. Nach kurzer Zeit im Auto erkundigte die Fahrerin sich jedoch, wer denn in Hundescheiße getreten sei, dass es so im Auto stinkt. Mir war das unglaublich peinlich, aber da sie ja auch damit angegeben hatten, wie viel sie in die Windel gemacht hatten, sagte ich ihnen, dass ich sie übertrumpft hätte, indem ich mir in die Hose gekackt habe. Denn wenn schon Windel, dann richtig. Aber das hätte ich wohl besser gelassen. Denn jetzt werde ich bei jeder Gelegenheit damit aufgezogen. Vor allem erzählen sie es auch, wenn ein süßer Kerl dabei ist - auch wenn die das meistens nicht ernst nehmen - aber was, wenn es wirklich rauskommt? Dann wäre ich bei dem Kerl für alle Zeit erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00032189 vom 06.11.2013 um 22:02:27 Uhr (29 Kommentare).

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