Das Leben auf dem Lande

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Ich lese die Dorfbeichten sehr gerne, weil sie mich an meine Kindheit und Jugend erinnern, und muss jetzt auch mal eine Missetat beichten. In dem Dorf, wo ich aufwuchs, gab es in vier Großfamilien. Zwei Bauersfamilien, die sich bis auf den Tod nicht ausstehen konnten. Eine Familie, die schon immer für die beiden anderen zuarbeitete, und früher deren Knechte, Mägde und Dienstboten gestellt hatte. Die vierte Familie war irgendwann in den Fünfzigern aus der Stadt hergezogen und schließlich hatten sich immer mehr ihrer Mitglieder in unserem Dorf niedergelassen. Außerdem gab es noch einige andere Leute, aber die spielten im Dorfgeschehen keine größere Rolle. Ich selbst gehörte zu der früheren Dienstboten- und Knechtsfamilie, daher sahen die Bauern immer noch irgendwie auf uns herab, trotz der Tatsache, dass wir mittlerweile zum größten Teil aus Akademikern bestanden, während nur einer der beiden Bauersfamilien es überhaupt geschafft hatte, im zwanzigsten Jahrhundert anzukommen. Dummerweise gab es in der etwas rückständigen Familie die hübschesten Mädchen des Dorfes, allen voran die damals jüngste Tochter und deren etwas ältere Cousine.


Die beiden waren das Paradies auf zwei Beinen. Die Jüngere, damals 15, und damit ein Jahr jünger als ich, hatte langes goldblondes Haar, eine wahnsinnig weibliche Figur zum Niederknien, ziemlich große, sehr feste Brüste, eine schöne Taille, einen wunderbaren, runden Hintern und ein überaus hübsches, sommersprossiges Gesicht. Die Ältere, damals so um die 18, war im Gesicht ebenso schön und hatte eine sehr muskulöse Figur mit einem tollen Hintern, kleinen, eher spitzen Brüsten und einem ordentlich definierten Sixpack. Leider waren beide genauso eigenbrötlerisch wie der Rest ihrer Verwandtschaft, außerdem behandelten sie vor allem meine Familie mit einiger Herablassung. Die Ältere der beiden grüßte mich beispielsweise gar nicht, die Jüngere je nach Lust und Laune. Eines Tages kamen wir jedoch bei einem Schulprojekt mehr oder weniger zufällig ins Gespräch, ich verliebte mich in sie und sie sich wohl auch in mich, obwohl sie das nie so sagte. Ein knappes halbes Jahr ging unsere Romanze, dann bekam der Rest ihrer Sippe davon Wind, und unsere heimlichen Knutsch- und Fummeltreffen fanden ein jähes Ende, weil es ja nicht ging, dass ein Mädchen aus der eingebildeten Dorfelite sich mit jemandem aus der Knechtfamilie einließ.


Natürlich war ich sauer und sann auf Rache. Vor allem, nachdem die Ältere der beiden Mädchen mich auf der Straße als Inzestprodukt und Untermenschen bezeichnete. Der Vater meiner Ex-Freundin drohte mir sogar Gewalt an. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und so stahl ich mich mit einigen Kumpels nach einem Dorffest auf den Hof dieser Familie, um den Güllebehälter zu leeren und das komplette Gebäude mit dessen Inhalt zu verzieren, was uns auch unentdeckt gelang. Es war eine riesige, wirklich richtig widerwärtige Sauerei. Was wir leider zu dem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass es zwischen beiden Familien auf dem Fest vorher wieder einmal Zwistigkeiten gegeben hatte. Das führte dazu, dass der Verdacht - als unsere übel riechende Tat am nächsten Tag bemerkt wurde - sofort auf die andere Bauersfamilie fiel, was wiederum eine Spirale von weiteren gegenseitigen Missetaten, Anzeigen, und Gerichtsterminen zur Folge hatte.
Bis heute sind sich beide Familien spinnefeind. Meine Ex-Freundin ist jetzt in ihren Dreißigern und wurde mehr oder weniger dazu genötigt, jemand Vermögenden aus dem Nachbardorf zu ehelichen. Es kriselt wohl allerdings schon sehr lange bei den Beiden. Die ältere Schwester hat studiert und grüßt mich nach wie vor nicht auf der Straße. Sie ist ein ewiger Single und man munkelt, dass sie lesbisch ist. Ich denke aber eher, sie ist einfach nur so verschroben wie der Rest der Sippschaft. Mir selbst tut die Tat an sich nicht leid, nur die ziemlich umfangreichen Folgen habe ich mir damals nicht träumen lassen, daher bereue ich das Ganze doch etwas.

Beichthaus.com Beichte #00035461 vom 15.04.2015 um 15:38:09 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Freundin ist aus Silikon

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Fetisch Verzweiflung Intim

Meine Freundin ist aus Silikon
Ich (m/28) hatte noch nie eine Beziehung. Ich bin nicht wirklich hässlich, aber einfach total schüchtern und habe es bis heute nicht geschafft, eine Freundin zu bekommen. Durch eine Dokumentation im Fernsehen bin ich auf lebensechte Puppen gestoßen. Damit meine ich nicht aufblasbare Gummipuppen, sondern Frauen aus Silikon, die sich wie echt anfühlen und die auch genauso viel wiegen wie eine echte Frau. Nach der Suche im Internet bin ich dann auf eine Firma gestoßen, die solche Puppen nach Kundenwünschen produziert. Man kann sich Haarfarbe, Gesichtsform, Brustgröße, Hautfarbe und sogar den gewünschten Farbton der Brustwarzen aus Vorlagen heraussuchen. Nach wochenlangen Überlegungen habe ich mich dann doch getraut, diese Frau im Wert eines guten Gebrauchtwagens zu bestellen. Nach einigen weiteren Wochen wurde sie geliefert. Auch wenn sie logischerweise ein wenig steif wirkt, so fühlt sich ihre Haut sehr zart an. Man kann Arme und Beine bewegen, Mund, Scheide und After öffnen und natürlich die Dinge mit ihr tun, die man mit einer echten Frau auch tun würde.

Fiel es mir am Anfang noch etwas schwer, eine Freundin aus Silikon zu haben, so bin ich inzwischen verliebt in sie. Ich freue mich nach der Arbeit auf sie, obwohl sie eigentlich nur eine Puppe ist. Schon auf der Heimfahrt im Auto denke ich an sie und gebe ihr zu Hause erst einmal einen Begrüßungskuss, umarme sie und erzähle ihr wie mein Tag war. Ja, ich bin einsam. Aber die Silikon-Freundin, die ich Mia getauft habe, gibt meiner Freizeit wieder einen Sinn. Ich kaufe ihr online Klamotten ein, von Unterwäsche bis zur Jeans, ziehe sie an und bei Bedarf auch wieder aus. Ich gehe auch so weit, dass ich die Kleidung sogar wasche, obwohl sie gar nicht schmutzig wird. Ich will einfach so viel Realität wie möglich einbauen, also wasche und bügele ich die getragene Kleidung von Mia. Sie hat sogar einen Geburtstag, den ich spontan auf das Lieferdatum gelegt habe. Sie wird also im September auch ein Geschenk bekommen und wenn es nur ein Strauß Blumen ist. Ich schleife sie auch mit ihren 50 kg zum Esstisch und esse mit ihr zu Abend. Sie isst zwar nicht, dafür nimmt sie auch nicht zu. Dann trage ich sie aufs Sofa und wir schauen fern, später kuschele ich mit ihr im Bett, wo sie auch die ganze Nacht über bleibt. Mia steht mit mir auf und schaut mir beim Frühstück zu, danach sitzt sie auf dem Sofa, bis ich abends heimkomme. Das mag auf euch total krank wirken, aber wenn es mit den echten Frauen nicht klappt, dann bleibt mir eben nur diese Wahl.

Beichthaus.com Beichte #00035457 vom 13.04.2015 um 18:59:36 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das beste Mittel gegen Depressionen

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Verzweiflung Familie Gesundheit Westerstede-Ocholt

Ich (w/24) war immer eine Spätzünderin. Meine Eltern erzogen mich zum absoluten Gehorsam und zur Unterordnung. Wenn ich nicht so funktionierte, wie sie es wollten, bekam ich ein Problem und teils drakonische Strafen waren die Folge. Als ich mit 15 von einem Jungen schwärmte, bekam ich Hausarrest und massiven Ärger, denn ich sei noch viel zu jung für so etwas, und solle mich lieber auf meine Schule konzentrieren. Das führte dazu, dass ich, während viele Mädchen aus der Klasse einen Freund hatten, auf Partys gingen, sexuelle Erfahrungen sammelten, und generell viel unterwegs waren, alleine zu Hause vergammelte. Ich übte Cello, ging in den Turnverein, lernte für die Schule und half meinen Eltern brav im Haushalt. Es war eine Katastrophe. Meine sexuellen Bedürfnisse stillte ich mit Karotten, Gurken, Bürstenstielen und viel Fantasie. Am Montag sog ich begierig, und voller Neid, die Wochenendgeschichten von Alkohol- und Sexualexzessen auf und sehnte mich danach, wenigstens ein einziges Mal dabei sein zu dürfen. Ich fand aber keinen Weg, mich wenigstens für einen Abend aus dem elterlichen Knast zu befreien. Mit 17, als selbst das unbeliebteste, etwas dickliche, zickige und anstrengende Mädchen aus der Klasse einen Freund abbekommen hatte, glitt ich langsam aber sicher in die Depression, versteckte mich hinter meinen Büchern, und galt nun endgültig als Sonderling und war entsprechend sozial isoliert. Meine Eltern hatten mir indessen schon einen Plan gemacht, wann, wo und was ich zu studieren hatte. Ein eigener Wille meinerseits war nicht vorgesehen. Sogar einen Nebenjob hatten sie mir ausgesucht.


Eines Tages hatte ich einen starken depressiven Schub inklusive Nervenzusammenbruch. Meine Eltern drohten mir mit Strafe, wenn ich mich nicht zusammenriss, aber als ich den dritten Tag in Folge weinte, wurde einer Lehrerin das zu bunt. Sie informierte meine Mutter, der inzwischen wohl doch auch etwas unwohl war, und brachte mich ins Krankenhaus, wo schließlich ein Psychiater eine Empathiestörung bei meiner Mutter diagnostizierte und bei mir eine handfeste Depression. Ich kam in die offene Psychiatrie, was ein wahres Debakel für meine Eltern darstellte. Vor allem wollten sie partout nicht wahrhaben, dass ihre rigiden Erziehungsmethoden dafür verantwortlich sein sollten. Ich wandte mich in der Folge mehr und mehr von meinen Eltern ab, die mich auch in der Therapie immer wieder unter Druck setzten, und mir sogar einen festen Termin vorschrieben, wann ich wieder geheilt hätte sein sollen. Irgendwann lernte ich den Musiktherapeuten der Psychiatrie kennen. Er war bereits 32, sah aber maximal aus wie 23. Er hatte ein sehr attraktives Äußeres, war intelligent, durchtrainiert und sehr einfühlsam. Ich verliebte mich vollkommen in ihn, auch wenn ich versuchte, mir das nicht anmerken zu lassen. Wir verstanden uns allerdings trotzdem sehr gut und er machte keinen Hehl daraus, dass er meine Künste am Cello bewunderte. Eines Tages küsste er mich, obwohl das absolut verboten war, und ihn seinen Job hätte kosten können. Es entwickelte sich eine Affäre, in der ich alles nachholte, was mir bis dahin verwehrt geblieben war. Wir trieben es wirklich und wahrhaftig hemmungslos, tranken in den Pausen dazwischen Rotwein, und diskutierten über Literatur, wir hingen bis morgens in siffigen Clubs herum und hatten Quickies auf Kinotoiletten. Die Tatsache, dass er fast doppelt so alt war, blendete ich vollkommen aus. Sie machte sich aber immerhin in der Hinsicht bemerkbar, dass er unglaublich erfahren war, und genau wusste, wie er mich im Bett um den Verstand bringen konnte. Er war wunderbar muskulös, hatte ein sehr großes Glied, war auf eine einfühlsame und gute Art dominant und tat Dinge mit meinem Körper, von denen ich nicht gewusst hatte, dass diese überhaupt möglich waren. Ich hatte teilweise sogar mehrere Orgasmen direkt hintereinander. Oft konnte ich am nächsten Tag kaum laufen.


Nach einem Vierteljahr hatte ich laut Aussage meines Psychologen riesige Fortschritte gemacht. Ich schreibe das bis heute mehr oder weniger jedoch meiner plötzlich behobenen sexuellen Frustration und dem gewonnenen Selbstwertgefühl zu, als den Bemühungen des Therapeuten, der natürlich nichts davon ahnte, dass ich am Vorabend eine ganz spezielle Form der Therapie genossen hatte. Und zwar in jede größere Körperöffnung. Leider waren die mir von meinen Eltern eingepflanzten Konventionen so gründlich verankert, dass ich keine Beziehung mit dem Musiktherapeuten eingehen konnte, obwohl wir beide es gerne so gehabt hätten. Mit meinen Eltern habe ich mich schließlich gründlich überworfen, und studiere heute selbst Psychologie. Ich beichte also, dass ein Großteil meiner Heilung darin bestand, einfach einmal alles nachzuholen, was meine Eltern mir verwehrt hatten. Ich bin meinem Musiktherapeuten bis heute überaus dankbar für seine zwar nicht uneigennützige, aber dennoch ganz hervorragende Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00035454 vom 13.04.2015 um 16:14:34 Uhr in Westerstede-Ocholt (12 Kommentare).

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Die sexuellen Wünsche eines Spätzünders

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Begehrlichkeit Neugier Verzweiflung

Ich (m/29) drehe langsam durch! Ich bin seit drei Jahren mit meiner Freundin zusammen, die ich ja liebe und schätze. Aber dadurch, dass ich als Jugendlicher eher zurückhaltend und schüchtern war und jetzt endlich mal etwas selbstsicherer bin und mehr die Fresse aufmache, steigt mein Verlangen nach mehr Erfahrung. Alles, was ich mich in meiner Jugend nie getraut hätte - vor allem geht es um Frauen und Sex. Ich hatte zum ersten Mal mit 25 Sex und das nur mit meiner Ex und jetzt mit meiner Freundin. Ich konnte damals nicht mit Frauen reden, ohne ins Stottern zu kommen und rot anzulaufen. Wie ein echter Loser eben.

Jetzt bekomme ich eindeutige Angebote und Blicke zugeworfen und weiß nicht, wohin mit meiner Fantasie. Ich würde so gerne Sex mit anderen haben, aber meine Beziehung nicht damit gefährden. Ich bin auch noch nie fremdgegangen, außer im Kopf, aber das ist ja normal und menschlich. Das Schlimme ist, jetzt habe ich mich in die beste Freundin meiner Schwester verguckt, die ich schon als Jugendlicher heiß fand, aber nie den Mut hatte, sie anzusprechen. Und jetzt albern wir rum und sie sieht mich sicher als Bruder, weil wir uns so lange kennen. Ich will aber mehr von ihr! Manchmal wünschte ich, ich könnte die Zeit zurückdrehen und mich erst mal austoben, bevor ich in eine ernste Beziehung übergehe. Ich hasse Spätentwicklung! Ich bitte um Absolution für meine Gedanken, Gelüste und Wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00035450 vom 13.04.2015 um 01:58:05 Uhr (11 Kommentare).

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Der überhebliche Smartphone-Kollege

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Hass Rache Vandalismus Arbeit Kollegen Sulingen

Ich habe einen sehr arroganten Kollegen. Immer plustert er sich damit auf, dass er mit seiner Maschine alleine die Firma hochhält. Dabei sieht die Realität ganz anders aus. Ständig ist er während der Arbeit dabei, mit seinem ach so tollen Smartphone zu spielen, oder er macht private Arbeiten. Damit das nicht zu sehr auffällt, macht er immer gewaltig Überstunden. Der Hit daran ist, dass unsere Vorgesetzten ihn noch dafür loben, dass er so viele Überstunden macht. Eines Tages hielt ich es nicht mehr aus. In der Mittagspause gingen alle in den Aufenthaltsraum, nur ich nicht. Ich sagte, dass es mir nicht gut ginge. Als dann alle weg waren, habe ich den Ölkühler seiner Maschine aufgemacht und reingepisst. Es war sehr viel und es war nur wenig Öl im Kühler. Es kam also, wie es kommen musste. Am nächsten Tag rührte sich nichts mehr. Die Spindel des Bohrwerks war fest. Die Vorgesetzten waren wirklich verärgert darüber und er hat ihren ganzen Zorn spüren müssen. Im Nachhinein tut mir das Ganze leid, denn der Typ hat dadurch fast seinen Job verloren

Beichthaus.com Beichte #00035447 vom 12.04.2015 um 20:00:14 Uhr in 27232 Sulingen (6 Kommentare).

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