Mit dem Käsebuddha zur perfekten Karriere

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Neugier Verzweiflung Unglaube Saarbrücken

Ich (m/27) sollte mich momentan eigentlich nicht beschweren. Karrieretechnisch und privat läuft derzeit alles traumhaft. Mir werden quasi all meine Wünsche erfüllt, aber genau da liegt der Hund begraben! Nein, ich bin keineswegs unzufrieden mit der Situation, aber es verunsichert mich, wie es dazu kam. Ich bin von Natur aus ein recht offener und neugieriger Mensch der nach dem Credo "Erst zuhören bzw. probieren, dann urteilen" lebt. Gemäß dieser Ansicht wühle ich mich unglaublich gerne durch allerlei Geschichten über Ufos, Verschwörungen und Ähnliches. Ob ich an das glaube, was darin vermittelt wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt. So oder so besitzen diese Geschichten - meiner Meinung nach - einen teilweise besseren Spannungsaufbau und höheren Unterhaltungswert, als so mancher Roman auf dem Markt.


Seit ich allerdings einige Bücher über Selbstfindung und auch außerkörperliche Erfahrung gelesen habe, weiß ich absolut nicht mehr, was Sache ist. Darin wurden einige Meditationstechniken zur Selbstfindung bzw. Problemlösung beschrieben, welche ich seitdem unvoreingenommen austeste. Ich bin zwar noch nicht in der Lage, wie ein Yogi über dem Boden zu schweben, aber seitdem läuft alles einwandfrei und genau das ist mein Problem! Ich weiß nicht mehr, ob mir die Antworten auf meine Probleme wirklich selbst aufgrund meines Intellekts einfallen, oder ob irgendein Käsebuddha in den himmlischen Sphären dafür verantwortlich ist. Das geht sogar so weit, dass ich hin und wieder kleine Frage-Antwort-Spielchen mit mir selbst spiele, um zu testen, auf was ich alles eine Antwort finde. Ich bin wirklich verwirrt und es macht mich verrückt, nicht zu wissen, ob die Bücher wirklich recht haben oder es nur Zufall ist.

Beichthaus.com Beichte #00034674 vom 23.12.2014 um 11:03:31 Uhr in 66111 Saarbrücken (Kaiserstraße) (5 Kommentare).

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Der aufgewärmte Hamburger

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Habgier Restaurant Geld Arbeit

Der aufgewärmte Hamburger
Ich arbeite neben der Ausbildung noch in einer Pizzeria. Wir schließen um 23 Uhr und ich gehe meist als Letztes, da ich dort nach Feierabend noch sauber mache. Letztes Wochenende kamen dann noch zwei besoffene Männer in die Pizzeria. Sie hatten einen Hamburger aus einer bekannten Fast-Food-Kette dabei. Der Eine sagte zu mir: "Ey, machst du mir den noch mal warm. Der ist schon kalt. Ich gebe dir 50 Euro." Er gab mir den Fünfziger und ich erwärmte seinen Burger in der Mikrowelle. Danach verabschiedeten sie sich höflich. Ich schäme mich jetzt ziemlich dafür, dass ich die Trunkenheit der beiden so schamlos ausgenutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034437 vom 28.11.2014 um 02:06:47 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Dreck unter den Fingernägeln

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Zorn Partnerschaft

Dreck unter den Fingernägeln
Ich schäme mich für meinen Freund. Er ist Raucher und hat immer total schmutzige Fingernägel. Hinzu kommt, dass er sich aufgrund seiner Arbeit auch immer die Finger schmutzig macht. Das passiert bei meiner Arbeit zwar auch, aber ich schrubbe meine Hände vor Pausen und ehe ich nach Hause gehe immer sauber, während er seine so lässt. Selbst sein Frühstück verspeist er mit dem ganzen Dreck unter den Fingernägeln. Ich finde es eklig. Dauernd ermahne ich ihn, sich seine Fingernägel zu waschen. Ich weiß nicht, wie er es anstellt, selbst in seiner Freizeit sind sie immer schmutzig. Er sagt, das käme vom Tabak in seinen Taschen. Wenn ich ihn dann wie eine Mutter zum Händewaschen schicke, stelle ich mich manchmal auch daneben und kriege die Wut, wenn ich sehe, wie halbherzig er seine Hände wäscht. Er lernt einfach nicht daraus!

Ich hasse es und finde es auch mir gegenüber rücksichtslos, wenn er mich mit diesen Fingern streichelt. Es kam auch schon ein paar Mal vor, dass er mich mit diesen ekligen Nägeln gefingert hat, wenn ich nicht daran gedacht habe. Ich hatte auch schon öfters einen Pilz und bin mir sicher, dass seine unsauberen Hände nicht ganz unschuldig sind. Ich bin deshalb echt sauer auf ihn, denn er muss ja nicht den ganzen Tag mit juckendem Intimbereich auf der Arbeit rumlatschen. Er hingegen reagiert immer total genervt, wenn ich wie eine Mutter wieder damit anfange. Inzwischen nerve ich ihn wegen seiner schluderigen Hygiene beinahe mehrmals täglich, er lernt jedoch nicht daraus. Im Gegenteil, wenn ich ihn beim Hände waschen ermahne, er soll es doch mal bitte ordentlich machen, wird er noch pampig und sagt ich übertreibe. Ich beichte hiermit also, dass ich mich schäme und ekele wegen der rabenschwarzen Fingernägel meines Freundes. Dabei hat er eigentlich total schöne Hände.

Beichthaus.com Beichte #00034335 vom 17.11.2014 um 00:39:08 Uhr (12 Kommentare).

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Das Grab des Kotzbrockens

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Vandalismus Ekel Schamlosigkeit Tod Chef Mindelheim

Ich (m/20) habe etwas getan, was ich sehr bereue. Um zu erklären warum, muss man wissen, dass ich keine tolle Lehrzeit hatte. Ich musste extrem viele körperliche Anstrengungen auf mich nehmen, obwohl es sich um eine Ausbildung zum Baustoffkaufmann handelte. Der damalige Seniorchef des Unternehmens steckte mich ins Lager und ich musste täglich mehrere Tonnen Steine und Fliesen für Ausstellungszwecke stapeln, umstapeln, wieder einlagern und so weiter. Ich war damals schon recht pummelig und nach Feierabend körperlich meist vollkommen am Ende. Die kaufmännische Seite wurde zügig abgehandelt. Die Kolleginnen und Kollegen wurden von ihm ebenfalls sehr hart herangenommen. Unbezahlte Überstunden, sich anschreien lassen etc. Ich habe mich trotzdem durchgebissen, allerdings gleich nach der Ausbildung den Arbeitgeber gewechselt. Mein ehemaliger Seniorchef ist jetzt vor einigen Wochen gestorben.


Aufgrund der Todesnachricht habe ich am Wochenende nach der Beerdigung ein rauschendes Fest in meinen Partykeller veranstaltet. Ich habe gemeinsam mit 15 damaligen Kolleginnen und Kollegen Bier, Wodka und Chips besorgt. Einer hatte mehrere Bilder des Alten mitgebracht. Ein Bild haben wir auf meine Dartscheibe geklebt und unter lautem Gelächter darauf geworfen. Ein anderes wurde ins Klo gelegt, darauf stand: "Du hast uns lange genug angepisst und zusammengeschissen", teilweise habe ich gar nicht so mitbekommen, was alles mit den Bildern geschehen ist, es war allerdings überall Gelächter. Gegen zwei Uhr waren praktisch alle Partygäste völlig betrunken. Jetzt kommt das, was mich so beschäftigt. Eine der aktuellen Auszubildenden kam dann auf die Idee, zum Friedhof zu gehen und ihn dort zu besuchen. Dort haben wir eine ganze Menge leerer Flaschen auf seinem frischen Grab zur Deko abgelegt und das durchlöcherte Dartbild ans Holzkreuz gepinnt. Selbstverständlich wurde auch uriniert, einer hat sogar auf das Grab gekotzt. Unter lautem Gelächter sind wir wieder zurück und über das abgeschlossene Tor geklettert. Irgendwie war es richtig geil, andererseits schäme ich mich inzwischen dafür.

Beichthaus.com Beichte #00034326 vom 15.11.2014 um 18:22:24 Uhr in Mindelheim (27 Kommentare).

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Die heiße Auszubildende

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Masturbation Unreinlichkeit Begehrlichkeit Schamlosigkeit Arbeit Schierke

Ich (m/31) arbeite in einer staatlichen Einrichtung. Dort gibt es auch Auszubildende, die alle Jahre neu eingestellt werden. Im letzten Jahr ist eine neue Auszubildende dazugekommen. Hier muss ich darauf hinweisen, dass ich in der IT arbeite und es dort selten vorkommt, dass weibliche Auszubildende eingestellt werden. Ich selbst bin leider auch nicht gerade ein Frauenheld oder der Hübscheste. Ich hatte mal eine Beziehung, aber die ist nach ein paar Jahren kaputtgegangen. Die neue Auszubildende ist sehr attraktiv und deshalb habe ich versucht, Kontakt zu ihr aufzubauen. Da sie als Azubi jede Station in der IT durchläuft, kam sie auch bei mir vorbei. Ich habe versucht, mit ihr zu flirten und wollte wissen, ob sie einen Freund hat. Sie hatte mir gegenüber nie etwas davon erwähnt. Ich begann dann damit, ihr immer eines ihrer Lieblingsgetränke, abgefüllt in einer Dose, heimlich auf den Tisch zu stellen. Es schien, als freute sie sich sehr darüber und sie hat sich auch bei mir bedankt. Leider kamen von ihr keine weiteren Zeichen, dass sie auch auf mich stehen könnte - außer manchmal ein süßes Lächeln. Ich war schon fast verliebt in sie, aber ich war auch enttäuscht.


Also kam ich irgendwann auf die Idee, die Dose ein bisschen zwischen meinen Beinen zu reiben, bevor ich sie ihr auf den Tisch stellte. Sie hat das nie gemerkt und mich hat es glücklich gemacht, wenn ich wusste, sie würde daraus trinken. Nach einiger Zeit hat sie aber überhaupt nicht mehr mit mir geredet, ich weiß nicht, warum. Irgendwann habe ich dann damit begonnen, nachdem sie Feierabend gemacht hatte, in ihr leeres Büro zu gehen und mich auf ihrem Stuhl selbst zu befriedigen. Das Ganze habe ich dann auf ihrem Tisch verteilt und anschließend so weggewischt, dass es zwar noch da war, man es aber nicht sehen konnte. Ich würde am Liebsten noch eine Kamera im Büro verstecken, aber dazu hatte ich bis heute nicht den Mut. Vielleicht ist es auch besser so und ich weiß, ich sollte mit so etwas aufhören. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034317 vom 14.11.2014 um 11:45:33 Uhr in Schierke (14 Kommentare).

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