Was man findet, darf man behalten!

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Habgier Selbstsucht Engherzigkeit Geld

Ich war vor längerer Zeit mit meinem Freund unterwegs - wir wollten durch einen Elektronikmarkt schlendern und haben zuvor noch etwas gegessen. Wir saßen draußen, das Wetter war echt schön. Irgendwann tippte mein Freund mich an und deutete leicht mit dem Kopf auf einen Hundert Euro Schein, der am Boden lag. Direkt neben den Schuhen des Mannes, der am Nachbartisch saß. Wir warteten, bis der Mann aufstand, um zu gehen, was nicht lange dauerte. Mein Freund stand dann gleich auf und hob den Schein auf. Mit dem Geld sind wir dann direkt besser gelaunt zu dem Elektronikmarkt spaziert - dann kam uns allerdings der Mann entgegen, der etwas hektisch aussah. Er war wohl offensichtlich auf der Suche nach seinem Geld - aber was hätten wir tun sollen? Ihm entgegenlaufen und den Schein zurückgeben? Wir haben es nicht gemacht. Vermutlich weil der Mann einen feinen Anzug anhatte, und nicht wirklich so aussah, als hätte er zu wenig Geld zur Verfügung. Ich habe dennoch ein schlechtes Gewissen, weil er so verzweifelt aussah - und vielleicht hatte er auch Kinder, denen er etwas schenken wollte. Aber man ist einfach auch selbst schuld, wenn man etwas verliert.

Beichthaus.com Beichte #00032289 vom 25.11.2013 um 23:53:57 Uhr (18 Kommentare).

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Sein haarloser Hintern

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Eifersucht Zorn Rache Falschheit Partnerschaft

Mein Freund ist tierisch eifersüchtig und kontrolliert mich. Das ist richtig irre! Letzte Woche hat er schon wieder in meinem Handy rumgeschnüffelt und nach vermeintlichen Nebenbuhlern gesucht. Als ich herausgefunden habe, dass er Handynummern aus meinem Telefon bei sich speichert, bin ich richtig sauer geworden. Allerdings habe ich meinen Zorn gut unterdrücken können, da mir schon seit Längerem eine tolle Rache-Idee im Kopf herumschwirrte. Deshalb fuhr ich zur nächsten Drogerie und besorgte mir Warmwachsstreifen. Als er am Abend vor dem Fernseher eingeschlafen war, bereitete ich alles vor. Da er es bevorzugt auf den Bauch zu schlafen, blieb mir nur die Stelle zwischen den Arschbacken. Ich klatschte ihm den Streifen zwischen die Backen und riss ihm alle Arschhaare aus. Er hat sich nicht mehr einbekommen vor Schmerz und hat mich aufs Übelste beschimpft. Ich fühle mich nun wieder besser und hoffe, dass er jetzt meine Grenzen einhält.

Beichthaus.com Beichte #00032287 vom 25.11.2013 um 09:39:04 Uhr (19 Kommentare).

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Verrückte Präsentation im Baumarkt

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Peinlichkeit Manie

Ich (m/34) benehme mich manchmal so, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. Ich habe einen Job, in dem ich angesehen bin, und komme sehr gut über die Runden. Ich löse Probleme, diskutiere gerne und bin ein sehr geselliger Typ. Meine Kollegen mögen mich. Mir geht es im Alltag einfach gut. Wenn ich aber alleine bin - oder auch nur irgendwo unbemerkt, unterhalte ich mich manchmal mit mir selbst. Zwar relativ leise, aber wenn jemand in wenigen Metern Entfernung vorbeigehen würde, würde er es bestimmt hören. Vor Kurzem habe ich mich wieder dabei ertappt, dass ich im Baumarkt wirres Zeug geredet habe. Es war der Text für eine Präsentation bei meinem Abteilungsleiter für die Akquise neuer Kunden und Vorstellung der gefährlichsten Konkurrenten. Es war alles so plastisch, als wäre ich schon beim Abteilungsleiter und würde präsentieren. Als ich dann wieder nach Hause gefahren bin, habe ich mir im Auto, die Teilnehmer der Präsentation vorgestellt und was sie wohl darüber denken. Ich habe versucht, mich in sie hineinzuversetzen. Ihre Emotionen habe ich dann in Grimassen ausgedrückt, die ich während der ganzen Fahrt geschnitten habe. Ich bin reihum die Kollegen durchgegangen und habe dann ihre Emotionen gespielt.


Bei einem cholerischen Kollegen habe ich wie bekloppt im Auto herumgeschrien und mit einer Hand wild herumgefuchtelt, auf die anderen Verkehrsteilnehmer gezeigt und mich generell wie verrückt aufgeführt. Nach ein paar Minuten bin ich dann zu dem ängstlichen Kollegen übergegangen und habe auf alles ängstlich reagiert - ich fuhr immer langsamer, als ich sollte, und habe mich erst in die Lage hineinversetzt, ehe ich mir vorstellte, wie der ängstliche Kollege auf mein präsentierendes Ich reagiert. Ich habe Sätze angefangen, mich vom präsentierenden Ich unterbrechen lassen und generell spielte ich die Rolle echt gut - bis ich dann nach Hause kam. Ich bin dann in den zweiten Stock gelaufen, und in meine Wohnung - auch auf der Treppe schnitt ich für jeden Kollegen eine bestimmte Grimasse, die die vorherrschenden Emotionen während der Präsentation darstellte. Es wäre mir unglaublich peinlich, wenn mich jemand so im Treppenhaus sehen sollte, aber trotzdem kann ich es nicht lassen. Das Beste passierte allerdings in meiner Wohnung. Dort angekommen hatte ich Lust auf einen Kaffee. An der Küchentür habe ich dann haltgemacht, da dort das Parkett in Fliesen übergeht. Ich dachte mir, dass man in seinem Leben Risiken eingehen und Grenzen überschreiten muss, damit man bekommt, was man möchte und bin dann von dem einen auf den anderen Bodenbelag gehüpft. Danach habe ich mich echt gut gefühlt, aber ich fürchte, ich habe nicht alle Latten am Zaun.

Beichthaus.com Beichte #00032285 vom 24.11.2013 um 10:02:17 Uhr (13 Kommentare).

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Karma ist Scheiße!

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Urlaub

Letztens war ich für einen Urlaub in der Türkei, und da ich das Meer absolut liebe, war ich sehr oft zum Schnorcheln dort oder verbrachte meine Zeit damit, die Sonne zu genießen. Dass ich bei diesen Ausflügen auch mal ein kleines Geschäft ins Meer verrichtete, kann sich wohl jeder denken. Als sich mein Urlaub langsam schon dem Ende näherte, schwamm ich weit aufs Meer hinaus, wo mir dann auch mein Missgeschick passierte. Da ich mich immer reichlich an den Buffets bedient hatte, bekam ich Krämpfe und nahezu schlagartig hatte ich einen furchtbaren Druck auf dem Magen. Ich merkte sofort, dass ich es nicht mehr bis zum Hotel schaffen würde, und gab dem inneren Drängen nach. Ich zog meine Badehose beiseite und ließ Brei und Wurst ins Meer. Allerdings hatte ich die Regeln der Schwerkraft vergessen, meine ganze Notdurft offenbarte sich im Glanz der Sonne und des spiegelnden Wassers und kam mir näher, als mir lieb war, weshalb ich mich dazu entschloss, schnell zu flüchten. Die Wellen schoben die breiige Masse, wie auch das feste Häufchen hinter mir her und machten mir somit einen Strich durch die Rechnung. Also änderte ich meinen Plan und schwamm seitlich zu den Wellen weg. Aus sicherer Entfernung beobachtete ich dann das Treiben und wäre fast ertrunken, als ich sah, wie ein kleiner Junge das Häufchen ergriff und es auf einen Mann warf. Es war unheimlich amüsant, doch als ich eine Stunde später aus dem Wasser stieg hatte ich den Vorfall schon vergessen. Ich machte mich nichts ahnend auf den Weg zu meinem Hotel, als ich in einen dicken Pferdehaufen trat. Da oben hatte sich wohl jemand eine passende Antwort für mein ekelhaftes und gedankenloses Verhalten ausgedacht. Ich bitte deshalb um Absolution - meine Schuld ist durch den Kontakt mit dem Pferdeapfel bestimmt auch beglichen? Und da sage noch einer, er glaube nicht an Karma!

Beichthaus.com Beichte #00032278 vom 22.11.2013 um 20:16:07 Uhr (22 Kommentare).

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Der nervige Nachbarshund

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Zwietracht Rache Boshaftigkeit Zorn Tiere Berlin

Ich wohne in einem Haus, dessen Hinterhof recht klein und komplett betoniert ist. Im Erdgeschoss wohnen Leute mit einem großen Hund. Da die asoziale Bande zu faul ist, mit dem Tier Gassi zu gehen, wird der Hund bei Bedarf einfach in den Hof gelassen, um dort zu pissen und sich auszuscheißen. Dabei bleibt es aber nicht, denn das Vieh kläfft auch ständig wie blöd, was bei den Besitzern ja auch kein Wunder ist. Reden hat auch nichts gebracht und irgendwann hat es mir einfach gereicht. Es war im Sommer, ich hatte das Fenster auf und der Köter kläffte wieder am laufenden Band und rannte im Hof rum. Da habe ich einen Eimer mit kaltem Wasser gefüllt und ihn einfach aus dem Fenster auf den Hund gekippt. Der heulte nur kurz auf und Ruhe war! Super! Allerdings kam "Herrchen" dann aus seiner Buchte geschossen - da ging es auf einmal! - und krähte, dass sich die Sau doch melden solle, die das getan hat. Er wolle ihr die Fresse polieren. Na, so blöd bin ich ja nun auch nicht, dass ich mich da melde! Und immerhin kläfft der Köter jetzt nicht mehr, wenn er im Hof ist. Schlimm genug, dass alles vollgeschissen ist! Trotzdem tut es mir für das Tier irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00032277 vom 22.11.2013 um 11:57:50 Uhr in 10439 Berlin (Ückermünder Straße) (21 Kommentare).

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