Das Geschenk meiner Blasbekanntschaft

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Begehrlichkeit Zorn Gesundheit Last Night

Vor Kurzem war ich in Wien am Wochenende in einem Club. Ein Freund feierte seinen Geburtstag und hatte um die 20 Leute eingeladen. Wir hatten einen VIP-Bereich gemietet, damit wir unter uns sein konnten, aber als ich auf die Toilette ging, stieß ich unabsichtlich mit einem Mädchen zusammen. Wir kamen ins Gespräch und ich nahm sie mit in den VIP-Bereich. Wir beide wurden mit zunehmendem Alkoholspiegel immer geiler und konnten die Finger nicht voneinander lassen. Da ich von weiter außerhalb vom Land war und sie irgendwo am Rande der Stadt wohnte, aber angeblich noch in Wien, einigten wir uns darauf, mit dem Taxi zu ihr zu fahren. Dort angekommen rissen wir uns die Kleider vom Leib, bis wir feststellen mussten, dass sie keine Kondome daheim hatte. Sonntag um drei Uhr früh am Stadtrand Kondome zu kaufen ist ein schwieriges Unterfangen, wie ihr euch vorstellen könnt. Sie schlug mir vor, dass wir den Sex ein anderes Mal nachholen, wenn wir Kondome haben und sie mir jetzt einen bläst, während ich sie mit der Hand befriedige - der Sicherheit wegen. Wow, dachte ich mir, ein anständiges Mädchen, das auf ihre Gesundheit achtet.


Wir machten also heftig rum, hatten aber keinen Sex im eigentlichen Sinn. Irgendwann waren wir eingeschlafen und mein Telefon läutete. Mittlerweile war es 11 Uhr vormittags und mein Kumpel, dessen Geburtstag wir gefeiert hatten, rief an, wo ich denn sei. Wir hatten ja ausgemacht, dass wir alle bei ihm übernachten und dann Mittagessen gehen. Eilig schwang ich mich in mein Gewand und verabschiedete mich schnell von meiner süßen Bettbekanntschaft - vergaß aber leider, mir ihre Telefonnummer geben zu lassen. Auf der Straße sah ich, dass ich weit im Süden und eine U-Bahn-Station nicht weit weg war. Bei der U-Bahn war aber auch ein Taxistandplatz also nahm ich das Taxi. Im Wagen merkte ich das erste Mal, dass mein bestes Stück zu kribbeln anfing. Ich schob das auf die oralen Künste des Mädchens, denn sie hatte sich wirklich gut um ihn gekümmert. Das Kribbeln wurde stärker und ein paar Tage danach wurde ich wach und hatte Schmerzen in meinem Freudenspender, dass ich dachte, gleich falle er mir ab. Er hatte ungelogen die Farbe einer überreifen Tomate angenommen und als ich pinkeln ging, dachte ich, es kommen Flammen vorne raus, weil es so brannte.


Natürlich bin ich dann sofort ins Spital, wo man nach einem Labortest eine sexuell übertragbare Krankheit diagnostizierte. Gott sei Dank war es nichts Lebensbedrohliches, aber ich musste zwei Wochen lang Antibiotika nehmen, und die Schmerzen beim Pinkeln waren die Hölle. Leider hatte ich die Telefonnummer meiner Blasbekanntschaft nicht, um ihr etwas Nettes zu sagen. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass wir keinen richtigen Sex hatten, denn wer weiß, was sie mir ohne Kondom noch angehängt hätte. Liebe Leila, du solltest deine Safer-Sex-Taktik immer praktizieren und nicht nur zeitweise. Ich weiß nicht, was in deinem Mund lebt, aber dank dir hatte ich die schlimmsten Schmerzen meines Lebens und dachte kurzzeitig wirklich, mir fällt meine Nudel ab. Mögest du dieselben Schmerzen haben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich aufgrund meiner niederen Triebe mit einem Mädchen in Kontakt gekommen bin und deshalb eine Krankheit abbekommen habe. Und dass ich ihr dieselben Schmerzen wünsche, wie ich sie hatte. Aber irgendwo bin ich auch selbst schuld, denn wer kurzzeitig nur mit der Hose denkt, dem kann so etwas passieren. Ich bitte um Absolution und verspreche, dass ich keine flüchtigen Bettbekanntschaften mehr machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00035646 vom 06.05.2015 um 09:51:06 Uhr (16 Kommentare).

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Nur wegen des Geldes

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Falschheit Verrat Lügen Selbstsucht Geld Wien Simmering

Ich lebe seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen. Jetzt ziehen wir allerdings um, da er sich darüber aufregt, dass die Nachbarn über uns zu laut sind. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm und ich will eigentlich auch nicht umziehen, da die neue Wohnung mehr Geld kostet und es dort keine Parkplätze gibt. Außerdem werde ich auch nicht mehr so viel verdienen, da gewisse Zulagen wegfallen werden. Unsere jetzige Wohnung ist übrigens wirklich schön - die Einrichtung hat viel Geld gekostet, aber jetzt dürfen wir wieder investieren. Denn die Küche passt nicht in die neue Wohnung und überhaupt müssen wir vieles neu kaufen. Mein Gehalt reicht leider nicht aus, als dass ich mir eine eigene Wohnung und ein Auto leisten könnte, sonst wäre ich vermutlich schon längst weg. Mein Freund ist knapp zehn Jahre älter als ich und ich mag ihn sehr, aber ich fürchte, wenn er so weiter macht, wird er sich finanztechnisch gegen die Wand fahren. Und damit dann auch mich. Ich beichte also, dass ich meinen Freund verlassen werde, sobald sich die Möglichkeit ergibt.

Beichthaus.com Beichte #00031850 vom 05.09.2013 um 08:16:12 Uhr in 1110 Wien Simmering (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Die geliehene CD

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Diebstahl Lügen Falschheit Morallosigkeit Wien 1040

Ich (w/Mitte 20) habe mir mit ungefähr 14 Jahren von meiner damaligen besten Freundin eine CD ausgeborgt und sie ihr nie wieder zurückgegeben. Sie borgte mir ihre Sin After Sin von Judas Priest, weil ich sie mir brennen wollte. Dieses Album hatte ich damals schon ewig gesucht und nirgends gefunden. So weit, so gut. Ich wollte die CD allerdings unbedingt im Original haben und nutzte somit die Vergesslichkeit meiner Freundin aus. Also gab ich ihr die CD einfach lange Zeit nicht zurück und hoffte, dass sie sich nicht mehr daran erinnern würde. Ein paar Mal fragte sie mich danach und jedes Mal entschuldigte ich mich dafür, dass ich die CD noch nicht gebrannt hätte. Nach einiger Zeit, als sie wissen wollte, ob ich die CD zufälligerweise noch hätte, antwortete ich, dass ich sie schon längst zurückgegeben hätte. Scheinbar dachte sie dann, dass sie die CD selbst verlegt oder noch jemandem geliehen hätte. Die CD habe ich immer noch und muss immer an meine damalige Freundin denken, wenn ich sie mir anhöre. Ich beichte also, dass ich die CD einer guten Freundin unterschlagen habe. Und das einzig und alleine aus dem Grund, dass ich sie unbedingt im Original haben musste. Liebe M., wenn du das liest: Es tut mir wirklich leid, dass ich gelogen habe! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031604 vom 16.07.2013 um 13:16:48 Uhr in Wien 1040 (Rainergasse) (15 Kommentare).

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Die Hörner abstoßen - zu dritt

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Diebstahl Fremdgehen Trunksucht Wollust Last Night Wien

Nach sechs Jahren Beziehung habe ich meine Treue zu meinem bisher einzigen Freund gebrochen. Nicht nur, dass wir uns immer mehr auseinander gelebt haben, es reizte mich auch immer mehr, das zu tun, was andere Menschen mit Anfang 20 zu tun gedenken: Sich die Hörner abstoßen. Im Leben hätte ich nicht geglaubt, dass ich dazu in der Lage wäre, meinen Partner zu betrügen. Nachdem ich mir aber in einem Club in Wien mit Cocktails das Leben süßgeschlabbert hatte (man könnte auch sagen, die Kante gegeben), habe ich zwei junge Männer angesprochen. Nach reichlichem Flirten und noch ein paar Whisky Cola mehr hat sich einer der beiden gefragt, ob wir bei ihm zu Hause weiter feiern. Ich hatte erst abgelehnt, aber ein Kumpel hatte mich dann angestachelt, doch mit zu gehen und meinen Spaß zu haben. Und auf einmal saß ich mit den zwei fremden Kerlen im Taxi. Wir müssen wohl alle ziemlich viel Stuss von uns gegeben haben, so entsetzt kopfschüttelnd, wie unser Fahrer mich die ganze Zeit im Rückspiegel ansah. Letztendlich drückte er mir dann noch besorgt seine Karte in die Hand.


Mir war zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewusst, worauf das Ganze hinauslaufen sollte, bis wir in der Wohnung standen und die Jungs sich die Shirts heruntergerissen hatten. Dass das Ganze ein Dreier werden sollte, ging irgendwie an mir vorbei, aber das war mir dann auch egal. Ich genoss den Augenblick. Die begeisterten Blicke, als sie mich meines BHs entledigten. Die wahnsinnig sanften, gefühlvollen Küsse, von denen ich nicht wusste, das sie existierten. Jetzt weiß ich, dass mein Freund schlecht küsst. Es war wahrlich nicht der beste Sex in meinem Leben und die Zwei waren sicher nicht die besten Liebhaber auf Erden, aber es gehört definitiv zu meinen bisher interessantesten Erfahrungen. Der Morgen darauf war etwas schwierig für mich, da mir die beiden Schnapsleichen weder ein Telefon noch eine Auskunft über meinen Standort erteilen konnten. Weil ich nichts außer den leichten Klamotten an meinem Leib dabei hatte, hab ich ihnen 50 Euro und einen Sweater geklaut und bin für immer aus ihren Leben verschwunden. Ich bereue den Diebstahl ein wenig, den Ausrutscher aber seltsamerweise überhaupt nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030721 vom 26.01.2013 um 15:40:51 Uhr in Wien (Oberlaaer Straße) (38 Kommentare).

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“Beichte

Nächtliche Verfolgungsjagd

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Falschheit Morallosigkeit Trunksucht Last Night Polizei Wien

Meine Beichte ist schon etwa fünf Jahre her. Damals hatten ich (m/31) und meine Kollegen eine Betriebsfeier, auf der wir ordentlich einen gehoben haben. Als ich dann gegen 1.30 Uhr mit den restlich verbliebenen Leuten die Heimreise antreten wollte, wurde ich von meiner Kollegin zum Taxi geführt, was ich aber absolut ablehnen wollte. Da aber noch mein Chef da war, habe ich brav gekuscht und bin eingestiegen. Dem Taxifahrer habe ich dann zehn Euro in die Hand gedrückt und gesagt, er solle bitte nur einmal um den Block fahren, ich hätte nämlich keinen Bock, am nächsten Tag durch ganz Wien zu fahren, um mein Auto abzuholen. Der Fahrer tat wie gewünscht, ich wartete dann noch etwas, bis alle weg waren und bin dann in mein Auto gestiegen.


Da ich gefühlte 1,1 Promille hatte, war das Fahren natürlich ganz schön schwer. Natürlich, wie kann es auch anders sein, wurde ich von zwei Polizisten auf die Seite gewedelt. Da ich meinen Führerschein verlieren würde, bin ich stattdessen lieber aufs Gas gestiegen. Womit ich nicht rechnete, war eine Verfolgung. Als ich sah, dass sie immer näher kamen, bin ich in eine Art Zugabstellplatz abgebogen und habe mich mit meinem Auto versteckt. Zehn Minuten später bin ich ausgestiegen um zu sehen, wo noch Polizisten sind. Siehe da, Wachmänner rannten prompt auf mich zu. In meiner Panik habe ich mich dann zu einem anderen Auto gestellt und so getan, als würde ich aufsperren wollen. Als mich die beiden gesehen haben, bin ich weggerannt. Die beiden Polizisten riefen mir irgendwas nach wie "wir haben Dein Auto, es ist sinnlos, wegzurennen!" Nach weiteren 60 Minuten bin ich dann weggefahren und habe gesehen, dass an dem anderen Auto eine Parkkralle angebracht war. Das mache ich sicher nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030675 vom 12.01.2013 um 21:11:48 Uhr in Wien (Favoritenstraße) (20 Kommentare).

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