Hilfe, meine Lebensgefährtin ist heimliche Alkoholikerin!

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Verzweiflung Trunksucht Hamburg

Ich habe ein riesiges Problem mit meiner Lebensgefährtin. Wir haben uns Mitte letzten Jahres kennengelernt. Und gut zwei Monate später waren wir ein Paar. Vieles mit ihr ist wunderschön, doch inzwischen bin ich dahinter gekommen, dass sie trinkt - und zwar nicht zu knapp. Durch ihr früheres Leben und die Freunde, die sie hatte, hat es sich leider so entwickelt. Mittlerweile trinkt sie drei Flaschen Wein am Tag und versucht immer alles vor mir zu verstecken. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und ihr einen Kuss gebe, schmeckt sie nach einem Gemisch aus Pfefferminzbonbon und Alkohol. Nicht schön, wie sich jeder vorstellen kann. Ich weiß auch dass das Verstecken und der Versuch, alles zu verheimlichen, zum Krankheitsbild gehört, das hat mir mein Arzt verraten. Da wir uns beide sehr lieben, versuche ich seit geraumer Zeit von ihr zu erfahren, ob sie in naher Zukunft darüber nachdenken möchte, ob sie einen Entzug machen möchte bzw. in Erwägung zieht. Denn ich bin drauf und dran in eine Co-Abhängigkeit zu geraten und das würde allem nicht gut tun.

Doch schaffe ich es auch nicht, ihr einfach zu sagen, dass ich das nicht mehr aushalte und mich deshalb von ihr trenne. Ich liebe sie wirklich sehr. Und doch weiß ich, wenn es mir zu viel wird, dass ich es ihr auf eine andere Art zeigen werde, so wie ich es schon öfters gemacht habe. Ich werde dann, um es mir möglichst einfach zu machen, fremdgehen. Und zwar so, dass sie es auch mitbekommt. Das wird sie schwer aus der Bahn werfen, doch bleibt mir keine andere Wahl, damit es mich nicht aus der Bahn wirft. Ich hoffe, sie hat so viel Mut und Vertrauen in die Tatsache, dass ich nur das Beste für sie möchte, dass mir dieser Weg erspart bleibt. Ich kann keine andere Entscheidung treffen, wenn wir es nicht schaffen offen darüber zu reden. Ich entschuldige mich jetzt schon dafür, wenn es dazu kommen sollte, mein süßer Engel, denn ich habe den Kontakt schon hergestellt.

Beichthaus.com Beichte #00040056 vom 17.07.2017 um 15:22:05 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund hat keinen Führerschein!

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Eitelkeit Habgier Partnerschaft Hamburg

Hilfe, mein Freund hat keinen Führerschein!
Ich habe mit meinem Freund Schluss gemacht, weil er keinen Führerschein hat. Er ist schon 27 und weigert sich Auto zu fahren. Obwohl er genug Geld verdient. Er könnte sich locker einen sehr guten Wagen leisten. Er meint aber, hier in Hamburg bräuchte er kein eigenes Auto und außerdem ist es angeblich umweltschädlich Auto zu fahren. Ich finde aber, ein echter Mann sollte auch ein gutes Auto besitzen. Meine Freundinnen werden alle von ihren Männern rumkutschiert und ich muss mit meinem Freund Bahn fahren. Ich habe deswegen immer mehr den Respekt vor ihm verloren und dementsprechend Schluss gemacht. Ich will einen richtigen Mann und keinen Jungen!

Beichthaus.com Beichte #00038732 vom 18.09.2016 um 00:39:40 Uhr in Hamburg (Talstraße) (58 Kommentare).

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Meine erste große Liebe

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Peinlichkeit

Als ich elf Jahre alt war, wollte ich mit dem Fahrrad 550 Kilometer nach Hamburg fahren und Dieter Bohlen heiraten. Ich gestehe, dass er meine erste große Liebe war.

Beichthaus.com Beichte #00037812 vom 12.03.2016 um 19:08:06 Uhr (10 Kommentare).

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Von Fußgängern und Autofahrern

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Hass Zorn Aggression Auto & Co.

Als Fahrradfahrer in Hamburg bin ich (m/29) immer wieder erstaunt, welche Faszination der Radweg für Fußgänger hat. Ein vier Meter breiter Fußweg und ein ein Meter Radweg stehen zur Verfügung, und einzelne Personen oder Pärchen latschen bequem über den Radweg. Klingeln versetzt die Menschen in Empörung oder Belustigung über die eigene Unfähigkeit, darauf zu achten, wo man lang geht. Auch bei Ampeln ist es besonders schön, dass Fußgänger immer wieder bei der Fahrradüberquerung stehen müssen, obwohl genug Platz für Fußgänger als Überweg zur Verfügung steht.


Auch wird ohne zu Schauen zwischen Fußweg und Radweg geschwankt, gewechselt und überquert. Ich fuhr schon extra langsam, trotzdem kam es oft genug zu Beinahekollisionen mit entsprechender Diskussion. Ich laufe doch auch nicht auf die Straße und diskutiere dann mit den Autofahrern, dass sie ja ausweichen können. Autofahrer sind auch teilweise Weltklasse. Eine lange Straße, wo ich als Radfahrer bei Tageslicht in bunten Klamotten mit Licht offenbar unsichtbar bin und ein Autofahrer rechts abbiegt - mit 40 in eine Fußgängerzone. Ich bin dem voll in die Seite gefahren und natürlich gestürzt. Da wird erst mal geguckt, was für Schäden am Auto sind und dann gepöbelt, man könne ja aufpassen. Glücklicherweise ist außer ein paar leichten Schäden am Fahrrad nichts weiter passiert. Passanten haben das Kennzeichen aufgeschrieben, weil der Herr es nicht für nötig hielt, zu warten, und einfach eingestiegen und weggefahren ist. Ohne Helm und der verbesserten Physis durch Fitnesstraining will ich nicht wissen, was mir sonst passiert wäre.


Auch stellen sich Autofahrer gerne auf den Radweg oder fahren, ohne zu schauen. Und selbst wenn sie schauen, warum sollten sie Platz machen? Auf dem Radweg halten ist ja viel einfacher. Der Höhepunkt war der DHL-Fahrer, der auf dem Radweg stand, keine Lücke im Verkehr hatte und warten musste - und dann, als ich vor ihm ausweichen will, Gas gibt und noch pöbelt. Seitdem richtigen Crash habe ich keine Lust mehr, Rücksicht zu nehmen. Ich klingele zwar noch, fahre aber dicht an den Fußgängern vorbei, wenn diese auf dem Radweg gehen oder nicht reagieren, und erschrecke sie dadurch jedes Mal, in der Hoffnung auf einen Lerneffekt. Ich beeichte also, dass ich einen Hass auf ignorante Fußgänger entwickelt habe und eine Kollision dadurch eher möglich mache.

Beichthaus.com Beichte #00036583 vom 08.09.2015 um 11:50:57 Uhr (10 Kommentare).

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Geduscht wird nur an Heiligabend!

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich (38) muss gestehen, dass ich mich vor meinem Mann ekele und es mir auch in manchen Situationen peinlich ist, mit ihm aufzutauchen, weil seine Einstellung zur persönlichen Pflege einfach anormal ist. Er duscht und putzt sich die Zähne nicht öfter als zwei Mal im Monat. Das ist eine Gewohnheit, die er schon sein ganzes Leben hat und er hat keine Lust, daran etwas zu ändern. Ich dachte, ich könnte ihn umerziehen, aber da ist alle Mühe vergebens. Er sagt, er würde alles für mich tun, außer zu duschen. Es ist manchmal wirklich schlimm, wenn er zum Beispiel viel geschwitzt hat. Er überschüttet sich dann mit Aftershave, sodass man nicht riecht, dass er sich nicht wäscht, aber das hilft auch nur begrenzt und außerdem verdeckt es die fettigen Haare nicht. Dazu kommt, dass er sich auch nicht täglich frische Unterwäsche anzieht. Wenn ich ihm sage, dass er seine Boxershorts und sein T-Shirt schon drei Tage trägt, dann sagt er, er wirft es morgen früh in die Wäsche. Wenn er dann aber morgens aufsteht, vergisst er es dann, weil er immer erst zehn Minuten, bevor er zur Arbeit muss, aufsteht.


So kommt es vor, dass er die Sachen manchmal eine knappe Woche trägt. Dazu kommt dann noch sein Erscheinungsbild: Durch das seltene Duschen hat er immer sehr fettige Haare und seine Zähne sind in ziemlich schlechtem Zustand. Ich habe schon oft mit ihm darüber gesprochen, aber er ist stur. Seine Mutter hat mir gesagt, dass sein Vater genauso war und dass sie wenig Hoffnung hat, dass es mit ihrem Sohn je besser wird. Ich muss sagen, dass es wirklich peinlich ist, wenn ich mit meinem Mann irgendwo hingehe. Manchmal bin ich wirklich am Verzweifeln. Zum Beispiel hat er an Heiligabend geduscht, das hatten wir extra so ausgemacht, weil wir am ersten Feiertag bei meiner Familie zum Essen eingeladen waren. Meine Leute wohnen im Hamburg und wissen nicht, dass ich so einen Chaoten geheiratet habe.


Bis jetzt konnten wir das ihnen verheimlichen. Zu Silvester waren wir bei Freunden eingeladen und ich habe ihn gefragt, ob er nicht vorher duschen könnte, aber er weigerte sich, weil er ja erst vor einer Woche geduscht hatte. Es war mir echt etwas peinlich mit seinen fettigen Haaren. Gestern sind wir spazieren gegangen und da habe ich gesagt, er solle doch bitte eine Mütze aufziehen. Das hat er auch gemacht, aber das kann doch nicht die Lösung sein. Ich liebe ihn, aber ich bin auch unglücklich, weil er mir peinlich ist. Aber er ist mein Mann und sollte mir nicht peinlich sein. Andererseits habe ich auch keine Lust, immer so zu tun, als wäre alles in Ordnung.

Beichthaus.com Beichte #00034784 vom 05.01.2015 um 21:58:00 Uhr (19 Kommentare).

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