Selbstmörder mit Fallschirm

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Engherzigkeit Waghalsigkeit

Ich bin leidenschaftlicher Base-Jumper. Klar, sind hohe und verbotene Gebäude ein Reiz, aber auch niedrige Objekte sind interessant, weil man kaum Zeit hat, seinen Schirm zu öffnen. So bin ich, als ich in Wien zu Besuch bei Freunden war, unter der Woche auf einen Aussichtsturm gefahren. Nicht sehr hoch, nur ungefähr 30 oder 35 Meter und öffentlich begehbar. Ich bin extra unter der Woche hingefahren, wo ich nicht mit Menschen gerechnet habe. Doch kaum hatte ich den Turm bestiegen, hörte ich unten ein Auto, welches mit quietschenden Reifen und lauter Musik auf dem Parkplatz anhielt. Es dauerte keine zwei Minuten und schon waren zwei Typen und ihre beiden Vorzeigepüppchen auf dem Turm angekommen. Sie begrüßten mich mit "Servas" und irgendetwas in Wiener Dialekt, das ich nicht verstanden habe.


So hatte ich keine Zeit mehr, um abzuspringen und wartete darauf, dass sie endlich wieder abzogen. Scheinbar warteten die Vier aber auch darauf, dass ich endlich Leine ziehe, weil sie wahrscheinlich ungestört auf dem Turm mit der wunderbaren Aussicht sein wollten. Da es dort oben dunkel war, hatten sie meinen Jumpsuit und den Schirm im Rucksack auf meinem Rücken wahrscheinlich nicht bemerkt. Nach fast einer Stunde wurde es mir zu blöd und ich stieg auf das Geländer. Einer der Typen schien das mitbekommen zu haben und schrie noch: "Tu das nicht!" Kaum war ich abgesprungen und hatte meinen Schirm geöffnet, war ich auch schon wieder gelandet. Ich hörte vom Turm oben nur lautes Geschrei. Sie hatten wohl angenommen, ich wäre in selbstmörderischer Absicht gesprungen. Ich packte meinen Schirm zusammen und verstaute ihn im Kofferraum meines Autos, welches nicht weit weg von dem Auto der jungen Leute vom Turm stand.


Ich wartete noch etwas und sah, wie die Vier wie von der Tarantel gestochen den Turm runterrannten und mit quietschenden Reifen den Ort des Geschehens verließen. Ich startete dann auch mein Auto, fuhr zurück in die Stadt und erfreute mich an meinem Adrenalinschub, welchen mir der Sprung gebracht hatte. Scheinbar habe ich aber vier junge Leute in dem Glauben gelassen, ich wäre in den Tod gestürzt. Ich bitte um Vergebung, dass ich nicht Bescheid gesagt habe, dass es sich nur um einen Fallschirmsprung gehandelt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037640 vom 19.02.2016 um 13:08:26 Uhr (7 Kommentare).

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Ein Kind mit einer verheirateten Frau

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Lügen Mord Aalen

Ich (m/20) habe nach meinem Abi ein Jahr im Deutschen Roten Kreuz hauptsächlich im Rettungsdienst gearbeitet. Die Idee war, vor dem Studium etwas anderes zu machen, ein bisschen Action zu haben und eben den Rettungsdienst kennenzulernen. In diesem Jahr hatte ich logischerweise […]
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Beichthaus.com Beichte #00037639 vom 19.02.2016 um 11:30:39 Uhr in 73430 Aalen (Gartenstraße) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ihr seid wertlos!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Zorn Schule

Mir (w/42) reicht es. Wir sind vor vier Monaten umgezogen, es ging aus beruflichen Gründen leider nicht anders, als in einen 600 Kilometer entfernten Ort zu ziehen. Für unseren jüngeren Sohn (12) hieß das natürlich: Er muss in eine neue Schule, er muss sich neue Freunde suchen. Unser Sohn ist ein sehr offener Mensch, der gerne auf andere zugeht. Leider hat er nie Gehbehinderung, und manche Kinder geben anderen nun mal gar keine Chance. Er wurde bereits innerhalb der ersten Schulstunde übel gehänselt und hatte kaum eine Chance, auf die anderen zuzugehen. Er hat alles versucht - darüberzustehen, mitzulachen, zu kontern - er bekam zwar Aufmerksamkeit, aber trotzdem wurde er ausgeschlossen. Hänseln und schikanieren? Ja. Dazugehören? Nein. In der Klasse ist es leider so, dass da vier "ganz schlimme" Schüler den Ton angeben, der größte Teil der anderen besteht aus Mitläufern, die es nicht schaffen, sich von den Vier zu lösen.


Ich bin eigentlich der Meinung, dass man es als Elternteil oft nur schlimmer macht, wenn man sich einmischt, doch ich habe bemerkt, dass es einfach nicht mehr geht. Unser Kind litt, er hatte einmal sogar gefragt, ob nach dem Tod noch etwas kommt. Also habe ich zunächst mit der Lehrerin gesprochen. Es half nichts. Ich sprach ein zweites Mal mit ihr, und zwar Klartext. Beim zweiten Mal wurde mir so richtig klar, was für ein Mäuschen von Lehrerin da vor mir stand. Wieder änderte sich nichts. Als ich ihn dann mal abgeholt habe, weil wir einen Termin hatten, bekam ich hautnah mit, wie zwei der Jungs ihn richtig umkreisten, hämische Blicke, Sticheleien, Pöbeleien. Ich bin ausgestiegen und habe diesen Kindern verbal so dermaßen den Marsch geblasen, dass sie irgendwann völlig verstört vor mir standen. Ich habe ihnen unter anderem mitgeteilt, dass sie es nicht wert sind, gemocht zu werden. Wert- und nutzlos! Denn sie sind es in meinen Augen. Ja, es gibt Menschen, die in meinen Augen wertlos sind. Sie sind nur auf der Welt, um zu schaden. Ich habe ihnen mitgeteilt, dass mir ihre Eltern richtig, richtig leidtun, dass sie an allem, was in ihren Familien schiefläuft, völlig alleine schuld sind, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihre Eltern sie lieben.


Seither kam nie mehr etwas vor. Ja, ich bin mir sicher, dass bei vielen solcher Kinder zu Hause die Welt nicht in Ordnung ist, und dass sie alles andere als gute Eltern haben. Doch ich habe ihnen völlig absichtlich das alles gesagt. Denn mit zwölf Jahren hat selbst das Kind mit der schlimmsten Horrorfamilie so langsam zu kapieren, dass man rücksichtsvoll miteinander umgeht. Mein Sohn hat zur schlimmsten Zeit kaum noch gegessen, nicht schlafen können, hatte richtige Panik, wenn es auf den Abend zuging und der nächste Tag immer näher rückte.


Seit ein paar Wochen hat unser Sohn nun endlich Freunde in der Schule gefunden. In der Klasse scheinen sich manche Kinder endlich aus ihrer Mitläuferrolle herausgefunden zu haben. Die vier Jungs sind laut meinem Sohn ziemlich still geworden. Armselige Kreaturen sind sie in meinen Augen immer noch, aber solange sie Ruhe geben, gebe ich sie auch. Zur gleichen Zeit, als ich den Jungs die Leviten gelesen habe, ging von meinem Mann und mir auch ein gepfefferter Brief an die Schulverwaltung. Seit einem Monat hat die Klasse nun eine Lehrerin und einen Lehrer, die sich die Klassenleitung quasi teilen. Beide noch sehr jung, nett und gerecht, aber durchsetzungsfähig und kein Vergleich zum Mäuschen.

Beichthaus.com Beichte #00037636 vom 18.02.2016 um 19:16:30 Uhr (21 Kommentare).

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Die Blondine beim Après-Ski

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Fremdgehen Schamlosigkeit Trunksucht Urlaub

Am letzten Wochenende war ich (m/33) mit meinen Kumpels in Österreich Skifahren. Natürlich waren wir auch ausgiebig beim Après-Ski und haben kräftig getrunken und gefeiert. Es hat nicht lange gedauert und ein paar nette Mädels haben uns belagert. Mein Kumpel hat ein ziemlich ausgeprägtes Jägernaturell und es hat nicht lange gedauert, bis er mit einem gut aussehenden Mädel verschwunden ist - man braucht hier nicht weiter ausführen, was passiert ist. Ich selbst war auch ziemlich angetrunken und habe mir von einem netten blonden Mädel einen blasen lassen. Wir hatten anschließend auch noch Sex. Das Ganze wäre gar nicht so schlimm, aber daheim habe ich eine schwangere Frau sitzen. Ich schäme mich so, dass ich einen so dummen Aussetzer hatte, aber ich war angetrunken und war halt total geil und scharf. Auch das Verhalten meines Kumpels, der nie etwas anbrennen lässt, hat mich zu dem Aussetzer verführt. Ich bitte um Absolution. Auf meinen Nachwuchs freue ich mich so.

Beichthaus.com Beichte #00037632 vom 17.02.2016 um 21:00:47 Uhr (28 Kommentare).

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Meine beste Freundin ist ekelhaft!

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Ekel Unreinlichkeit Falschheit Feigheit

Ich habe eine gute Freundin, die ich schon seit etlichen Jahren kenne. Sie ist seit sehr langer Zeit Single und alle ihre "Bekanntschaften" scheinen nach ein paar Dates zu scheitern. Sie ist jedes Mal total aufgelöst und am Verzweifeln, was ich mir immer alles brav anhöre, ihr Mut mache und Tipps fürs nächste Mal gebe. Allerdings gibt es eine Sache, die ich ihr niemals sagen kann: Ich vermute, viele Dates scheitern einfach nur aufgrund ihres extremen Körpergeruchs nach Schweiß. Manchmal kann ich es selbst kaum in ihrer Nähe aushalten und ich denke, dass es den Männern auch auffällt und sie deshalb das Weite suchen. Eigentlich müsste ich es ihr als gute Freundin sagen, aber andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sie das nicht selbst riecht? Sie wurde wohl auch schon bei der Arbeit von einer Kollegin mit Deo besprüht, zählt aber Eins und Eins nicht zusammen. Bin ich schuld daran, wenn sie für immer allein bleibt?

Beichthaus.com Beichte #00037628 vom 17.02.2016 um 16:38:37 Uhr (14 Kommentare).

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