Sie ist wie eine Mutter für mich

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Familie

Ich (m/29) habe recht jung geheiratet. Wir waren damals beide 19, lebten im rosa Traumschloss und bereits nach einem Jahr Beziehung gab es den Antrag und nach zwei Jahren die Hochzeit. Drei Jahre später waren wir wieder geschieden. Das war alles kein Drama, einvernehmliche Scheidung, wir haben auch keine Kinder. Meine Ex-Frau, mit der ich mich noch ganz gut verstehe und befreundet bin, ist in einer neuen Beziehung, ich derzeit nicht. Meine Beichte ist, dass ich in meine Schwiegermutter verliebt bin. Und dabei nicht weiß, ob es tatsächlich Verliebtheit oder einfach nur der Umstand ist, dass sie wie eine Mutter für mich ist - immer noch. Ich bin, seit ich drei Jahre war, bei wechselnden Pflegeeltern aufgewachsen, da meine Eltern psychisch krank waren. Mir ging es bei den Pflegeeltern zwar nie schlecht, aber erst meine Schwiegermutter gab mir wirklich das Gefühl, eine Mutter zu haben. Sie ist recht dick und daher schön "kuschelig" und ich liebe es, von ihr in den Arm genommen zu werden. Meine eigene Mutter war immer sehr dünn und knochig, da sie auch eine Essstörung hatte, und konnte mir nie Zuneigung zeigen.


Und ich liebe es, meiner Schwiegermutter Zuneigung zu zeigen, durch Umarmungen, Küsse, beispielsweise auf den Kopf, die Stirn oder den Nacken. Einen Kuss auf dem Mund, vor allem Zungenküsse, Sex, Blowjob oder anderes könnte ich mir nie mit ihr vorstellen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Schwiegermutter vielleicht der Grund war, dass ich meine Freundin so schnell geheiratet habe. Wir haben ja beide recht schnell gemerkt, dass unsere Gefühle füreinander doch eher freundschaftlich sind. Meine Schwiegermutter ist einer der liebevollsten Menschen, die ich kenne und sie ist so offenherzig, liebt Kinder und hätte auch gerne mehr Kinder gehabt. Sie sagt oft, ich sei ihr Sohn, auch wenn sie mich nicht auf die Welt gebracht hat. Mit meinem Schwiegervater verstehe ich mich auch recht gut, es ist halt mehr so eine Männerfreundschaft, die ich auch sehr schätze.


Aber ich denke mir trotzdem immer, dass er es wahrscheinlich nicht so toll finden würde, dass ich seine Frau, die er ja selbst sehr liebt, ständig umarme, weswegen ich so etwas auch nicht mache, wenn er dabei ist. Der einzige Mensch, dem ich mich anvertraut habe, ist meine Ex-Freundin, mittlerweile ja gute Freundin. Sie sagt, dass ich mir absolut keine Gedanken machen soll, da sei ja absolut nichts Sexuelles dabei. Das ist es auch wirklich nicht. Aber trotzdem mache ich mir Sorgen, dass ich nicht normal bin.

Beichthaus.com Beichte #00037536 vom 05.02.2016 um 06:17:28 Uhr (5 Kommentare).

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Der Verfall unserer Gesellschaft

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Aggression Hass Dummheit Gesellschaft

Wenn ich durch die Stadt laufe, kommt es mir manchmal so vor, als sei ich der einzige einigermaßen intelligente Mensch. Nicht, dass ich mich für etwas Besseres halten würde, aber wenn ich Deutschen beim Gespräch zuhöre und Sätze fallen wie: "Ich geh jetzt gleich Bahnhof" oder "Bist du Schule?", würde ich am Liebsten auf diese Idioten einprügeln. Oder diese ganzen geklonten Weiber, die selbst bei Minusgraden ihre fetten Schenkel in hautenge Leggins quetschen, nur um mit der Mode zu gehen, denen wünsche ich allerlei Blasenentzündungen. Und am Schlimmsten sind die Schnallen mit fünf Pfund Putz in der Fresse, die sich die Augenbrauen ausreißen, nur um sich später welche aufzumalen, meist völlig windschief. Ich beichte, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis mir der Kragen platzt und ich mir mal eine(n) dieser Hohlblöcke zur Brust nehme.

Beichthaus.com Beichte #00037533 vom 04.02.2016 um 17:12:34 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin eine Wichsvorlage!

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Fetisch

Ich (w/24) lebe seit drei Jahren mit meinem Partner zusammen. Die Beziehung war anfangs von Problemen belastet, weil er seine Frau und zwei Kinder für mich verlassen hatte. Außerdem ist er fast 20 Jahre älter als ich. Vor einem Monat ist sein 16-jähriger Sohn nach einem Streit mit seiner Mutter bei uns eingezogen. Seitdem bemerke ich, dass mir immer wieder Unterwäsche fehlt, die dann urplötzlich wieder auftaucht. Also habe ich mir im Internet eine Stiftkamera besorgt und so positioniert, dass sie das komplette Schlafzimmer einfängt. Und tatsächlich: der Bengel vergreift sich an meinen Slips und BHs und reibt sie sich am Schritt. Ich schäme mich, zuzugeben, dass es mich heißmacht, dass ich seine Wichsvorlage bin. Vergangenen Samstag habe ich beim Duschen die Tür ein Stück weit offen gelassen, damit er mich beobachten kann. Ich verstehe das selbst nicht, ich war nie exhibitionistisch veranlagt und der Bengel ist übergewichtig und verpickelt. Bin mal gespannt, wie das weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00037531 vom 04.02.2016 um 09:37:15 Uhr (11 Kommentare).

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Schlank, schlaff und unglücklich

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Verzweiflung Ekel Peinlichkeit

Ich (m/27) beichte, dass 50 Kilo abzunehmen der schlimmste Fehler meines Lebens war und ich mich heute mehr vor mir selbst ekele als je zuvor. Vor 1,5 Jahren begann ich eine Diät und viel Sport. Mein Ziel: Endlich eine Beziehung finden und meinen Körper akzeptieren. Heute wiege ich 50 Kilo weniger als damals und mein Leben ist um so vieles schlechter geworden. Alle loben mich, wie toll ich aussehe, doch mich plagen die schlimmsten Depressionen, die man sich vorstellen kann. Wenn ich mich ausziehe, will ich mich am Liebsten übergeben. Alles ist schlaff und hängt. Mein Bauch sieht aus wie das Gesicht eines 100-Jährigen. Wenn ich dusche, verhänge ich vorher den Spiegel. Eine Bauchdeckenstraffung werde ich mir nie leisten können. Sport alleine bringt nichts. Ich trainiere 5 Mal die Woche. Ich stehe vor den Scherben meines Selbstbewusstseins - alle Komplimente, die ich bekomme, prallen an mir ab, ich denke immer nur: "Wenn ihr wüsstet, wie ich ohne T-Shirt aussehe." Ich kann keine Dates haben, ich hasse mich selbst zu sehr. Abnehmen war der größte Fehler meines Lebens! Fett war ich glücklicher, denn da hatte ich wenigstens noch die Vision, dass ich schlank glücklich sein werde. Und so bleibe ich alleine. Schlank. Schlaff. Unglücklich.

Beichthaus.com Beichte #00037515 vom 01.02.2016 um 23:03:49 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Die Vorurteile der Gesellschaft

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich habe die Schnauze voll von unserer Gesellschaft. Mich kotzt es an, dass so viele Leute gegen die Flüchtlinge sind, die nach Deutschland kommen. Wir Araber werden alle als Terroristen und als gewalttätig abgestempelt. Diese Leute fliehen vor Krieg und ich garantiere, dass niemand freiwillig seine Heimat mit nicht einmal zwei Koffern verlassen würde, wenn es ihm nicht wirklich mies ginge. Wenn das irgendwelche Schweden wären, hätte bestimmt keiner etwas gesagt, die sehen ja nicht typisch "ausländisch" aus. Mal abgesehen von der Diskriminierung von vor allem muslimischer Menschen, werden auch Arbeitslose in unserer Gesellschaft wie Dreck behandelt. Die bekommen so gut wie keine Wohnung und werden als asoziale Sozial-Schmarotzer abgestempelt, die nicht arbeiten gehen wollen. Unterstützt wird das alles durch unsere lieben Medien. Die Leute schätzen außerdem gar nicht mehr, wie gut es ihnen geht.

Mich nervt die Oberflächlichkeit der Gesellschaft verbunden mit kranken Schönheitsidealen, die einem überall weisgemacht werden. Da wollen sich 13-Jährige schon die Nase richten, sich die Lippen aufspritzen und einen größeren Busen machen lassen. Eine Dauerdiät, um Size Zero zu bekommen, ist dabei selbstverständlich. Das waren nur wenige von vielen Dingen, die mich ankotzen. Ich fühle mich nicht mehr wohl. Wie ihr seht, spreche ich genau wie ihr, sehe jedoch arabisch aus. Mittlerweile kann ich nicht mehr auf die Straße gehen, ohne mich zu fragen, was die anderen Leute wohl von mir denken. Ich bin ein ganz normaler Mensch. Und es sind nicht alle Moslems Terrorristen, sondern nur ein Bruchteil, der aus Verbrechern besteht. Und Verbrecher gibt es in jedem Volk, in jeder Religion und in jedem Land! Ich hoffe, mich versteht jemand.

Beichthaus.com Beichte #00037510 vom 01.02.2016 um 10:17:25 Uhr (52 Kommentare).

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