Die Warzenzucht

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Dummheit Ekel Gesundheit

Ich habe eine gute Freundin, die nun seit etwa einem Jahr eine Warze an einem Finger hat. Diese Warze erregte mich irgendwie total - ich erwischte mich dauernd, wie ich sie anstarrte. Neuerdings klebt sie ihre Warze jedoch mit einem Pflaster ab. Eines Tages war ich so weit, dass ich das Pflaster aus dem Müll holte, die Haut an meiner Hand anritzte, und das Warzenpflaster um die Wunde wickelte. Das war vor sechs Wochen. Die Stelle ist komplett abgeheilt, jedoch merke ich langsam einen kleinen Knubbel an dieser Stelle. Ich habe aber überhaupt keine Lust auf eine Warze. Ich weiß gar nicht, warum ich das mit dem Anritzen überhaupt getan habe. Ich habe totalen Mist gebaut, aber mein Gehirn hat sich in dem Moment abgeschaltet. Jetzt bekomme ich als Konsequenz so eine scheiß Warze an der Hand!

Beichthaus.com Beichte #00032865 vom 13.03.2014 um 23:09:59 Uhr (17 Kommentare).

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Der Mann mit Bart

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Zorn Aggression Neugier Eitelkeit Partnerschaft

Mein Freund (34) und ich (27) sind seit vier Jahren ein Paar und seit ich ihn kenne, hat er immer Bart getragen. Ich habe noch nie sein Kinn gesehen - abgesehen von Fotos, auf denen er ein Teenager oder aber Kind ist. Ich weiß, dass er während des Studiums oft keinen Bart trug, Bilder davon gibt es aber nicht, zumindest nicht auffindbar. Also versteht mich nicht falsch, er sieht toll aus, so wie er ist und ich mag auch seine Gesichtsbehaarung und eigentlich sollte ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen, aber ich kann es einfach nicht lassen. Ich habe ihn schon mehrfach darum gebeten, ihn ein einziges Mal abzurasieren, allerdings findet er, dass sein Kinn haarlos "blöd aussieht". Langsam macht es mich so wahnsinnig, dass ich seinen Bart am liebsten abfackeln würde!

Beichthaus.com Beichte #00032861 vom 12.03.2014 um 16:14:37 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Leben mit den Aktien

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Lügen Falschheit Arbeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich seit mehreren Jahren ein Doppelleben führe. Offiziell studiere ich seit etwa 22 Semestern Luft- und Raumfahrttechnik. Das hat den Vorteil, dass meine Eltern nichts dagegen haben, wenn ich noch in der Einliegerwohnung ihres Hauses wohne. Außerdem darf ich das Auto meiner Mutter benutzen und muss mir mein Essen nicht selbst kochen. Die lange Studienzeit begründe ich meinen Eltern gegenüber mit diversen Praktika und Zusatzqualifikationen. Wie ihr euch nach meinem Eröffnungssatz sicher denken könnt, ist das alles Schwachsinn. Ich studiere seit einigen Jahren nicht mehr. Zwar habe ich einen Diplomabschluss, aber der ist nicht besonders gut, daher hätte ich es schwer etwas zu finden. Und wenn überhaupt, dann nur im Ausland.


Zu meinen Wehrdienstzeiten habe ich mir allerdings bei einem Unfall während einer Übung eine kleine Behinderung zugezogen. Nichts allzu dramatisches, aber genug für eine kleine Rente. Mit dieser Rente habe ich den generellen Aktienhandel angefangen. Erst natürlich nur mit wenig Geld. Ich bin, weiß Gott, anfänglich des Öfteren übel auf die Nase gefallen, aber dann habe ich mich in die Materie eingelesen und die Gesetze des Marktes ganz gut verstanden. Im Gegensatz zu 77 Prozent der Anleger machte ich bald stabile Gewinne, was dazu führte, dass ich immer mehr Geld riskierte. Erst gewann ich am Tag im Schnitt so um die 50 Euro, dann 100, dann 1000. Ich kaufte mir einen Server inklusive des schnellsten Internetanschluss, den ich bekommen konnte, und mietete mir ein winziges Büro. Dorthin fahre ich jeden Tag, und mache dann fünf Stunden lang nichts anderes. Auf diese Art habe ich mir in den letzten Jahren ein siebenstelliges Konto geschaffen. Alles legal und mit dem Segen des Finanzamtes. Nur wenige meiner Freunde wissen Bescheid, und selbst die kennen nicht das ganze Ausmaß meiner Geschäfte. Meine Eltern würden mir sicherlich gewaltig in den Hintern treten, wenn sie wüssten, was ich den lieben langen Tag so treibe. In ihren Augen sind Banker eigentlich nur Verbrecher. Momentan plane ich übrigens bei meinen Eltern auszuziehen, denn es ist reichlich uncool, mit 31 Jahren noch zu Hause zu wohnen. Ich sollte lernen auf eigenen Beinen zu stehen, aber gerade ist es noch ganz bequem. Aber auch wenn ich alleine lebe, wird niemand erfahren, mit was ich mein Geld verdiene.

Beichthaus.com Beichte #00032859 vom 12.03.2014 um 13:05:07 Uhr (25 Kommentare).

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Der verwöhnte Neffe

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Eifersucht Neid Ungerechtigkeit Kinder Familie Ladbergen

Ich (w) möchte beichten, dass ich mich, seit mein kleiner 4-Jähriger Neffe auf der Welt ist, von meiner Familie entferne, nur weil ich eifersüchtig bin. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich allgemein nicht gut mit Menschen kann und vor allem nicht mit Kindern. Als ich ein Jahr alt war, sind meine Eltern von dem Rest meiner Verwandtschaft weggezogen und daher bin ich nur mit meinen Eltern, meiner mittleren Schwester und auch einige Jahre mit meiner Oma groß geworden. Noch dazu war ich sowieso die Jüngste und hatte einfach keinen Kontakt zu Kindern, bis vor vier Jahren dann mein Neffe auf die Welt kam. Mein Neffe ist der Sohn meiner ältesten Schwester, die ich seit meiner Geburt vielleicht für vier Wochen im Jahr sah. Immer, wenn sie da war, hat sie viel mit mir gemacht und es war für mich etwas ganz Besonderes. Aber seit mein Neffe da ist, vergeht kein Tag, an dem nicht über ihn geredet wird. Selbst wenn ich nur kurz mit einem Verwandten am Telefon rede, kommt das Thema gleich auf den Kleinen. Zu seinem ersten Geburtstag ist meine Mutter extra für drei Tage zu meiner Schwester geflogen, um mit meinem Neffen zu feiern. Meinen ersten Geburtstag verbrachte ich zwischen Umzugskartons, da wir an diesem Tag umzogen und mich niemand besuchen konnte. Und meine mittlere Schwester ist quasi zur zweiten Mutter mutiert - sie hat sich sogar seinen Namen tätowieren lassen, ganz groß auf den Bauch, aber außer meiner Oma versteht niemand, wieso ich das so seltsam finde.


Jedes Mal, wenn er mal bei uns zu Besuch ist, ist er der Mittelpunkt und muss durchgehend unterhalten werden. Mein Zimmer mutiert zum Kinderzimmer, und wenn ich ihm mal etwas wegnehme, weil es zerbrechlich ist, werde ich als Egoistin beschimpft. Ich soll mich dann auch den ganzen Tag mit ihm beschäftigen, aber das macht mich jedes Mal furchtbar nervös.
Noch dazu darf ich vor meinem Neffen auch nicht traurig sein. Vor zwei Jahren hatte ich Depressionen und mein Freund hatte mit mir Schluss gemacht, aber als ich dann weinend zu meiner Mutter kam, fiel ihr nichts Besseres ein, als mich rauszuschicken, weil ich nicht vor dem Kind weinen sollte. In mein Zimmer kann ich aber auch nicht gehen, weil dort unsere Wii steht und der Raum deshalb quasi von jedem benutzt wird. Meine Familie hält meinen Neffen übrigens auch für überaus intelligent, weil er schon größer ist als die anderen in seiner Gruppe. Und seine Hyperaktivität wird als Anzeichen dafür gesehen, dass er einfach so wissbegierig ist. Deshalb bekommt er Spielzeug gekauft, für das er noch viel zu jung ist, nur damit er es dann kaputtmacht. Ich weiß nicht, wie viel Geld dabei schon draufgegangen ist, aber bestimmt schon mehrere Hundert Euro. Ich habe als Kind immer die alten Sachen meiner Schwestern bekommen, und wir haben immer noch genauso wenig Geld wie damals! Aber selbst wenn mein Neffe nicht da ist, ist meine Mutter das ganze Jahr über damit beschäftigt, Dinge für ihn zu kaufen. Dabei kann er gar nicht so viel tragen, wie im Schrank ist. Wenn er etwas falsch macht oder frech ist, wird darüber gelacht, anstatt ihm zu sagen, dass das falsch war. Wenn er beim Mittagessen etwas nicht mag, springt man direkt auf, um ihm ein vollkommen neues Gericht zu kochen, selbst wenn er das andere am Vortag noch geliebt hat und es einfach aus einer Laune heraus nicht mehr mag. Sein Zimmer ist doppelt so groß wie jedes Zimmer, das ich je hatte, und sieht aus wie ein Spielzeugladen. Ich bin geschockt, wie viele Sachen er hat, obwohl doch anscheinend nie Geld da ist. Niemand bei uns verdient so gut. Als ich hingegen mein Abitur bekommen habe, gab es eine einzige Glückwunschkarte von meiner Oma, der Rest wusste wohl nicht einmal etwas davon. Mein Neffe bekommt einfach mal so Karten zugeschickt, weil er sich so darüber freut.


Ich weiß selbst, dass mein Verhalten falsch ist, und ich hasse auch nicht meinen Neffen, sondern nur den Umgang mit ihm. Wahrscheinlich war ich einfach zu lange die Jüngste und bin jetzt eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die er bekommt. Durch die vielen Umzüge hatte ich leider nie die Gelegenheit richtige, andauernde Freundschaften zu bilden und hatte nur meine Eltern und meine mittlere Schwester, bei denen ich nun auch abgeschrieben bin. Trotzdem kaufe ich meinem Neffen immer verhältnismäßig teure Geschenke, in der Hoffnung, dass er vielleicht in der Pubertät doch die Tante bevorzugt, die ihn in Ruhe lässt und ab und zu Kohle rüberschiebt. Sobald ich mein Studium beginne, werde ich sowieso mein eigenes Leben aufbauen und dann hoffentlich nicht mehr so eine Abneigung haben. Aber solange das noch nicht geschehen ist, muss ich beichten, dass ich einem kleinen, unschuldigen Kind nichts gönne und ein eifersüchtiges Miststück bin.

Beichthaus.com Beichte #00032858 vom 12.03.2014 um 12:49:18 Uhr in Ladbergen (20 Kommentare).

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Die Tücken der ersten Beziehung

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Boshaftigkeit Eifersucht Selbstsucht Morallosigkeit Partnerschaft

Ich (w/19) bin seit etwa einem Jahr in einer glücklichen Beziehung, allein der Sex ist nicht das Gelbe vom Ei. Dazu muss man wissen, dass er mein Erster ist, während er schon mit mehreren Frauen geschlafen hat. Und er bemüht sich auch wirklich, mich glücklich zu machen. Nun zu meiner Beichte: Ich streite mich häufig extra mit ihm oder reagiere über, um in manchen Situationen einen Streit herauf zu beschwören. So einen Streit treibe ich dann so weit, bis er sich entschuldigt, obwohl er ja noch nicht einmal die Schuld daran trägt. Das ist allerdings noch nicht das Schlimmste, ich habe ihm nämlich gesagt, dass ich mit einem anderen Kerl schlafen will, um auch mal zum Zug zu kommen - und das eigentlich nur, damit er sich schlecht fühlt. Ich bin unglaublich gemein zu ihm, während er immer lieb und verständnisvoll ist. Deshalb habe ich ein schlechtes Gewissen und denke, dass ich bald mit ihm Schluss machen werde, um ihn nicht weiter zu verletzen.

Beichthaus.com Beichte #00032856 vom 11.03.2014 um 22:05:49 Uhr (25 Kommentare).

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