Todesblick im Supermarkt

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Shopping Kinder

Schon seit vielen Jahren bereitet es mir (m/50) im Supermarkt einen riesigen Spaß, kleinen Kindern einen gehörigen Schrecken einzujagen. Dabei habe ich es auf die abgesehen, die sich von ihrer Mutti durch den Laden schieben lassen und dabei ihren Klappsitz nicht verlassen können. Am Besten geht es an der Kasse, wenn die Mutter die Sachen aufs Band legt und ich direkt hinter dem Wagen stehe. Dann müssen die Kinder in meine Richtung schauen. Jetzt sehe ich ihnen tief in die Augen und versuche, meinen fiesesten Blick aufzusetzen. Manchmal murmele ich auch noch ein paar unverständliche Worte, während mein Todesblick die Kleinen immer ängstlicher werden lässt. Wenn sie anfangen zu weinen und die Mutti dreht sich um, dann kommt mein nettestes Lächeln zum Vorschein, aber wehe sie wendet sich dann wieder ab. Einmal hat ein Junge in die Hosen gemacht. Geschieht ihm recht, dachte ich, er war schon etwas größer und hätte selbst laufen können, statt sich wie der Pascha schieben zu lassen. Ich weiß, ich bin gemein und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034873 vom 15.01.2015 um 22:39:37 Uhr (15 Kommentare).

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Bruder vor Luder

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Dummheit Verzweiflung Verrat Partnerschaft

Ich (m) war vor fünf Jahren (damals 17) schwer über beide Ohren in ein Mädchen aus meiner Nachbarschaft verliebt. Und wie das in der Pubertät ist, tut man so ziemlich alles, um das Mädchen seiner Träume auf sich aufmerksam zu machen. Auch hatte ich bis dahin noch nie eine Freundin und war allgemein ziemlich schüchtern im Umgang mit Mädchen. Da ich sie schon seit meiner Kindheit mehr oder weniger kannte, war es für mich allerdings nicht sonderlich schwer, Kontakt zu ihr aufzubauen. Wir haben uns bis dahin zwar schon seit ungefähr zehn Jahren gekannt, hatten allerdings nicht viel miteinander zu tun. Auch wirkte sie nach außen hin ziemlich schüchtern und lieb. Allerdings, und das musste ich erschreckend zur Kenntnis nehmen, war sie in Wahrheit ein ziemlich eingebildetes Miststück, das es sich nicht nehmen lässt, andere herumzukommandieren. Doch bei der ersten großen Liebe sind einem solche "Macken" ziemlich egal und man versucht trotzdem sein Bestes. Irgendwann wurden wir dann doch ein Paar und - wie sollte es anders sein - sie hatte mich ziemlich unterm Pantoffel. Sprich: Sie hatte in unserer Beziehung die Hosen an.


Sie schrieb mir vor, was ich zu tragen hatte, wann ich bei ihr sein hatte und wie ich sie im Bett befriedigen sollte. Das Ganze ging ungefähr ein Jahr lang gut und ich war glücklich mit ihr, was ich mir heute überhaupt nicht erklären kann. Auch in meinem Freundeskreis wurden die Köpfe geschüttelt, wenn gesehen wurde, wie sie mich herumkommandiert. Dann allerdings, aus heiterem Himmel, verbat sie mir den Kontakt zu meinen Freunden, da sie ihrer Meinung nach einen schlechten Einfluss auf mich hatten. Meine anfänglichen Proteste wurden von ihr im Keim erstickt und ich wurde vor eine - für mich damals schwierige - Wahl gestellt: entweder sie oder meine Freunde. Natürlich entschied ich mich für sie, da ich verliebt war. Mein bester Freund war davon überhaupt nicht begeistert und zeigte sich erschrocken, als er erfuhr, dass ich nichts mehr mit ihm zu tun haben dürfe. Da sie auch meine SMS-Verläufe in meinem Handy kontrollierte, konnte ich ihm nicht antworten und irgendwann brach er wütend und enttäuscht den Kontakt zu mir ab.


Mit der Zeit fiel mir allerdings auf, dass mich die ganze Geschichte physisch und psychisch immer mehr auslaugte. Ich hatte in ein paar Wochen drei Kilo abgenommen und fühlte mich auch absolut unwohl in meinem neuen Umfeld, das aus ihrem Freundeskreis bestand. Nach intensivem Nachdenken beschloss ich dann doch, ihr den Laufpass zu geben, wovon sie natürlich nicht begeistert war und mir mit allem Erdenklichen drohte. In meiner Wut war mir das egal und ich ließ sie bei strömendem Regen in der Straße stehen. Auf ihre Anrufe und Nachrichten reagierte ich nicht. Noch am selben Abend besuchte ich meinen besten Freund und entschuldigte mich dafür, dass ich eine dahergelaufene blöde Kuh ihm vorgezogen habe und deswegen unsere Freundschaft darunter gelitten hat. Bis heute hält unsere Freundschaft an und wir sind enger zusammengewachsen als je zuvor.


Nach der verrückten Bitch, die mich übrigens noch wochenlang nach unserer Trennung gestalkt und erst nach einer Drohung mit der Polizei damit aufgehört hat, war erst mal Schluss mit Frauen und ich konzentrierte mich auf die Freundschaft mit meinem besten Freund. Ich beichte hiermit, dass ich irgendeine dahergelaufene blöde Kuh meinem besten Freund vorgezogen und unsere Freundschaft für ein paar Mal Sex aufs Spiel gesetzt habe. Macht nicht denselben Fehlern wie ich und denkt immer dran, wer in den dümmsten Situationen hinter euch steht. Meistens sind es die besten Freunde, die man schon sein Leben lang hat. In diesem Sinne: Bros before Hoes! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034787 vom 06.01.2015 um 02:12:11 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Spritztouren mit fremden Autos

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Verschwendung Maßlosigkeit Zwang Auto & Co.

Ich habe heute Nacht mit dem Auto von Bekannten eine Spritztour gemacht. So etwas mache ich allerdings nicht einfach so. Ich habe die Personen erst nach Hause gefahren und bin dann auf einem anderen Weg wieder zu mir. Das mache ich öfters - besonders auf Mittelstrecken erwische ich mich, mit fremden Autos immer mal wieder einen Umweg zu fahren. Das mache ich nicht etwa, weil mir mein Auto nicht gefällt - ich habe einfach einen Drang, jedes Auto, das ich fahre, mal an die Grenze zu bringen. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich im Alltag sehr rücksichtsvoll und entspannt fahre. Probezeit und Alkohol würde ich niemals austesten und auch sonst halte ich mich an die Regeln im Straßenverkehr. Aber diese besondere Situation erweckt in mir das Böse. Die Straßen sind nicht rutschig und nass war es kaum. Ich fuhr in eine Seitenstraße, die als Sackgasse ausgeschildert ist, an der jedoch am Ende noch ein Landweg folgt. Dieser hat bei mir größte Beliebtheit.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: An die beiden Fußgänger im Koppelweg - ich bin, mit wahrscheinlich mehr als 120 Sachen, sehr schnell an euch vorbeigerast. Da einer von euch beiden noch irgendeinen Schrei-Laut ausstieß, habe ich mich sehr erschrocken und mir wurde bewusst, dass mein abenteuerlicher Fahrstil alle Verkehrsteilnehmer in meiner Umgebung gefährdet hat. Ich beichte, dass ich mit fremden Autos gerne viel zu schnell einen unnötigen langen Weg fahre.

Beichthaus.com Beichte #00034756 vom 04.01.2015 um 00:08:43 Uhr (5 Kommentare).

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Katze auf der Jagd

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Aggression Gewalt Stolz Nachbarn Tiere

Es ist schon ungefähr 35 Jahre her, da wohnte ich mit meinen Eltern in einem Mietshaus im vierten Stock. Aus einem der Fenster konnte man in einen kleinen Hinterhofgarten sehen. Beim Blick aus dem Fenster habe ich Nachbars Katze gesehen, die es auf einen Vogel abgesehen hatte. Ganz langsam schlich sie durch das Gras auf den ahnungslosen Vogel zu. Um den Vogel zu retten, griff ich zum Luftgewehr meines Vaters. Es war ein sehr kräftiges Gewehr, das man heute nicht mehr so einfach zu kaufen bekäme. Auf knapp 25 Metern - vom Fenster bis zur Katze - dachte ich mir, würde ich die Katze nicht verletzen, aber vielleicht erschrecken, damit sie vom Vogel ablässt. Also habe ich auf die Hinterbacke der Katze gezielt und geschossen. Keine Reaktion! Die Katze hat nicht einmal mit dem Ohr gezuckt. Also nachladen, zielen - Schuss. Wieder keine Reaktion! Dann noch einmal das gleiche Spiel. Nachladen, zielen, Schuss! Nach dem dritten Schuss muss der Vogel wohl etwas bemerkt haben und ist davongeflogen. Ich war etwas frustriert, da ich trotz sorgfältigem Zielen nichts bewirkt hatte. Nun, wenigstens war dem Vogel nichts passiert.


Einige Tage später hörte ich, wie die Nachbarin und Besitzerin der Katze sich über die Bosheit der Welt beschwerte. Irgendein Perversling hätte auf ihre Katze geschossen. Der Tierarzt hätte ihr drei Projektile aus der Hinterbacke herausoperiert. Die Katze hat die Verletzung gut überstanden und noch sehr lange gelebt. Mir tat die ganze Geschichte danach natürlich leid und ich frage mich, ob eine Katze bei der Jagd wirklich so konzentriert sein kann, dass sie nicht merkt, wenn sie von drei Kugeln getroffen wird? Irgendwie bin ich auch ein bisschen stolz, dass ich auf 25 Meter mit drei Schüssen eine Fläche von der Größe eines 5-Markstücks getroffen habe. Auf jeden Fall habe ich danach nie wieder auf ein lebendes Ziel geschossen.

Beichthaus.com Beichte #00034743 vom 02.01.2015 um 12:04:44 Uhr (12 Kommentare).

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Mein Trick gegen teure Preise

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Geiz Schamlosigkeit Shopping

Ich (m/39) habe meinen Kindern und meiner Frau allerhand Elektronik-Zeug zu Weihnachten gekauft. Jetzt nach Weihnachten habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass bei dem Online-Händler alles preislich reduziert wurde. Insgesamt kostet das Ganze zusammen nun rund 500 Euro weniger. Ich habe jetzt gerade alles noch einmal bestellt und werde die Artikel mit der alten teuren Rechnung gleich wieder zurückschicken.

Beichthaus.com Beichte #00034702 vom 26.12.2014 um 20:46:49 Uhr (10 Kommentare).

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