Eine Falle für den besoffenen Hausmeister

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Rache Gewalt Zorn Nachbarn

Ich (w/18) bin so unfassbar froh, dass ich nicht mehr in dieser Baracke wohne. Einer Sache, an der ich Schuld bin, muss ich mich aber entledigen. In diesem großen Vorstadtbunker hatten wir einen Hausmeister, der eigentlich der Menschheit erspart bleiben sollte. Dieser Mann war an Gemeinheit nicht mehr zu überbieten, ich habe ihn gehasst. Im ganzen Block war in den Gängen rauchen untersagt, natürlich hielt er sich nicht daran, wir mussten den Gestank seiner unzähligen Filterlosen ertragen. Er schlich den ganzen Tag im Block hin und her und wartete nur darauf, dass jemand eine Verfehlung beging. Eine alleinstehende ältere Frau hat er nie beim Namen genannt, sondern immer als "Schabracke" bezeichnet. Wenn jemand etwas kochte, was stark roch, schlug er gegen die Türe und schrie die Leute an, dass die Wände wackelten. Junge Studentinnen, die in WGs lebten, hat er bis zum Erbrechen belästigt. Er hat sie mit dem Handy fotografiert und sagte ihnen, wenn er jemals eine Verfehlung bemerken würde, müsse sie ihm schon zu Diensten sein, sonst fliegen sie raus. Er hat mit einem Luftgewehr auf Tauben geschossen und vieles mehr. Auch meine Eltern hatten sich bei der Hausverwaltung beschwert, aber das war völlig sinnlos. Es wurde nur gesagt, dass die Menschen, die hier wohnen, froh über einen so engagierten Mann sein sollten. Er hat Kinder, die ihm zu laut waren, an den Haaren gezogen und die Eltern beleidigt. Ich habe nur die wenigsten Punkte hier aufgezählt.


Ich hatte viele gleichaltrige Freundinnen, die alle große Angst vor ihm hatten. Ganz besonders schlimm war es nach 14 Uhr, wenn er bereits angetrunken war. Jetzt sind zwei meiner Freundinnen gleichzeitig mit mir ausgezogen, um auswärts eine Ausbildung zu beginnen bzw. zu studieren. Der Abschied aus unserem Block sollte für uns etwas ganz Besonderes werden. Der Hausmeister hat unten im Keller eine Art Werkstatt mit allerlei Vorräten, wie Glühbirnen, Putzgeräte usw. Im Vorraum des Kellers lagern unter anderem auch Farbeimer. Wir haben uns nach unten geschlichen und vor die Türe seines Reiches einen Draht in Knöchelhöhe gespannt. Befestigt wurde der Draht links und rechts an den Regalen. Dann haben wir in diesem Raum noch die Glühbirne herausgedreht. Das alles geschah, als er zwischen 12 und 13 Uhr seine laute Volksmusik drin hatte und sich mit Bier und Schnaps vergnügte. Dann holten wir einen Kanonenschlag, den wir extra aufgehoben hatten, und zündeten ihn in diesem Vorraum. Wir sind dann schnellstens abgehauen. Als das Teil zündete, gab es einen unfassbar lauten Donner.


Dann überschlugen sich die Ereignisse. Wir hörten ein lautes Krachen und weiteres Gepolter in den Kellerräumen. Der Rauch kam aus den Schächten heraus. Dann war alles ganz leise. Als der Hausmeister kurz darauf völlig benommen herauftorkelte und im Gang umkippte, war uns nicht mehr wohl. Die Leute aus dem ersten Stock kümmerten sich um ihn. Am Ort des Geschehens konnten wir feststellen, dass kein Regal umgefallen war, er aber über den Draht gefallen war und mit dem Kopf ein Ölfass eingedrückt hatte. Von oben müssen dann eine Astschere und ein Vogelhaus heruntergefallen sein. Geplant war eigentlich, dass das Regal umkippt und die Farbeimer alles versauen. Die Blutspur verriet seine Strecke, die er in Schlangenlinien zurückgelegt hatte. Wir haben ganz schnell den Draht entfernt, die Lampe wieder hineingeschraubt und die Reste des Böllers entfernt. Als der Mann vom Notarzt behandelt wurde, wollte niemand glauben, dass es eine Falle war. Alle Leute dachten, dass er im Suff gestützt sei, selbst die Sanitäter. Als er zwei Tage später seinen Dienst wieder aufnahm, trug er eine Halskrause und eine Naht zierte seine Stirn. Ab diesem Tag war er unerträglicher den je. Meine Beichte: Seit diesem Vorfall drangsaliert er die Menschen im Block noch brutaler und ich bin mit meinen Freundinnen Schuld daran. Es tut mir so leid liebe Bewohner, ihr könnt nichts dafür.

Beichthaus.com Beichte #00035017 vom 04.02.2015 um 20:40:10 Uhr (6 Kommentare).

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Der Mülltonnen-Pinkler

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Unreinlichkeit Ekel Zwang

Ich (m/23) muss hier jetzt auch mal was loswerden. Ich habe nämlich einen seltsamen Tick. Ich pinkele gerne gegen Mülltonnen. Keine Ahnung, wieso ich das gerne mache, zumal so etwas eigentlich gar nicht meine Art ist. Ich hasse die ganzen ungenierten Wildpinkler, die sich an jede Häuserecke stellen. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, in ein Waschbecken zu pinkeln, wie viele es hier beichten. Aber Mülltonnen anzupinkeln macht mir Spaß. Ich mache das gar nicht so oft und auch nicht gezielt, aber wenn die Situation es anbietet, kann ich einfach nicht widerstehen.

Beichthaus.com Beichte #00034993 vom 01.02.2015 um 12:43:03 Uhr (6 Kommentare).

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Strafe für die Friendzone

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Vandalismus Rache Boshaftigkeit

Vor vier Jahren lernte ich (m) meine damals beste Freundin kennen. Wir hatten uns auf einer Klassenfahrt näher kennengelernt und daraufhin wurden wir ziemlich dicke miteinander. Jedoch dauerte es nicht lange und ich verliebte mich Hals über Kopf in sie. Man muss dazu sagen, dass sie einen wirklich wunderschönen Körper hat, aber auch ihr Charakter hat es mir komischerweise angetan, obwohl sie schadenfroh, narzisstisch und extrem oberflächlich war. Sie blieb lange meine beste Freundin, ich hörte ihren Problemen zu und habe mich nie gescheut, 15 Kilometer mit dem Fahrrad zu ihr zu fahren. Im Großen und Ganzen habe ich mir für sie den Arsch aufgerissen, damit sie mich beachtet und es vielleicht zwischen uns klappt. Sie wusste bereits seit Längerem, dass ich auf sie stand, das hat sie aber nicht weiter interessiert und sie hat die Freundschaft einfach fortgesetzt. Doch erst vor einem halben Jahr habe ich wirklich gemerkt, wie sie wirklich ist: Sie hat sich einen Scheiß um mich gekümmert, Hauptsache ich küsste ihr die Füße! Ich war nie ihr bester Freund, sondern durfte zusehen, wie ein riesiges Arschloch mir vorgezogen wurde. Sie hat mir nie zugehört, wenn ich Probleme hatte, und hat immer das Thema gewechselt.

Nachdem sie einige Kilometer wegzog, kam ihre wahre Seite zum Vorschein. Sie fing an, sich jedes Wochenende maßlos in einem bekannten Club zu besaufen, hurte rum wie die Nuttenkönigin und brach zu mir jeden Kontakt ab. Jetzt zu meiner Beichte: Diese Erkenntnis hat mich so derartig geschockt, dass ich gar nicht lange fackelte und den Entschluss fasste, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Ich hatte sämtliche spontanen Eingebungen aufgeschrieben und einen monatelang währenden Plan ausgetüftelt, der sie schlussendlich moralisch und psychisch schädigen sollte. Ihre Freundin hatte sich ihr Auto ausgeliehen, weil sie aus einem Lager Nagellackentferner in großen Kartons abholen sollte und diese kein Auto hatte. Ich nutzte die Gelegenheit, fuhr zu dieser Freundin - welche ich ebenso wenig leiden konnte - und verunstaltete den Lack des Autos mit Aceton und schmutzigem Karton, in den sich schon kleine Steine eingetreten hatten. Das Ergebnis war genial!

Nachdem meine ehemals beste Freundin dies bemerkte, stellte sie ihre Freundin zur Rede. Natürlich hatte ich vorher noch Gerüchte geschürt und Dinge erzählt, dass die Freundin mit dem Auto unvorsichtig umgegangen sei und damit auch einige Eskapaden erlebt haben sollte. Zwischen den beiden krachte es, denn der Freundin wurde nicht geglaubt. Weiterhin setzte ich das Gerücht in den Freundeskreis meiner ehemals besten Freundin, dass ein ehemaliger Liebhaber ihr Herpes angehängt hat. Sofort wurde sie gemieden wie ein Haufen Kot. Später fing ich an, sie nachts zu erschrecken und Paranoia in ihr Hirn zu pflanzen, also beschädigte ich ihren Briefkasten, steckte gefälschte Nachrichten hinein und warf Kieselsteine an ihr Fenster. Mit der Zeit wurde sie immer paranoider, meidet ihre Freunde und vertraute niemandem mehr. Heute hat sie ihre Stelle gekündigt und zieht demnächst in eine andere Stadt. Sie hat nie rausgefunden, dass ich dahinterstecke. Das kommt davon, wenn man mich schamlos ausnutzt!

Ich möchte eigentlich nur beichten, dass ich extrem übertrieben habe, wie ein kleines Kind handelte und einer Person ernsthaft psychischen Schaden zugefügt habe. Ich habe meine beste Freundin für immer verloren, konnte mich damit nicht abfinden, landete in tiefer Depression und Zorn und fühle mich kein bisschen besser. Das Schlimmste an der Sache ist, dass sie immer noch in meinem Kopf rumspukt und das einzige Mädchen sein wird, dass ich jemals so sehr lieben werde. Ich habe beschlossen, mich morgen selbst anzuzeigen und den restlichen Kontakt zu ihr abzubrechen, sowie sämtliche Dinge, die mich an sie erinnern, zu löschen, zu verbrennen oder zu vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00034982 vom 29.01.2015 um 21:45:31 Uhr (16 Kommentare).

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Leichen im Discounter

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Last Night Polizei

Ich (w/20) bin gestern mit ein paar Freundinnen bis in die späten Stunden noch etwas trinken gegangen. Von ein paar Cocktails leicht angeheitert zogen wir um die Häuser, bis wir einen ziemlich übel zugerichteten Billigklamotten-Discounter auffanden. Es gab praktisch keine Scheibe oder Tür oder Wand ohne Höhlenmalereien. Etwas Licht schien durch die Wand aus Farbe und wir wollten unbedingt herausfinden, wer da drin so spät (gegen 1.30 Uhr) noch etwas zu suchen hatte. Lautstark kratzen wir uns Gucklöcher in das Graffiti. Was wir während unserer Aktion nicht bemerkt haben, war, dass meine beste Freundin kurzerhand in den Laden einstieg und uns unbedingt erschrecken wollte. Als wir mit unseren Gucklöchern fertig waren, war sie auch fertig mit ihrem Werk. Drei Leichen, blutbefleckt und mit zerrissenen Klamotten, lagen auf dem Boden. Schreiend sind wir Übrigen um die nächste Straßenecke gerannt und haben die Polizei alarmiert. Lachend hechelte uns meine Freundin hinterher und bat uns, noch mal mitzukommen, um ihre Kunst gebührend zu bestaunen. Die drei Leichen waren in Wirklichkeit nur drei Kleiderpuppen. Das vermeintliche Blut Billignagellack. Das Licht, das wir zu Anfang im Laden gesehen hatten, rührte von der unnützen Schaufensterbeleuchtung her. Über den Schrecken und die Belustigung vergaßen wir, dass wir ja die Polizei angerufen hatten. So endete die Nacht für uns mit einer dicken Geldbuße in der Ausnüchterungszelle. Das Schlimmste an allem aber war der Zustand unserer Nägel.

Beichthaus.com Beichte #00034915 vom 20.01.2015 um 23:08:27 Uhr (9 Kommentare).

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Lange Wegstrecken beim Amt

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Faulheit Trägheit Vorurteile Arbeit Berlin

Ich (w/26) beichte, dass ich auf der Arbeit zu faul war,, um 100 Meter zum Fahrstuhl zu laufen und von dort aus dann nach oben zu fahren, nur um dieselbe Strecke in einer anderen Etage wieder zurück latschen zu müssen und sogar noch 50 Meter weiter bis zu meinem Bürozimmer. Also biss ich in den sauren Apfel und bin in den dritten Stock gelaufen, nur um die 200 Meter zum Fahrstuhl und wieder zurück zu sparen. Denn oben von der Treppe aus habe ich nur die 50 Meter bis zu meinem Zimmer. Ach ja, ich arbeite übrigens beim Amt. 

Beichthaus.com Beichte #00034903 vom 19.01.2015 um 09:51:28 Uhr in 12099 Berlin (Tempelhofer Damm) (10 Kommentare).

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