Jalapeño Burger

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Boshaftigkeit Dummheit Waghalsigkeit Ernährung Restaurant Burghammer

Ich habe eine Zeit lang in einem namhaften Fast-Food-Unternehmen gejobbt. Eine Arbeitskollegin und ich haben uns manchmal einen Spaß daraus gemacht auf die Burger von Kunden, welche mit Jalapeños belegt waren, zusätzlich ein paar Tropfen von einer megascharfen Soße, welche ich bei eBay erworben hatte, hinzuzufügen. Ich habe sie selbst einmal ausprobiert. Ein Tropfen und mir flossen die Tränen. Wir taten das nur bei den besagten Jalapeño-Burgern, weil die Kunden bei diesen sowieso von einer gewissen Schärfe ausgingen. Bei anderen wäre unsere Aktion aufgeflogen und wir hätten wahrscheinlich ärger bekommen. Am lustigsten war, wie die Gäste Sekunden nachdem sie in ihre Burger gebissen haben, wieder an der Kasse standen und sich Milchshakes bestellten. Ich bereue es.

Beichthaus.com Beichte #00029628 vom 17.12.2011 um 12:58:13 Uhr in Burghammer (14 Kommentare).

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Schimpftiraden

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Feigheit Dummheit Partnerschaft

Ich muss wohl auch etwas beichten: Vergangenes Jahr habe ich meine langjährige Freundin für eine Kommilitonin von mir verlassen. Zwischen uns hatte es sofort gefunkt, sie ist eine wahnsinnig schöne Frau mit perfektem Körper, außerdem war sie witzig, charmant und richtig nett zu mir. Mit meiner Freundin lief es nicht gerade schlecht, aber auch nicht toll. Wir bewegten uns in eingefahrenen Bahnen und das Kribbeln war komplett weg. Mit meiner Kommilitonin jedoch war es der Hammer. Endorphine-Schübe ohne Ende. Ich kam also eine halbe Woche, nachdem ich mit meiner damaligen Freundin Schluss gemacht hatte, mit ihr zusammen und wir verbrachten die erste Zeit fast nur im Bett. Was mir allerdings damals schon auffiel war eine gewisse Verklemmtheit ihrerseits. Sie mochte gegenseitig oral nicht besonders und war total passiv. Ich hatte auch immer den Eindruck sie täuschte ihre Orgasmen nur vor, obwohl sie das vehement abstritt.


Nichtsdestotrotz waren die ersten drei Monate mit ihr wunderschön. Dann begann jedoch ihre Fassade zunehmend zu bröckeln. Was mir so mit als erstes säuerlich aufstieß, war ihre beginnende Zickigkeit mir gegenüber. Sie begann mich wegen der geringsten Kleinigkeiten anzuzicken, beispielsweise wenn ich beim Frühstück etwas Saft verschüttete. Ich überging das anfangs immer kommentarlos, als aber ihre Zickereien und darauf folgenden schnippischen Bemerkungen die Grenze zur Beleidigung streiften, sagte ich ihr, dass sie sich mal zurückhalten und überlegen solle, was sie da so von sich gäbe. Daraufhin schmollte sie ein paar Tage lang, um dann so weiterzumachen als wäre nichts passiert. Nach und nach spannte sie mich dazu ein, ihre Uniaufgaben wie Hausarbeiten und das ganze Zeug zu erledigen, mit der Begründung sie habe ja soviel zu tun. Natürlich half ich ihr am Anfang gerne, aber als sie in einer Hausarbeit, die ich zum allergrößten Teil für sie geschrieben hatte, nur 2,0 erreichte, war das für sie der Weltuntergang schlechthin und ich musste mir anhören wie intellektuell unbegabt ich doch sei. Ich dachte erst, ich höre nicht richtig. Als ich sie damit konfrontierte, dass sie ihren Kram auch gerne alleine machen könne, wenn ihr 2,0 nicht reichen würden und dass ich bezweifelte, dass sie bei der Komplexität der Arbeit alleine überhaupt dieses Resultat erreicht hätte, bekam sie einen Tobsuchtsanfall und schloss sich ein paar Stunden lang im Bad ein. Im Anschluss zog sie ein paar Tage zu ihrer besten Freundin, doch schließlich tauchte sie wieder bei mir auf und tat als sei sie die liebevollste Frau der Welt. Das hielt jedoch nicht lange vor, sie wurde nach einiger Zeit sogar noch zickiger und unleidlicher als zuvor. Mittlerweile hatte ich auch ihren Ex kennengelernt, der mir erzählte dass es zwischen den beiden zuletzt regelmäßig zweimal pro Woche ordentlich gekracht habe, weil ihr irgendeine Banalität nicht passte. Ich bat sie zum Gespräch und drohte ihr damit, die Beziehung zu beenden, wenn sich ihr Verhalten mir gegenüber nicht grundlegend ändere, weil ich nicht mit jemandem zusammen sein wolle, der mich die ganze Zeit anmotzt, herunterputzt und mich behandelt als wäre ich sein Lakai. Sie bekam einen Heulanfall und versprach sich zu bessern.


Natürlich hielt ihre Besserung nur knapp zwei Wochen vor, dann waren alle ihre guten Vorsätze aufs Gründlichste vergessen und der Beziehungsterror nahm wieder ungehemmt seinen Lauf. Ich sagte ihr, dass ich erst einmal Abstand von ihr bräuchte und ich sie ein paar Tage lang nicht sehen möchte. Sie zog wortlos zu ihrer besten Freundin. Am dritten Tag bekam ich von ihr eine leere Mail mit einem Bild als Anhang, das sie nackt im Bett mit irgendeinem Typen in eindeutiger Pose zeigte. Sie hielt mir den ausgestreckten Mittelfinger entgegen. Ich überlegte kurz, mich zu revanchieren, lies es dann aber doch bleiben. Nach vier weiteren Wochen stand sie wieder vor meiner Tür, ihr Gesicht verheult und sie stammelte irgendetwas davon, das sie ohne mich nicht Leben könne, und das Foto sei nur gestellt gewesen. Jetzt kommt die eigentliche Beichte: Wider besseres Wissen lies ich sie herein und wir landeten im Bett. Es ging einen Monat lang gut, dann begannen wieder schleichend die Sticheleien und Zickereien. Mittlerweile sind wir ein Jahr zusammen und die Beziehung ist nahezu die Hölle. Es vergeht kein Tag ohne Motzereien und Schimpftiraden ihrerseits. Irgendwie gewöhnt man sich aber an alles, habe ich festgestellt. Ich habe in der Zeit dreimal mit ihr Schluss gemacht, aber ich kann ihr einfach nicht widerstehen, wenn sie weinend und aufgelöst vor mir steht und sagt, dass sie nur mich wolle und keinen Anderen und ohne mich auch nicht mehr leben könne. In diesen Momenten habe ich das Gefühl, dass sie mich wirklich ehrlich liebt, obwohl sie mir das ansonsten nie zeigt, außer dadurch, dass sie wirklich keine anderen Männer mehr auch nur anguckt. Ich bin hin- und hergerissen zwischen der Option ein für allemal alles zu beenden, oder es einfach zu ertragen und zu hoffen, dass es irgendwann besser werden wird.

Beichthaus.com Beichte #00029616 vom 14.12.2011 um 11:19:15 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Die neue Freundin meines Vaters

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Hass Engherzigkeit Eifersucht Zwietracht Familie Schweitenkirchen

Ich (m) habe ein für mich persönlich sehr großes Problem. Und zwar haben sich meine Eltern schon vor vielen Jahren scheiden lassen, was ich sogar selber begrüßt habe, da ich und meine Schwester schon damals gemerkt haben das es zwischen unseren Eltern nicht mehr gut lief. Daraufhin war es auch für viele Jahre in Ordnung, unsere Eltern haben sich wieder besser verstanden und wir hatten auch weiterhin mit unserem Vater Kontakt und nach 3 Jahren der Trennung bin ich und meine Schwester sogar zu ihm gezogen. Nur ist eben zu diesem Zeitraum auch eine gewisse Person in das Leben meines Vaters, eingetreten die ich anfangs respektiert, und gegen ende sogar gehasst habe.
Sie hat selber ein Kind, welches sie mir und meiner Schwester überall wo es ging vorgezogen hat. Wenn es darum ging im Haus zu arbeiten wurden die Aufgaben in etwa so von ihr verteilt: Es ging darum das Bad zu putzen, Ihr Kind hat das Waschbecken geputzt meine Schwester das restliche 20m² Bad mit Klo, Dusche, Badewanne und Boden. Es ging darum Rasen zu mähen: Ich durfte den Rasen mähen Benzin an der Tanke mit dem Fahrrad holen und anschließend wurde noch kontrolliert ob auch alles wirklich akkurat und perfekt gemäht wurde, wenn nicht durfte ich nochmal anfangen und ihr Kind hat mir in soweit helfen müssen, das es den Auffangbehälter vom Rasenmäher entleeren musste. Auf jeden Fall hat sie ihr Kind uns immer nur vorgezogen, es durfte alles, wir nichts.


Dazu auch noch ihre Art wie sie mit Problemen und ähnlichem umgegangen ist. Wenn man sich z.B. Abends noch ein paar Chips oder einen Jogurt genommen hat, durfte man am nächsten Tag mit Kommentaren wie: "Oh, da hat sich wohl jemand Jogurt genommen, da muss ich heute wohl wieder Einkaufen gehen. Also habe ich das früher nicht gemacht ohne zu fragen.".
Dann ist da auch noch ihre nach außen Hop und nach innen Flop-Art, von ihr kamen immer Kommentare wie: Wie unmöglich ich doch bin da ich ja lange Haare habe und sowas gehört sich ja nun mal gar nicht für einen Jungen, und was sollen bloß die Nachbarn denken wenn sie mich SO sehen. Sie selber ist allerdings in einem "Heavy-Metal-Motorradfanclub" und schießt sich regelmäßig am Wochenende ab und schreit die Nachbarschaft, die sie so sehnsüchtig zu schützen versucht, zusammen.


Aus diesen Gründen bin ich auch schon mit 17 ausgezogen und habe mir eine eigene Wohnung genommen, welche ich aktuell nur sehr schlecht finanzieren kann, aber egal, Hauptsache weg von dieser Person. Zwischenzeitlich hatte mein Vater auch noch Geburtstag, ich war auch da, wurde wie üblich von ihr angezickt habe aber versucht es zu ignorieren. Bis es dann später wurde und sie sich mal wieder abgeschossen hatte, da hat sie wieder mit ihrem Unterste-Schublade rumgezicke angefangen und ich habe ihr mal meine Meinung gegeigt, und meinem Vater noch gesagt das er mich NIE wieder in seinem Haus sehen wird bis er diese Person los geworden ist. Seit diesem Tag habe ich auch nur noch spärlichen Kontakt mit ihm. Aber jetzt kommt der Hammer. Heute hat er mich angerufen und gemeint das ich mich freuen soll, ich werde ein kleines Geschwisterchen bekommen.
In diesem Moment ist für mich eine kleine Welt zusammengebrochen, die Hoffnung gestorben, dass es endlich bald vorbei ist, dass ich meinen Vater wieder besuchen kann ohne einen schnaubenden Hausdrachen im Nebenzimmer sitzen zu haben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nur noch ein gepresstes "herzlichen Glückwunsch" aus mir rausgebracht, das Gespräch relativ schnell beendet und erst mal auf tote Gegenstände in meiner kleinen Wohnung eingeschlagen.


Jetzt zu meiner Beichte:
Ich weiß das es asozial ist und das Ungeborene nichts dafür kann, aber ich wünsche mir das sie einen Schwangerschaftsabbruch erleidet, sei es durch ihren Alkohol-Konsum oder andere Umstände. Und wenn das Kind auf die Welt kommen sollte werde ich es, als sein Halbbruder mit Verachtung strafen, bzw gar keinen Kontakt aufnehmen da ich darin immer das Gesicht dieser Frau sehen werde. Vermutlich werde ich auch den Kontakt zu meinem Vater einstellen da er jetzt auch nur noch Augen für seinen neuen Schatz haben wird. Ich weiß wirklich nicht was ich tun, oder wie ich reagieren soll.

Beichthaus.com Beichte #00029587 vom 03.12.2011 um 21:35:39 Uhr in Schweitenkirchen (20 Kommentare).

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Ich hasse meine Mitbewohner

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Zorn Aggression Hass WG Leipzig

Ich gestehe, dass ich meine Mitbewohner hasse! Zum einen diese Tussi, die ein Mitteilungsbedürfnis hat, das unglaublich ist, und zum anderen der Typ, der im Gegensatz dazu nie seinen Schnabel aufbekommt und immer einen auf hammercool macht. Weiterhin verbraucht er, wenn er kocht, und das tut er oft, gleich alle Töpfe und Pfannen, die es hier gibt und wäscht nie ab. Außerdem lässt er ständig Licht an, hab jetzt schon die Birne rausgedreht, der Trottel merkt es nicht mal. Meine Mitbewohnerin ist einfach für alles zu blöd. Sie regt sich z.B. jeden Tag darüber auf wie faul sie ist, dementsprechend sieht die Wohnung aus und lacht unseren gemeinsamen Mitbewohner aus. Und sonst kann sie nichts. Traurig. Wenn ihr Freund hier ist, wird es noch dreckiger, weil er die faulste Kreatur ist die mir je begegnet ist. Räumt nichts weg/auf, obwohl er echt oft hier ist. Ich hasse alle Drei. Ich will hier raus, kann aber nicht. Warum beichte ich? Ich befürchte, dass ich die drei demnächst in einer Welle von Wahnsinn und Gewalt so zurichten werde, dass die sich selbst nicht mehr erkennen. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00029538 vom 21.11.2011 um 19:33:00 Uhr in Leipzig (Merseburger Straße) (16 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Knie verdreht

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Neid Faulheit Falschheit Zorn Arbeit

Vergangene Woche trat ich einen Nebenjob an, als Student habe ich ja derzeit Ferien. Dieser Job dauerte 5 Tage, von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr. Ich sollte gemeinsam mit zwei anderen eine alte Schule ausräumen, Schränke zertrümmern usw., da hier in einigen Monaten die Polizei einziehen möchte. Für die Arbeit gibt es dann circa 260 Euro. Keine schlechte Sache, dachte ich.

Ich war von Montag bis Dienstag nur damit beschäftigt, Bretter und Papierstapel aus dem dritten Stock runter in den Müll zu tragen. Pro Gang waren das 132 Stufen. Ich legte somit an den ersten zwei Tagen über 10.000 Stufen zurück - ohne Pause. Rauf, runter, rauf, runter, immer 20 Kilo auf den Armen. Meinen Muskelkater am Mittwoch könnt ihr euch vorstellen. Nun wurden für Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Jungs von der Woche davor wieder reaktiviert, die uns helfen sollten. Von wegen... während ich bis circa 10.30 Uhr fast 15.000 Stufen auf dem Konto hatte, gingen die zwei Kerle mit einem dritten fröhlich in den Supermarkt, kauften die Blöd und Essen und vesperten gemütlich, wann immer der Chef nicht da war - also circa 75 Prozent der Zeit. Der verbleibende Kollege und ich schufteten weiter. Um 10:30 riss mir dann allerdings der Geduldsfaden, ich bin "gestolpert" und habe mir mein Knie "verdreht" und jammerte beim Hausmeister (nicht mein Chef) herum, ich könne nicht mehr laufen. Dieser sagte mir dann, ich solle dem verbleibendem Kollegen helfen, Schränke einzureißen.


Diese Arbeit habe ich dann auch gemacht. Mit dem Kollegen konnte ich viel besser arbeiten, wir haben zu Zweit ganze Stockwerke geschafft, nur mit einem Taschenmesser und einem Hammer bewaffnet. Allerdings musste ich trotzdem noch laufen und Bretter ins Treppenhaus tragen - die Stufen jedoch wurden mir erspart. Der Chef war am Donnerstag dann öfter da und die drei Faulenzer mussten ranklotzen - und zwar richtig. Mir tat es ein wenig Leid, dass die nun zu Dritt ohne mich arbeiten mussten. Pausenlos mussten sie Treppen laufen, während ich es relativ locker hatte. Trotzdem ein geringer Preis dafür, dass sie praktisch den ganzen Mittwoch pausiert haben. Am Freitag habe ich dann wieder normal mitgearbeitet, da die faulen Säcke ja wieder weg waren.

Beichthaus.com Beichte #00029233 vom 06.08.2011 um 14:05:00 Uhr (12 Kommentare).

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