Einen Mann an jeder Hand

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Morallosigkeit Selbstsucht Fremdgehen Falschheit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich Beziehungen mit zwei Männern führe! Keiner der beiden weiß vom anderen oder ahnt auch nur irgendwas. Es ist mir völlig klar, dass das moralisch nicht vertretbar ist, aber ich bin da einfach so hineingerutscht. Zuerst wollte ich die eine Beziehung beenden, aber das schaffte ich nicht. Dass das alles seit einem halben Jahr so reibungslos funktioniert, verdanke ich auch einigen Zufällen: Mein erster Partner ist beruflich sehr erfolgreich und hat am Wochenende meistens Dienst. Mein zweiter Partner hat eine eigene Firma und kann sich die Zeit dadurch sehr gut einteilen und hat an den Wochenenden immer Zeit. Da er fast zwei Stunden von mir entfernt wohnt, ist ein kurzer Besuch auch nicht so einfach möglich. Also fahre ich zum Wochenende meistens zu ihm - ab und zu fahren wir aber auch zu mir oder wir machen einen Kurzurlaub.

Mein erster Partner hat mich als viel beschäftigte und beruflich sehr ehrgeizige Frau kennengelernt, dadurch war es für ihn normal, dass ich ständig unterwegs bin. Ich habe mich noch nie verplappert, da ich sehr darauf achte, was ich sage und vorher überlege. Es schöpft auch keiner den geringsten Verdacht. Ich bitte nicht um Verzeihung, denn verzeihen kann man so etwas nicht! Wenn ich am Ende beide verloren habe, dann weiß ich, dass ich zu hoch gepokert habe - und mit diesen Konsequenzen muss ich dann alleine leben.

Beichthaus.com Beichte #00032991 vom 03.04.2014 um 22:20:56 Uhr (17 Kommentare).

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Erste Erfahrungen mit dem Islam

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Missbrauch Prostitution Morallosigkeit

Ich (m/26) bin in einem Mehrfamilienhaus groß geworden. Eine Etage unter uns lebte ein Alleinerziehender türkischer Vater mit seinen beiden Töchtern. Die Ältere war zwei Jahre älter als ich, ging aber trotzdem mit mir zur Grundschule, weil ihr Deutsch noch ausbaufähig war. Die andere Tochter war etwas jünger als ich. Häufig spielte ich mit den beiden im Hof unseres Hauses. Eines Tages, ich muss etwa zehn Jahre alt gewesen sein, spielten wir Fangen - dabei habe ich die Ältere kurz umarmt. Daraufhin stürmte der Alte aus dem Haus und verpasste seinen Töchtern einige Ohrfeigen und schrie mich an, was mir einfallen würde, seine Töchter anzufassen. Dazu muss man sagen, dass er ein strenger Islamist war. Kopftuch, Jungfräulichkeit bis zur Zwangsehe sowie der fehlende Kontakt zu deutschen Jungs waren Pflicht. Meine Eltern haben daraufhin dem Jugendamt einen Tipp gegeben, aber die konnten oder wollten nichts unternehmen. Und sie verboten mir, dass ich Zeit mit den Mädels verbringe, um die Situation nicht noch weiter anzuheizen. Da wir danach auch auf unterschiedliche Schulen gingen, sahen wir uns auch nur noch selten im Treppenhaus.


Ungefähr sechs Jahre nach dem Vorfall im Hof erzählte mir ein Fußballfreund, der mit der Älteren der beiden zur Schule ging, dass diese mittlerweile berüchtigt dafür, wäre diversen Jungs Erleichterung zu verschaffen - eben für etwas Taschengeld. Denn ihr Vater gab den beiden keinen Cent und einen Nebenjob durfte sie auch nicht machen. Allerdings hatte sie trotzdem normale Wünsche wie ein Handy oder mal mit zur Klassenfahrt zu können. Das war für sie wohl die einzige Möglichkeit, an etwas Geld zu kommen. Ich habe lange mit mir gerungen, aber letztendlich haben sich meine pubertären Hormone durchgesetzt und ich habe sie gefragt, ob sie mir einen blasen könnte. Sie hat zwar etwas mit sich gerungen, weil ich ihren Vater kenne, aber dann hat sie mir geglaubt, dass ich es für mich behalte, und hat mir meinen Wunsch für den lächerlichen Preis von 5 Euro erfüllt. Das ging dann einige Wochen so. Ich sammelte meine ersten sexuellen Erfahrungen mit ihr und überließ ihr dafür fast mein gesamtes Taschengeld. Ich hatte sogar Analsex mit ihr, weil sie nach wie vor auf ihre Jungfräulichkeit bestand. So kam es, dass ich erst Analsex hatte, bevor ich mein "richtiges" erstes Mal hatte. Dann habe ich mich in eine Klassenkameradin verliebt und das Ganze beendet. Ich möchte beichten, dass ich noch heute ein schlechtes Gewissen habe, weil ich sie ausgenutzt habe. Ich hoffe, sie konnte sich aus dieser Hölle befreien und lebt nun ein selbstbestimmtes Leben - ich befürchte aber, sie ist an irgendeinen Ziegenhirten in Anatolien verheiratet worden. Ebenfalls möchte ich sagen, dass ich durch diese Ereignisse ein sehr schlechtes Bild vom Islam habe. Auch wenn man das sicher nicht verallgemeinern kann, so trifft es doch auf sehr viele zu, dass die Männer aggressiv und besitzergreifend sind, während die Frauen keine freien Entscheidungen treffen dürfen und unterdrückt werden.

Beichthaus.com Beichte #00032988 vom 03.04.2014 um 16:20:02 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Strafe für den Dosen-Dieb

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Ekel Diebstahl Ekel Arbeit

Ich muss hier auch mal eine Beichte ablegen. In meiner Zeit als Schlosser war ich mit Kollegen im U-Bahn-Bau in Bochum beschäftigt. Wir montierten in den zukünftigen Bahnhöfen Bänke, Edelstahlvitrinen und dergleichen. Auch Treppengeländer und Handläufe. Diese Edelstahlvitrinen waren toll und die Türen wurden mit einer Art Moosgummi auf der Anschlagseite beklebt, damit nicht Metall auf Metall klapperte, wenn ein Zug durchfährt und eine dementsprechende Druckwelle vor sich herschiebt. Dieses Moosgummi wurde mit reichlich Pattexkleber, welcher mit einem Pinsel aufgebracht wurde, verklebt. Wir brauchten von dem Kleber so viel, dass wir mehrere große Dosen in einem kleinen Raum einer Haltestelle deponiert hatten. Nur irgendwer hatte das herausbekommen und so verschwanden immer wieder solche Dosen! Es kann nur einer unserer Kollegen gewesen sein, denn den Schlüssel für diesen Raum hatten nur wir Schlosser.


Mein Kumpel und ich waren irgendwann so sauer, dass wir beschlossen haben, dem entsprechenden Kollegen mal so richtig ein Ei zu legen - im wahrsten Sinne des Wortes! Wir nahmen je eine Dose Kleber, nahmen sie mit zum WC und legten einen geschmeidigen Dreipfünder aus unserem Verdauungstrakt hinein. Als "Sonderzugabe" sozusagen. Danach haben wir das Umreifungsband wieder montiert und brachten eine versteckte Markierung an den Dosen an. Nach Feierabend stellten wir die markierten Dosen auf den anderen Stapel mit Vollgut, in der Hoffnung, dass der Dieb faul wäre und sich gleich von oben bedienen würde. Die Rechnung ging auf! Mit den beiden Dosen war noch eine Dritte weg und zwei Tage später meldete sich ein Kollege mit "Magen-Darm" krank. Die Vermutung liegt nahe, dass dem Kollegen das Essen aus dem Gesicht fiel, als er eine der beiden Dosen öffnete. Ich beichte also hiermit, dass ich persönlich in eine Blechdose mit Pattexkleber geschissen habe, um die Diebstähle an firmeneigenen Gütern zu unterbinden.

Beichthaus.com Beichte #00032977 vom 01.04.2014 um 10:15:58 Uhr (11 Kommentare).

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Die neue Identität

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Lügen Falschheit Schule

Ich (m/20) wohne in einem kleinen Dorf und bin dort jemand, der keinem auffällt und ein langweiliges Leben führt. Letzten September habe ich aber eine Schule in München begonnen und ich kannte keinen meiner Mitschüler. Nach anfänglicher Zurückhaltung fiel mir auf, dass ja niemand weiß, wie ich wirklich bin, und ich begann, ein neues "Ich" für die Leute in München zu schaffen. Angefangen von supergeilen Wochenenden, bis hin zu diversen Frauengeschichten - die natürlich alle frei erfunden waren - glaubten sie mir alles. Mittlerweile bin ich ein angesehenes Mitglied der Klassengemeinschaft und nicht, wie all die Jahre davor, nur der unscheinbarer Mitläufer. Auch wenn ich im Inneren genau weiß, dass dieses Bild von mir selbst nicht existiert, gefällt es mir trotzdem sehr gut. Warum also immer in derselben Haut gefangen bleiben, wenn man doch einen Neuanfang hat. Es tut mir nur für meine Klassenkameraden leid, weil ich sie seit Monaten belüge und keiner ahnt, dass ich in keiner Weise so bin, wie alle denken, dass ich es bin. Entschuldigung, aber mittlerweile gibt es kein zurück mehr.

Beichthaus.com Beichte #00032973 vom 31.03.2014 um 20:13:26 Uhr (10 Kommentare).

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Überfordert vom Leben

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Verzweiflung Selbstsucht Trägheit Neurosen

Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.


Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!

Beichthaus.com Beichte #00032972 vom 31.03.2014 um 15:31:23 Uhr (12 Kommentare).

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