Das Elixier des Lebens

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Drogen Verschwendung Verschwendung Ernährung

Ich (m/20) muss etwas beichten! Vorhin habe ich einen Joint geraucht und mein Mund war schrecklich trocken. Auf meinem Schreibtisch war ein Glas mit Kirsch- und Bananennektar, welches ich auch getrunken habe. Dabei ist mir aufgefallen, wie ekelig das eigentlich schmeckt - so dickflüssig, übersüßt und künstlich. Ein Blick auf die Verpackung hat das ganze Gefühl noch verschlimmert: "Zutaten: Kirschnektar, Zucker, Wasser, [...]". So sprang ich zügig von meinem Drehstuhl auf und spurtete in Richtung Küche, nahm mir ein Glas und befüllte es dort am Waschbecken mit Leitungswasser. Durstig, wie ich war, drehte ich den Hahn während des Trinkens nicht zu. Gierig trank ich das Wasser und es war die Erfrischung meines Lebens, so hatte ich noch nie getrunken. Mir kam es vor, als tränke ich zum ersten Mal nach Jahren Wasser. Ich war einfach überwältigt.


Beim Trinken sah ich dann das Wasser vom Kran in den Abfluss fließen. Dann kam mir der Gedanke, wie dekadent es doch ist, dieses Elixier des Lebens dermaßen zu verschwenden. Ich dachte mir, in manchen Regionen der Welt sterben Menschen, weil sie kein Wasser haben und wir haben es so dermaßen im Überfluss, dass wir es verschwenden, wo wir nur können. Hier würde ich für eine Flasche Leitungswasser nicht einmal einen feuchten Händedruck kriegen - in anderen Gegenden, wo es wenig zu Trinken gibt, würde man mich vermutlich dafür meucheln. Daher habe ich mir in diesem Moment versprochen, dass ich in Zukunft kein Wasser mehr verschwenden werde. Und die Moral der Geschichte? Nach meiner Erleuchtung kam ich mit einem Glas Wasser zurück an meinen Schreibtisch, stellte das Glas ab, zündete noch einen Joint an und versank in den Gedanken, die ich in der Küche hatte, und aschte in das Glas voller Wasser, wovon ich keinen Tropfen mehr verschwenden wollte.

Beichthaus.com Beichte #00034838 vom 11.01.2015 um 22:50:38 Uhr (13 Kommentare).

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Als Transsexuell geoutet

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Ignoranz Boshaftigkeit Verrat Familie

Ich (22) habe vor nicht allzu langer Zeit festgestellt, dass ich transsexuell bin. Nicht weiter schlimm, ich kann nicht sagen, dass ich unglücklich bei dem Gedanken bin, mein Leben als Frau zu leben. Bisher habe ich mich davor gedrückt, nach dem Motto: "Och, so etwas ist so selten, dass ausgerechnet ich das habe, ist doch fast unmöglich." Ganz normale Reaktion eben. Dann hat mich ein emotionaler Güterzug überfahren und ich habe die Wahrheit doch erkannt. In der kurzen Zeit habe ich noch keine wirklichen Maßnahmen eingeleitet - ich bin im Moment erst einmal dabei, eine professionelle Anlaufstelle zu finden. Aber ich bereue es, meiner Mutter davon erzählt zu haben. Nein, es ist nicht so, wie alle denken: Sie hat mich nicht verstoßen und mich auch so akzeptiert, wie ich bin, da sie für solche Dinge sehr offen ist. Sie findet es wirklich nicht schlimm.


Vor ein paar Tagen habe ich sie auf der Arbeit besucht, da ich zufällig in der Nähe war. Ihre Kollegen kennen mich auf die eine oder andere Weise auch schon als den Sohn der Chefin. Bis meine herzensgute Frau Mutter mich mit voller Absicht in eine Situation manövriert hat, in der ich praktisch gezwungen war, mich vor versammelter Mannschaft zu outen. Ich dachte, ich würde vor Scham sterben. Irgendwie habe ich es dann geschafft, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, aber nur indem ich mich so strunzdumm gestellt habe, dass es eigentlich offensichtlich war, dass ich etwas zu verbergen hatte. Ich denke aber mal nicht, dass jemand erraten hat, was genau ich auf dem Herzen hatte. Ich habe ihr später noch mal gesagt, dass die Aktion daneben war, aber sie hat das mehr oder weniger in den Wind geschossen und hat mir lieber vorgehalten, wie oft ich sie hängen lassen habe - also mit der Hausarbeit, als ich noch bei ihr wohnte - und dass ich nicht erwarten könnte, dass sie spontan alles richtig mache. Außerdem meinte sie, dass ich mich wohl doch noch schuldig fühle.


Ich fühle mich seitdem wie ein richtiger Vollidiot, dass ich das nicht habe kommen sehen. Da gehe ich zu ihr und vertraue ihr so etwas an - und es dauert gerade einmal wenige Wochen, bis sie mir damit in den Rücken fällt. Man sollte eigentlich meinen, dass sie mir etwas Freiraum lässt und sich nach mir richtet, in welchem Tempo ich das angehe ... aber man kann mich natürlich auch mit dem Gesicht voraus in die Scheiße schubsen und beobachten, ob ich wieder rauskomme. Ich wüsste wirklich gerne, was sie da geritten hat. Ich habe keine Ahnung, wie ich meiner Mutter jetzt gegenübertreten soll. Ich hätte mich ihr gegenüber wohl gar nicht erst outen dürfen. Aber es ist doch einfach nur traurig, dass ich meiner eigenen Mutter bei solchen Sachen nicht vertrauen kann?! Sie tut einfach immer total verständnisvoll, nur um dann doch ihren eigenen Kopf durchzusetzen und am Ziel vorbeizuschießen. Und dann wundert sie sich noch, dass wir uns nicht so gut verstehen. Ich bereue es inzwischen wirklich, mich meiner eigenen Mutter gegenüber geoutet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00034831 vom 11.01.2015 um 00:45:53 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Mundgeruch beim Fußballspiel

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Ekel Ungerechtigkeit Hochmut

Ich (w/27) war mit meinem Bruder heute seit längerer Zeit mal wieder bei einem Fußballspiel. Sobald sich mein Bruder zu mir rübergebeugt hat, um mit mir zu sprechen, ist mir ein Schwall Mundgeruch entgegen gekommen. Das war auf Dauer echt ekelhaft. Ich habe ihm das dann natürlich auch gesagt. Er achtet nicht sonderlich auf Körperpflege und merkt so etwas daher wahrscheinlich gar nicht. Nun gut - nicht weiter tragisch, aber als ich gerade die Zähne putzen wollte, um schlafen zu gehen, habe ich gemerkt, dass ich heute auch mit ziemlichem Mundgeruch rumgelaufen bin. Zu meiner Entschuldigung ist anzumerken, dass meine elektrische Zahnbürste beim Umzug vorgestern irgendwo eingepackt wurde und ich mir aus Faulheit nur eine "normale" Zahnbürste zum Putzen geholt habe. Ich möchte also beichten, dass ich es meinem Bruder übel genommen habe, dass er Mundgeruch hatte, obwohl ich selbst kein Stück besser war.

Beichthaus.com Beichte #00034830 vom 11.01.2015 um 00:45:46 Uhr (8 Kommentare).

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Harry Potter im TV

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Hass Aggression Medien

Ich (w) könnte seit Wochen einfach nur noch kotzen. Egal welcher Sender, jeden Tag läuft irgendein beschissener Teil von Harry Potter. Ist das Thema nicht langsam mal ausgelutscht? Ehrlich, mich regt das so auf. Der Kerl ist doch angeblich reich, kann der sich dann nicht mal eine gescheite Brille kaufen? Er läuft seit dem ersten Jahr mit dieser unglaublich hässlichen Brille herum, die komischerweise mitwächst. Und diese Lächerlichkeit einfach, dass sie sich mit dem Stock bekämpfen, lächerlich. Können die sich nicht einfach eine Pumpgun besorgen - oder nein, besser herbeizaubern - und diesen Typen, dessen Name nicht genannt werden darf, damit killen? So einfach geht das! Heute lief das Fass dann über! Als der vierte Teil wieder lief, wurde ich so aggressiv, dass ich die Fernbedienung voller Wut auf meinen Fernseher geworfen habe. Tja - jetzt ist er kaputt. Im Nachhinein fühle ich mich schlecht, da ich mir jetzt einen neuen Fernseher kaufen muss, was nicht gerade billig ist. Aber warum muss auch immer nur so ein Müll laufen?

Beichthaus.com Beichte #00034828 vom 10.01.2015 um 22:31:44 Uhr (24 Kommentare).

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Wichsen bei geöffnetem Fenster

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Peinlichkeit Masturbation Nachbarn

Wichsen bei geöffnetem Fenster
Ich (m/23) war eines Abends mal wieder sehr geil und wedelte mir einen von der Palme, wobei ich leider sehr laut stöhnte. Als ich gerade am Höhepunkt angekommen war, klingelte plötzlich mein Telefon. Verwundert ging ich, immer noch nackt, ans Telefon, da ich eigentlich keine Anrufe erwartete. Mein Nachbar war am Apparat und meinte ganz leise, dass ich doch bitte die Vorhänge an meinem Fenster schließen sollte, da seine kleine Tochter ihn gerade gefragt habe, was ich da mache. Ich beichte also, dass mein Nachbar mich beim Wichsen erwischt hat. Jetzt lächelt er mich immer an, wenn wir uns sehen.

Beichthaus.com Beichte #00034823 vom 10.01.2015 um 16:16:17 Uhr (14 Kommentare).

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