Der Mord an meiner Mutter

32

anhören

Mord Ignoranz Verzweiflung Familie

Als ich 13 Jahre alt war, wohnte ich mit meiner Mutter, ihrem Lebenspartner (ich nannte ihn Onkel) mit dem ich irgendwie nie viel gemeinsam hatte und meiner Großmutter zusammen, die mich sehr nervte, da sie immer ins Wohnzimmer reinkam, während ich Fernsehen geschaut habe, wofür ich mich heute schäme da sie nichts dafür konnte und ich zu oberflächlich und egoistisch gedacht habe. Mein Vater starb als ich 7 Jahre alt war an Krebs. Das Traurige war, dass ich ihn nie wirklich gesehen habe, da ich mit 2 Jahren aus Russland auswanderte. Er geblieb dort und mir blieben nur die wenigen Fotos von ihm.

Mein Zimmer war im Obergeschoss und ich wachte in einer Nacht auf, weil im Flur Licht brannte. Ich ging die Treppe runter und sah meinen Onkel am Küchentisch sitzen. Ich fragte mich, warum er da so merkwürdig saß und warum die Lichter alle brannten. Ich ging zum Schlafzimmer meiner Mutter und sie schlief seelenruhig. Da ich ja auch müde war, es war ja 2 Uhr Nachts dachte ich mir nichts dabei und ging wieder in mein Zimmer und habe meinen Onkel auch nicht gefragt warum er da so sitzt. Als ich ruhig schlief, es war mittlerweile 3 Uhr, hörte ich ein dumpfes Schreien von unten und ein lautes klopfen als ob jemand oft auf den Boden einschlagen würde, ich stand auf und ging schnell nach unten und wollte sehen was los ist. Ich stand vor dem Schlafzimmer und sah, dass die Fenstertür offen war. Dann kam mein Onkel aus dem Garten zum Schlafzimmer und ich bemerkte, dass er ganz blutverschmiert war. Aber ich hatte keine Reaktion, keinen Verdacht, nichts. Ich war in meinem Leben das erste mal wirklich fassungslos und habe nicht reagiert. Er ging an mir vorbei, als wäre wirklich nichts geschehen und sagte einfach mit keuchender Stimme: "Geh wieder schlafen, alles ok!

Dann hörte ich wie er nur noch mit seinem Auto wegfuhr. Fassunsgslos wie ich dort stand griff ich intuitiv zum Telefon, bemerkte aber dass die Telefonschnurr abgerissen worden war. Dann ging ich schnell zum Nachbarn und rief von dort aus die Polizei. Sie kamen, durchsuchten das Haus und kriegten eine Meldung, dann sagten sie, dass ich mit meiner Oma im Wohnzimmer warten solle. Nach einiger Zeit kam ein Arzt zu mir und meiner Oma und sagte: "Was ich Ihnen jetzt mitteilen werde, wird ihnen sehr schwer fallen. Und ab dem Moment wurde mir klar, meine Mutter ist tot.

Ich habe auf der Beerdigung geweint. Ich war bei dem Gerichtstermin, wo der Mörder zu 15 Jahren lebenslanger Haft verurteilt wurde. Ich saß reglos am Zeugenpult, als der Mörder meiner Mutter links neben mir mit einem Anwalt saß. Das Schlimme ist, obwohl er meine Mutter umgebracht hat, empfinde ich immer noch Mitleid mit ihm. Wobei sie der Mensch war, den ich am meisten liebte und er nur irgendjemand ist der mit meiner Mutter zusammen war. Denn er hatte immer ein bemitleidenswertes Bild eines Obdachlosen, er litt auch unter Diabetes und atmete manchmal schwer, tatsächlich bin ich ein sehr kaltblütiger Mensch und ich kann mir noch nicht vergeben, dass ich wie ein verwöhnter Bengel nur an mich dachte und ich meiner Großmutter nicht zur Seite stand, sondern mir alles egal war. Drei Wochen nach meiner Mutters Beerdigung starb sie und diesen Mann bemitleide ich selbst heute noch. Ich hasse mich dafür, bin aber immer noch sehr subjektiv zum Leben. Ich hoffe, dass mir meine Mutter für mein Egoismus verzeihen kann und dass sie weiß, dass sie für mich der tollste Mensch auf Erden war. Ich weiß nicht was ich tun soll, wenn er aus dem Gefängnis kommt. Ob ich ihn aufspüre und ihn für seine Sünden wirklich bezahlen lasse oder mir keine
Gedanken mehr darüber machen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00026973 vom 10.09.2009 um 00:16:35 Uhr (32 Kommentare).

Gebeichtet von fubu13
In WhatsApp teilen

Die Pornos meines Mannes

52

anhören

Neugier Eifersucht Partnerschaft

Ich möchte gerne etwas los werden. War letzte Woche mit meinem Mann zusammen bei meiner Mutter zu Besuch, hatten sein "Ersatzlaptop" dabei und ich habe eigentlich nach unseren Hochzeitsbildern gesucht um sie meiner Mutter zu zeigen. Also habe ich sämtliche Ordner angeklickt; da habe ich einen Ordner gefunden, der mich neugierig machte: er hieß nur "cs". Als ich ihn angeklickt hab, was kam zum Vorschein? Ein Ordner mit Pornobildern und -filmen!
Zu hause stellte ich meinen Mann zur Rede, was das für ein Ordner sei. Er meinte nur: "das ist noch was von einem Kumpel" und machte den PC aus. Das wollte und konnte ich nicht so stehen lassen! Ich mein, ich weiß dass er nicht auf sowas steht, aber irgendwie kam mir das sehr komisch vor, also sprach ich ihn nochmal drauf an. Er versicherte mir, es sei wirklich noch von seinem Kumpel drauf und er löschte sofort den Ordner unwiederbringlich vom Laptop.
So, lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin ja neugierig, also habe ich ein paar Tage später mal bei einer Suchmaschine nach kostenfreien Pornos gesucht. Und was soll ich sagen?! - Ich finde es irgendwie erregend! Ich schäme mich so dafür dass ich mir überhaupt sowas anschaue bzw. angeschaut hab, aber ich hab seither jeden Tag auf diese Seiten geklickt! Ich fühle mich so schäbig! Aber seitdem hab ich wieder Lust auf meinen Mann, was vorher nicht mehr so war (nach 6,5 Jahren Beziehung)! So, das wollte ich jetzt nur mal loswerden, weil ich sonst mit niemandem drüber reden kann.

Beichthaus.com Beichte #00026963 vom 07.09.2009 um 08:05:16 Uhr (52 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Betrunken gegen den Baum

24

anhören

Trunksucht Waghalsigkeit Betrug Auto & Co.

Vor ein paar Monaten war ich (m/19) auf dem 18. Geburtstag meiner Freundin und habe mich ordentlich abgeschossen. Da ich sowieso bei ihr pennen wollte, bin ich mit dem Auto meines Vaters hingefahren. Irgendwann in der Nacht fing ein Kumpel an auf mich einzureden. Ich solle doch mit ihm ein bisschen rumfahren. Er war auch ziemlich breit. Ich wollte natürlich nicht. Er hat immer weiter auf mich eingelabert, bis ich mich dann doch dazu bereit erklärt habe. Ich weiß, das war falsch. Betrunken wie ich war, bin ich dann auch mit dem Auto gegen einen Baum gefahren. Verdient habe ich es. Ich sollte anmerken, dass das Auto Vollkasko versichert war. Aber Fahren unter Alkoholeinfluss deckt sie natürlich nicht ab, und ich glaube ich hätte Führerscheinentzug bekommen (Probezeit), wenn ich den Unfall gemeldet hätte. Das Auto sprang aber noch an. So im Suff kam ich aber auf die geniale Idee, einfach mit der Karre zurück zu meiner Freundin und ihrer Party zu fahren und wie geplant dort zu übernachten und wollte alles verschweigen. Nach dem Aufstehen so gegen 14 Uhr ist mir alles wieder eingefallen. Da kam ich dann auf die viel genialere Idee, nüchtern nochmal ins Auto zu steigen, und mit großer Vorsicht wieder zum gleichen Baum zu fahren, um danach meinen Vater anzurufen und ihm mitzuteilen, dass ich auf dem Rückweg gegen den Baum gefahren bin. Das ganze endete mit einer Zahlung der Versicherung in Höhe von knapp 2.000 € und den 500 € Selbstbeteiligung für mich. Das trifft mich hart, denn viel verdiene ich nicht, gehe noch zur Schule.
Somit möchte ich einerseits den Versicherungsbetrug beichten, den ich aus finanzieller Not und nicht aus Geiz begangen habe, und was viel gravierender ist, ich möchte auch beichten, dass ich mich betrunken ans Steuer gesetzt habe. Das tut mir unendlich Leid und ich schäme mich echt dass ich dieses Risiko eingegangen bin und nur Glück hatte, dass es einen Baum und keinen Fußgänger getroffen hat. Es war falsch und ich werde es definitiv nie wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00026961 vom 06.09.2009 um 22:24:56 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Medikamentenmissbrauch gegen Schmerzen

16

anhören

Missbrauch Selbstverletzung Gesundheit Burghausen

Ich muss gestehen, dass ich Medikamente missbrauche. Ich bin seit 2003 aufgrund meines Bewegungssysthemes und Nerven-Muskelrheuma Schmerzpatient. Bis 2007 habe ich als Krankenpfleger gearbeitet. Ich weiß natürlich was ich mache. Meine Schmerzen sind so groß, dass ich dauerhaft Morphium ähnliche Medikamente nehmen muss. Nebenbei besorge ich mir, über die Apotheke oder über Freunde noch Mittel wie Diclofenac oder lokale Betäubungsmittel. Auch Ampullen zu beziehen ist kein Problem.

Heute kann ich kaum laufen. Ich fühle mich wie die kleine Mehrjungfrau. Ich habe mir bereits den linken Ischias blockiert mit Lidocain. Ich habe mir eine Ampulle Novalgin in den Muskel gespritzt, meinen Morphin Bedarf genommen und weiß, dass das Bier, was ich jetzt trinke, auch nur den ganzen Organismus durcheinanderwirbelt, mich ein wenig sediert, betäubt, aber nicht die Hauptursache bekämpft. Ich bin zu schwach, um mich mit dem Problem auseinander zu setzen. Ich giere jetzt schon nach einer Valium, nur dass der Tag, der Abend und alles ein wenig verschwommener, erträglicher wird. auch wenn ich durch den ganzen Cocktail Erinnerungslücken habe. Ich schäme mich für meine Schwäche.

Beichthaus.com Beichte #00026955 vom 05.09.2009 um 17:57:49 Uhr in 84489 Burghausen (Münchener Straße) (16 Kommentare).

Gebeichtet von yoyoyo33
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Eva

39

anhören

Morallosigkeit Hochmut Schule

Ich möchte mich mit dieser Beichte aufrichtig bei Eva entschuldigen. Sie ging in die selbe Schule wie ich, ein strenges, katholisches Mädchengymnasium. Wir waren 11 und ich war in einer wirklich schwierigen Phase, voller Aggression und dem Bedürfnis cool zu sein.
Es hat nicht gereicht, die ganze Klasse zum Rauchen am Schulteich zu verführen, es hat auch nicht gereicht, dass ich einer Nonne, die in der Schule ihren Dienst tat, den Schleier vom Kopf gerissen habe, nachdem sie mich ermahnte meinen Spind aufzuräumen. Eva war ein typisches Opfer. Schüchtern, dicke Brille, Streber. Als sie mir in der großen Pause über den Weg lief, fasste ich den Plan sie auszuziehen. Ich hab ihr einfach das T-Shirt über den Kopf gezogen, die Hose aufgerissen, ich fands total lustig, denn sie wehrte sich begrenzt, ich glaube sie hatte einfach nur Angst vor mir. Nach ein paar Minuten stand sie splitternackt da und alle lachten. Sie schämte sich sehr und ich fühlte mich unendlich stark, voller Macht über sie. Dann rannte sie zu den Spinden und ich hinterher. Ich glaube, sie wollte sich im Spind verstecken, denn ihre Klamotten hab ich über den ganzen Pausenhof verstreut. Ich hab die Spindtür aufgerissen uns sie hat nur noch gezittert. Dann kam die Direktorin und ich bekam eine Ohrfeige. Das Vorwort zur Belehrung quasi, die ich 3 Stunden über mich ergehen lassen musste. Das war dann mein Rausschmiss aus dem schönen Gymnasium. Eva hab ich nie mehr wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026940 vom 01.09.2009 um 22:27:32 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000