Selbstgespräche

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Peinlichkeit Zorn Manie Hohenpeißenberg

Auch ich (w/28) möchte mir eine Sache von der Seele schreiben. Wenn ich alleine bin, z.B. beim Autofahren oder Putzen, spreche ich mit mir selbst. Aber nicht in ganzen Sätzen, sondern in knappen Worten. Es passiert dann, wenn mir plötzlich Situationen einfallen, in denen ich mich in der Vergangenheit blamiert habe, z.B. auf Partys oder mit anderen Menschen in normalen Alltagssituationen. Eigentlich möchte ich gar nicht mehr über diese Dinge nachdenken, doch wenn ich alleine bin, schießen die Erinnerungen daran blitzartig durch meinen Kopf. Dann fange ich an zu reden, und zwar nur knappe Worte, wie den Befehl zu mir selbst, das Maul zu halten oder mich selbst als Darmausgang zu bezeichnen. Das war auch schon die Wortpalette, die ich äußere. Nur knappe Schimpfwörter und den Befehl an meine Gedanken, die Klappe zu halten. Das hat etwa mit 23 Jahren angefangen. Inzwischen bin ich 28 und tue dies immer noch.


Das Schlimme: Es passiert neuerdings auch manchmal, wenn ich z.B. mit meinem Freund auf der Couch sitze und wir fernsehen. Zum Glück konnte ich meine Äußerungen noch jedes Mal mitten im Wort durch ein Husten abstellen und somit verschleiern. Die Gedanken nerven mich, deshalb muss ich stets Musik, oder besser noch, ein Hörbuch oder eine Serienfolge laufen haben, damit das Gedankenkarussel nicht losgeht, etwa wenn ich putze. Die Gedanken kommen nur in diesen Situationen. Im Beruf oder beim Arbeiten zu Hause denke ich nicht über die ollen Kamellen nach, sondern bin auf meine Arbeit konzentriert. Ich mache mir Sorgen, dass das nicht normal ist. Leider kann ich es nicht abstellen, es ist unkontrollierbar. Es wäre schrecklich, wenn ich das eines Tages in der Öffentlichkeit tun würde! Ich versuche in den Situationen dann, an etwas anderes zu denken und dann sage ich eben diese Worte zu mir selbst. Leider beendet das die Gedanken nicht. Ich hoffe, dass das nicht noch schlimmer wird. Obwohl ich noch niemanden damit belästigt habe, bitte ich um Absolution, da ich es echt peinlich finde und mich deshalb schäme.

Beichthaus.com Beichte #00033816 vom 25.08.2014 um 18:58:56 Uhr in Hohenpeißenberg (20 Kommentare).

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Webcams im Sonnenstudio

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Verrat Morallosigkeit Fischach

Ich möchte beichten, dass ich das Geheimnis eines guten Freundes an eine Bekannte verraten habe. Deshalb sitzt er jetzt im Knast. Aber mal von Anfang an: Mein Freund ist Wartungstechniker für Bestrahlungsgeräte. Er wartet also Geräte in Sonnenstudios und so weiter. Nebenbei macht er auch die Netzwerktechnik für die meisten von ihm betreuten Sonnenstudios. Er baute Webcams in den Solarien ein, welche die Aufnahmen per WLAN direkt an einen seiner Server übertrugen. Diese Filme bzw. Streams hat er gegen Geld auf diversen Seiten kostenpflichtig bereitgestellt und hat damit im Laufe von fünf Jahren, nach seinen Aussagen, mehr als 500.000 Euro verdient. Mir tut es für alle, die da gefilmt wurden, sehr leid. Meiner Bekannten sagte ich es, da sie selbst gerne in Sonnenstudios geht und ich vermeiden wollte, dass sie gefilmt wird - allerdings ging sie damit dann zur Polizei, die natürlich auch mich befragt hat, woraufhin das Ganze rauskam. Ich selbst habe weder irgendetwas installiert, angeguckt oder gar finanziell davon profitiert. Erfahren habe ich es aber auch erst kurz bevor ich es meiner Bekannten erzählt habe. Trotzdem habe ich einen guten Freund verraten und das tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00033813 vom 25.08.2014 um 00:22:44 Uhr in Fischach (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Die Regeln auf der Toilette

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Unreinlichkeit Faulheit Ekel Familie

Früher, als ich jünger war - also etwa zwischen meinem 8. und 11. Lebensjahr, hatte ich eine ganz doofe Angewohnheit. Wenn ich während des Spielens oder Filme Ansehens in meinem Zimmer ein dringendes Bedürfnis verspürte, bin ich natürlich schnell auf die Toilette gerannt. Allerdings hatte ich keine Lust darauf, etwas zu verpassen, oder wollte direkt weiterspielen, sodass ich einfach nur schnell mein Geschäft erledigt habe. Bei Harndrang ohne Abwischen mit Klopapier, ohne Runterspülen, ohne den Klodeckel herunterzumachen, ohne die Hände zu waschen und meist auch noch ohne alle Türen wieder zu schließen. Ich war einfach zu faul dafür. Und zu ungeduldig. Ich wollte einfach nur ganz schnell wieder in mein Zimmer, und nachts sah es meist genauso aus. Zumal meine Eltern ihr Zimmer direkt neben dem Bad hatten, da wollte ich sie durch die Klospülung doch nicht wecken. Heute finde ich dieses Verhalten richtig eklig. Und es tut mir auch echt leid, da meine Mutter natürlich das Klo zu putzen hatte. Und der Urin, der dann dementsprechend lange darin stand, machte das Putzen nicht einfacher.

Langsam entdecke ich, dass mein jüngerer Bruder dieselben Verhaltensweisen an den Tag legt. Schnell auf den Porzellanthron rennen und direkt nach dem Geschäft wieder ins Zimmer verschwinden. Wenn ich ihn dabei erwische, könnte ich ihm manchmal in der Luft zerreißen. Leider erwische ich mich auch oft dabei, wie ich an der Badezimmertür stehe, wenn er gerade drauf ist und ihn ermahne: "Runterspülen, Klodeckel runter, Hände waschen, Tür zu." Dann fühle ich mich schlecht, schließlich war ich doch selbst mal so doof. So jung und naiv, dass es Wichtigeres gibt, als sich an diese - ich nenne sie mal "Kloregeln" - zu halten. Hauptsache schnell muss es gehen. Nur ich hatte nie jemand Älteres, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Ich habe irgendwann selbst eingesehen, dass es einfach total eklig ist. Dabei ist es doch gut, wenn ich ihn immer wieder daran erinnere, oder? Es hat ja auch etwas mit Hygiene zu tun. Tut mir leid kleiner Bruder, aber bitte bessere dich und ändere dein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033810 vom 24.08.2014 um 17:38:31 Uhr (8 Kommentare).

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Liebe im Internet

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Falschheit Internet

Ich (w) habe vor einigen Wochen einen jungen Mann kennengelernt. Er ist zwei Jahre älter als ich und in meinen Augen der perfekte Mann für mich. Wir beide haben in fast jeder Hinsicht dieselbe Denkweise, wir lieben beide die verrücktesten Dinge und haben denselben Humor. Also kurz gesagt, theoretisch würden wir das perfekte Paar abgeben. Aber ja, eben nur theoretisch. Denn: Ich habe ihn über das Internet kennengelernt. Er lebt etwa 500 Kilometer von mir entfernt und es bricht mir das Herz, dass ich ihn wohl nie sehen werde. Dazu kommt noch, dass er eine andere Frau sehr mag. Er redet ab und zu von ihr und hat mir schon einiges über sie erzählt. Gott sei Dank wird zwischen den beiden, aus bestimmten Gründen, nie etwas Festes entstehen. Und der dritte Grund, warum ich nur "theoretisch" schreibe, ist, dass er Depressionen hat. An sich merkt man es kaum, aber gerade das ist es, was mich beschäftigt. Obwohl ich ihn nur online kenne, nur von Fotos und nur durch unsere Chats, habe ich ihn in den letzten Wochen sehr ins Herz geschlossen. Ich möchte doch nur, dass es ihm gut geht.


Wenn er eine schlimmere depressive Phase hat, kann er es auch beim Schreiben nicht mehr verstecken und ich fühle mich einfach nur schlecht. Ich leide quasi mit ihm. In den letzten Tagen haben wir öfter darüber geredet und wir sind endlich an dem Punkt angekommen, an dem er sich entschieden hat, eine Therapie zu machen. Ich habe ihm gesagt, dass ich, auch wenn es nur beschränkt möglich ist, während dieser Zeit hinter ihm stehen werde. Ich werde ihn unterstützen, wo es nur geht. Was ich nun beichten möchte, ist: Ich habe mich in einen Mann "verliebt", den ich nur online kenne. Ich gebe ihm leere Versprechungen, dass ich ihn unterstützen werde, obwohl ich nicht weiß, wie ich das machen sollte. Ich vernachlässige mein gesamtes soziales Umfeld, weil ich nur noch vor dem PC sitze und mit ihm schreibe. Ich mache mir Hoffnungen und Gedanken, dass er die Liebe meines Lebens sein könnte. Irgendwie fühle ich mich wie ein 13-jähriges Mädchen, das einen hübschen Sänger vergöttert. Außerdem möchte ich beichten, dass ich seine Probleme und Sorgen zu den Meinen mache. Ständig denke ich darüber nach, was man doch für eine Lösung zu dem und dem Problem finden könnte, obwohl es mich zum einen nichts angeht und es sich zum Anderen für mich ohnehin nicht lohnt.


Ich befürchte, dass ich für ihn nicht mehr als eine Internetbekanntschaft bin und ich stelle mein ganzes Leben auf den Kopf - wegen dieses Kerls. Das Schlimmste an dem Ganzen ist eigentlich, dass ein anderer junger Mann alles dafür tut, mich zu bekommen. Er ist an sich ja ganz nett und so, aber ich empfinde nichts für ihn. Ihn kenne ich persönlich und ab und an treffen wir uns auch. Das Problem ist allerdings, dass ich das Bild von meinem Internetfreund auf diesen Mann projiziere. Ich rede mir ein, dass Typ Zwei doch genauso ist wie Typ Eins, nur um es irgendwie zu schaffen, glücklich zu werden. Denn nach mehreren Fehlschlägen in Sachen Beziehung wünsche ich mir doch nichts mehr als das. Demnach kommt noch dazu, dass ich einem eigentlich netten jungen Mann das Herz brechen werde, nur weil ich nicht bekommen kann, was ich will. Ich bin selbst enttäuscht von mir, da ich nie so gewesen bin und es auch weiterhin nicht hätte vorkommen sollen. Für meine Naivität, Falschheit und Dummheit bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033802 vom 22.08.2014 um 21:52:53 Uhr (16 Kommentare).

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Ich mache mich über meinen Freund lustig

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Morallosigkeit Selbstsucht Fetisch Partnerschaft

Ich mache mich über meinen Freund lustig
Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Ich glaube, ich bin eine bösartige Egoistin geworden. Ich (w/20) habe seit fast zwei Jahren einen festen Freund - er ist wirklich süß zu mir, sieht richtig gut aus, macht viel Sport, ist sehr beliebt und so weiter. Nur hat er nicht viel in der Hose. Ich habe "ihn" mal ohne sein Wissen gemessen. Ich habe ihm die Augen verbunden und so getan, als ob es zum Vorspiel gehört, und festgestellt, dass er schlapp keine fünf Zentimeter hat - und wenn er "groß" ist, sind es gerade einmal zwölf. So weit die Vorgeschichte, dadurch hatte ich dann allerdings auch wenig Spaß beim Akt. Und dann fing es an: Ich habe ihn mit der Hand befriedigt und habe seinen Kleinen nur zwischen Zeigefinger und Daumen genommen, was ich seitdem immer noch so mache. Er guckte mich irgendwann an und fragte mich, warum ich es nicht richtig mache. Wie zuvor erregte es mich total. Ich antwortete daraufhin: "Wieso? Reicht doch" und kurze Zeit später ist er auch schon gekommen, was ein weiteres Problem ist. Ich stellte dadurch fest, dass es mir gefällt, in einer besseren Position zu sein, wie er - und habe im leicht angetrunkenen Zustand dann auch meiner Freundin davon erzählt. Wir lachten und das Ganze steigerte sich, bis ich richtig erregt war. Deshalb habe ich das dann auch immer öfters gemacht - auch bei anderen Freundinnen. Für sie ist es lustig, für mich erregend.

Irgendwann wollten meine Freundinnen aber mehr wissen - deshalb habe ich ihm beim nächsten Mal wieder die Augen verbunden und Fotos gemacht, die ich ihnen auch gezeigt habe. Inzwischen mache ich das ziemlich oft und teilweise sind auch Videos unter meinen Aufnahmen. Ich weiß, dass es vielleicht etwas daneben ist, wie ich mich meinem Freund gegenüber verhalte, aber so ein Gefühl hatte ich einfach noch nie. Es erregt mich einfach so sehr! Ich liebe ihn übrigens wirklich und dadurch habe ich wieder Spaß am Sex. Ich weiß wirklich nicht, wie ich es beschreiben soll. Aber inzwischen finde ich es auch toll, die Penisse von den Freunden meiner Freundinnen zu sehen. Es ist einfach sehr interessant, zu wissen, wer wie viel hat. Auch von den Kumpels meines Freundes kenne ich schon einige - wenn wir Feiern und sie dann zum Wasser lassen gehen, dann tue ich nämlich gerne so, als würde ich zufällig ins Bad kommen.

Beichthaus.com Beichte #00033794 vom 20.08.2014 um 16:50:58 Uhr (66 Kommentare).

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