Ich kann meine Kinder nicht mehr sehen!
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Manchmal denke ich, ich habe eine Art mütterliches Burn-out. Mir fehlt irgendwie die Kraft, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Sollen sie doch ihren Weg gehen und sich endlich komplett abkoppeln. Meinem Mann geht es da nicht anders. Wenn ich mich mit anderen Müttern, die die gleiche Situation haben, unterhalte, geht es denen genauso. Es reicht anscheinend irgendwann. Manchmal denke ich, früher, als man die Ehepartner ausgesucht hatte und den Nachwuchs dann verheiratete, war das gar nicht die schlechteste Idee. Dann war man ihn los und der Partner musste sich mit den Macken herumschlagen.
Auch empfinde ich oft Mitleid, wenn andere noch kleine Kinder haben. Ich denke dann: "Oh je, die wissen gar nicht, was noch alles auf sie zukommen kann." Dazu muss ich auch sagen, dass ich eine Zeit lang alleinerziehend war, ebenso wie mein Mann (wir sind eine Patchworkfamilie), und uns das ziemlich ausgelaugt hatte. Und der Schlimmste aller Gedanken: Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich keine Kinder bekommen. Ich kann mittlerweile verstehen, wenn sich Leute dagegen entscheiden. Denn die glücklichen Momente sind im Gegensatz zu den unglücklichen und anstrengenden Momenten sehr wenige. Ich schäme mich, weil ich so denke, und habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn die Kinder da waren und ich froh bin, wenn sie wieder weg sind. Ich hoffe, das legt sich wieder mit der Zeit. Ich fühle mich deshalb egoistisch und faul. Ich bitte um Vergebung.