Berechtigte Schnüffelei?

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Misstrauen Verzweiflung Beedenbostel

Hiermit beichte ich, dass ich die Privatsphäre meiner besten Freundin verletze. Eigentlich ist es dämlich, wie ich mich verhalte und das weiß ich auch. Aber in meinem Leben bin ich schon so oft beschissen worden, dass ich misstrauisch geworden bin. Ob nun meinem Mann gegenüber, oder meiner besten Freundin, die zurzeit bei mir wohnt.
Ich will hiermit beichten, dass ich, wenn sie nicht da ist, heimlich an ihren - eigentlich mein Laptop, mit dem sie arbeiten darf - gehe und mir ansehe, ob sie mit gemeinsamen Bekannten über mich gesprochen hat. Ich lese auch ihr Tagebuch, weil ich ständig denke, es könnte etwas Negatives oder Gemeines über mich drin stehen. Beispielsweise: "Die blöde Kuh lässt sich wunderbar ausnehmen." Es ist falsch, das weiß ich und ich will auch gar nicht so misstrauisch sein, aber ich kann nicht anders.


Ich muss einfach wissen, ob ich ihr vertrauen kann, oder ob sie mir die Freundschaft nur vorspielt, weil sie hier so ein schönes Leben auf meine Kosten führt. Dass ich aber wohl das Problem bin und sie mir misstrauen müsste, weiß ich leider nur zu gut. Ich schnüffele aber auch bei meinem Mann in den Sachen herum, und das aus wirklich gutem Grund: Ich weiß, dass er mich seit Jahren betrügt. Und nun habe ich sogar die Beweise: Er hat drei Kinder mit einer anderen Frau gezeugt, mit der er schon zusammen ist, seit wir gerade mal ein Jahr verheiratet waren, inzwischen sind es 12 Jahre. Hier tut es mir also weniger leid, dass ich misstrauisch bin.

Beichthaus.com Beichte #00035733 vom 18.05.2015 um 08:22:33 Uhr in Beedenbostel (14 Kommentare).

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Der Dieb in der Schule

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Diebstahl Selbstsucht Boshaftigkeit Schule München

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich in der Unter- und Mittelstufe fast nie richtig auf mein Zeug aufgepasst habe und mir darum sehr oft irgendwas geklaut habe. Stifte und Zirkel, Lineale usw. habe ich mir, wenn ich es wieder verloren oder kaputtgemacht hatte, aus irgendeiner Fundkiste genommen. Und immer, wenn ich mal wieder ein Buch verloren hatte, habe ich mir aus irgendeinem Materialschrank, der Bibliothek oder sogar von anderen Schülern ein neues geklaut. Namensschilder aus dem Einband gerissen und schon war es meins. Alle paar Monate hatte ich mindestens zwei Bücher verloren, einmal habe ich eines sogar weggeschmissen, weil ich gerade keine Lust hatte, es zu tragen. Letztendlich musste sich dann halt jemand anderes ein neues Buch kaufen, da wir immer neue hatten, war das mit 20 Euro pro Buch nicht billig.


Ich habe auch mal einem, den ich nicht konnte, vor der Stunde einer anstehenden Klausur den Taschenrechner aus der Tasche genommen, weil ich es als Einziger nicht auf die Kette bekam, meinen zuverlässig dabei zu haben. Er konnte vom Lehrer kurzfristig einen Ersatz bekommen, aber als ich später merkte, dass ich meinen eigenen Rechner wirklich verloren hatte, habe ich ihn nicht zurückgegeben und er musste sich einen neuen besorgen. Teilweise habe ich mir direkt vor der Stunde irgendwas Fremdes genommen, um nur keine Mitteilung zu bekommen, weil ich kein Material hatte. Manchmal habe ich sogar ein fremdes Heft genommen und schnell die Umschläge getauscht, um "meine" Hausarbeit vorweisen zu können - jemand anders hatte "sein Heft anscheinend vergessen". Da es eh nicht mein Zeug war, bin ich damit entsprechend umgegangen. Irgendwann stellte ich fest, dass es so nicht geht, und habe aufgehört. Ich bin inzwischen sehr organisiert und habe meine Sachen immer beieinander. Trotzdem tut mir dieser unreife Mist leid und das war dauerhaft asozial. Niemand soll mehr unter meinem Pillepalle leiden, und wenn ich was verliere, dann ist es meine Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00035727 vom 17.05.2015 um 18:51:50 Uhr in 80999 München (Zwiedineckstraße) (5 Kommentare).

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“Beichte

Tut mir leid lieber Prospekt

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Manie Neurosen

Samstags bekomme ich immer ein Bündel mit Prospekten, das in Kunststoff eingeschweißt ist. Da sind immer recht viele Prospekte drin, von denen ich nicht alle verwenden kann, weil ich zum Beispiel gerade keine Möbel brauche oder manche Läden nicht in der Nähe sind. Ich beichte, dass ich dann Mitleid mit den Prospekten habe und sie trotzdem einmal durchblättere. Komme ich nicht dazu und einige wandern wie neu ins Altpapier, entschuldige ich mich vorher bei den Prospekten dafür, dass ich sie ungelesen wegwerfe. Ich entschuldige mich auch bei Nahrungsmitteln, die verdorben sind und entsorgt werden müssen, was ich stets zu vermeiden versuche. Generell empfinde ich für viele Gegenstände Mitleid und hebe im Laden auch runtergefallene Produkte auf, weil sie mir leidtun. Vermutlich habe ich eine Macke.

Beichthaus.com Beichte #00035722 vom 16.05.2015 um 17:51:34 Uhr (21 Kommentare).

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Der Horror der ersten großen Liebe

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Verzweiflung Verzweiflung Partnerschaft Ex

Ich zweifle an meiner Beziehungsfähigkeit! Ich befinde mich gerade in meiner dritten Beziehung. Ich kam mit meiner Freundin relativ schnell und kurz nach der Trennung von meiner Ex zusammen. Sie ist ein Glücksgriff, eine von Millionen, einfach wundervoll. Und trotzdem werde ich ihr nicht gerecht. Mit meiner Ex war ich insgesamt drei Mal zusammen und es war jedes Mal der pure Horror. Ich kann gar nicht beschreiben, was für ein Mensch sie ist - wie verwöhnt, intrigant und destruktiv - und doch denke ich nur an sie. Ich glaube nicht einmal, dass ich sie vermisse, wahrscheinlich eher die Gefühle, die sie mir trotz allem geben konnte, da sie meine erste große Liebe war. Jeder Außenstehende wird sich an den Kopf fassen, aber ich kann es auch nicht verstehen. Ich dachte eigentlich, die Pubertät wäre schon seit Jahren abgeschlossen.

Beichthaus.com Beichte #00035711 vom 14.05.2015 um 23:02:21 Uhr (12 Kommentare).

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Von der Barkeeperin belästigt

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Missbrauch Zorn Rache Last Night Fuldatal

Ich (m/23) befinde mich momentan in einem Auslandsemester in Frankreich. Dabei kommt natürlich auch das Feiern nicht zu kurz. Bei uns hat sich eine Art Stammpub etabliert, wo wir fast jeden Abend anzutreffen waren. Natürlich kennt man auch die Barkeeper nach einer gewissen Zeit. Da war auch eine Französin arabischer Abstammung (27), welche eigentlich ihre gesamte Arbeitszeit am Trinken war und dementsprechend, je später am Abend umso besoffener war. Sie wirkt ziemlich crazy, ist aber nicht wirklich mein Typ Frau. Dazu muss man noch sagen, dass ich ganz und gar nicht hässlich bin, ohne eingebildet zu wirken. Ich habe es ihr anscheinend angetan, da sie mir immer, wenn ich bestellte, zuzwinkerte und mich anlächelte. Vor zwei Tagen hat sie dann ein Gespräch mit mir angefangen, in dem sie unter anderem meinen Namen erfahren hat. Gestern war ich wieder dort und trank viel, da es Champions League sowie der Geburtstag eines Freundes von mir war.

Die Barkeeperin hatte schon mächtig einen im Tee und ich war gerade mit drei Freundinnen beim Eingang am Sprechen als sie zu uns kam und uns unterbrach. Sie packte ohne Vorwarnung meinen Nippel zwischen ihre Finger und drehte ihn um, was ganz schön schmerzhaft war. Ich fand das noch lustig und tat es als harmlose Flirterei ab. Sie machte mir Komplimente über mein Aussehen, umarmte mich und küsste mich mehrmals auf die Wange. Mir war das sehr peinlich, vor allem vor den Mädchen, die das sahen. Zum Glück musste sie dann wieder "arbeiten". Später wollte ich an der Bar noch Getränke bestellen, wobei sie mich wieder zu sich zog, mich mit Eiswasser überschüttete, meine Nippel umdrehte und zum Abschluss nochmals mein Gesicht küsste. Ich behielt die Fassung und konnte mir noch ein falsches Lächeln für meine Freunde abringen. Ich fühlte mich sexuell belästigt und bin mir sicher, dass niemand geklatscht hätte, wenn die Geschlechterrollen vertauscht wären. Ich beichte, dass ich mich in einem Mail bei ihrem Arbeitgeber beschwert habe, dass sie während der Arbeitszeit immer trinkt und Kunden sexuell belästigt. Sie wird wahrscheinlich ihren Job verlieren, was mir schon ein wenig leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00035708 vom 14.05.2015 um 13:25:29 Uhr in Fuldatal (30 Kommentare).

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