Rache an lustigen Jekken

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Rache Neid Last Night

Rache an lustigen Jekken
Ich wohne im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses direkt in der Kölner City. An Karneval konnte ich, weil ich leider krank war und nicht aus dem Bett kam, nicht mitfeiern. Ich war am Boden zerstört, da hier natürlich die ganze City Kopf steht und jeder feiert. Als ich in der Nacht (3 Uhr morgens), an den Kühlschrank ging, hörte ich vorm Haus mehrere Frauenstimmen laut gackern und kichern. Sie waren wohl sehr betrunken und warteten auf ein Taxi direkt vor meinem Haus. Ich weiß nicht genau, warum, aber in diesem Moment ging, es mit mir durch und ich packte mir meinen 2-Liter-Messbecher. Ich füllte ihn bis zum Rand mit kaltem Wasser und schüttete ihn, geschützt durch die Dunkelheit und die vier Stockwerke, direkt auf die Meute. Ich blieb fern vom Fenster und lachte mir einen ab über das Geschrei, das von unten kam und was das denn für ein A.-Loch wäre, der so was macht. Dazu muss man sagen, dass es um die 5 Grad Minus waren. Es tut mir leid, so kindisch gehandelt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030795 vom 15.02.2013 um 15:41:39 Uhr (22 Kommentare).

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Diebstahl aus dem Kölner Stadtarchiv

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Diebstahl Habgier Morallosigkeit Arbeit Köln

Ich beichte, dass ich, während einem meiner ehrenamtlichen Einsätze als freiwilliger Helfer für das eingestürzte Kölner Stadtarchiv, kleine Bruchstücke der Betonfassade, sowie einige kleine Fragmente von historischen Dokumenten mitgenommen habe, um sie später versteigern zu lassen. Es handelte sich dabei vermutlich um städtische Amtsschreiben aus den 50er- oder 60er-Jahren. Während wir alle damit beschäftigt waren, die Akten und Dokumente mit Bürsten vom Schmutz zu befreien, nahm ich einige kleine Fragmente an mich und versteckte diese in meiner Atemschutzmaske. Da es keine detaillierten Taschenkontrollen und viel Vertrauen gab, war es einfach, die Dinge hinauszubringen. Ich habe die Stücke zudem nicht abgetrennt, sondern diese waren vorher schon perforiert. Alle Kölner mögen mir diesen Frevel verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00030629 vom 29.12.2012 um 00:45:27 Uhr in Köln (Portastraße) (8 Kommentare).

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“Beichte

Meine Rache an Taschendieben

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Betrug Diebstahl Rache Geld Köln Hbf

Mir wurde vor einiger Zeit am Kölner Hauptbahnhof mein Portemonnaie aus der hinteren Hosentasche geklaut. Es da zu tragen war zwar leichtsinnig, es von da zu klauen ist aber einfach asozial. Zum Glück waren nicht alle Papiere und nur 60 Euro darin. Nun zur Beichte: Heute war es endlich so weit, mein Racheplan gegen die Zunft der kleinkriminellen Taschendiebe ist aufgegangen. Seit dem Tag, als mir mein Portemonnaie geklaut wurde, trage ich es nämlich immer in einer Innentasche, in der hinteren Hosentasche trage ich ein billiges Portemonnaie aus dem Ein-Euro-Laden. Dieses habe ich noch mit ein paar Scheinen meines Monopoly-Spiels gefüllt, eine Visitenkarte der Polizei ins Kartenfach gesteckt und, damit es eine runde Sache wird, habe ich noch ein paar, seit dem Euro wertlose, spanische Münzen ins Kleingeldfach gepackt. Am heutigen Tage wurde mir dieses Portemonnaie dann endlich geklaut. Ich habe es sogar gemerkt und den Dieb wegrennen sehen. Ich habe mich echt tierisch gefreut, leider konnte ich sein Gesicht nicht sehen, als er sich seine "Beute" angesehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030420 vom 01.11.2012 um 15:42:54 Uhr in Köln Hbf (24 Kommentare).

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Der Kampf um die Sitzplätze

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Aggression Bahn & Co. Düsseldorf

Ich besuche die FH in Düsseldorf und fahre somit jeden Morgen aus Köln mit dem Zug dorthin. Mir gehen die Menschen richtig auf den Zeiger, die, wenn der Zug einfährt, alles tun, um im Empfangskomitee rechts und links der geöffneten Tür zu stehen, rein springen, sobald der erste Strom von Aussteigern abbricht, auch wenn noch ein paar Menschen nachkommen. Dann kämpfen sie um jedes 4er Abteil und setzen sich dann an den Gang, den Rucksack auf dem andern Sitz, statt ans Fenster, sodass man an ihnen vorbei muss, wenn man sich setzen will. Die Menschen, die wie angeschossen 2 Minuten vor Erreichen des Bahnhofs aufspringen und zur Tür rennen, nur um erster zu sein der aussteigt, gehen mir genauso auf den Geist. All diese Spezialisten würde ich um 7 Uhr morgens am liebsten auf die Gleise schubsen und lachend zusehen, wie der Zug die platt macht. Es tut mir leid um meine Boshaftigkeit, aber es ist jeden Morgen das gleiche und immer bekommen, trotz Hetzerei, alle einen Platz!

Beichthaus.com Beichte #00030322 vom 09.10.2012 um 10:33:48 Uhr in Düsseldorf (Josef-Gockeln-Straße) (22 Kommentare).

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“Beichte

Die Lücke im Lebenslauf

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Betrug Lügen Arbeit Blieskastel

Meine Beichte ist das ich meinen Lebenslauf gefälscht habe, um wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Ich habe in der Zeit zwischen Januar 2010 und Januar 2011, genau ein Jahr meines Lebens im Gefängnis verbringen müssen. Warum, möchte ich nicht schreiben. Nachdem ich wieder draußen war, konnte ich von neuem anfangen, mein Job und meine ganzen sozialen Kontakte waren weg. Also bin ich von Köln nach Berlin gezogen. Da ich prinzipiell ein ehrlicher Mensch bin, habe ich in meinen Bewerbungen korrekt angegeben, dass ich eben ein Jahr im Gefängnis war. Nach einem Jahr als Arbeitsloser hatte ich dann immer noch keinen Job. Also habe ich beschlossen, stattdessen anzugeben, dass ich ein Jahr eine Auszeit in Australien genommen habe, um mein Englisch zu verbessern. Habe so tatsächlich spontan einen neuen Job bekommen, unter anderem auch wegen meiner guten Englischkenntnisse. Viele werden jetzt schreiben, das ich sofort wieder ins Gefängnis gehöre. Aber ich wäre sonst Sozialhilfeempfänger geworden, trotz eines Studiums. Was ich im Grunde genommen bereue ist, dass ich nicht sofort nach der Entlassung aus dem Gefängnis meinen Lebenslauf gefälscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030195 vom 22.08.2012 um 19:14:19 Uhr in Blieskastel (24 Kommentare).

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