Meine Sitzung im Zug

21

anhören

Ekel Engherzigkeit Boshaftigkeit Bahn & Co.

Ich (m/26) bin neulich wieder mit dem Zug nach Köln gefahren. Ich hatte tierischen Druck im Darm und musste, so eklig ich das auch fand, die Zugtoilette aufsuchen. Das tat ich dann auch direkt, nachdem ich eingestiegen war. Als ich nun so da saß, klopfte es an der Türe. Ich rief unbekümmert "Besetzt" und hoffte auf Ruhe. Jedoch sollte ich während der ganzen Sitzung keine Ruhe finden und nach weiteren Klopfattacken wurde ich langsam sauer. Ich schimpfte also, während ich aus der Tür trat, los, welcher Assi einen auf der Toilette nicht in Ruhe lässt. - Zugegebenermaßen formulierte ich das Ganze etwas unfreundlicher. Als ich heraustrat, blickte ich dann in das verdutzte Gesicht einer Schwarzafrikanerin, die versuchte, mir in sehr schlechtem Deutsch klar zu machen, dass es ihr leidtut. Die Dame hatte mich wohl durch die Zuggeräusche nicht gehört. Es tut mir leid, dass ich so ausfallend wurde und der Dame solch bestialischen Gestank hinterlassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031722 vom 09.08.2013 um 10:15:19 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schocktherapie für meine Ex

60

anhören

Boshaftigkeit Zwietracht Gewalt Rache Ex Köln

Schocktherapie für meine Ex
Meine Ex-Freundin hat sich vor zwei Jahren von mir getrennt, für einen Anderen. Der hat sich dann allerdings doch als Totalreinfall entpuppt, worauf sie dreist wieder versuchte, bei mir zu landen. Blöd, wie ich war, nahm ich sie zurück, nur um festzustellen, dass sie regelmäßig mit einem Arbeitskollegen in die Kiste ging. Wir trennten uns erneut. Als es jedoch mit dem Arbeitskollegen auch nichts wurde, setzte sie alles daran, mich noch einmal herumzubekommen. Ich wies sie allerdings mit der Begründung ab, dass ich dann vielleicht in einem Monat wieder doof dastehen würde, weil Madame beschlossen hatte, dem nächsten Volleimer hinterherzuhecheln. Das vertrug sich allerdings so gar nicht mit ihrem Ego. Eines Morgens waren die Reifen meines Autos zerstochen, und sie schickte mir eine hämische SMS, in der sie mir viel Spaß bei meinem Weg zur Arbeit wünschte. Ich drohte ihr natürlich mit einer Anzeige, aber Madame schrieb nur zurück, dass sie ein Alibi hätte, und dass ich mir keine Mühe geben sollte.

In der nachfolgenden Zeit passierten allerdings noch mehrere komische Dinge, wie zum Beispiel Hundekot in meinem Briefkasten, abgebrochene Zahnstocher in meinem Türschloss, und so weiter. Ich schrieb ihr, dass sie gefälligst damit aufhören solle, worauf sie antwortete, dass sie gar nicht wüsste, wovon ich rede. Sie zog meine SMS ins Lächerliche und begann mich zu beleidigen. Darauf antwortete ich, dass ich, wenn sie nicht von selbst damit aufhören würde, zum reinen Selbstschutz Gegenmaßnahmen ergreifen müsste. Ich legte mich also auf die Lauer. Gut, eigentlich besorgte ich mir zwei Mikrokameras, mit denen ich meine Haustür und mein Auto observierte. Lange brauchte ich nicht warten. Das Auto ließ sie zwar in Ruhe, aber sie pieselte mir so gut wie jeden Tag auf den Fußabtreter und spuckte mir auf die Türklinke. Das schien ihr kleines Ritual zu sein.

Das war natürlich eine ultimative Steilvorlage für mich. Ich entsorgte den schon ziemlich nach Urin stinkenden Fußabtreter und besorgte mir einen grob Geflochtenen, in den ich dünne Drähte einzog, die ich dann an ein geliehenes Elektrozaungerät anschloss. Eines für Kühe, mit genau 18 Joule Entladungsenergie, für die Elektriker unter euch. Das Ergebnis habe ich auf Video, und es zaubert mir nach wie vor ein Lächeln aufs Gesicht, wenn ich es mir ansehe. Nachdem meine Ex winselnd im Hausflur lag, habe ich die Tür aufgemacht, und gefragt, ob sie ab jetzt jeden Tag solche netten Überraschungen vorfinden will, auch bei sich in der Wohnung, oder ob sie diesen Kindergartenkleinkrieg beenden wollte. Sie faselte nachher zwar etwas von einer Anzeige, aber ich lachte sie nur aus, und fragte, wie sie dem Staatsanwalt die ganze Sache erklären will, ohne selbst dumm dazustehen.
Seitdem lässt sie mich in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00031635 vom 22.07.2013 um 12:00:56 Uhr in Köln (60 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Essen auf Rädern in Köln

12

anhören

Vandalismus Aggression Zivi & Bund Köln

Essen auf Rädern in Köln
Während meiner Zivildienstzeit 1990 (damals war ich 20) habe ich gelegentlich und vertretungsweise Essen an ältere Menschen ausgeliefert - auch als "Essen auf Rädern" bekannt. Ich fuhr wiedermal einige neue Adressen an. Ich muss dazu sagen, dass wir als Zivis ziemlich unter Zeitdruck standen und das Zeitfenster die Adressen anzufahren war sehr eng kalkuliert. Das Essen wurde bei den meisten Kunden verzehrfertig geöffnet und der Abfall vom Vortag mitgenommen. Bei einer neuen Adresse wurde trotz mehrmaligem klingeln nicht geöffnet - ich weiß nicht warum, aber ich hatte wohl einen echt miesen Tag. Ich habe kurzerhand die Aluschale mit dem Essen komplett, mit Nachdruck, in den Briefkasten gestopft, so dass die Aluschale geplatzt ist und die ganze Soße auslief. Ich stieg wieder ins Auto und fuhr meine restliche Tour ab, als ob nichts gewesen wäre. Noch am selben Tag habe ich mit Konsequenzen gerechnet und mich auf disziplinarische Maßnahmen eingestellt. Doch es passierte nichts, keine Beschwerde, einfach nichts. Seit jenem Tag plagte mich ein schlechtes Gewissen, wie konnte ich nur so etwas Fieses tun? Wenn ich daran denke, schäme ich mich immer noch. Den Mumm zu einer persönlichen Entschuldigung hatte ich nie. Es tut mir so unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030876 vom 12.03.2013 um 22:35:54 Uhr in Köln (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Freundin im Stich gelassen

30

anhören

Engherzigkeit Ex

Ich möchte beichten, dass ich meine jetzige Ex-Freundin quasi im Stich gelassen habe und es mir manchmal sogar eine Genugtuung ist, dass es ihr wegen mir schlecht geht, aber zum Anfang: 2011 kam ich mit meiner jetzigen Ex-Freundin zusammen, es fing alles sehr harmonisch an. Wir hatten Spaß zusammen und waren auf einer Wellenlänge. An ihrem Geburtstag kam der erste Tritt in meine Weichteile. Sie hatte ihren Ex-Stecher eingeladen, mit dem sie noch bis kurz vor unserem Kennenlernen was am Laufen hatte. Okay, sie hatte mich gefragt, ob ich damit ein Problem hätte, und ich hätte nein sagen können, aber ich wollte so früh in der Beziehung nicht als Arschloch oder Eifersüchtling dastehen. Ich verstand mich auch ganz gut mit ihm, aber machte ihr nach dem Geburtstag klar, dass ich es nicht gut finde, wenn sie weiterhin mit ihm Kontakt hat. Schließlich hatte sie mir auch klargemacht, dass ich den Kontakt zu meiner Ex einstellen soll. Dies hat dann wohl keine zwei Monate in ihrem Kopf gehalten. Am 11.11. war sie mit ihrer Mutter in Köln und als sie zurückkam, ließ sie sich von ihm abholen und nach Hause fahren. Als gäbe es keinen anderen Menschen auf der Welt, oder Taxi, oder Bus oder oder oder. Wir hatten Streit, aber ich sah nochmal darüber hinweg und bat sie, dies nun endgültig zu lassen.

Anfang des Jahres 2012 stellte sich bei ihr die Krankheit MS heraus. Ich habe sie unterstützt und ihr geholfen, wo ich konnte. Obwohl sie abends sehr früh müde war, übernachtete ich bei ihr, statt bei mir Zuhause die Zeit mit Freunden oder sonst wie zu verbringen. Ich war ja schließlich ihr Freund und wollte ihr zeigen, dass ich für sie da bin. In den nächsten Monaten bekam ich mit, dass sie immer wieder bei Facebook oder per Whatsapp Mails von irgendwelchen Typen bekam. Einige auch eindeutiger Natur, wo klarer nicht hätte stehen können, dass die sie einfach flachlegen wollen. Mittlerweile unterhielt sie auch wieder Kontakt zu ihrem Ex-Stecher. Sie versuchte, alles zu verstecken und runterzuspielen, wenn ich es doch mitbekam. Ich sagte ihr, dass sie den Typen schreiben soll, wo sie sich das alles hinstecken könnten, aber sie meinte, sie würde die Aussagen einfach ignorieren und dann wäre das klar genug für die Kerle. Für mich war das eher warmhalten.

Ich konnte ihr nicht mehr vertrauen und ich fing an, sie zu kontrollieren, was mir überhaupt nicht gefiel. So etwas darf in einer Beziehung nicht sein, man muss dem anderen vertrauen können. Die Gefühle ließen nach und ich zog mich zurück, wurde distanzierter, suchte selber Kontakt zu anderen Frauen. Jedoch nur Kontakt und nicht mehr. Ich wollte Schluss machen, aber ich hatte Bedenken wegen ihrer Krankheit und wollte sie auch nicht im Stich lassen. Allein wenn wir Streit hatten, oft genau wegen ihrem Ex-Stecher und dass er sich zum Beispiel mit ihr "auf einen Kaffee" treffen wollte, ich meine Sachen packte und nach Hause fahren wollte, stand sie mit Tränen in den Augen vor mir und schaffte es so, dass ich doch blieb. Mitte des Jahres, nach einem richtig großen Streit, fasste ich den Entschluss, endlich alles hinter mir zu lassen. Am nächsten Tag fuhr ich mit meinem besten Kumpel vorbei und holte all meine Sachen ab. Ich konnte so nicht mehr weiterleben. Ich wollte wahre Liebe mit Vertrauen und nicht immer diese Angst im Rücken, dass sie mich mit irgendeinem dieser Typen betrügt. Seit diesem Ende läuft sie mir hinterher, hat (ihrer Aussage nach) jeglichen Kontakt zu den Typen abgebrochen und will nur noch mich. Sie will alles besser machen und zeigen, dass ich der einzig wahre Mann für sie bin. Jedoch zeige ich ihr nur noch die kalte Schulter, habe wenig bis gar keinen Kontakt mehr und gehe auch nicht auf irgendwelche Wünsche für Treffen ein.

Mittlerweile bin ich auch wieder in einer Beziehung und so glücklich wie noch nie. Es tut mir leid für sie, dass ich ihr damit solche Schmerzen bereite und sie nun allein ist mit ihrer schweren Krankheit, aber ich sollte auch an mich und meine Zukunft denken. Ab und zu tut es mir richtig weh, zu wissen das sie allein Zuhause sitzt und sich nichts sehnlicher wünscht, als das ich auch bei ihr wäre, aber es geht einfach nicht. Ich hoffe, sie kommt bald darüber hinweg und findet jemand neuen, der es ernst mit ihr meint. Ich beichte, dass ich sie allein mit ihrer Krankheit gelassen und ihr durch meine neue Beziehung wohl sehr großes Leid angetan habe. Ich beichte, dass ich ab und zu eine Genugtuung empfinde und denke, dass sie es verdient hat, mich nun zu vermissen und zu sehen, was sie verloren hat. Ich beichte, dass ich ihr damals hinterher spioniert habe, weil so etwas in einer Beziehung einfach nicht sein darf. Ich beichte, dass ich ihr noch Liebe vorgespielt hatte, als ich eigentlich wusste, dass es nicht mehr lange hält. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00030804 vom 19.02.2013 um 10:56:59 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Jecken geweiht

10

anhören

Ekel Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Zum Thema Karneval habe ich auch noch eine Beichte abzulegen. Im vollen Trubel des allseits bekannten und beliebten Kölner Rosenmontagsumzuges habe ich mich in der Alkohollaune hinreißen lassen, meine Kostümierung für einen Scherz zum Anlass zu nehmen. Ich war als Pfarrer verkleidet und stellte mich an den Straßenrand, um Menschen zu "segnen". Mein Weihwasser hatte ich natürlich auch dabei. Die meisten Leute fanden das ziemlich lustig und ich konnte mich vor Freiwilligen kaum retten. Dumm nur, dass mich Bier dazu getrieben hat, statt normalem Wasser Heringswasser zu nehmen, also das Wasser, in dem Rollmöpse und Heringe in Gläsern eingelegt sind. Es tut mir leid für alle, die von mir mit stinkendem Fischwasser geweiht wurden.

Beichthaus.com Beichte #00030798 vom 17.02.2013 um 13:34:27 Uhr in Köln (Aachener Straße) (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht