Rauswurf der aufdringlichen Studentin

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Engherzigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Vor einigen Jahren habe ich (m) mich mit einem IT-Internet-Shop selbstständig gemacht. Die Geschäfte liefen hervorragend. Ich war deshalb nach wenigen Jahren auch gezwungen, mein Geld anzulegen und habe mir deshalb bereits mit Mitte 20 ein großes Gebäude gekauft. Dieses Gebäude habe ich dann umgebaut und verfüge deshalb über acht Einzelzimmer und zwei Ladengeschäfte. Die Einzelzimmer sind alle an Studenten vermietet. Da die Studenten kaum jünger sind, als ich, verlange ich nur sehr wenig Miete, obwohl die Uni gleich um die Ecke liegt. Viele der jungen Studenten haben große Eingewöhnungsprobleme, deshalb helfe ich ihnen meist die ersten paar Wochen beim Einkauf, Behördengängen und so weiter. Wir verstehen uns alle gut und sitzen abends gerne noch zusammen.


Eine slowakische Studentin hat es wohl auf mich abgesehen und versuchte immer wieder, mich zum Ausgehen zu überreden. Sie hat mir nicht besonders gut gefallen, daher habe ich keinen Sinn darin gesehen. Nachdem sie immer frecher wurde - im Bademantel vor meiner Türe, Fotos mit Brüsten und ähnlichen Aktionen - habe ich sie gebeten, ihre Studentenbude bei mir aufzugeben. Ich wollte absolut nichts mit ihr anfangen, denn meine Freundin studiert im Ausland. Sie fing dann an, nachts bei mir gegen die Tür zu trommeln und startete einen Telefonterror. Irgendwann war es mir zu viel und ich habe sie am Kragen gepackt, bin mit ihr auf die Bude, habe ihre Koffer auf den Boden geschmissen und gesagt, dass sie sofort ihre Sachen packen und verschwinden soll. Ich habe ihr noch 200 Euro vor die Füße geworfen und gesagt, dass dies für vier Tage im Hotel reichen müsste, bevor sie etwas Neues findet. Zwei Tage später war die Polizei bei mir. Das Mädchen wurde anscheinend nach meinem Rauswurf überfallen, vergewaltigt und schwer verletzt. Ich bin deshalb völlig fertig und mache mir die größten Schuldvorwürfe. Deshalb beichte ich den Rauswurf, denn ich hätte mit mehr Fingerspitzengefühl vorgehen sollen. Gerne würde ich sie im Krankenhaus besuchen, allerdings könnte das auch wiederum als falsches Signal gesehen werden.

Beichthaus.com Beichte #00034295 vom 10.11.2014 um 08:46:46 Uhr (11 Kommentare).

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Überfall auf Großmutter

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Aggression Gewalt Diebstahl 50+ Horgau

Überfall auf Großmutter
Ich muss beichten, dass ich einen Mann zusammengeschlagen habe. Ich (m/20) war mit meiner Großmutter (86) in einem Park bei uns in der Stadt. Wir waren vorher auf dem Friedhof, am Grab meines Großvaters, und saßen anschließend in besagtem Park. Nach etwa einer halben Stunde musste ich los, da ich zur Arbeit musste. Ich trennte mich von meiner Oma, da sie in die andere Richtung musste, um nach Hause zu kommen und es wirklich nicht weit hat. Als ich um eine Ecke gebogen war und fast den Ausgang des Parks erreicht hatte, wo mein Auto stand, hörte ich sie schreien und lief sofort zurück. Ich sah meine Großmutter mit einem jungen Mann (knapp 30, schmächtige Statur) rangeln, der versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Als er mich dann sah, schlug er meiner Großmutter ins Gesicht und rannte mitsamt der Handtasche davon. Ich erreichte meine Oma und fragte sie, ob alles in Ordnung sei, was sie bejahte. Ich bin glücklicherweise ein sehr guter Läufer, gehe täglich joggen und bin außerdem in einem Fitnessstudio - ich rannte dem Dieb also hinterher und holte ihn schließlich auch ein.

Ich trat ihm aus dem Laufen heraus die Beine weg und schlug auf ihn ein, bis er blutete und weinte. Als die Polizei eintraf, die ich anschließend gerufen hatte, wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht und auch meine Großmutter musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Ich weiß, dass mein Handeln falsch war, und bin eigentlich auch ein sehr ruhiger Mensch, der Gewalt ablehnt, aber mir sind einfach die Lichter durchgebrannt, als ich gesehen habe, dass er meiner geliebten Oma Leid zugefügt hat. Auch mache ich mir selbst Vorwürfe, dass ich meine Großmutter nicht nach Hause gebracht habe. Ich werde mich selbstverständlich den rechtlichen Konsequenzen stellen, mich aber garantiert nicht bei diesem Kerl entschuldigen. Auch muss ich sagen, dass ich es, trotz Reue, wahrscheinlich wieder so tun würde, wenn jemand einen Menschen, den ich liebe, angreifen würde.

Beichthaus.com Beichte #00034159 vom 22.10.2014 um 10:54:00 Uhr in Horgau (22 Kommentare).

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Sex mit EKG

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Lügen Peinlichkeit Gesundheit

Sex mit EKG
Als ich letztens wegen Herzbeschwerden im Krankenhaus war, sollte ich ein Langzeit-EKG-Gerät tragen. Als meine Freundin mich besuchte, sind wir schnell auf die öffentlichen Toiletten gehuscht und hatten dort wilden Sex. Natürlich spiegelte sich das auch auf dem Papier wieder und wurde dem Arzt als: "Ich bin nur Treppen gestiegen", vorgegaukelt. Nun darf ich mir weitere Tests antun, weil das für das Steigen von Treppen ja nicht normal sei. Das war es mir aber wert!

Beichthaus.com Beichte #00034069 vom 07.10.2014 um 14:05:17 Uhr (10 Kommentare).

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Der Glaube, der mein Leben beeinflusst hat

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Ungerechtigkeit Unglaube Zorn Hass Familie

Ich beichte heute mein Unverständnis für die Kirche und auch für die meisten Gläubigen, die mein Leben beeinflusst haben. Ich habe in den Jahren so unglaublich viel Ablehnung und Verachtung von meiner Familie erfahren, die sich dabei so gut wie immer auf ihren Glauben berufen hat, dass ich es einfach nicht mehr nachvollziehen kann. Früher, in der Schule, durfte ich zum Beispiel nicht am Aufklärungsunterricht teilnehmen. Obwohl meine Eltern über die möglichen Gefahren informiert waren, hielten sie es für unvereinbar mit ihrem Glauben, dass man mir "obszöne Praktiken und perverse Lustspiele" beibrächte. Der Schulpfarrer riet mir, ich solle dankbar sein für solch ein vorbildliches und fürsorgliches Elternhaus, das sich jeder nur wünschen könnte. Als ich meinen ersten "Quasi-Freund" nach Hause brachte, warf mein Vater ihn sofort raus und schlug mich zusammen.


Als ich einmal einen mittelschweren Unfall hatte und eine Zeit im Krankenhaus lag, bekam ich von meinen Eltern nichts als Vorwürfe zu hören. Ich hätte es ja auch irgendwie verdient, schließlich habe ich ja mal zu wenig Respekt durchblicken lassen, als Onkel Hartwig (nicht sein richtiger Name) mal wieder einen seiner rassistischen Ausbrüche vor der ganzen Verwandtschaft zelebrierte. Und weil ich da etwas gesagt hatte, wurde ich also von einem Auto angefahren. Das Einzige, was sie zu meiner Genesung sagten, war "Sieh zu, dass du wieder auf die Beine kommst, die haben hier Wichtigeres zu tun, als sich um eine Idiotin zu kümmern." Als ich meinen Eltern Jahre später eröffnete, dass ich bisexuell bin, drohte mein Vater mir, mich umzubringen. Ich wurde enterbt und habe ungefähr drei Jahre lang nichts von meinen Eltern gehört. Heute bin ich für sie eine entfernte Bekannte. Ich habe nie jemandem Schaden zugefügt und bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Daher verstehe ich nicht, womit ich so viel Hass verdient habe und wie der Glaube das dann auch noch rechtfertigen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033984 vom 20.09.2014 um 16:37:34 Uhr (44 Kommentare).

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Amors Pfeil und das Ritual der Liebe

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Sex Partnerschaft Internet

Ich (w/19) beichte, dass ich meiner festen Freundin (20) seit zwei Wochen einen fiesen Streich spiele. Vor einem Jahr hat sie sich auf einer Internetseite angemeldet, auf der Jung- und Hobbyautoren ihre Geschichten veröffentlichen, da das ein großes Hobby von ihr ist, und die Community ist nicht gerade klein. Sie schreibt aber eher weniger, sondern verdingt sich dort als Freischalter. Bevor nämlich Geschichten online gehen, müssen sie erst durch die Freischaltung. Jetzt gibt es natürlich verschiedene Genres, eines davon ist der Erotik-Bereich, der nur volljährigen Mitgliedern zugänglich ist. Man muss sogar extra nachweisen, dass man 18 ist, denn selbst wenn sich ein 30-Jähriger dort anmeldet, darf der nicht automatisch in diese Ecke rein. Zusätzlich dürfen Geschichten mit pornografischem Inhalt nur von Freischaltern freigegeben werden, die ihr Alter nachgewiesen haben. Meine Freundin ist eine von drei Freischaltern, die dieses "Privileg" genießen. Da sie eine Mannschaft von 15 Leuten sind, gibt es da natürlich nicht so viele. Größtenteils kriegt sie deshalb die Ü18-Geschichten ab.


Ihr macht das alles ziemlich viel Spaß, sie erzählt mir sogar von den Highlights, die sie heute wieder lesen durfte, aber auch von den absoluten Tiefpunkten, denn nicht jede Geschichte ist gut. Sie schaltet pro Tag etwa 10-15 Geschichten, 4-6 sind meistens erotisches Zeug. Vor etwas mehr als zwei Wochen beklagte sie sich, dass sie jetzt nur noch den ganzen Sex-Kram zu lesen bekommt, weil ihre zwei Kollegen eine Weile ausfallen. Der Eine liegt wohl im Krankenhaus und die Andere macht einen Trip durch die USA. Das hieß also, egal welchen Schweinekram man hochladen wollte, sie würde es zu lesen bekommen. Ich setzte mich am darauf folgenden Nachmittag an meinen Laptop und schrieb eine völlig an den Haaren herbeigezogene Sex-Szene. Gespickt mit Unlogik und den schlimmsten Klischees. 22 Zentimeter, die Frau kam fünf Mal hintereinander, sie trieben es fast zwei Stunden lang in sieben verschiedenen Stellungen - lautes Gestöhne, Spanking, pralle Brüste, am Ende kamen beide nochmals gleichzeitig. Und das alles in einer ziemlich einfachen Sprache, mit abgehackten Sätzen und dergleichen. Ich erstellte auf der Seite einen Account und lud es hoch. Denn das Lustige ist: Wenn man sein Alter auf mindestens 18 stellt, darf man eigene Ü18-Sachen hochladen, selbst wenn man nicht dafür freigeschaltet ist. Man darf halt nur keine fremden Sachen lesen.


Ich dachte mir dann aber, dass ich das noch besser kann, und schrieb noch weitere Szenen. Meine Zweite war dann eine richtige Hardcore-Szene und richtig widerlich geschrieben. Von Sekt und Kaviar, über Begriffe wie "Fickstute" und dergleichen bis ohnehin zu einem "ficken" in jedem zweiten Satz. Auch dämliche Vergleiche wie "sie war so scharf wie ein Chirurgenskalpell" und zweckentfremdete Würste durften nicht fehlen. Meine dritte Geschichte war dann das komplette Gegenteil. Es war eine Szene mit zwei Männern, absolut romantisch und kitschig geschrieben, sodass man schon Diabetes bekommen könnte. Keinerlei Kraftausdrücke oder gar irgendetwas Schmutziges. Alles schön blumig. Sex wurde immer als "Ritual der Liebe" deklariert und ich habe es geschafft, nicht einmal die Worte Penis oder Arsch zu schreiben. Nein, die wurden alle durch Synonyme wie Lustgrotte, Amors Pfeil, Blitzableiter, Stehaufmännchen, Diener der Lust, Aftergeige, Dingelchen, Freudenschweif, Liebeszepter und Baum der Erkenntnis ersetzt.


Für meine vierte Geschichte suchte ich Inspiration bei Pornotiteln, bis ich auf den Folgenden stieß: "Lass die Enkel zwischen die Schenkel" - worum sich also dieses Machwerk drehte, könnt ihr euch denken. An meiner nächsten Geschichte schreibe ich momentan, sie wird den schönen Titel "Die Pussy, in der ich stecke" tragen. Nachdem meine dritte Sex-Szene oben war, fing auch endlich meine Freundin an, mir von diesen komischen Geschichten zu erzählen. Auch, dass ihr auffiel, dass die alle vom gleichen Autor stammten. Besonders mit der blumigen Story und den ganzen Synonymen habe ich sie wohl sehr erheitert, sie sagte zumindest, sie hätte heulend am Boden gelegen vor Lachen. Sie hat sich sogar die schönsten Begriffe aufgeschrieben. Bei den anderen war sie wohl eher geschockt und beim Inzest sei ihr etwas komisch geworden. Ich beichte also, meiner Freundin absichtlich schlecht geschriebene Sex-Geschichten unterzujubeln und sie so auch um einen Teil ihrer Zeit zu bringen, denn sie sind in der Freischaltung momentan chronisch unterbesetzt. Ich schwöre aber, dass das meine letzte Geschichte sein wird, denn ich verschwende schon einige Zeit dafür. Ich weiß nur noch nicht, ob ich es ihr auch sagen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033977 vom 19.09.2014 um 20:35:18 Uhr (15 Kommentare).

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