Eine Hochzeit ohne meine Eltern

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (w/26) weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Mein Freund hat mich gefragt, ob ich ihn heiraten will. Ich habe Ja gesagt. Doch das ist nicht das Problem. Im Gegenteil, ich freue mich schon auf unsere Hochzeit mit meinen Traumprinzen. Das Problem sind meine Eltern: Wir leben seit Jahren im Streit. Ich bin damals zum Studieren etwas weiter (ca. 400 km) weggezogen. Das, und einige andere Kleinigkeiten, lösten dann diesen Streit aus. Außer Briefe zu Weihnachten und Geburtstagen haben wir eben seit diesem Streit keinen Kontakt mehr. Mein Verlobter wollte schon öfters mit mir zu meinen Eltern in den Urlaub fahren. Doch das wäre wieder in Streitereien geendet. Deshalb kennt er seine zukünftigen Schwiegereltern auch nicht persönlich.


Anlässlich unserer Hochzeit hat er mich nun überreden können, doch hinzufahren, um sie persönlich einzuladen. Auch wenn ich ein wenig Angst davor habe, da unsere Verhältnis zueinander recht kühl geworden ist. Falls unser Streit neu entfachen sollte, werde ich notfalls auch ohne meine Eltern heiraten. Seine Eltern, mit denen ich mich im Übrigen gut verstehe, sind jedenfalls dabei. Und sie gönnen uns auch unser Glück und wollen es nicht zerstören, nur weil mein Verlobter sechzehn Jahre älter ist.

Beichthaus.com Beichte #00037624 vom 17.02.2016 um 14:53:39 Uhr (10 Kommentare).

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Gewalttätige Rabenmutter

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Gewalt Verrat Hass Kinder

Nach einigen gemeinsamen Wochenenden mit den Kindern meines Verlobten vertrauen die beiden Süßen mir sehr. Vor ungefähr einem Monat erzählten sie mir, dass ihre Mama ihnen gegenüber schon das eine oder andere Mal gewalttätig war. Beim ersten Mal habe ich die Mutter noch darauf angesprochen, sie aber tat das alles nur als Quatsch ab und sagte, ich solle mir keine Sorgen machen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch Sympathie für sie empfunden.


Nun haben wir die beiden alle zwei Wochen und die Gruselgeschichten häufen sich. Die Kinder erzählen immer schlimmere Sachen. So erzählte mir der Junge, nachdem ich ihm versichern musste, dass ich es niemanden sagen, dass die Mama ihn so fest am Haar gezogen und durch den Flur geschubst hat, dass er am Rücken sogar eine kleine Wunde hatte, die er mir auch zeigte. Ich war entsetzt! Von diesem Zeitpunkt an hasste ich diese Frau, denn ich selbst bin leider mit einer Mutter aufgewachsen, die sich genau so verhielt. Von hinten bitterböse und von vorn alles abstreiten! Auch so erinnert mich diese Frau nun immer mehr an meine Mutter. Und ich kriege nun immer schlimme Gedanken, sobald ich sie sehe! Ich erzähle ihr auch nicht mehr, was die Kinder mir erzählen, denn ich habe Angst, dass das Konsequenzen für die Kinder haben könnte!


Ich beichte, die Ex-Freundin und Mutter der Kinder meines Verlobten beim Jugendamt angeschwärzt zu haben. Dazu muss ich sagen, ich bin ein Mensch, der wirklich für jeden und alles das Beste will und Verständnis aufbringt - aber nicht für Gewalt und schon gar nicht für Gewalt an Kindern! Aber der wirkliche Grund der Beichte ist, dass ich hoffe, dass mir die Kinder das vergeben werden. Ich habe mein Versprechen gebrochen und das tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00037623 vom 17.02.2016 um 12:54:26 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Diese Note entschied meine Zukunft!

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Ungerechtigkeit Faulheit Schule

Ich möchte etwas aus meiner Schulzeit beichten. Ich war in der Abschlussklasse einer Gesamtschule und musste ein Referat halten. Um meine Ausbildungsstelle als Radiologieassistentin zu bekommen, brauchte ich eine Zwei in Physik auf dem Zeugnis. Da ich aus lauter Nervosität nur eine Drei in der Klassenarbeit geschrieben habe, nahm ich das Angebot des Lehrers, meine Note durch ein freiwilliges Referat zu verbessern, dankbar an. Ich bekam das Thema "Blitzableiter." Dieses Thema musste ich mit zwei Anderen bearbeiten. Das waren die beiden Schlechtesten der Klasse, die dann auch nur den Grundkurs machten. Frustriert machte ich mich mit ihnen an die Arbeit. J schrieb einen Text aus dem Internet ab. Ich sagte ihm, dass das auffallen könnte und er wenigstens ein bisschen was abändern soll. Daraufhin änderte er das Wort "Volt" in "Watt" und schaute mich stolz an. Ich korrigierte seinen Text. In der Zeit kümmerte sich A um das Plakat. Es war ein hellblaues Plakat und er malte mit hellgrünem Filzstift "Blitzt-ableiter" darauf und J klebte seinen Text mit meiner Korrektur einfach so drauf.


Ich sah meinen Traum förmlich platzen. So etwas wollte ich auf keinen Fall unter meinem Namen abgeben. Ich verschüttete also "versehentlich" meinen Kaffee über das Plakat in der Hoffnung, dass ich es als Wiedergutmachung alleine machen kann. Aber es kam anders: Ich wurde von A heftig beschimpft und er haute mir eine runter, obwohl er nicht einmal dachte, dass es Absicht war. J ging dazwischen. Ich ging nach Hause und mein Vater riet mir, doch ein eigenes Referat zu schreiben. Ich setzte mich das Wochenende hin und schrieb ein Referat über Radiotechnologie. Am Montag hielt ich das Referat und der Physiklehrer war richtig sauer über so viel "Teamunfähigkeit" meinerseits und sagte, dass ich jetzt eine Vier bekommen würde. Ich hatte das Gefühl, dass ich fast weinen muss, und verließ den Klassenraum.


Ich wandte mich an meinen Klassenlehrer, der wenigstens noch die Drei durchsetzen konnte. Ich war tagelang nicht ansprechbar. Am Zeugnistag übergab mir der Klassenlehrer mein Zeugnis. Er fragte mich mit einem Grinsen, ob ich denn gar nicht mal drauf schauen möchte. Und da stand sie, meine Zwei, die mir das Tor zu meiner Wunschausbildung eröffnete. Er sagte zu mir: "Wehe, du schaffst das nicht. Zeig es allen." Und ich habe sie jetzt auch abgeschlossen. Ich wollte ihm eigentlich nach der Ausbildung eine Mail schicken, in der ich mich noch einmal bei ihm bedanken wollte und ihm mitteile, dass es tatsächlich geklappt hat. Leider habe ich das dann doch nicht gemacht. Vor ein paar Tagen ist er an einem Schlaganfall gestorben und ich fühle mich schlecht, dass ich ihm die Mail nicht geschrieben habe. Ich glaube, er hätte sich gefreut. Ruhe in Frieden!

Beichthaus.com Beichte #00037620 vom 17.02.2016 um 00:57:00 Uhr (8 Kommentare).

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Warum kann ich sie nicht vergessen?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ex

Ich (m/29) denke noch oft an meine Ex-Freundin, die mich im Oktober letzten Jahres verlassen hat. Seit ich vor einigen Nächten in meinem Traum Sex mit ihr hatte, kämpfe ich mit mir selbst, um sie nicht wieder zu kontaktieren. Dabei hatte ich es geschafft, sie schon an Weihnachten, Silvester und an ihrem Geburtstag nicht anzuschreiben. Das Schlimme daran ist, dass ich inzwischen eine nette Frau kennengelernt habe, mit der ich regelmäßig intim werde, die ich aber aufgrund meiner Enttäuschung aus der letzten Beziehung nicht näher an mich ranlasse, obwohl sie sich eine Beziehung zu mir wünscht. Die neue Bekannte ist ein sehr lieber Mensch und auf der gleichen Welle mit mir, daher denke ich, dass sich daraus eine gute Beziehung bilden könnte, wenn mir meine Ex im Kopf nicht im Weg stehen würde.

Beichthaus.com Beichte #00037619 vom 16.02.2016 um 23:10:57 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Jacken im Uni-Schließfach

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Studentenleben

Ich (w/24) beichte, dass ich, wenn aus einem Schließfach in der Unibibliothek ein Rucksackriemen oder ein Jackengürtel raushängt, an dessen Ende einen dicken Knoten mache, ihn in das Fach darunter einklemme, wenn dieses frei ist, und es dann per Zahlencode abschließe. Ich freue mich dann immer diebisch und lache mir ins Fäustchen bei der Vorstellung, wie die betreffende Person ihren Rucksack oder ihre Jacke nicht mehr rauskriegt. Einmal habe ich dann, als ich abends die Bibliothek verließ, gesehen, dass eins meiner Opfer seinen Rucksackriemen kurzerhand abgeschnitten hat. Sorry für mein kindisches Verhalten. Und nein, ich studiere nicht BWL oder Jura.

Beichthaus.com Beichte #00037615 vom 16.02.2016 um 10:08:34 Uhr (24 Kommentare).

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