Warum die türkische Jugend so verrufen ist

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Gewalt Aggression Maßlosigkeit Last Night

Ich arbeite als Türsteher bei einer recht großen Discothek. Jeden Abend ist es meine Aufgabe den betrunkenen und vor allem randalierenden Müll aus dem Lokal zu entfernen. So auch an dem Abend, an dem ich zum ersten Mal einen Menschen fast krankenhausreif geprügelt habe. Es fing alles ganz normal an. Die Leute kamen und gingen und manche wurden von uns auch fachmännisch hinausbegleitet, nachdem sie über die Strenge geschlagen hatten. Je später es wird, um so mehr sind die Partyleute alkoholisiert, was mir eigentlich Latte ist, solange sie nicht zum Problem werden. Tja, aber wie immer muss es Leute geben, die der üblichen Standard-Dummheit noch einen High Five geben. Dieses Mal in Form eines jungen Türken samt türkischem Anhang. Der besagte Mann fing auch prompt an, wild zu pöbeln und den Frauen in der Warteschlange an den Po und Busen zu grapschen. Wir haben ihn mehrfach ermahnt und selbst seine Kumpels haben versucht, ihn in den Griff zu bekommen. Aber nein, der Junge wollte provozieren.


Wir haben ihnen daraufhin den Zutritt zum Lokal verweigert. Was dann folgte, waren die typischen Beleidigungen, wie: "Ich fick deine Mudder", oder "Scheiß deutsche Schwuchtel, ich fick dich hart, Diggah" und so weiter. Das höre ich jeden Tag und so etwas schrappt mir gepflegt am Skrotum vorbei. Aber eine Sache hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Nämlich als der Begriffslegastheniker sein Klappmesser rausgeholt hat und nicht nur uns, sondern auch eine junge Frau, welche gerade die Disco verlassen hat, bedrohte. Sie solle mit ihm mitkommen. Normalerweise schreibt das Handbuch vor, solche Leute zu Entwaffen, Festzusetzen und Bewegungsunfähig zu machen, bis die Polizei eintrifft. Aber da hat der Junge nicht mit meinen trainierten Fäusten gerechnet. Selbst ein Messer nützt nichts, wenn man es nicht einsetzen kann.


Das Ende vom Lied war, dass er am Boden lag: Mit gebrochener Nase, angeknacksten Rippen, ausgekugeltem Arm und vollgepisster Hose. Auf einmal war er kein großer Krieger mehr und hat nach seinen Kumpels geweint. Die waren zum Glück aber vernünftig und haben sich abgewendet. Der eine, ich denke mal, es war der Bruder, hat ihn als Schande bezeichnet und dass wegen solcher Aktionen, die türkische Jugend immer so verrufen sei und er, sobald er daheim ist, eine saftige Strafe bekommt. Er kam dann zu mir und hat sich in seinem Namen entschuldigt und auch der Rest der Gruppe war sichtlich geschockt von diesem ganzen Schauspiel. Ich beichte also, dass ich meine Kraft und Erfahrung dafür ausgenutzt habe, diesen Typen zu verprügeln, statt ihn standardgemäß nur bewegungsunfähig zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00037745 vom 03.03.2016 um 22:35:01 Uhr (49 Kommentare).

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Mein Vater hat sich in ein Monster verwandelt

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Verzweiflung Hass Zorn Mord Familie

Mein Vater (50) ist an einer relativ seltenen Form von Demenz (FTD) erkrankt, durch die er sich in ein abstoßendes Arschloch verwandelt hat. Ich (w/17) habe ihn immer geliebt, doch seit er sich verändert hat, hasse ich ihn! Er war ein liebender Vater und Ehemann, der immer für mich, meine Geschwister und natürlich auch für meine Mutter da war. Ein zurückhaltender, freundlicher Mann, der nur im äußersten Notfall die Stimme erhob, und dem beim besten Willen keine Schimpfwörter über die Lippen kamen. Ich hätte mir keinen besseren Vater wünschen können, doch so sollte es nicht bleiben.

Wie schon erwähnt ist er an einer Demenz erkrankt, die sich vor allem in einer Persönlichkeitsänderung äußert. Er ist nicht mehr der nette Vater, sondern ein kaltes, gefühlloses Monster. In seinen Augen gibt es nicht mehr den warmen Glanz. Sie sind nur noch starre, kalte Löcher, die mir jedes Mal, wenn ich ihn ansehe, Schauer über den Rücken jagen. Er legt auch keinen Wert mehr auf Hygiene und stinkt dementsprechend. Doch das Schlimmste ist, dass er jeden und alles lautstark beschimpft! Es ist egal, ob das ein Mensch im Fernsehen ist, oder im realen Leben. Er beschimpft uns. Er beschimpft mich, mit einem Hass und einer Inbrunst, die ich noch nie zu spüren bekommen habe. Anfangs saß ich nur stumm da und habe geheult, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass er mich so derartig verletzt. Einfach so, ohne Grund so heftig beschimpft zu werden, ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Nach einigen seiner Beschimpfungsorgien habe ich es nur noch ertragen, wenn ich ihn ebenfalls angeschrien habe. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir den Auslöser für sein abartiges Verhalten noch nicht.

Ich habe angefangen ihn zu hassen und es ging mir von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, immer schlechter, ebenso meinen Geschwistern und meiner Mutter. Wir leiden sehr unter den Wut- und Zornausbrüchen, die immer heftiger werden und teilweise mit physischer Gewalt einhergehen. Dann kam jedoch die Diagnose und ich hasste mich dafür, dass ich meinen Vater so sehr verabscheute, denn schließlich war es eine Krankheit, die ihn zu diesem Monster hatte werden lassen. Es hätte die Last von mir nehmen sollen, doch stattdessen bin ich zerrissener als jemals zu vor. Da es keine Heilung dieser Krankheit gibt, wird es darauf hinauslaufen, dass er irgendwann willenlos in einem Altenheim vor sich hinvegetiert. Und die Diagnose ändert auch nichts an seinem Verhalten. Sie ändert nichts daran, dass wir alle leiden. Deshalb habe ich mich schon mehrfach dabei ertappt, die Wutausbrüche meines Vaters zu provozieren. Ich bestrafe mich damit, dass ich ihn für etwas hasse, für das er eigentlich nichts kann. Außerdem habe ich erschrocken festgestellt, dass sich noch ein ganz anderer Hintergrundgedanke dazugesellt hat.

Wenn ich ihn so weit provoziere, dass er auf mich losgeht, dann muss ich mich schließlich wehren und was gäbe es für eine leichtere Lösung, um unser aller Leid zu beenden, als ihn womöglich aus Notwehr zu töten?! Er ist schließlich stärker als ich, und wenn er in seinem "Rausch" ist, dann habe ich keine reelle, gewaltlose Chance gegen ihn. Ich kann das Leid und die Traurigkeit in den Augen meiner jüngeren Geschwister und meiner Mutter nicht mehr ertragen. Und mein Vater ist nicht mehr mein Vater, sondern nur noch das Monster Demenz, das sich seine körperliche Hülle übergestreift hat. Ich wünschte, er wäre tot. Ich wünschte, es würde zu dieser "Notwehr"-Situation kommen, doch gleichzeitig weiß ich, dass diese Wünsche unfassbar falsch sind. So verabscheuungswürdig, dass ich sie niemandem erzählen kann, und so grausam, dass ich es nicht über mich bringe, meinen Vater noch einmal zu provozieren, weil ich mich schon mit einem blutverschmierten Messer auf dem Boden sitzen sehe. Bitte verzeiht mir diese unmenschlichen und abscheulichen Wünsche und Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00037738 vom 02.03.2016 um 16:30:00 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Unbezahlte Pizza

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Trunksucht Maßlosigkeit Diebstahl Last Night

Ich (w/25) habe vor knapp vier Jahren, während des Kölner Karnevals, eine Pizza geklaut. Nicht absichtlich, im Gegenteil, ich war so rotzevoll, dass mir die ganze Geschichte auch erst wieder eingefallen ist, als ich Tage später vor dem Lokal stand. Erst da ist mir Stück für Stück eingefallen, dass ich ja meine Gruppe verloren hatte, hungrig reinmarschiert bin - und mich schon während des Wartens super mit einer ebenfalls wahnsinnig betrunkenen Holländerin angefreundet habe. Mit der habe ich die Pizza geteilt, keiner hat gezahlt, wir sind trotzdem gegangen.


Ich klaue normalerweise nie - vor allem, weil ich dabei auffällig unauffällig bin - und es tut mir leid. Vielleicht hätte es den Besitzer entschädigt, wenn er gesehen hätte, wie ich mich vor meinen Nachbarn blamiert habe, als ich schon um sieben Uhr abends stockbesoffen in meine Wohnung gewankt bin. Oder dass ich trotzdem noch einmal im Halbsuff aufgewacht bin, und dachte, mein Schreibtischstuhl wäre meine Toilette. Oder wie ich dann um vier Uhr morgens weinend in der Dusche saß, weil ich überzeugt war, ich würde an meinem Kater sterben. Jedenfalls tut es mir leid, auch wenn es keine Absicht war.

Beichthaus.com Beichte #00037737 vom 02.03.2016 um 16:00:16 Uhr (12 Kommentare).

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Wie ich die Chance auf eine Ausbildung verkackt habe...

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Ekel Peinlichkeit Feigheit Lügen Arbeit Frankfurt

Ich hatte ein zweiwöchiges Praktikum in einer großen Firma. Es war gleichzeitig die Chance auf einen zukünftigen Ausbildungsplatz. An meinem zweiten Tag hatte ich schon sieben Arbeitsstunden hinter mir und ich merkte immer mehr, wie dringend ich kacken muss. Allerdings dachte ich die ganze Zeit, ich würde es noch aushalten und habe mich nicht getraut zu fragen, wo denn die Toilette sei. Irgendwann habe ich es dann doch nicht mehr ausgehalten und habe schließlich doch gefragt. Mit einem starken Druck im Hintern rannte ich aufs Klo. Ich zog mir die Hose runter, und als ich mich setzen wollte, kam schon alles rausgeschossen. Dummerweise traf es die Klobrille und den Boden. Ich möchte beichten, dass ich verleugnet habe, dass ich das war, und die Putzfrau daher alles wegmachen musste.

Beichthaus.com Beichte #00037736 vom 02.03.2016 um 16:00:01 Uhr in 60311 Frankfurt (Kettenhofweg) (10 Kommentare).

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Hardcore-Pornos und Horrorfilme

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Peinlichkeit

Was ich (m/36) heute beichten möchte, spielte sich Anfang der 2000er ab. DVDs waren damals schon Standard, aber Pornografie im Internet noch lange nicht. Ich hatte damals gerade meinen ersten DVD-Player gekauft und sah, dass nur wenige Häuser weiter von mir eine neue Videothek eröffnet hatte. Vorher war ich noch nie in so etwas. Ich ging also rein und gab der ausnehmend hübschen und netten jungen Frau an der Kasse meine Daten. Sie meinte, ich kann mir schon Filme aussuchen gehen, da das Erstellen der Karte ein paar Minuten dauern würde. Ich ging relativ schnurstracks in die FSK-18-Abteilung, weil zu der Zeit ein neuer Film meiner Lieblings-Horror-Reihe auf DVD erschienen war und ja, es war auch klar, dass ich zu den Pornos gehen würde. Dort standen die Hüllen in den Regalen. Ich ging also mit den Hüllen von drei Horrorfilmen und zwei extrem versauten Pornos zur Kasse. Ich legte die Hüllen hin und das Mädel warf einen Blick drauf und fing schallend an zu lachen.


Unter Prusten und Entschuldigungen erklärte sie mir dann, dass es üblich sei, kleine Chips, die unter den Hüllen wären, zu bringen, und dass man so auch nicht wüsste, was die Kunden leihen, da auf den DVDs nur "Verleih-DVD" und die Nummer auf dem Chip steht. Sie und eine, wegen des Lärms hinzugekommene, Kollegin suchten mir dann trotzdem die Filme raus und ich verließ unter dem Kichern der beiden mit hochrotem Kopf den Laden. Die Pornos habe ich mir dann auch nicht angesehen, weil ich jedes Mal, wenn ich daran dachte, an das Gelächter denken musste. Die DVDs hat ein Freund von mir abgegeben und ich habe den Laden nie mehr betreten. Heute wäre mir so etwas egal und ich würde die junge Frau wohl eher angrinsen, aber damals, war es mir unendlich peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00037730 vom 01.03.2016 um 16:47:06 Uhr (12 Kommentare).

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