9481 Aktiv zuhören

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Trägheit Ignoranz Peinlichkeit Basel

Mir ist aufgefallen, dass ich schon seit längerer Zeit ein Problem habe. Folgendes: ich kann nicht aktiv zuhören. Wieso, weiß ich selbst nicht. Ich arbeite in einem Büro und muss da regelmäßig Anrufe entgegen nehmen. Und aus irgendeinem Grund kann ich aber der Person am anderen Ende der Strippe nicht wirklich zuhören. In Sitzungen überlege mir, was ich zu Abend essen will oder ob im Kino wieder ein guter Film läuft. Aber das ist nicht nur bei der Arbeit so. Es ist egal, wer mit mir redet, nach zwei Sätzen kann ich nicht mehr zuhören! Dabei will ich das gar nicht! Auch wenn es mich interessiert, ich schweife automatisch ab. Ab und zu denke ich auch an gar nichts und nicke einfach die ganze Zeit. Ich strenge mich wirklich an, meinen Mitmenschen eine gute Zuhörerin zu sein, aber ich kriege es einfach nicht auf die Reihe. Ich schäme mich, so vieles quasi zu überhören. Ich weiß aber nicht, warum ich mich nicht einfach mal zusammenreißen kann und den Anderen wirklich mal zuhören. Aber anstatt mich zu konzentrieren verliere ich mich in meinen eigenen Gedanken. Es tut mir leid! Ich weiß nicht, wie ich es bis jetzt geschafft habe, damit durchs leben zu kommen.

Beichthaus.com Beichte #00030621 vom 27.12.2012 um 22:54:50 Uhr in 4057 Basel (Bärschwilerstrasse) (12 Kommentare).

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9482 Essen ist keine Erinnerung wert!

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Zorn Dummheit Vorurteile Ernährung

Wisst ihr, was mich wahnsinnig macht? Wenn Menschen, die im Urlaub waren, erst einmal Fotos vom Essen dort zeigen. Oder mich machen auch die Leute irre, die jeden Fortschritt beim Grillen per Foto festhalten müssen. Was auch schlimm ist: Fotos mit Leuten beim Essen. Wo leben wir denn? Als wäre es wirklich ne Erinnerung wert, wie jemand was isst.

Beichthaus.com Beichte #00017738 vom 26.09.2006 um 08:51:51 Uhr (5 Kommentare).

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“Folge

9483 Beichte #00000674

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Meine Beste Freundin war neulich bei mir zu Besuch und weil wir Glatteis hatten ist sie über Nacht bei mir geblieben. Als wir morgens aufgewacht sind, haben wir uns angesehen und angefangen uns zu streicheln. Danach hatten wir Sex. Mein Gott war das schön. Seit dem waren wir 5 mal im Bett miteinander.

Beichthaus.com Beichte #00000674 vom 11.10.2005 um 09:05:26 Uhr (5 Kommentare).

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9484 Wäsche bei 60 Grad

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Zorn Rache Engherzigkeit WG

Ich (w/19) wohne in einer WG und muss natürlich ab und zu meine Wäsche waschen. Dies wird mir aber zurzeit von meiner Mitbewohnerin erschwert. Denn sie wäscht zwar immer ihre Sachen, lässt sie aber ewig in der Waschmaschine. Dieses Wochenende ist es mal wieder so weit und ich muss echt meine Wäsche waschen. Sie wusste, dass ich waschen möchte, und hat trotzdem noch schnell eine Maschine gemacht und mich dann ganz freundlich gefragt, ob ich ihre Wäsche aufhängen könnte. Ich habe natürlich zugesagt. Ihr Zeug liegt also aktuell noch in der Maschine und sie ist übers Wochenende bei ihren Eltern. Ich habe diese Person generell so satt - auch wegen anderer Dinge - und bin froh, wenn ich in drei Wochen umziehe.


Zu meiner Beichte: Ich habe die Waschmaschine erneut angemacht, aber nicht auf 30 Grad, sondern auf 60 Grad. Ich hoffe irgendwie, dass etwas einläuft und sie sich fragt, ob die Waschmaschine spinnt oder Ähnliches. Aber zu was für einem Menschen bin ich dadurch geworden?! Ich habe die Maschine dann nach 15 Minuten gestoppt. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037166 vom 05.12.2015 um 20:28:19 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

9485 Übernahme nach der Ausbildung

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Diebstahl Rache Zorn Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb beklaut habe. Meine Ausbildung war eigentlich in Ordnung, bis irgendwann der Schichtbetrieb eingeführt wurde und wir in der Frühschicht von 6-14 Uhr und in der Spätschicht von 14-22 Uhr arbeiten mussten. Da ich anfangs noch keinen Führerschein besaß, musste ich teilweise um 3:30 aufstehen, damit ich pünktlich auf der Arbeit war. Das passte uns allen natürlich absolut nicht, weshalb wir dies auch kundtaten. Das wiederum passte unserem Ausbilder nicht. Auch in anderen Belangen haben wir unsere Meinung übermittelt. In dem Betrieb waren Ja-Sager gerne gesehen, Leute mit negativer Meinung wurden unten gehalten. So auch zum Ende der Ausbildung. Fünf Kollegen und ich bewarben uns auf eine Stelle in der Firma. Die Chancen standen sehr gut, da über zehn Leute eingestellt werden sollten. Das Vorstellungsgespräch verlief sehr gut und auch die Probearbeit in der Abteilung war ein voller Erfolg. Drei Tage vor dem Ende der Ausbildung bekam ich dann auch Bescheid, dass ich am Tage meiner Freisprechung einen Vertrag unterschreiben sollte. Ich habe mich da natürlich gefreut.


Was jetzt kommt, ist nicht bewiesen, aber trotz alledem der Grund, weswegen ich mich gerächt habe. Einen Tag vor der Freisprechung bekam ich einen Anruf, dass ich doch nicht übernommen werden sollte. Ich war gerade mit meiner Gesellenprüfung fertig und echt froh, dass der Stress jetzt vorbei ist und ich in der nächsten Woche anfangen konnte, zu arbeiten. Ein Kollege meinerseits war zu dem Zeitpunkt in der JAV, weswegen er einen Übernahmeanspruch hatte, den er auch wahrgenommen hat. Auch er hatte sich auf dieselbe Stelle beworben wie ich. Auch er sollte einen Vertrag bekommen, doch es kam anders. Der Chef der Abteilung, bei der wir alle anfangen sollten, rief ihn an und sagte, dass er, in Rücksprache mit unserem Ausbilder, uns die Stellen nicht anbieten konnte, weshalb es nicht zu einem Arbeitsverhältnis für diesen Job kam. Ich war auf 180, als ich das mitbekommen habe. Wie bereits erwähnt hatten wir gerade Gesellenprüfung und unsere Firma war so freundlich und hatte uns Werkzeug, sowie Putzzeug, welches wir für die Prüfung brauchten, zur Verfügung gestellt.


Am Tag der Freisprechung, wir hatten alle bestanden, gab es noch ein Abschlussgespräch mit unserem Ausbilder, bevor wir unser Werkzeug abgeben sollten. Scheinheilig, wie er in der gesamten Ausbildung halt war, bedauerte er es, dass wir doch keinen Job in der Firma bekommen hatten. Das war der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Ich blieb ganz ruhig und begann, das Werkzeug und die Putzmittel aus meinem Auto zu holen. Dabei "vergaß" ich dann die Lötstation, welche einen doch sehr hohen Wert hatte, und einige sehr teurere Reinigungsmittel in meinem Auto. Aufgefallen ist dies in dem Moment nicht, da nicht protokolliert wurde, wer welches Werkzeug hatte, nur wie viel ausgegeben wurde. So habe ich jetzt eine wunderbare und sehr gut funktionierende Lötstation zu Hause, die mir seitdem immer wieder gute Dienste geleistet hat. Ich bitte um Absolution. Besagter Ausbilder ist mir, zum Glück für ihn, bisher nicht über den Weg gelaufen, ansonsten würde er von mir ordentlich die Meinung gegeigt bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00033919 vom 10.09.2014 um 03:17:27 Uhr (10 Kommentare).

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