7816 Auslandsaufenthalt oder Jobsuche?

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Lügen Falschheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/25) beichte, dass ich mein gesamtes Umfeld belüge. Ich habe vor Kurzem mein Studium abgeschlossen und allen erzählt, dass ich erst mal 3-4 Monate im Ausland bin, bevor ich mich um einen Job bemühen will. Die Wahrheit ist, dass ich immer noch hier in Deutschland verweile und nur so tue, als wäre ich nicht da. Zum Glück wohnen alle Freunde und engere Verwandte am anderen Ende der Republik, sodass keiner zufällig hier vor der Tür stehen würde. Der Grund für meine Lüge? Ich bin studierter Ingenieur und finde einfach keinen Job. Ich habe einen Schnitt von 2,3, was nicht wirklich weltbewegend ist, aber doch ganz okay in meinen Augen. Es hagelt eine Absage nach der anderen. Es werden eigentlich nur junge, motivierte 20-Jährige mit mindestens 30 Jahren Berufserfahrung gesucht. Und wenn mal eine Stelle als Trainee oder Einsteiger ausgeschrieben ist, dann soll es doch bitte jemand mit einem 1,0 Schnitt sein, der schon vier Jahre Praktika Erfahrung hat und am besten noch vier Jahre Praktika-Erfahrung im Ausland gesammelt hat.


Würde ich mein Umfeld nicht belügen, würde sich inzwischen jeder darüber wundern, dass ich mehr als zwei Monate nach dem Abschluss immer noch keinen Job in Aussicht habe. Es kotzt mich einfach an, dass ich nach weit über 100 Bewerbungen noch nicht einmal eine einzige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen habe. Meine Bewerbung habe ich sogar mit fachmännischer Hilfe noch mal komplett aufpoliert, ohne Erfolg.

Beichthaus.com Beichte #00036597 vom 09.09.2015 um 23:45:22 Uhr (17 Kommentare).

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7817 Du hast die Wahl: Deine Eltern, oder ich!

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Engherzigkeit Zorn Missbrauch Selbstsucht Partnerschaft

Ich habe nach mehreren Jahren, in denen ich das Geschehene fassungslos betrachtet habe, meine langjährige Freundin vor die Wahl gestellt: Entweder sie bricht für immer mit ihren Eltern, oder die Beziehung ist beendet. Ihr Vater hat sie in der Kindheit mehrfach missbraucht (auch vergewaltigt), wofür er verurteilt wurde. Ihre Mutter wusste es und bekam auch ein etwas milderes Urteil, weil sie nichts dagegen gemacht hat. Seit sie volljährig ist, besucht sie trotz allem wieder ihre Eltern, obwohl diese sie nur ausnutzen. Sie brauchen Hilfe bei allen möglichen Dingen des Lebens. Sie sind beide einfach gestrickt.


Der Vater hat auf Baustellen gearbeitet, ist jetzt allerdings bereits Rentner, da er die Arbeit körperlich nicht mehr verrichten kann. Die Mutter hat überhaupt nie eine Ausbildung gemacht und auch nie gearbeitet. Wenn man mich fragt, war bei denen auch nie wirkliche Liebe im Spiel, sondern nur Abhängigkeit. Der Alte hat eine gebraucht, die ihm putzt, widerlichen Fraß aus der Dose erwärmt und bei Lust mal sein Verlangen erfüllt. Und die Alte brauchte einen, der ein wenig Geld nach Hause bringt, da sie ja zu blöd war, selbst eine Ausbildung zu absolvieren. Sie sind beide krank, kriminell, asozial und dumm. Meine Freundin ist nichts davon, nur fühlt sie sich immer noch für ihre Eltern verantwortlich.


Ich habe ihr gesagt, dass es mich fertigmacht, es mitansehen zu müssen, wie sie nach jedem Besuch wieder verstört ist, und die damalige Therapie vielleicht nicht ausgereicht hat. Sie meinte immer nur, sie kann mich verstehen, aber es sind ja ihre Eltern. Ich hätte kein Problem damit, wenn ihre Eltern einfach nur dumm wären. Dann würde ich sie wahrscheinlich nur selbst meiden (da sie schon sehr, sehr dumm, ungebildet und auch beide richtig ungepflegt sind, bspw. faule Zähne, sehr unangenehm riechen u. a.), aber es geht mir um die Tat damals. Es fällt mir schwer, sie jetzt vor diese Entscheidung zu stellen, da ich meine Freundin über alles liebe. Doch ich gehe an der Situation auch irgendwann kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00037650 vom 20.02.2016 um 14:30:12 Uhr (13 Kommentare).

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7818 Auf der Suche nach Sonderangeboten

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Geiz Zwang Sucht Kiel

Ich (m/27) bin süchtig nach günstigen Preisen. Das hört sich eigentlich lächerlich an, aber wartet erst mal ab. Angefangen hat alles mit einem Kumpel, der mir eine Preisvergleichsseite für Computerteile gezeigt hat. So etwas kannte ich bis dahin gar nicht. Irgendwann wollte ich mir einen neuen Rechner kaufen und weil ich auf dem Land wohne, wollte ich ihn im Internet bestellen. Ich habe dann auf dieser Seite jeden Tag Preise verglichen, um das beste Angebot zu bekommen. Es war wie eine Sucht. Es hat dann über ein halbes Jahr gedauert, bis ich mir endlich den Rechner bestellt habe, weil ich unbedingt den perfekten Zeitpunkt abwarten wollte. Wie eine Art innerer Zwang, ich wollte das allerbeste Angebot haben. Ich habe mir dann irgendwann alle paar Wochen Sachen aus dem Internet bestellt, die es in irgendwelchen Sonderaktionen besonders günstig gab. Ich brauchte die Sachen aber meistens gar nicht, ich will nur das Gefühl haben, ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Irgendwann griff es dann auch auf andere Bereiche meines Lebens über. Beim Essen habe ich nicht mehr nur das gekauft, was mir schmeckt, sondern hauptsächlich günstige Sachen gekauft und bin auch nur zu Supermärkten gefahren, bei denen ich diese Sachen am Günstigsten bekommen habe. Ich bin auch kaum noch mit Freunden Essen gegangen, weil es mir zu teuer war. An sich bin ich nicht geizig - ich kann ohne Probleme jemandem für 20 Euo Drinks ausgeben, ich muss dabei nur das Gefühl haben, dass die Drinks pro Stück günstig sind. Mittlerweile wird es echt krankhaft. Ich leiste mir überhaupt nichts mehr, was Spaß macht. Mit dem gesparten Geld mache ich überhaupt nichts, es vergammelt bloß nutzlos auf meinem Bankkonto.

Beichthaus.com Beichte #00025927 vom 23.03.2009 um 23:46:22 Uhr in Kiel (17 Kommentare).

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7819 Ausleih-Service beim Baumarkt

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Betrug Lügen Verschwendung Zorn Klagenfurt

Ich (m/23) beichte, dass ich einen Baumarkt betrogen habe. Es fing so an, dass ich gefragt habe, ob sie auch Werkzeug ausleihen - damals sagten sie zu. Als es so weit war und ich etwas gebraucht habe, sagten sie allerdings Nein. Sozusagen wurde ich gezwungen etwas zu kaufen - ich habe es auch gekauft. Das Produkt habe ich nur einmal verwendet, um ein großes Loch für ein Licht im Kasten zu bohren. Nach dem Gebrauch habe ich es fein säuberlich gereinigt und wieder schön verpackt, sodass es so aussah, als hätte ich es nie benutzt. Schließlich habe ich es zurückgebracht und mein Geld zurück bekommen, ich sagte, es war ein Fehlkauf. Es tut mir leid, dass ich zu solch einer Maßnahme gezwungen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00038700 vom 05.09.2016 um 22:15:05 Uhr in 9020 Klagenfurt (Völkermarkter Straße) (12 Kommentare).

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7820 Fahrerflucht beim Ausparken

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Feigheit Vandalismus Vandalismus Auto & Co.

Ich beichte, dass ich beim ersten Mal, als ich mit dem Auto meines Vaters unterwegs war, ein anderes Auto beschädigt und dann Fahrerflucht begangen habe. Das Ganze passierte schon vor fast 30 Jahren. Ich hatte damals meinen Führerschein gemacht und lag meinem Vater in den Ohren, mir doch seinen Wagen zu leihen, damit ich meine Freundin abholen und mit ihr in die Stadt fahren könnte. Das Ganze war eigentlich völlig unnötig, da es genug Busse und Straßenbahnen gab, aber ich musste ja angeben. Irgendwann sagte er ja und ich fuhr mit meiner Freundin stolz ins Kino. Zu meiner großen Freude war direkt gegenüber des Kinos ein Parkplatz, der fast leer war. Also geparkt, ins Kino gegangen und wieder rausgekommen. Natürlich war der Parkplatz jetzt total voll und mein Fahrzeug ziemlich eng links und rechts "beparkt". Heute würde ich da locker rauskommen, aber damals wurde ich total nervös. Beim Versuch auszuparken schaffte ich es jedenfalls, dem Fahrzeug neben uns mit der Schnauze meines Wagens die Beifahrertür ordentlich einzudellen. Na klasse, wenn das mein Vater erfahren würde! Da niemand etwas bemerkt hatte, fuhr ich - nachdem ich es endlich geschafft hatte, auszuparken - einfach davon. Der Wagen meines Vaters hatte erstaunlicherweise keinen Kratzer abbekommen. Heute tut mir das echt leid. Als vor Kurzem meine Tochter beim Aussteigen aus unserem Auto mit der Tür ein anderes Auto beschädigt hat, habe ich jedenfalls meine Visitenkarte hinterlassen und den Schaden bezahlt. Aber das macht mein damaliges Fehlverhalten natürlich nicht wieder gut.

Beichthaus.com Beichte #00037025 vom 12.11.2015 um 21:28:58 Uhr (0 Kommentare).

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