6301 Lebenslauf optimieren

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Lügen Betrug Arbeit

Lebenslauf optimieren
Ich möchte gerne beichten, dass ich während eines Bewerbungsgespräches Angaben zu meinem bisherigen Werdegang gemacht habe, deren Authentizität teilweise relativ war, ich diesbezüglich also mehr oder weniger gelogen habe. Ich bin zurzeit Auszubildender und hatte mich vor zwei Jahren auf diese Ausbildungsstelle beworben. Bereits im Vorfeld meiner Vorstellungsgespräche war mir klar, dass ich ein wenig mit der Wahrheit würde spielen müssen, da ich bis dahin fast drei Jahre lang arbeitslos und Hartz IV-Empfänger gewesen bin. Nicht gerade eine vorteilhafte Visitenkarte für ein Vorstellungsgespräch, oder? Statt gelogen könnte man aber auch sagen, dass ich meinen Werdegang etwas beschönigt habe. Drei Jahre Arbeitslosigkeit, das heißt Geparktsein, Abhängen und Däumchendrehen in verschiedenen Wiedereingliederungsmaßnahmen (u.a. in einer Art Schreinerwerkstatt und in einer Großküche) deklarierte ich zu drei Jahren Erprobung und Orientierung, jobben als Schreiner und Koch, Praktika, Fort- und Weiterbildungen sowie Seminaren um. Da die zeitlichen Verläufe ungefähr authentisch waren, war es nicht so schwierig, es schnell zu verinnerlichen. So habe ich es dann auch im Vorstellungsgespräch dargestellt.


Natürlich musste ich dann auch meinen schriftlichen Lebenslauf entsprechend anpassen und frisieren. Auch alle authentischen Bescheinigungen hatte ich komplett in Kopien vorgelegt. Irgendwie muss ich das alles glaubhaft und cool rübergebracht haben, sonst hätte ich ja keinen Ausbildungsvertrag angeboten bekommen. Ein wenig moralische Bedenken habe ich ja schon dabei, eventuell aufgrund falscher Tatsachen eingestellt worden zu sein. Andererseits habe ich ja keine Urkunden oder Ähnliches gefälscht. Deshalb war es vermutlich kein so schwerwiegender Fall. Auch habe ich ja nur zu höchstens 50 Prozent nicht die Wahrheit gesagt. Und irgendwie war es auch eine kleine Notlüge. Hätte ich mit absolut offenen Karten gespielt, hätte ich sehr wahrscheinlich keine Chance gehabt - und wenn, dann wäre ich beim ersten Ärger sehr viel schneller weg vom Fenster gewesen. Wenn der Arbeitgeber das rausfinden könnte, wäre die große Frage, ob es eine rechtliche Handhabe für ihn gegen mich gäbe (Vortäuschen falscher Tatsachen, Vertrauensmissbrauch), wodurch der Vertrag dann nichtig werden würde. Ich habe mal gelesen, dass man in Vorstellungsgesprächen juristisch gesehen tatsächlich nicht alle Fragen beantworten muss, ob man aber auch lügen darf? Ich glaube aber auch, dass im Nachhinein eine solche Lüge einen Betrieb irgendwann gar nicht mehr stören wird, wenn man im Betrieb gute Arbeit abliefert.

Beichthaus.com Beichte #00030646 vom 04.01.2013 um 03:53:21 Uhr (34 Kommentare).

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6302 Der Kamm aus dem Schwimmbad

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Diebstahl Kinder

Der Kamm aus dem Schwimmbad
Ich möchte beichten, dass ich gehandelt habe, ohne zu denken. Als ich mich vor einigen Wochen im Schwimmbad umzog, fiel mir in der Umkleidekabine ein Kamm ins Auge, der meinem Kamm zu Hause sehr ähnlich sah. Ich dachte, ich hätte ihn versehentlich eingesteckt, weil ich noch ein bisschen high war, und packte ihn in meine Tasche, dies stellte sich aber als Irrtum heraus, als ich beim Rausgehen einen kleinen Jungen sah. Dieser hatte Tränen in den Augen und suchte wie verrückt seinen Kamm, es war zwar nichts Teures, aber darauf kommt es Kindern ja auch nicht an. Sein Vater half ihm beim Suchen und mir war relativ schnell klar, dass ich die Sache so nicht beenden kann. Einem kleinen Jungen so viel Trauer zu bereiten, ist einfach nicht meine Art, dennoch war sein Kamm in meiner Tasche.

Ich half ein wenig mit, in den Umkleiden zu suchen und begab mich dann Richtung Ausgang, wo ich den Kamm einfach auf den Treppen habe fallen lassen. Da es ein nur einen Weg nach draußen gibt, musste der Junge also auch da lang und einige Minuten später, als ich im Auto saß, kam der Kleine mit seinem Vater ebenfalls raus und hatte ein Grinsen im Gesicht. Es macht zwar absolut keinen Sinn, dass der Kamm plötzlich nicht mehr bei den Umkleiden war und außerdem hätte mein Kumpel fast etwas bemerkt, aber im Endeffekt ging ich mit gutem Karma nach Hause. Dennoch sollte ich das nächste Mal etwas mehr nachdenken.

Beichthaus.com Beichte #00035664 vom 07.05.2015 um 22:03:49 Uhr (5 Kommentare).

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6303 In den Fängen meiner Pflegeeltern

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Hass Engherzigkeit Familie

Ich muss beichten, dass ich Leute wie meine Pflegeeltern hasse. Deren Lebensinhalt besteht bis heute nur aus ihrer Arbeit und der nicht unerheblichen vierstelligen Zahl, die sich am Ende des Monats auf ihrem Konto dazurechnet. Sie haben ein dickes Haus, einen riesigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032998 vom 05.04.2014 um 04:43:39 Uhr (13 Kommentare).

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6304 Der Judas

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Verrat Habgier Unglaube

Ich hätte Jesus Christus auch für dreißig Silberlinge verraten.

Beichthaus.com Beichte #00007386 vom 04.04.2006 um 00:45:22 Uhr (11 Kommentare).

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6305 Ein Furz in der Cafeteria

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Ekel Schamlosigkeit Peinlichkeit

Ich war heute in der Cafeteria und habe beim Essen einen fahren lassen - der hat so gestunken. Ich schäme mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00015009 vom 04.08.2006 um 10:06:48 Uhr (7 Kommentare).

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