5821 Selbstgespräche

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Manie Peinlichkeit Neurosen Zerpenschleuse

Ich führe seit Jahren schon zu Hause Selbstgespräche. Ich frage mich nach meiner Meinung, kritisiere mich, gebe mir Ratschläge, sage mir, wie gut ich aussehe oder dass ich heute wieder tierisch aus dem Maul stinke, etc. In letzter Zeit fällt mir aber auf, dass ich mir öfter widerspreche und dann fange ich an, mich mit mir zu streiten - oder ich bin beleidigt und rede nicht mehr mit mir. Ist das normal oder sollte ich mir Sorgen machen? Ich mag mich eigentlich so, wie ich bin und finde das ist einfach nur eine Macke. Hoffe ich doch!

Beichthaus.com Beichte #00011076 vom 29.06.2006 um 05:13:28 Uhr in Zerpenschleuse (6 Kommentare).

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5822 Die Nacht meines Lebens

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Morallosigkeit Trunksucht Schamlosigkeit Fremdgehen Linz

Ich habe übel gesündigt und habe nun sehr gemischte Gefühle darüber. Um es der Reihe nach zu erzählen: Da gibt es dieses Mädchen - ich nenne sie hier Sarah. Sie ist hübsch und war vor einem Jahr in mich verliebt, bis ihr ein anderer Typ den Kopf verdrehte. Dieser ist nun aber doch nicht Mr. Right und so begann sie vor einem Monat, wieder mit mir zu flirten (ja, sie war ein bisschen flatterhaft). Sie sah wirklich gut aus und ich war nicht fad - also haben wir uns gleich für den nächsten Monat in meiner Wohnung verabredet. Nach einer Weile hat sie gemeint, dass fünf ihrer Freundinnen auch mitkommen wollen. Super, dachte ich, das war es dann mit der feurigen Nacht zu zweit. Ja gut: Es war schon moralisch verwerflich von mir, mich mit ihr einzulassen, während sie noch in einer Beziehung war - aber ihr Partner war ein echter Scheißkerl, daher war ich in diesem Punkt mit mir im Reinen. Und auch wenn das für mich schon schwer danach roch, dass sie einfach feiern wollte, ohne das Chaos danach bei sich zu haben, willigte ich ein.


Nach einigem hin und her, da ich eigentlich noch Freunde einladen wollte, die allerdings alle absagten, kamen also wirklich sechs Mädchen in meine Wohnung. Ich kannte ihre Freundinnen bis dahin noch überhaupt nicht - es waren ja "bloß" Schulkolleginnen von ihr. Ich dachte im Vorhinein, dass das die hässlichen Freundinnen sein würden, die jedes hübsche Mädchen halt so hat. Aber weit gefehlt: Das waren ohne Ausnahme bildschöne Mädels, die sich gemeinsam mit mir als einzigem Typen zu besaufen begannen. Am Liebsten wäre ich auf die Straße gerannt und hätte gejubelt, bei diesem Glücksfall. Wir kippten in dieser Nacht also so einiges in uns rein - anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn zu einer Disco und ließen es krachen. Eigentlich hätte mein Fokus nur Sarah gelten sollen, doch ich war schon so hinüber, dass ich eine ihrer Freundinnen (ich nenne sie hier Lisa) völlig enthemmt antanzte. Lisa hat sofort mitgemacht und es wurde nach einiger Zeit ordentlich eng in meiner Hose. Das alles hat Sarah wiederum mitbekommen und wollte mich quasi "zurückerobern". So wurde ich gleichzeitig von zwei umwerfenden Mädels betanzt. Dass ich mir dabei wie ein Gott vorkam, ist wohl verständlich. Lisa ließ nicht locker, bis wir wieder in der Wohnung waren. So kam es, dass Sarah, Lisa und noch eine Freundin, die ich hier Julia nenne, zu viert quer auf meinem Bett lagen, während die anderen gingen. Obwohl wir komplett dicht vom ganzen Alkohol waren, redeten wir noch über dies und jenes - Banalitäten halt. Nun zu meiner eigentlichen Sünde: Während wir redeten, ging es unter der Bettdecke völlig drunter und drüber. Wir lagen in folgender Reihenfolge: Sarah, Julia, ich und Lisa.


Zuerst nahm Lisa meine rechte Hand und ich streichelte damit ihren Körper - um irgendwann dort zu landen, wo es ihr besonders gut gefiel. Nach einer Zeit begann sie unwillkürlich, leise zu stöhnen und sich zu winden. Trotzdem redeten wir völlig normal weiter - oder versuchten es zumindest. Andererseits konnte ich einfach nicht widerstehen, es nicht auch bei Julia zu versuchen - oh Gott, ich war einfach so ein Schwein. Sie versuchte nur rein demonstrativ, meine Hand wegzuhalten. Nach einiger Zeit spürte ich dann Sarahs Fuß, wie er sich einen Weg genau in meine Mitte bahnte. Halleluja! Das war der schrägste Moment, den ich seit Jahren erlebt hatte: Wir redeten Blödsinn, während ich links und rechts Traummädchen manuell befriedigte und die Dritte sich um mich kümmerte. Jeder wusste, was der andere unter der Decke tat. Ein bisschen wie im Film. Es hat auch allen gut gefallen. Aber nun der Punkt, warum ich so ein absolut schlechtes Gewissen dabei habe: Sie hatten alle einen Freund. Ich bin das Arschloch, das irgendwelchen armen Kerlen ihre Traumfrauen beim eher christlich geplanten Wohnungsaufenthalt "wegbefriedigt" hat. Es trudelten sofort zwei neue Freundschaftsanfragen bei einem bekannten sozialen Netzwerk bei mir ein und sie wollten das Ganze so bald wie möglich wiederholen. Ich bemühe mich eigentlich immer, mit meinem Gewissen im Reinen zu sein, aber diese Nacht war so wunderbar, dass ich immer noch total aus dem Häuschen bin. Das war wohl meine schwerste Sünde des Jahres und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032720 vom 14.02.2014 um 17:36:49 Uhr in 4020 Linz (Hofberg) (12 Kommentare).

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“Beichte

5823 Weihnachtstüte geraucht

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Lügen Drogen Weihnachten

Ich hab meinen Eltern früher immer gesagt, ich würde an Weihnachten einen Gottesdienst früher gehen, da dort auch mein Kumpel hin ist. In Wirklichkeit sind wir aber in den Wald und haben eine Weihnachtstüte geraucht *g*
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Beichthaus.com Beichte #00004494 vom 18.01.2006 um 02:34:20 Uhr (5 Kommentare).

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5824 Die Blume und die Mark

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Begehrlichkeit Kinder Schule

Ich beichte, dass ich in der ersten Klasse in ein Mädchen verliebt war. Um sie rumzukriegen, habe ich ihr in einem Schuhkarton verpackt eine Blume und EINE D-Mark geschenkt. Irgendwie zum Totlachen, oder?

Beichthaus.com Beichte #00008268 vom 24.04.2006 um 04:39:15 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

5825 Ich werde jetzt an mich denken!

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Zorn Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft

Ich muss jetzt doch mal etwas beichten. Und zwar habe ich in der letzten Zeit immer öfter die Erfahrung gemacht, dass ich zwar gut genug bin, wenn sich die Leute bei mir ausheulen oder mich mit irgendeinem Quatsch volllabern wollen, ich aber im Gegenzug ignoriert, runtergemacht oder gar beleidigt werde. Also beichte ich hiermit, dass ich ab sofort nur noch mein Ding mache, für keinen mehr da sein werde und jeden, der meint, auf mir herumtrampeln zu müssen, rigoros aus meinem Bekannten- und Familienkreis streichen werde. Ich lasse mich nicht mehr kaputtmachen!

Beichthaus.com Beichte #00038180 vom 03.05.2016 um 12:44:23 Uhr (10 Kommentare).

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