4601 Trinkgeld für Tellertaxis

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Geiz Engherzigkeit Zorn

Ich gebe kein Trinkgeld! Diese bodenlose Frechheit, anzunehmen, dass einem als Servicekraft auch noch Trinkgeld zusteht, stinkt mir gewaltig. Trinkgeld ist dazu da, eine besondere Leistung zu honorieren, wenn die Servicekraft etwas Positives getan hat, was sie nicht hätte tun müssen. Also eine Leistung über das hinaus, was normalerweise nötig ist. Ansonsten ist es ihr Job, mir mein Essen zu bringen und Getränkebestellungen aufzunehmen. Das gehört mit zu den Anforderungen dieses Jobs! Letztens hatte ich eine Bedienung, die den ganzen Abend mürrisch Dienst nach Plan gemacht hat und am Ende auch noch bei der Abrechnung fragte, was mit ihrem Trinkgeld sei. Ich antwortete: "Für was? Für schlechte Laune und lieblosen Service?" Daraufhin keifte sie mir die Ohren voll, dass es Standard sei, dass jeder zahlende Gast Trinkgeld geben muss.


In den Preisen der Getränke sowie Speisen, egal, ob Pizza, Sushi, Döner, Restaurant oder Kneipe, sind die Fixkosten mit dabei. Heißt also, dass in den Listenpreisen die Löhne enthalten sind, ergo ist die Servicekraft nicht auf mein Trinkgeld angewiesen. Wenn ich irgendwo einkaufen gehe, zum Beispiel im Baumarkt, gebe ich dem Kassierer doch auch kein Trinkgeld, nur weil er seinen Job macht. Ich möchte mal die Augen sehen, wenn ich meinem Kunden ein Werkstück abliefere und auf die 300 Euro noch 5 Euro Trinkgeld aufschlage oder verlange. Klar, es mag ein stressiger Job sein, bei dem viele nicht viel verdienen. Aber ihr habt es euch so ausgesucht! Dann geht putzen oder Hunde sitten. Klar ziehe ich mir hier grade den Zorn aller Tellertaxis auf mich, aber egal. Wer Trinkgeld will, muss extra Service liefern und nicht Dienst nach Vorschrift.

Beichthaus.com Beichte #00035212 vom 07.03.2015 um 07:40:26 Uhr (35 Kommentare).

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4602 Mit dem Magic Wand auf der Couch

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Masturbation Schamlosigkeit Nachbarn Oldenburg

Mit dem Magic Wand auf der Couch
Ich habe meinen Nachbarn zusehen lassen, wie ich (w/31) mir mit meinem Magic Wand "Verspannungen löste". Kurz zur Info: Das ist ein Massagestab, groß, kräftig, starke Vibration - das Ding ist wirklich der absolute Wahnsinn. Aber nun zu meiner Beichte: Ich wohne im Erdgeschoss, und wenn die Gardine etwas geöffnet ist, kann man meine Couch vor der Balkontür sehen. Wenn ich von dort aus dem Fenster schaue, ist der Gemeinschafts-Parkplatz quasi direkt davor. Nun denn, ich saß dort und hatte Spaß mit dem Magic Wand, als mein Nachbar kam und zu seinem Auto ging. Die Gardine hatte ich nicht ganz geschlossen, aber ich dachte mir nicht wirklich etwas dabei, da die Wahrscheinlichkeit, dass er hier reinschaut, nicht sonderlich hoch war. Falsch! Ich beobachtete ihn, wie er zum Auto ging, an der Tür angelehnt stehen blieb und genau hier reinsah! Für einen kurzen Moment dachte ich, ich könnte ja aufhören und so tun, als hätte ich ihn nicht bemerkt, aber dann spreizte ich meine Beine so weit wie möglich und machte es mir weiterhin selbst. Er stand derweil am Auto, sah zu, fasste sich dann in die Hose und stieg ein. Er fuhr allerdings nicht weg, sondern saß im Auto und beobachtete, wie ich es mir immer heftiger selbst machte und mich zum Äußersten trieb. Ich möchte beichten, dass ich es genossen habe, zu wissen, dass er mich sieht. Allerdings weiß ich nicht, wie ich ihm jemals wieder begegnen soll - dabei lässt sich das ja zumindest im Hausflur kaum verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00033578 vom 10.07.2014 um 10:03:57 Uhr in 26313 Oldenburg (Hauptstraße) (20 Kommentare).

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“Folge

4603 Das ausschweifende Sexleben des Mauerblümchens

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Maßlosigkeit Selbstsucht Verrat WG

Vor drei Jahren zog ich (w/23) in eine universitätsnah gelegene, günstige WG mit meiner besten Freundin und einer weiteren ihrer Freundinnen, mit der ich im Vorfeld nicht so viel zu tun hatte. Diese Freundin ist ein schüchternes Mauerblümchen. Brillenträgerin, sackartige Klamotten, nie gefärbte Haare, geschweige denn Make-up. Sie geht niemals auf Partys, und wenn, sieht man ihr regelrecht an, dass sie gerne woanders wäre. Dementsprechend unauffällig verhielt sie sich in der WG. Sie war lieb und nett, hielt den Putzplan ein, putzte gelegentlich sogar für uns mit und trank ansonsten in Ruhe ihren Tee, las ihre Bücher und ging dreimal die Woche zum Sport. Ein Jahr lang lief es absolut reibungslos und unkompliziert. Das Einzige, was uns beiden Mädels an ihr störte, war ihre hammermäßige Figur, wenn sie uns aus Versehen mal in ihrer Oma Unterwäsche oder gar nackt über den Weg lief. Sie hat phänomenale große Brüste, die jedoch nicht mal im Ansatz hängen, sondern gleichmäßig rund und straff sind, keine einzige Delle an ihrem wunderschönen Apfelpo, schlanke, leicht muskulöse Arme und Beine, eine schmale Taille, und einen Waschbrettbauch.

Wir haben immer darüber gescherzt, dass diese Pracht vermutlich nie ein Mann je zu Gesicht bekommen würde, und sie quasi nach ihrem Ableben noch originalverpackt sein würde. Dann kam jedoch der unsägliche Tag, als sie einen Typen mitbrachte. Ein echter Schönling, sehr muskulös und durchtrainiert. Sie hatte ihn im Fitnessstudio aufgerissen. Wir wunderten uns, was so ein Typ mit diesem Mauerblümchen wollte. Sie verkrochen sich aber zunächst nur auf ihr Zimmer und kamen nur ab und an heraus, um Tee zu kochen, oder etwas zu essen zu holen. Pünktlich gegen 22:00 ging der Typ nach Hause. Man sah unserem Mauerblümchen an den Tagen danach schon an, dass sie ziemlich verknallt war. Meine beste Freundin nahm sie etwas ins Gebet und riet ihr zur Vorsicht bei solchen Typen. Die seien nur auf Sex aus und würden dafür gerne mal Mädchen das Blaue vom Himmel lügen. Es brachte jedoch nichts. Der Typ kam immer häufiger vorbei, die beiden tranken Tee und dann ging es rund. Nach etwa einem Monat begann sie dabei zu stöhnen wie ein Pornostar, wo sie vorher nur etwas gewimmert hatte. Wir trösteten uns mit der Aussicht darauf, dass er bald eh die Nächste am Start hatte. Fehlanzeige. Der Typ blieb hängen. Wir hangelten uns von Monat zu Monat, ihr Stöhnen blieb und wurde nun ab und an sogar von Befehlen unterbrochen, was er mit ihr zu machen habe und wo er ihr hin ejakulieren sollte.

Wir baten sie darum, Rücksicht auf uns zu nehmen, aber das hielt nie sehr lange vor. Auf unsere Bitte zum Verkehr doch woanders hinzugehen, zum Beispiel zu ihm, erklärte sie uns allen Ernstes, dass das nicht ginge, weil er eigentlich eine Freundin hatte, deren Interesse an Sex sich jedoch arg in Grenzen hielt und sie deshalb eine offene Beziehung führten. Wir schlugen nur die Hände über dem Kopf zusammen, als wir das hörten, und versuchten ihr klarzumachen, dass die Chancen gutstanden, dass er sie dahin gehend gründlichst belog. Es wurde jedoch immer schlimmer mit den Beiden. Bald hing in der kompletten WG dieser typische Sexgeruch fest, egal wie gründlich man lüftete. Wir hatten den Verdacht, dass sie es durch die ganze Wohnung trieben, wenn wir nicht da waren und ihr Orgasmus schallte mindestens drei Mal pro Woche durch die Nacht. Sie ließ sich auch ein Bauchnabel- und ein Nippelpiercing stechen, weil er das geil fand.

Wir beiden beratschlagten nach einem halben Jahr des geduldigen Ertragens, was denn gegen die Plage zu tun sei. Einfach rauswerfen konnten wir sie nicht, da sie als Hauptmieterin im Mietvertrag stand und ihre Eltern für die Wohnung gebürgt hatten. Einfach ausziehen ging auch nicht, da die Wohnsituation in der Stadt äußerst angespannt war und auch immer noch ist. Meine beste Freundin wollte der Freundin des Typen einen anonymen Tipp zukommen lassen, damit sie mal eingriff. Ich fand das zwar ziemlich mies, aber aus schierer Hilflosigkeit taten wir es schließlich. Wir fügten sogar Screenshots von Sexchats der Beiden an, in dem sie unter anderem sehr eindeutige Bilder tauschten. Danach geschah jedoch vorerst absolut gar nichts. Ganz offensichtlich hatte der Typ nicht gelogen und sie führten wirklich eine offene Beziehung. Das Geschrei wurde jedoch immerhin weniger und leiser mit der Zeit, obwohl die Besuche gleich oft blieben und der Geruch nach Sex jetzt auch Freunden auffiel, die man mit nach Hause nahm.

Ich erschrak als ich mal einen Blick in das Zimmer besagter Mitbewohnerin warf. Sie hatte eine Liebesschaukel, ein Andreaskreuz und noch diverse andere Sexualrequisiten in ihrem Zimmer offen herumstehen. Nach einem halben Jahr hörten die Besuche plötzlich auf, der Geruch und die Utensilien verschwanden. Unsere Mitbewohnerin lebte zurückgezogen und ruhig wie vorher, außer, dass sie plötzlich nächtelang weg war. Nun gut, das juckte uns herzlich wenig. Eines Tages flatterte uns ein Schreiben der Polizei ins Haus, die meine beste Freundin und mich zur Klärung eines Sachverhaltes auf das Revier bestellten. Wir rätselten tagelang, was das Problem war, aber kamen nicht drauf. Mit gemischten Gefühlen gingen wir schließlich zu dem Termin, wo wir uns mit dem Vorwurf konfrontiert sahen, private Daten vom Rechner unserer Mitbewohnerin gestohlen und weiterverbreitet zu haben. Blöderweise gab es viele Indizien dafür, dass wir an der Nummer mit den Fotos zumindest beteiligt waren. Wir kamen am Ende zwar glimpflich davon, aber unsere Mitbewohnerin kündigte uns auch direkt den Untermietvertrag, sodass wir uns relativ zügig etwas Neues suchen durften. Bei unserem Auszug stellten wir fest, dass ihr Typ offensichtlich direkt bei ihr einzog.

Ich wohnte ab da in einer Kiffer-WG, in der sich die Pfandflaschen auf dem baufälligen Balkon stapelten, uralte Essensreste in der Küche vergammelten, und man Angst haben musste, sich auf der Klobrille die Syphilis zu holen. Meine beste Freundin hatte ein möbliertes Zimmer in einer WG mit mehreren Hundebesitzern. Insgesamt ging es uns wesentlich mieser als vorher mit einer gelegentlich stöhnenden Mitbewohnerin. Meine Beichte: Wir haben damals wohl größtenteils aus Missgunst und Neid gehandelt, und uns damit gründlich selbst ins Knie geschossen. Mittlerweile ist mir klar, dass man vielleicht erst noch einmal das Gespräch hätte suchen sollen, bevor man derart krasse und hinterlistige Maßnahmen ergreift.

Beichthaus.com Beichte #00035112 vom 18.02.2015 um 22:57:42 Uhr (14 Kommentare).

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4604 Kriminelle sollte man einfach aufhängen!

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Engherzigkeit Zorn Verschwendung

Ich möchte beichten, dass ich kein moralisches Problem damit hätte, Kriminelle einfach aufzuhängen. Dabei spielt es für mich überhaupt keine Rolle, ob es sich bei diesen Individuen um Deutsche, Ausländer oder Marsianer handelt. Bei Leuten, die es für richtig befinden, einfach Obdachlose anzuzünden, Frauen die Treppe hinunterzutreten, mit dem LKW auf einem Weihnachtsmarkt herumzukurven oder eine Frau an ein Seil zu binden und sie im Auto über die Straße zu schleifen, sehe ich es nicht ein, warum ich als Steuerzahler dafür aufkommen sollte, wenn diese Subjekte eingeknastet oder abgeschoben werden. Wenn es nach mir ginge, würde ich solche Leute einfach am nächsten Baum aufhängen und damit sicherstellen, dass solche Parasiten uns höchstens noch ein Seil aus dem erstbesten Baumarkt kosten und ansonsten niemandem mehr zur Last fallen werden.

Beichthaus.com Beichte #00039124 vom 28.12.2016 um 18:58:50 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

4605 Trauma für die Psychotherapeutin

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Verzweiflung Aggression

Ich bin Ende 40 und habe meiner Psychotherapeutin vermutlich ein Trauma verpasst. Es tut mir sehr leid, denn ich bin eigentlich ein sehr friedfertiger Mensch. Aber von Anfang an. Ich hatte eine glückliche und schöne Kindheit, liebevolle Eltern und keine Sorgen. Mit 21 habe ich die Frau geheiratet, die ich liebte. Sie wurde schwanger und das Glück war perfekt. Das Leben änderte sich aber plötzlich, denn unser Kind starb im siebten Monat im Mutterleib. Es war sehr schwer für mich, aber anscheinend weniger schwer für meine damalige Frau, da sie wenige Monate später fremdging. Sie hat mich ausgenutzt so lange es ging. Irgendwann war ich pleite und kaputt, sie zog dann plötzlich zu ihrem türkischen Lover. Die Scheidung gestaltete sich schwierig, da sie im Trennungsjahr zwei Kinder von ihrem Lover bekam, und teilweise keinen festen Wohnsitz hatte. Okay, irgendwann war ich dann geschieden und habe versucht, die Vergangenheit zu verarbeiten. Ich war ungefähr drei Jahre allein und habe nach einiger Zeit eine neue Frau kennengelernt.

Sie war mein Traum, alles war gut und schön. Dann wurde sie schwanger und das Glück war perfekt. Es kam allerdings die Ernüchterung, denn sie ist ein Borderliner. Insgesamt ein eher mäßiger Verlauf, aber ein normales Leben ist schwer. Wir bekamen noch ein zweites Kind und leben seither als Scheinfamilie zusammen. Es gibt seit ca. 7-8 Jahren keinen emotionalen oder sexuellen Kontakt zwischen mir und meiner Frau, wir spielen unsere Rolle für die Kinder. Und ich habe so viel probiert, weil ich nicht begriffen habe, was ein Borderliner ist. Im Job läuft es auch mehr als schlecht: Ich habe eine gute Ausbildung, aber es gab viel Ärger, schlechte Bezahlung und keine Perspektive. Es geht aber noch besser: In den letzten fünf Jahren sind meine Eltern beide an Krebs erkrankt. Eine kurze Zusammenfassung: Meine Eltern sterben bald, meine Familie ist ein Theaterstück für die Kinder, mein Job bringt mich kurz vor ein Burn-out, ein Sexualleben habe ich seit Jahren nicht und ich verliere die Hoffnung und werde zunehmend depressiv.

Meine Hoffnung war eine Therapie als Hilfe, um das alles zu verdauen: Was sagt die Frau Doktor? "Seien sie positiv", "empfinden sie Verständnis für Ihre Mitmenschen", "Respektieren Sie die Eigenheiten der anderen Menschen", und so ging das jede Therapiestunde. Mir ist dann irgendwann der Kragen geplatzt, ich bin im Affekt aufgesprungen, habe sie gepackt und angeschrien: "Deine Scheiß Ratschläge kannst du dir in den Arsch stecken!" Dieser Gefühlsausbruch tut mir leid, zumal ich 1,97m groß und sehr kräftig bin, und sie dagegen sehr zierlich ist. Ich war nie wieder in der Praxis, meine Probleme haben sich auch nicht gelöst. Ich versuche, meinen beiden Kindern eine glückliche und sorgenfreie Kindheit zu ermöglichen, und werde weiter meine Rolle spielen. Aber irgendwann kommt der Knall.

Beichthaus.com Beichte #00035957 vom 18.06.2015 um 13:51:01 Uhr (13 Kommentare).

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