4186 Alkohol sollte verboten werden!

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Vorurteile Ekel Trunksucht

Ich (m/31) beichte, dass ich, wenn ich durch einen Supermarkt gehe, bestimmt fünf Mal "Alkoholiker" oder "alles Alkoholiker" denken muss. Ich habe eine absolute und irrationale Abneigung gegen Alkohol und kann auch nicht wegschauen, wenn jemand Weinflaschen oder sonstige Alkoholika im Einkaufswagen oder auf dem Band liegen hat. Ich frage mich dann, ob und wie lange er bzw. sie schon ein Alkoholproblem hat und ob er oder sie sich dessen bewusst ist. Außerdem halte ich bei solchen Leuten Ausschau nach den Anzeichen einer Alkoholsucht (sichtbare Äderchen im Gesicht, rote Nase, Zittern, und so weiter) selbst wenn sie nur eine Flasche Wein kaufen, die wahrscheinlich fürs Kochen gedacht ist. Wenn sie aber mehr kaufen, etwa eine ganze Kiste Wein oder zwei Flaschen Schnaps, denke ich, dass die gerade Ihren Vorrat für die nächsten Tage kaufen, während die anderen wahrscheinlich jeden Tag nur eine Flasche kaufen, damit es nicht so auffällt.


Ich vermute aber auch, dass viele Kioske und kleine Supermärkte von Alkoholsüchtigen leben und dies insgeheim unterstützen, besonders mit den kleinen Schnäpsen - mal ehrlich, die trinkt doch keiner, weil es schmeckt, sondern nur, um betrunken zu werden. Was meiner Meinung nach auch bei 80 Prozent der Spirituosen der Fall ist. Ich beichte also meinen Wunsch, jeglicher Alkohol wäre ab sofort verboten - oder noch besser, könnte gar nicht mehr hergestellt werden, obwohl ich rational weiß, dass die meisten Menschen vernünftig mit Alkohol umgehen können. Kleiner Nachteil: Es gäbe weniger Beichthausgeschichten von versoffenen Idioten und betrunken Mädchen, die etwas bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00034789 vom 06.01.2015 um 10:51:19 Uhr (20 Kommentare).

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4187 Grenzkontrolle

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Hochmut Polizei

Ich habe heute bei einer Grenzkontrolle auf die Frage, ob ich Drogen dabei habe geantwortet "ne heute nicht". Daraufhin habe ich den Anstoss vom Deutschlandspiel verpasst, weil die Beamten das irgendwie als Motivation gesehen haben meinen Wagen komplett auseinander zu nehmen. Dazu möchte ich noch beichten, dass ich daran glaube das Deutschland Fußball-Weltmeister wird.

Beichthaus.com Beichte #00010522 vom 21.06.2006 um 07:45:32 Uhr (3 Kommentare).

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“35.000

“Folge

4188 Chemotherapie

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Peinlichkeit Gesundheit

Hiermit möchte ich mich bei allen Mitmenschen bedanken, die sich in den letzten vier Monaten, während meiner Chemotherapie, um mich gekümmert haben.


Chef: Tut mir Leid, dass ich in letzter Zeit nicht auf der Arbeit war. Ich werde ab dem 14. September wieder zur Verfügung stehen.

Mom: Tut mir Leid, dass ich die halbe Wohnung vollgekotzt habe und es nicht wegräumen konnte.

Bruder: Tut mir Leid, dass ich an Deinem Geburtstag Kopfschmerzen vorgespielt habe, nur um den ganzen Tag im Bett liegen zu dürfen und mich erholen zu können.

Schwestern: Tut mir Leid, dass ich wegen jeder Kleinigkeit die Klingel benutzt habe und zu faul war mich aus dem Bett zu bewegen. Ich weiß, die Eiswürfel, das Eis, euer Kaffee, ich hätte alles selbst holen können.

Es tut mir wirklich Leid. Da ich aber selbst in der Pflege tätig bin, möchte ich noch eins sagen: Ich habe etwas gelernt. Jedes einzelne Bedürfnis eines pflegebedürftigen Menschen zu respektieren. Ich sehe dies als zweite Chance und werde meine Arbeit mit mehr Liebe und Beachtung ausführen.

Beichthaus.com Beichte #00030191 vom 22.08.2012 um 01:38:28 Uhr (17 Kommentare).

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4189 Der Kaffee, der das Fass zum Überlaufen brachte

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Rache Gewalt Aggression Schule

Es gibt einen Typen an meiner Schule, der mich regelmäßig gemobbt hat und es immer noch ab und zu tut. Er macht in letzter Zeit auf "guter Kumpel" mit mir, da er sitzen geblieben ist und in meinem Jahrgang fast keine Freunde hat. Er mobbt so richtig provokativ und […]
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Beichthaus.com Beichte #00034795 vom 06.01.2015 um 18:01:21 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

4190 Verzocktes Familien-Wochenende

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Lügen Falschheit Neuhardenberg

Ich stand bis vor Kurzem davor, meine Master-Abschlussarbeit abzuschließen. Meine Freundin wusste darüber natürlich Bescheid - dennoch beschloss sie, dass wir mit unserem Kind nach Norddeutschland zu ihrer Familie fahren. Über ein langes Wochenende. Ich habe ihr von Anfang an gesagt, dass dies für mich aufgrund der Abschlussarbeit schwer wird. Dazu ist zu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt auf die Korrektur meines Betreuers wartete. Gemessen an seinem Standard ging ich stark davon, aus das viel nachzubessern sei. Zudem hatte ich zu diesem Zeitpunkt nur noch zehn Tage Zeit, da dann die Abgabefrist auslief.


Natürlich war sie nicht sehr erfreut, fuhr aber alleine mit unserem Kind zu Ihrer Familie. Ich bekam am Freitagabend dann das Feedback meines Betreuers: Es war wenig zu tun. Nur noch ein paar Sachen prüfen, ausformulieren, geradebiegen und dann abgeben. Tja. Ich habe das ganze Wochenende über gezockt und einfach nur vom Stress entspannt. Als sie zurückkam, spielte ich den Gestressten, der noch extrem viel Arbeit mit der Abschlussarbeit hatte. Die Woche darauf habe ich sie dann abgegeben und meiner Freundin geschworen, dass die zukünftigen Wochenenden der Familie gehören. Ich bitte um Absolution für mein verzocktes Wochenende.

Beichthaus.com Beichte #00036208 vom 20.07.2015 um 19:58:16 Uhr in Neuhardenberg (14 Kommentare).

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