4126 Du musst dich nicht outen!

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Maßlosigkeit Zorn Neugier Gesellschaft

Ich beichte, dass ich Outings bezüglich der Sexualität eines Menschen als überflüssig empfinde. Für viele ist ein Outing immer etwas ganz Großes, Tolles und Befreiendes, vor dem aber auch Angst besteht. Aber am Ende ist es nichts anderes als anderen Menschen von seiner sexuellen Vorliebe zu berichten und genau das ist der Punkt: Es geht, verdammt noch einmal, niemanden etwas an, auf welches Geschlecht man steht! Und ich will auch nicht wissen, auf wen andere stehen, egal ob Mann, Frau, Trans oder sonst etwas. Dann müsste man sich doch theoretisch für alles outen, für Gewohnheiten, Essensvorlieben, Pflegeroutinen. Es ist einfach etwas, das andere nichts angeht und was in meinen Augen auch keiner von irgendjemandem wissen will oder wissen wollen darf. Sollen doch alle lieben, essen, vögeln und tun, was sie wollen.

Beichthaus.com Beichte #00037328 vom 03.01.2016 um 18:26:31 Uhr (14 Kommentare).

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4127 Bei der Selbstbefriedigung gestört

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Masturbation Peinlichkeit Familie

Ich habe neulich meine 15-jährige Cousine dabei beobachtet, wie sie sich selbst befriedigt hat. Ich habe dann gewartet, bis sie fast gekommen ist. Dann bin ich einfach in ihr Zimmer reingeplatzt und habe ein erstauntes Gesicht gemacht. Sie war schon so weit, dass sie gezuckt und leise gestöhnt hat. Aber als sie mich gesehen hat, hat sie schlagartig aufgehört und mich entgeistert angeschaut. Ich habe mich dann entschuldigt, mich mit einem Grinsen im Gesicht umgedreht und bin wieder gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00000753 vom 11.10.2005 um 09:05:26 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

4128 Das Geld meiner Oma

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Diebstahl 50+ Geld Familie Nürnberg

Eine Sache beschäftigt mich seit Jahren. Ich war etwa 13, keine Anzeigen, keine Randale, kein Alkohol oder Kippen, kein Stress, kurzum ein ganz normales Mädel. Die Beziehung zu meiner Oma (väterlich) war ziemlich gut, ich besuchte sie immer mal wieder. Die Besuche wurden nach und nach weniger, ich hatte eher auf andere Dinge Lust und meine Eltern konnten gesundheitlich nie mitkommen. Bei einem meiner letzten Besuche war meine Oma irgendwo (ich weiß es nicht mehr) im Garten. Ich kramte ein wenig im Schrank - was ich suchte weiß ich ebenfalls nicht mehr - und fand ein paar Hundert Euro (oder Mark - es war so 2001). Keine Ahnung wie ich auf die bescheuerte Idee kam, aber ich nahm mir zwei Scheine, sprich 200. Ich hatte damals ganz normales Taschengeld, wäre also nicht am Hungertod gestorben.
Anfangs bemerkte es keiner und was ich davon kaufte ist wohl auch so unwichtig gewesen dass ich es heute nicht mehr sagen kann. Irgendwann rief meine Oma dann an und erzählte meinen Eltern, dass das Geld verschwunden sei. Ich dementierte weil ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und meine Eltern glaubten mir.


Weihnachten kam sie dann zu uns (es war das letzte Weihnachten was wir miteinander verbrachten) und sprach irgendwann dieses Thema an. Ich wollte Weihnachten nicht vermiesen, nicht an diesem Tag zugeben was ich getan hatte - und so dementierte ich wieder. Meine Oma war ja nicht blöde - sie wusste natürlich, dass ich es genommen hatte und wollte gehen. Irgendwie überredeten meine Eltern sie zu bleiben und "alles war gut". Danach besuchte ich sie glaube ich nicht mehr bzw. ich hatte es vor - doch am Valentinstag starb sie. Ich konnte es nie klären und ich denke oft daran was für eine tolle Frau sie war, dass sie - obwohl sie nie viel hatte - immer alles geteilt und gegeben hat und dass ich das einem Menschen antat, der es am allerwenigsten verdiente. Jedes Mal wenn ich an ihrem Grab stehe versuche ich, dieses so schön wie möglich zu machen, sie liebte Blumen. Ich werde aber nie darüber hinwegkommen. Erzählt habe ich es bislang auch niemandem. Ich würde viel dafür geben diesen Mist ungeschehen zu machen und bereue zutiefst, was aus dieser Sache geworden ist. Jede Deiner Handlungen hat Konsequenzen, auch wenn man diese so nicht bedacht hat. Mir möge vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029533 vom 20.11.2011 um 12:31:28 Uhr in Nürnberg (19 Kommentare).

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4129 Pinkelattacke in der Nacht

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Peinlichkeit Oelzschau

Ich beichte, dass ich aus Versehen jemanden angepinkelt habe. Es war dunkel und es war auf einem Stadtfest in einer Pinkelecke. Also vermutete ich natürlich nichts. Ich legte los und erst, als ich fertig war, bemerkte ich, dass da jemand Betrunkenes liegt. Ich ging einfach schnell weg. Im Nachhinein tut mir das wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00024455 vom 02.08.2008 um 15:51:58 Uhr in Oelzschau (18 Kommentare).

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“35.000

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4130 Wie die Wurst in die Pelle kommt

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Dummheit Manie Peinlichkeit

Jedes Mal, wenn ich vor dem Sex das Kondom auspacke und darüber ziehe, oder die Frau das macht, muss ich an das Lied von Stefan Raab mit der "Sendung mit der Maus" da denken, ihr wisst schon, und zwar speziell an die Zeile: "Wie kommt die Wurst in die Pelle und wo kommt die Pelle her." Ich weiß natürlich, dass das ein völlig anderer Zusammenhang ist, allerdings kann ich den Gedankengang nicht verhindern und muss deswegen beim Kondom-Überziehen grinsen und manchmal sogar lachen. Die Frauen gucken dann immer irritiert.

Beichthaus.com Beichte #00024237 vom 22.07.2008 um 12:19:16 Uhr (41 Kommentare).

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