3486 Mein Schwarm aus Schulzeiten

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Mein Schwarm aus Schulzeiten
Vor 15 Jahren, ich war zarte 17, hatte ich mich unsterblich in eine gleichaltrige Klassenkameradin verliebt. Sie war von Mutter Natur wirklich äußerst privilegiert worden und absolut makellos. Ihr wunderschönes, sogar etwas exotisch wirkendes Gesicht war alleine schon ein Blickfang, aber ihre Figur war zum Niederknien. Im Schwimmunterricht fiel allen aus der Stufe die Kinnlade auf Bauchnabelhöhe, wenn sie im Bikini, unter dessen Oberteil sich ihre unbeschreiblich perfekten Brüste abzeichneten, und mit kreisendem Apfelpo unter ihrer schmalen Taille hereingeschwebt kam. Selbst unser Sportlehrer wurde regelmäßig nervös, und es kostete ihn einige Mühe, nicht zu gaffen. Sie war aber nicht nur eine wirkliche Augenweide, sondern auch wirklich gut drauf. Sie trank gerne Bier, war witzig und auch ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen.

Natürlich gab es Neiderinnen unter den anderen Mädchen der Jahrgangsstufe, aber selbst die trauten sich nicht, allzu laut zu lästern. Sie hatte noch einen älteren Bruder und eine wesentlich jüngere Schwester. Ich bemühte mich ein Jahr lang darum, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, indem mich besonders geistreich und witzig gab, versuchte sie mit meinen Künsten im Gitarrenspiel zu beeindrucken, trainierte viel, und stylte mich in derselben Art wie unser Schulschönling. Mein Erfolg blieb allerdings sehr überschaubar. Ich war mehr oder weniger gefriendzoned, wie man heute sagen würde. Eines Tages jedoch beobachtete ich zufällig, wie sie von einem muskulösen, bärtigen, und sehr gut aussehenden Typen von der Schule abgeholt wurde. Die beiden küssten sich leidenschaftlich, und er legte seine Pranken um ihre Taille und ihren Hintern.

Mich packte die Eifersucht und mir war tagelang körperlich richtig schlecht. Ich bekam heraus, dass dieser Typ schon um die 30 war, obwohl er wesentlich jünger aussah, und eine eigene Werbeagentur besaß. Monatelang war ich am Boden zerstört, und litt, wie man eben nur als naiv-dämlicher Teenager leiden kann. Ich schrieb depressive, weinerliche Liebeslieder und trug nur noch schwarze Klamotten. Irgendwann, kurz vor dem Abitur, fing ich mich dann jedoch glücklicherweise wieder. Danach zogen die Jahre ins Land. Auf einem Klassentreffen sah ich das Mädchen wieder, aber wir redeten nicht viel, obwohl ich sie immer noch sehr attraktiv fand. Sie hatte wohl zwischenzeitlich zwei Kinder und war mit dem Typen von damals verheiratet.

Vor zwei Jahren begann ich einen neuen Job. Dazu kam ich mehr oder weniger wie die Jungfrau zum Kind, weil ich eigentlich etwas ganz anderes studiert hatte. Am ersten Tag im neuen Unternehmen bekam ich meine persönliche Assistentin vorgestellt, und mich traf der Schlag. Sie sah fast haargenau so aus wie mein Schwarm zu Schulzeiten. Dieselbe Figur, ein genauso exotisches, wunderschönes Gesicht. Mir dämmerte nach dem ersten Schock, dass das wohl ihre jüngere Schwester sein musste. Der Nachname stimmte nur eben nicht. Ich schnüffelte ein wenig in ihrer Personalakte und stellte fest, dass sie 23 war, und leider schon verheiratet. Wir verstanden uns dennoch sehr gut, und es kam, wie es kommen musste: Ich verliebte mich erneut wie ein dämlicher kleiner Teenager. Jeden Tag schlich ich um sie herum wie ein liebeskranker 16-Jähriger und fühlte mich so richtig doof dabei, während ich verzweifelt versuchte, eine gewisse Distanz zu ihr zu wahren. Unser Verhältnis zueinander wurde trotzdem immer enger, und mein Gehirn bestand bald aus rosa Hormongrütze.

Eines Tages erzählte sie mir im Vertrauen, dass sie sich mit ihrer Schwester vollkommen überworfen habe, da sie jetzt mit deren Ex verheiratet sei. Ich spuckte fast den Kaffee über den Tisch, als ich das hörte. Mein sinnloses Leiden begann erneut, doch dann hatte ich eine Idee. Ich fragte sie, ob ihre Schwester Single sei, und sie bejahte. Ich suchte lange in Social Media Networks herum, und schaffte es schließlich, Kontakt zu meinem früheren Schwarm aufzunehmen und ein Date zu arrangieren. Mittlerweile sind wir ein glückliches Paar. Ich beichte also, dass ich über einige Umwege an sie geraten bin, ihr aber niemals wirklich erzählen können werde, wie das alles passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00037391 vom 13.01.2016 um 12:12:21 Uhr (25 Kommentare).

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3487 Zigarettenstummel am Helm

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Dummheit Engherzigkeit Auto & Co. Creußen

Ich habe heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit gemütlich eine Kippe im Auto gequalmt. Das Morgenrot hat mich so fasziniert, dass ich nicht wirklich auf die Umgebung geachtet habe. Ich habe den glühenden Stummel dann zum Fenster rausgeschnippt. Dann habe ich es im Rückspiegel nur noch funken sehen. Der Motorradfahrer, dem ich das Teil an den Helm geschnippt habe, hat mir ziemlich madig den Stinkefinger gezeigt und ist davongezischt. Ich fühle mich ehrlich schuldig. Wollt ich nicht, Kumpel.

Beichthaus.com Beichte #00023920 vom 03.06.2008 um 06:00:55 Uhr in Creußen (7 Kommentare).

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“35.000

“Folge

3488 Die Widersprüche des Lebens

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Hass Aggression Zorn

Ich (w/23) habe einen Hass auf die Welt. Unbegründet ist er nicht. Mein Onkel hat mich missbraucht, ein anderer Teil der Familie hatte mich über Jahre versucht umzubringen, zu ertränken, erstechen, ersticken. Ersticken ist übrigens das Ekligste, was man sich vorstellen […]
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Beichthaus.com Beichte #00025272 vom 02.12.2008 um 03:04:18 Uhr (39 Kommentare).

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3489 Mobbing!

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Gewalt Feigheit Dummheit Berlin

Ich (m/21) wurde als Schulkind von mehreren Klassenkameraden gemobbt, gehänselt und verprügelt und dass ohne Ausnahmetag. Dies ging von Anfang der Fünften bis Ende der siebten Klasse, als ich und meine Eltern dann umzogen. Nun, Jahre später, träume ich nachts […]
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Beichthaus.com Beichte #00025971 vom 28.03.2009 um 16:31:45 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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“Beichte

3490 Niedlicher Penis

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Manie Partnerschaft

Ich finde Penisse niedlich. Ich spreche mit dem Penis meines Verlobten und gebe ihm Kosenamen. Wenn er nicht durch Kleidung verhüllt ist, fühle ich mich von ihm beobachtet. Mein Verlobter findet es lustig. Ich schäme mich nicht dafür, es ist auch bei Weitem nicht meine einzige Macke.

Beichthaus.com Beichte #00030475 vom 21.11.2012 um 21:31:53 Uhr (19 Kommentare).

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