3286 Der Außenseiter zwischen Kollegen

17

anhören

Engherzigkeit Lügen Verzweiflung Kollegen Arbeit

Ich (m/20) habe vor zwei Jahren meine Ausbildung begonnen. Während meiner Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen, von denen manche sich sogar in einem anderen Gebäude befinden. Als Mitmensch bin ich meines Wissens nach sehr angenehm. Ich komme immer mit meinen Arbeitskollegen klar, mache viele Witze und habe mit niemandem ein Problem. Seit drei Wochen bin ich im Zuge der Ausbildung in eine Abteilung versetzt worden, welche sich in einem Gebäude befindet, das sogar in einem anderen Stadtteil liegt. Ich wusste also im Vorhinein schon, dass mich völlig neue Kollegen erwarten. Wie erwartet ist jeder nett zu mir und ich komme auch mit jedem dort gut zurecht, aber das eigentliche Problem ist meine Ungeselligkeit. Ich unterhalte mich zwar viel mit meinen Arbeitskollegen, auch über private Angelegenheiten, aber dennoch bin ich immer wieder froh, wenn mal jemand von denen Urlaub hat oder gar krank ist, und ich eventuell alleine im Büro bin.


Ich meide es prinzipiell auch, auf der Arbeit auf die Toilette zu gehen, da die Möglichkeit besteht, einem von meinen Arbeitskollegen dort zu begegnen. Die Mittagspause verbringt die halbe Abteilung in einem Pausenraum, in welchem alle gesellig zusammenkommen, gemeinsam essen und sich unterhalten. Ich sitze mit drei anderen Leuten in einem Büro, die mir oft anbieten, mit ihnen in den Pausenraum zu gehen - aber ich überlege mir nur Ausreden. Stattdessen warte ich, bis die Drei sich vom Acker gemacht haben, dann verlasse ich das Gebäude und setze mich eine Stunde lang in mein überhitztes Auto, wo ich ganz alleine mein Butterbrot esse und Musik höre. Neulich habe ich im Wagen neben mir jemanden gesehen, der ein Nickerchen während der Pause gehalten hat. Und da ich so ungesellig bin, habe ich mich dazu entschieden, auf einen anderen Parkplatz zu fahren. Auch wenn ich meine Arbeitskollegen wirklich gerne mag, bin ich doch noch viel lieber allein. Hiermit beichte ich, dass ich offenkundig einen Sprung in der Schüssel habe, was die Beziehung zu meinen Arbeitskollegen angeht.

Beichthaus.com Beichte #00033540 vom 01.07.2014 um 16:42:03 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

3287 Notorische Fremdgeher

11

Hass Zorn Partnerschaft

Ich bekomme das kalte Kotzen, wenn ich Beichten von notorischen Fremdgehern lese. Wieso bleiben solche Menschen nicht lieber allein? Oder leben in polygamen Beziehungen. Dann können sie rumhuren, wie sie möchten. Beides ist nun mal schwer zu vereinbaren. Die Exklusivität […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00036520 vom 01.09.2015 um 08:29:30 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

3288 Mein 16-jähriger Nachbar

48

anhören

Masturbation Neugier Nachbarn Belgien

Seit einiger Zeit wichst mein circa 16-jähriger Nachbar abends in seinem Bett. Von meiner Wohnung aus habe ich, wenn nicht gerade irgendetwas in seinem Zimmer mir den Blick versperrt, einen herrlichen Blick auf diese Aktion. Heute war es wieder soweit. Ich ging am Schlafzimmerfenster vorbei und sah ihn in einer komischen Pose. Da ich diese aber bereits kannte von ähnlichen abendlichen Wichssituationen, schlich ich mich schnell zum anderen Fenster und machte den Vorhang auf. Tada, der Junge wichst. Also Fernglas in die Hand und beobachten. Ich kann mich beim Spannen nicht entscheiden, ob ich auf seinen Schwanz oder in sein Gesicht gucke. Beides lohnt sich. Hoffe, er macht das noch lange weiter. Danach packt er die bespritzten Taschentücher ins Kopfkissen, damit niemand sie findet. Sollte ich irgendwann mal wegziehen, schockiere ich ihn beim Höhepunkt mit einem Laserpointer. Eigentlich möchte ich das bereits jetzt machen, aber dann wäre der Spaß ja für immer vorbei. Also hebe ich es mir lieber auf. Die Frage, die ich mir stelle, denkt er nicht darüber nach, dass Nachbarn ihm dabei zusehen können? Ich glaube nicht, sonst würde er die Vorhänge schließen. Geile Sau, mach weiter so!

Beichthaus.com Beichte #00028799 vom 03.04.2011 um 23:36:36 Uhr in Belgien (Merksem, Antwerpen) (48 Kommentare).

Gebeichtet von golfer-89
In WhatsApp teilen

3289 Naschen im Feinkostgeschäft

16

anhören

Völlerei Diebstahl Selbstsucht Ernährung Arbeit

Naschen im Feinkostgeschäft
Ich habe mehrere Jahre in einem Feinkostgeschäft gearbeitet. Meine Beichte ist, dass ich mich jahrelang genüsslich an den Frischwaren vergangen habe. Ich aß den Tag über Unmengen vom besten Käse, der besten Wurst und vor allem den leckersten Schinken. So kam ich auch in den Genuss des bekannten Pata Negra - der Schinken von Schweinen, die nur Eicheln fressen. Eine Hochrechnung ergibt den Wert von vielleicht 8.000 oder 10.000 Euro innerhalb meiner acht Jahre. Das Gute daran? Ich war immer so satt, dass ich selbst mir nur selten etwas zum Essen kaufen musste. Ich bereue es nicht. Die seltenen Köstlichkeiten waren es wert.

Beichthaus.com Beichte #00032087 vom 21.10.2013 um 01:16:04 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

3290 Ein Nebenjob bei der Arbeit

13

anhören

Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit

Ich bin seit etwas mehr als 10 Jahren bei einer großen, bundesweiten Supermarktkette in der Konzernverwaltung angestellt. Ich war früher für alle möglichen Plakate und größeren Drucke, welche in den Märkten ausgehängt wurden zuständig, da ich den Beruf des Druckers oder Druckereifacharbeiters, wie es jetzt heißt, erlernt hatte. Wir hatten einen Grafiker und vier Druckmitarbeiter und davon bin genau ich übrig geblieben. Als ich dort begonnen habe, wurde ich aufgrund von Austritten von früheren Kollegen, welche das Rentenalter erreicht haben, ziemlich schnell Leiter der Abteilung und alle anderen Posten, welche altersbedingt nach und nach frei wurden, sind problemlos nachbesetzt worden. Doch dann wurde umstrukturiert und der Grafiker und meine drei Mitarbeiter gefeuert. Die Druckaufträge wurden an eine große Druckerei outgesourct - was für ein Wort - und ich blieb als Einziger, um die Druckmaschinen in Schuss zu halten, welche noch nicht alt waren und ziemlich viel Geld gekostet hatten.


Es wurde mehrmals versucht, die Maschinen zu verkaufen, aber aufgrund der überhöhten Preise, welche die Geschäftsleitung verlangte, kamen keine Angebote für die Gerätschaften. Nun muss man wissen, dass solche Maschinen - wenn sie regelmäßig benutzt und gewartet werden - wahrscheinlich 50 Jahre oder länger halten. Stehen sie jedoch einige Monate, kann sich das ganz schnell ändern, da es zu Unwuchten an Anpress- und Druckrollen und dergleichen kommen kann, ähnlich wie bei einem Fahrzeug, das länger steht. So etwas zu reparieren wird dann praktisch unbezahlbar und die Maschine wäre Schrott. Ich bin jetzt keiner Abteilung mehr zugeteilt und habe zwei Vorgesetzte, welche ein Auge auf mich haben sollten: Jedoch wälzen beide die Verantwortung ab und niemanden kümmert es, was ich den ganzen Tag mache, da beide Vorgesetzte eigene Abteilunge mit vielen Mitarbeitern haben.


Da die Maschinen aber regelmäßig benutzt werden sollen, bin ich dazu übergegangen, mir einen netten Nebenverdienst zu machen: Ich drucke für private Vereine und dergleichen alle möglichen Flyer, Poster und Plakate und verdiene mir etwas dazu. Die Farbe und das Material, welches ich kaufen muss, bezahlt größtenteils meine Firma, da mir ja aufgetragen wurde, die Maschinen regelmäßig in Gang zu setzen und da verbraucht man auch immer Papier und Farbe. Selten, wenn es spezielles Papier oder spezielle Farben sein sollen, kaufe ich das selbst und verrechne diese an den Kunden weiter. Oft erstelle ich auch selbst Vorlagen, da der Rechner, auf dem der Grafiker gearbeitet hat, die tollsten Programme hat und gleich in einem Büro neben den Maschinen steht. Ich frage mich jeden Tag, wie lange das noch so gehen mag, denn ich habe praktisch nichts für die Firma zu tun und bekomme trotzdem jeden Monat mein Gehalt bezahlt.


Naja, jeder weiß, wie lange ein Tag sein kann, wenn man wenig bis gar nichts zu tun hat. So habe ich wenigstens eine Beschäftigung und die Maschinen sterben nicht durch Stillstand, weil ich regelmäßig damit arbeite. Ich möchte beichten, dass ich vorsätzlich seit mehreren Jahren meine Firma mit privaten Druckaufträgen schädige und bitte darum, mir diese Sünde zu vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00037801 vom 11.03.2016 um 15:42:18 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht