2791 Nachmachpatronen

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Betrug Geiz Shopping

Ich (m/26) möchte beichten, das ich meinem Drucker bescheiße und ihm gefälschte Tintenpatronen zu fressen gebe. Ich bemerke kaum einen Unterschied, zwischen den orig. Patronen und den gefälschten. Die Druckergebnisse sind fabelhaft. Ein Händler aus unserer Stadt hat diese Nachmachpatronen und der Preis ist mehr als OK. Sonst bezahle ich für einen Satz mit 5 Patronen 60 € ! Bei den nachgemachten Patronen sind es für die gleiche menge Tinte 17,50 €. Die Herstellerfirma des Druckers ist reich genug, ich bin es nicht. Ganz kampflos lässt sich der Hersteller aber sein Geschäft nicht nehmen, man muss die Füllstandschips von den Original Patronen abknibbeln und auf die Kuckus- Patrone draufkleben, damit der Drucker nicht dauernd meckert, man hätte ihm gefälschten Scheiß gegeben. Besonders für Bewerbungsunterlagen finde ich es wichtig, günstige Tinte zu haben, weil es manchmal reichlich viele sind. Am liebsten hätte ich ein ganzes Fass mit schwarzer Druckertinte unterm Schreibtisch mit einer Leitung zum Druckkopf, damit käme ich bis zu meinem Lebensende aus.

Beichthaus.com Beichte #00027169 vom 01.11.2009 um 00:33:29 Uhr (37 Kommentare).

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2792 Mein GEZ-Betrug

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Geiz Betrug

Ich bin 29 Jahre alt und habe mich beim Einwohnermeldeamt nie umgemeldet. Ich wohne laut Amt immer noch in der Villa meiner Eltern. Dadurch bekommt die GEZ meine Adresse nicht und ich habe noch nie Gebühren gezahlt, obwohl ich einen großen Fernseher und einen High-End-PC mit Internetanschluss habe. Ich gucke immer sehr gerne die Sportschau auf dem Ersten.

Beichthaus.com Beichte #00026408 vom 30.05.2009 um 15:46:34 Uhr (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

2793 Diebstahl für die Armen

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Diebstahl Zwang Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/22) habe ein Problem und gerade ziemlich Schiss: Während meiner Teenagerzeit hatte ich mich nach und nach zu einem ziemlich üblen Langfinger entwickelt. Dabei ging es mir nicht um die Wertgegenstände als solches. Ich hatte nie finanzielle Schwierigkeiten und habgierig bin ich ebenfalls nicht. Ich habe mein Diebesgut entweder verschenkt oder im Zweifel sogar weggeschmissen, da es mir nie darum ging, mich zu bereichern - es war viel mehr der Kick, dem ich nicht widerstehen konnte. Das Adrenalin, das Gefühl wachsender Versiertheit oder das verdutzte Gesicht des Hausdetektivs, der diesen verdammten Ring bei mir einfach nicht finden kann, wo ich ihn doch praktisch vor seiner Nase so offensichtlich eingesteckt habe. Das Spiel mit dem Feuer eben. Irgendwann jedoch wusste ich, dass das ein Ende haben musste und nur mit SEHR viel Anstrengung schaffte ich es tatsächlich irgendwann, mich davon loszueisen. Ich wusste damals aber schon, dass das zwanghafte Formen waren.


Und nun zum eigentlichen Punkt: Aufgrund einiger privater Probleme hatte ich es irgendwie geschafft, mich in eine ungünstige Situation zu manövrieren, in der ich nun neben meinem Hauptberuf bis zu dem Beginn meines Masterstudiums im Oktober gezwungen bin, einen Nebenjob anzunehmen, um über die Runden zu kommen. Und zwar in einem Kiosk. Der Besitzer sagte mir anfangs, er könne nicht mehr als 5 Euro die Stunde zahlen, schließlich habe kürzlich nebenan ein Supermarkt aufgemacht und es würde ja so mies laufen. Ich akzeptierte, da ich ja wusste, dass es für mich eh nur ein paar Monate sind. In dem Laden arbeitet außerdem noch eine total nette Polin, mit der ich mich super verstehe. Sie ist Mutter von vier Kindern und sagte mir mal, dass sie manchmal nicht weiß, wie sie ihre Kinder ernähren soll, da ihr Mann sie verlassen hat und keinen Unterhalt zahlt. Vor ein paar Wochen, als ich Schicht hatte und nichts zu tun war, nahm ich mir aus Langeweile dann mal die Unterlagen meines Chefs, die da einfach rumstanden - und bei dem, was ich da las, kam mir so richtig die Galle hoch. Der Kerl verdient sich nach wie vor mit dem Laden eine goldene Nase und ließ mich und vor allem diese arme Frau da für einen Popellohn schuften.


Seit diesem Tag stelle ich meiner Kollegin zwei Mal in der Woche eine prall gefüllte Tüte mit nahezu allen Grundnahrungsmitteln vor ihre Haustür, die dieser Kiosk hergibt, und gehe ohne zu klingeln wieder weg. Dieser geizige Arsch mit seinen lächerlichen Kameras hat keine Ahnung, wen er sich da ins Haus geholt hat. Und solange die manuelle Kasse stimmt, kriegt der bei seinen Umsätzen sowieso nichts mit. Ich will dem Kerl einfach eins auswischen und dieser Frau helfen, gleichzeitig schäme ich mich dafür, wieder "rückfällig" geworden zu sein und habe gerade riesige Angst, dass die Sache wie damals wieder so außer Kontrolle gerät. Ich beichte also, dass ich ein chronischer Dieb bin und dass ich, um anderen zu helfen oder ihnen eine Freude zu bereiten, eine Straftat begehe. Diebstahl ist und bleibt eine Straftat - aber ich kann anscheinend nicht anders. Meine Kollegin hat übrigens keine Ahnung, von wem das Essen kommt, aber sie wirkt seitdem wesentlich entspannter.

Beichthaus.com Beichte #00033048 vom 13.04.2014 um 19:36:23 Uhr (21 Kommentare).

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2794 Vorfahrt für den Krankenwagen

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Zorn Hass Auto & Co.

Hiermit möchte ich beichten, dass ich (w) kein Verständnis für die dummen Autofahrer habe, die mir tagtäglich begegnen! Diese Idioten, die nicht zur Seite fahren, obwohl sie genau hören, dass ein Krankenwagen, Notarzt oder Ähnliches unterwegs ist und schnellstmöglich […]
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Beichthaus.com Beichte #00032221 vom 13.11.2013 um 12:08:06 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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2795 Das Blumenbeet als letzte Rettung

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Meine Beichte ist mir überaus peinlich. Ich war in den letzten Tagen ziemlich krank, Magen-Darm-Grippe. Trotzdem musste ich eine sehr wichtige berufliche Reise antreten. Die Reise lief auch gut, allerdings spürte ich, kurz bevor ich am Ziel war, dass ich gleich Durchfall haben würde. Ich dachte, das wäre kein Problem, allerdings schaffte ich es nicht, sodass ich mich entschloss, an einem Haus zu klingeln, in der Hoffnung, eine Toilette benutzen zu dürfen. Als auch beim dritten Klingeln an unterschiedlichen Häusern niemand zu Hause war, kam ich zu meinem Entschluss.
Meine Beichte ist also, dass ich wildfremden Leuten am helllichten Tag ins Blumenbeet gemacht habe. Anschließend hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich fünf Euro, denn mehr hatte ich grade nicht, in Papier eingewickelt und in den Briefkasten geworfen habe. Es tut mir so furchtbar leid, aber ich konnte einfach nicht mehr aushalten!

Beichthaus.com Beichte #00031424 vom 14.06.2013 um 17:16:25 Uhr (17 Kommentare).

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