26066 Monogamie wird überbewertet

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Fremdgehen Ehebruch Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (w) gestehe, dass mich vergebene Männer extrem anziehen. Dieser Kick, wenn ich sie rumgekriegt habe, und weiß, dass ihre Freundinnen bzw. Frauen nichts ahnen und ich alles auffliegen lassen könnte, ist einfach unbeschreiblich. Ich finde, es ist auch einfach ein geiles Gefühl, wenn ich sie trotz ihrer jeweiligen Beziehung ins Bett bekommen habe. Verliebt habe ich mich dabei auch noch nie, weil ich Sex und Liebe sehr gut trennen kann. Im Übrigen hätte ich auch kein Problem damit, wenn mein Freund mich betrügen würde, da ich generell nicht viel von Monogamie halte. Manchmal habe ich den ahnungslosen Freundinnen gegenüber allerdings schon ein schlechtes Gewissen, besonders letztes Mal, als ich eine Affäre hatte, die knapp ein halbes Jahr dauerte, während die Freundin des Mannes schwanger zu Hause saß. Als er sie dann auch noch verlassen hat, weil er sich in mich verliebt hatte, hatte ich wirklich aufrichtiges Mitleid. Seitdem habe ich mir geschworen, wenigstens mit keinem vergebenen Mann zu schlafen, der Kinder hat oder in naher Zukunft Vater wird.

Beichthaus.com Beichte #00032368 vom 09.12.2013 um 05:35:15 Uhr (26 Kommentare).

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26067 Meine eigene Truman Show

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Missbrauch Neurosen

Gerade lief „Die Truman Show“ im TV und mir wurde wieder bewusst, für wie wahr ich das halte, was der Typ da erlebt und wie sehr ich das nachempfinden kann, denn ich denke oftmals auch, dass in Wirklichkeit nur ich selbst existiere und die Menschen um mich herum Statisten bzw. Fantasiefiguren sind.

Irgendein Publikum guckt sich mein Leben von irgendwo aus an und ich bin in meiner eigenen Show oder Welt gefangen - ahne zwar etwas, kann aber nichts an meinem Schicksal ändern, da es mich überall einholen wird, ganz gleich, durch welche Tür ich auch gehe.

Manchmal bin ich fest davon überzeugt, dass ich die ganze Zeit über nur träume und nichts tatsächlich passiert, dann wieder bin ich mir sicher, dass ich nur in meinen nächtlichen Träumen real lebe.

Schon als ich eine Heranwachsende war, fühlte ich (37) mich von den Personen auf meinen Postern im Zimmer beobachtet, weil mir ihre Augen in jeden Winkel folgten und mich anblickten, wann immer ich mich nach ihnen umsah. Später übermannte mich vor allem in emotional extrem belastenden Momenten immer wieder das Gefühl, das alles, was um mich herum existiert, nicht real, sondern gestellt ist.

Ich beichte hiermit, wahrscheinlich einen ziemlichen Hau zu haben und paranoid oder sowas zu sein. Drogen usw. nehme ich nicht, gehe einer festen Arbeit nach und bin verheiratet- zumindest in dem Leben, welches wohl meins ist. In meiner Familie sind keine psychischen Erkrankungen aufgetreten. Diese Gedanken kommen mir einfach so seit vielen Jahren. Erzählt habe ich das noch niemandem, weil mir klar ist, nicht verstanden, aber verdammt schräg angeguckt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041273 vom 17.05.2018 um 22:59:09 Uhr (23 Kommentare).

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26068 Offizielle Fremdgeh-Erlaubnis

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Dummheit Eifersucht Fremdgehen Ex

Vor einiger Zeit hatte ich eine liebe und verständnisvolle Freundin, mit der ich gewissermaßen durch dick und dünn bin. Wir hatten beide längere Zeit vor unserem Zusammenkommen eine Art "Schlüsselbeziehung", an der wir gedanklich und emotional noch etwas hingen. Es tat gut, mit ihr darüber sprechen zu können und darüber Vertrauen ineinander aufzubauen. Das ging eine gute Zeit lang echt spitze, bis sie im Gefolge eines Streits mehrfach fallen ließ, dass sie eigentlich immer noch gerne mit ihrem Ex zusammen wäre. Das hatte ziemlich gesessen.

Ein halbes Jahr später meldete sich meine Ex bei mir. Erst unabsichtlich, und es ergab sich kein weiterer Kontakt, weil mir das erst mal nicht geheuer war und es einfach nicht passte. Etwa ein weiteres halbes Jahr später schrieb ich ihr dann doch ein paar Zeilen und wir sprachen uns über mancherlei Probleme von früher aus, jedoch war zu keiner Zeit die Sehnsucht nach einer Beziehung vorhanden. Jetzt kommt der dumme Moment: meine Freundin und ich waren damals sexuell und auch sonst sehr aufgeschlossen und sie ermunterte mich, Bedenken beiseite zu räumen und mich einfach mal mit meiner Ex zu treffen. Und sollte es wirklich soweit kommen, dass ich mit ihr schlafe, so sollte ich auf jeden Fall ein Gummi benutzen, aber es wäre okay! Das ging ein paar Mal so und irgendwann ließ mir das Thema keine Ruhe mehr. Ich machte, was ein dummer Mann tun muss: ich traf mich mit meiner Ex und wir hatten einen schönen und gesprächigen Abend in einer Bar. Zwischenzeitlich rief meine Freundin an und wirkte ein bisschen unaufgeräumt. Ich merkte einen leisen Zweifel, aber überging ihn. Als sich der Abend dem Ende näherte, entschlossen wir uns zu ihr zu gehen. Den Rest könnt ihr euch denken.
Circa fünf Tage später war ich Single. Selbst Schuld. Auch wenn ich meiner (dann Ex-)Freundin selbiges gerne gegönnt hätte, ob Ex oder jemand anders. Aber ihr Ex wollte sie nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029575 vom 29.11.2011 um 18:38:36 Uhr (17 Kommentare).

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26069 Die Besoffenen aus den Kneipen der Nachbarschaft

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Trunksucht Engherzigkeit Polizei Nachbarn Augsburg

Ich (m/36) habe derzeit ein neues Hobby: Ich lebe zwischen zwei richtigen Sauf-Kneipen, deren Gäste - natürlich insbesondere an den Wochenenden - diese oft grölend und schreiend im stockbesoffenen Zustand verlassen. Nicht nur, dass sie wegen der unterschiedlichen Gäste - die eine Kneipe bedient eher junge Menschen, die wenig Perspektiven haben, die andere ältere, die gar keine haben - ständig aneinandergeraten, nein, das ganze Umfeld wird auch vollgepisst und vollgekotzt, was in den fünf Jahren, die ich hier lebe, sogar zu einer deutlichen Verschlechterung des sozialen Umfeldes hier geführt hat, da die halbwegs normalen Leute fast alle entnervt weggezogen sind. Dazu kommt: Ich war selbst fast 20 Jahre, seit meinem 16. Lebensjahr, Alkoholiker, der wirklich alle Phasen durch hat und selber mit der Fresse im Dreck liegen musste, um es endlich zu verstehen und den Entzug durchzuziehen. Mein neues Hobby ist es daher, sobald sich ein Grund dafür ergibt, sei es Ruhestörung, Sachbeschädigung oder Schlägereien, die Polizei zu rufen. Diese wissen über meine Geschichte Bescheid, kommen auch jedes Mal und räumen auf, und das richtig. Wir sprechen hier auch nicht von Leuten, die am Wochenende mal feiern, sondern von sehr kaputten Säufern, die von selbst nur aufhören, wenn das Geld ausgeht oder der Stoff alle ist, und wenn beides da ist, bis zum Umfallen weitermachen würden.

Und da unsere Stadt, wenn auch vergeblich, Vorbild in der Bekämpfung und Prävention von Sucht sein will, weil wir prozentual gesehen mehr Tote durch Drogen und Alkohol haben, als die großen Städte im Norden, wie Berlin und Hamburg, heißt es bei uns nicht ab in die Ausnüchterungszelle, nein, bei uns landen 90 Prozent aller betrunken aufgegriffenen Personen sofort in der Entgiftung. Der Bedarf ist SO hoch, dass dafür gerade erst zwei neue Stationen fertiggestellt wurden. Letzte Woche stand der Wirt der "Älteren" Kneipe, also was die Kundschaft angeht, wutschnaubend vor meiner Türe, es könnte ja nur ich sein, der ständig die Polizei ruft, weil ich mich ja jetzt offenbar für was Besseres halten würde, seit ich nicht mehr käme. Oft war ich da eh nicht. Meistens nur Nachschub holen, schnell ein frisch gezapftes zischen und dann wieder heim. Ihm blieben die Kunden weg, er habe 40 Prozent weniger Umsatz und kenne Leute, die mir die Fresse polieren. Da sah ich kurz rot, habe ihn gepackt, an die Hausflurwand gedrückt und gesagt, er könne seine Leute schicken, ich wisse ja, von wem es kommt, und würde ihm jeden Schlag, den ich kriege, 10-fach zurückgeben und jetzt solle er sich schleunigst verpissen, sonst hole ich die Polizei nämlich sofort. Meine Nachbarn bekamen das mit, kamen aus ihrer Wohnung und meinten auch nur, er solle das Haus bitte umgehend verlassen und sie könnten die Drohung bezeugen. Er ist dann recht kleinlaut gegangen und bat sogar um Nachsicht, er müsse ja auch Leben und die Kneipe sei trotz allem sein Lebenstraum.

Aber dann muss man eben seine Gäste im Griff haben und ihnen auch klar machen, sich draußen und im Umfeld zu benehmen. Umziehen kann ich mir leider derzeit noch nicht leisten, da ich körperlich ein Wrack bin, da ich von 2010-2016 praktisch durchgehend besoffen war und mich das einiges in Sachen Gesundheit gekostet hat. Da findet man leider nur langsam ins Berufsleben zurück. Zwei Anrufe waren seitdem leider wieder nötig. Ich mache das auch nicht aus Bösartigkeit. Ich hoffe, dem einen oder anderen Säufer den richtigen Impuls zu geben. Ich habe auch nicht ohne einen solchen aufhören können. Und ich gebe zu, so mache Festnahme unter Schreien und Wehrversuchen ist doch ganz amüsant. Und wenigstens ist danach Ruhe, weil die anderen dann so erschrocken sind, dass sie sich wenigstens leise nach Hause oder in die nächste Kneipen verkrümeln.

Beichthaus.com Beichte #00039532 vom 26.03.2017 um 18:30:03 Uhr in Augsburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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26070 Die zwei Euro des alten Opas

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Diebstahl Dummheit Geld Shopping

Ich stehe an der Kasse und sehe, wie ein Opa weiter vorne an der Ablage beim Einpacken sein ganzes Kleingeld verliert. Während ich abkassiert wurde, packte der Opa sein Zeug ein und ich sah 2,05 Euro, die noch auf dem Boden lagen. Gesehen hat er sie nicht. Ich gehe also hin, hebe es auf und drücke sie ihm in die Hand. Später denke ich mir, dass ich die zwei Euro auch hätte gebrauchen können. Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen mir gegenüber, weil ich es zurückgegeben habe. Aber einerseits auch, wenn ich das Geld behalten hätte.

Beichthaus.com Beichte #00040060 vom 19.07.2017 um 09:43:22 Uhr (12 Kommentare).

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